Viele "Hirnakrobaten" trainieren ihre Gedächtnisleistung, indem sie logische Dinge mit emptionellen Eindrücken verknüpfen.
Wer kennt das nicht:
Man hört eine bestimmte Melodie oder für nur ein paar Sekundenbruchteile bemerkt man einen bekannten Duft, der einen wieder auf früher gespeicherte (und manchmal verlorengeglaubte) Eindrücke zugreifen läßt. Man fühlt sich sozusagen für einen Augenblick in eine frühere Zeit seines Lebens zurückversetzt.
Da emotionelles und logisches Gedächtnis normalerweise in verschiedenen Gehirnhälften angelegt sind, entsteht durch viele dieser Vernüpfungen auch eine stärkere Verbindung zwischen beiden Hirnhälften. Das kommt dann auch dem allgemeinen Denkvermögen zugute.
Frauen sind hier übrigens begünstigt, da ihre beiden Hirnhälften wesentlich stärker miteinander vernetzt sind.
(Vielleicht ließe sich das auch musikalisch nutzen?)
Da Musik oder Kunst allgemein die (oft vernachläßigte) rechte (emotionelle) Hirnhälfte stimuliert, bietet sie vermutlich dadurch mehr Verdrahtungsmöglichkeiten mit der linken (logischen) Hälfte, was uns dann (hoffentlich) schlauer macht.
Das Hirn ist ja ein assoziativer Speicher, der den Zugriff auf gespeicherte Informationen und Empfindungen erst über eine möglichst große Anzahl von Verbindungen ermöglicht.
Damit die Folgen davon überschaubar bleiben, gibt es dann den Alkohol ...
Einiges davon nachzulesen in: "Brainbuilding" von Marilyn vos Savant, der klügsten Frau der Welt (IQ 230; der höchste Wert, der je "gemessen" wurde)