Ich reagiere mal auf's Eröffnungspost.
Ich bin mir nicht sicher ob der hype um die "miniamps" auch sehr lange andauern wird. Auch ist wirklich unklar wie sich der 2555x und er 2525H im hohen alter machen werden und wie sie, in den nächsten Jahrzehnten, von Sammler und Liebhaber angesehen werden. Von der Technik sind sie auf jeden fall billiger hergestellt und schwieriger in der Reparatur. Ob sich dass auch nicht später auf dem Gebrauchtpreis rächen wird steht noch in den Sternen. Aber es sollte auch berücksichtigt werden.
Marshall 2555x
Marshall 2525x
Ceriatone 2550 :
Original Marshall 2555
Achtung : ich sage nicht "PTP = besser, alles andere ist sche__sse". Nein. Ich sage : "wenn der Amp längerer Zeit benutzt werden soll, und mögliche versteckte Veralterung aus dem Weg gehen will ; wird es eine Idee sein, Qualität zu nehmen.
Jetzt zur Frage: Reicht es wenn ich den 20W Marshall nehme für den Proberaum und auch für spätere Gigs
Generell reichen 20w fast für alles aus. Einzig für hochleistungs Cleansound, wird es wahrscheinlich etwas eng. Aber ich gestehe hier den 2525 noch nicht ausprobiert zu haben. Wird demnächst nachgeholt. Auf meinem blackface Deluxe Reverb wird es aber eng, bei 25w, noch irgendetwas clean draus zu pressen. Und gerade auf grossen Bühnen kann man, manschmal, den extra-headroom gerne nutzen.
Einen 50watter, im Stil "Marshall inspierierter Klon", mit guter PPIMV kann zu hause gespielt werden, in der Band im Lokal, oder im Hallenstadion. Selbstgemachte Erfahrung, es geht alles.
Auch muss nicht vergessen werden, dass man sehr gut, auf PCB und PTP Modelle, einen Master Volume draufknallen kann, bzw. kleinere verbesserungen des Master Volume durchführen kann. Ist bei einem 2525H oder 2555x wahrscheinlich nicht so einfach möglich (ich lasse mich gerne belehren falls ich da schmarrn erzählt haben sollte).