Meinl 20" Profile Rock Velvet Ride

von TobiRTC, 09.02.05.

  1. TobiRTC

    TobiRTC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #1
    Hi Leude,

    hatte eigentlich vor mir nen Neues 20"Ride zu kaufen. Es sollte eins aus der Alpha (Paiste) Serie sein. Nur hab ich jetz durch Zufall ein ---> Meinl 20" Profile Rock Velvet Ride:confused: <--- von 'nem Freund, der es los werden möchte. Es muss wohl schon ne ältere Serie von Meinl sein, hat jedoch keine Risse oder Keyholes (glaub so'n Ride geht eh nich kaputt :p ). Nur ich finde nix im i-net dazu.
    Nun meine Frage: Kennt jemand dieses Becken (oder die Serie), und kann mir sagen, ob es mit dem Alpha mithalten kann. Mal komplett abgesehn vom Preis (keine Frage, dass das Meinl bei Weitem billiger is).

    Danke im Voraus
    Tobi
     
  2. Homer

    Homer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #2
    Also, die Profile-Serie war/ist eher als Einsteigerserie zu sehen. DIe wurde von Meinl bis irgendwann um 95 gebaut (Schlagt mich falls ich mich irren sollte...). Vergleichbar dürften die ungefähr mit den 502 - 802 von paiste sein. Ich hatte früher in der Musikschule auf ´ne HiHat dieser Serie gespielt. Der Brüller war´s nicht gerade, aber es gibt bestimmt auch schlechtere Becken...
     
  3. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 09.02.05   #3
    Die Profiles waren die ersten konkurrenzfähigen ("erträglichen") Becken von Meinl, in gewisser Weise haben sie damit den Durchbruch geschaft. Waren zeitweise sogar die Spitzenmodelle.

    Bei meinem Set waren Hitec Ride und HiHat dabei. Ich würde sie wenn dann auf Paiste Alpha Niveau ansiedeln.

    Aber es gab die verschiedenen Versionen. Den Rock Velvet wird ein Klang Richtung Paiste 2002 nachgesagt. Also es spricht nichts dagegen es zu nehmen. Ob's dir besser gefällt als dein Alpha musst du selbst entscheiden.
     
  4. TobiRTC

    TobiRTC Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.05   #4
    Danke für die schnelle Antwort...werde wohl das Meinl nehmen, bevor ich viel Kohle für nen fast gleichwertiges Alpha ausgeb, da der Sound nämlich gar nich so schlecht is von dem Ding.

    MFG Tobi
     
  5. Kolle

    Kolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.05   #5
    also warum nicht das von meinl hab es aber leider noch nicht gehört.

    aber wollte mir auch das Paiste Alpha power 20 " ride hollen .
    das ist richtg geil.
    einer der besseten rides die ich gehört habe.
     
  6. Hammu

    Hammu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.08   #6
    Auch wenn dieser Thread uralt ist (dann passt ja mein uralter Testbericht perfekt dazu), nutze ich ihn mal, um einen alten Testbericht aus dem FACHBLATT (Vorgängerzeitschrift von STICKS, BASS & GITARRE, KEYBOARDS) einzubringen, den ich kürzlich ausgegraben habe. Beweist imo, dass Meinl auch damals nicht nur gute Einsteigerbecken gedengelt hat.
    MEINL PROFILE SERIE (B8 Bronze - wie Paiste 2002):"Die Profile Becken werden aus einer ganz bestimmten Legierung (Bronze plus Kupfer) und mit modernsten, computergesteuerten Maschinen hergestellt bzw. bearbeitet, Dies garantiert eine immer gleichbleibende Qualität aller Becken, wobei gleichzeitig gewährleistet wird, daß sämtliche Becken aus einer Linie gleichartig klingen, d.h. die gleiche Klangcharakteristik besitzen. Diese computergesteuerte Art der Herstellung ist für die Öffentlichkeit bisher ein Geheimnis, da sie im Augenblick einzigartig auf der Welt ist. Diese Art und Weise der Beckenherstellung erlaubt es außerdem, Becken mit hoher Qualität zueinem günstigen Preis anzubieten.Zum Test hatte ich alle gängigen Größen der drei Profile Linien zur Verfügung: aus der HiTech-Linie das 11" Splash, 16" und 18" Crash, ein 20" Ride, sowie die 14" HiHat. Aus der RockVelvet hatte ich das 20" und 21" Ride, ein 16", 17" und 18" Crash und die 14" HiHat Becken vorliegen, aus der Volcanic Rock Reihe das 20" Ride (ein 2l" ist in Vorbereitung), 16" und 18" Crashs und eine 14" HiHat.
    Beim Aufhängen der Cymbals fiel mir gleich ihre saubere und exakte Verarbeitung ins Auge, wobei die verschiedenen Linien eine recht starke Hämmerung aufweisen, die in Abhängigkeit von der Beckensorte unterschiedlich ausfällt. Obendrein sind alle Becken mit einer hauchdünnen Schicht eines Zweikomponenten-Lacks versehen, der sie sowohl gegen Fingerprints als auch gegen leichtere Stockaufschläge unempfindlich macht. Damit behalten die Cymbals über einen längeren Zeitraum ihr glänzendes Aussehen.
    HiTech
    Die HiTech Becken sind die feineren und leichteren unter den Profile's. Die Beckenstärke ist hierbei relativ dünn gehalten, so daß sie insbesondere für das Spiel mit leichteren bis mittelschweren Stöcken geeignet sind. Das 20" Ride Becken besitzt einen feinen sauberen Stockaufschlag, und da¬zu einen relativ tiefen Grundton, was dem Cymbal insgesamt eine warme, weiche Färbung verleiht. Das Klangverhältnis ist ausgewogen, die Klangdynamik kommt besonders in leisem bis mittellautem Spielen zum Ausdruck. Hierbei auch zum leichten "Ancrashen" gut geeignet. Heavy gespielt schwingt sich das Becken, bedingt durch seine feine Materialstruktur natürlich schnell auf, so daß es am besten in leiser bis mittlerer Musiklautstärke seinen Einsatz findet, wie z.B. im akustischen Jazz, im Trio, bei Folk-Music usw. Seine Glocke klingt hell und klar und setzt sich insgesamt gut ab, ohne penetrant zu wirken.
    Die 14" HiHat Becken ergeben eine gute Ergänzung zu dem Ride Becken. Ihre Klangfärbung ist ebenfalls als weich und fein zu definieren, wobei sie jedoch für meinen Geschmack bereits etwas zu matt klingen. Der Stockaufschlag bei geschlossenen Becken ist jedoch sauber, wenn man sie mit dünneren bis mittelstarken Stöcken anspielt. Beim Ancrashen ergibt sich ein weicher Klangcharakter. Beim Spielen der HiHat mit dem Fuß kommen die Becken mit einem sauberen "Chick", vorausgesetzt, man stellt das untere Becken etwas schräg, damit die Luft besser entweichen kann. Ihr Lautstärke-Level ist nach oben hin etwas begrenzt, so daß diese HiHats besonders in leiser bis mittlerer Lautstärke eingesetzt werden sollten. Die Crash Becken besitzen ebenfalls diesen weichen, leichten Klangcharakter, wobei sie jedoch mehr Potential auch für größere Lautstärken mitbringen, je nachdem, wie man sie anspielt. Das 16" Crash besitzt einen hellen kurzen Sound, der beim Anspielen schnell aufgeht und wieder weg ist. Sehr gut für schnelles akzentuiertes Spielen geeignet. Das 18" Crash hat hingegen mehr Wärme und Fülle und ist vom Grundton her eher als tief zu bezeichnen. Dies wird dann deutlich, wenn man es leise anspielt Beim harten Anschlag entwickeln sich die Höhen recht schnell und klingen schnell wieder ab, so daß auch dieses Crashbecken nicht lange nachschwingt. Beide Becken dürften wohl in allen Musikstilen eingesetzt werden können, wobei durch ihre warme, weiche Soundcharakteristik lei¬se bis mittlere Lautstärken zu bevorzugen wären.
    Rock Velvet
    Die nächst stärkere Linie heißt "Rock Velvet". Sie besitzt vom Grundmaterial her stärkeres Metall und ist daher auch für höhere Lautstärken einsetzbar. Das 20" Velvet Rock Ride-Becken bringt einen sauberen "Ping" beim Auf¬schlag des Stockes mit, während der Grundton mehr im Mitten-Bereich liegt. Seine Dynamik besitzt einen großen Umfang, so daß man das Becken sowohl sehr fein als auch mit Power anspielen kann, ohne daß die einzelnen Aufschläge verschwimmen. Allerdings ist bei einer extremen ,heavy'-Spielweise Vorsicht geboten, da es hierbei nicht mehr so klar und deutlich klingt. Seine Glocke klingt hell und exakt und ist im Gesamtsound angenehm integriert. So¬mit entwickelt dieses 20" Ride seine ganze Klangfülle, wenn man es mit mittelstarken Drumsticks in leisen bis kräftigen (allerdings nicht heavy) Lautstärken einsetzt.
    Das 21" Ride Rock Velvet besitzt den gleichen, ebenfalls sauber definierten "Ping"-Aufschlag, während der Grund¬ton etwas tiefer und voluminöser ist. Auch bei einer heavy Spiel weise schaukelt sich das Becken nicht auf, und kommt in weiteren Dynarnikbereichen ebenfalls klar und sauber. Seine Glocke ist hell, deutlich und insgesamt gut im Beckensound integriert. Ein voll und sauber klingendes Ridecymbal für alle Musikrichtungen. Crash-Becken in der "Rock-Velvet "-Reihe gibt es in 16", 17" und 18". Das 16" besitzt einen hellen, rasch an¬sprechenden Crash-Charakter, der besonders für schnelles akzentuiertes Spielen geeignet ist. Allerdings besitzt es noch genügend Substanz, um sich auch in größeren Lautstärken gut durchzusetzen.
    Das 17" besitzt mehr Volumen, ohne jedoch die Sensitivität des o.g. 16" einzubüßen, so daß es ein ausgewogenes kräftiges und zugleich sensibles Klang¬bild abgibt. Ein schnell ansprechender Crash ergänzt sein kompaktes Klang¬bild.
    Das 18" ist solide, rund, voluminös und besitzt einen recht tiefen Grundton, der besonders bei leichter Spielweise das Becken weich klingen läßt. Bei harter Spielweise geht das Becken explosiv auf und entwickelt dann seine volle Power, ohne zu lange auszuklagen. Alle drei Crashcymbals sind gut aufeinander abgestimmt und ergeben nebeneinander gespielt ein harmonisches Klangbild. Falls man mit zwei Crashbecken auskommt, ergeben sich gut klingende Kombinationen wie 16" und 17" für kurze explosive Crashs oder 17" / 18" für etwas kräftigere Akzente oder 16"/18" für den Kontrast kurz/hell und kräftig/voll. Diese Crash-Becken lassen sich ohne weiteres in sämtlichen Musikbereichen einsetzen.
    Die 14" Rock Velvet HiHats besitzen einen runden Klang. Sie klingen geschlossen gespielt klar definiert, und gehen beim Ancrashen schnell auf, wobei der Grundton eher als warm/rnit-tenbetont bezeichnet werden kann. Mit dem Fuß gespielt geben die Becken einen nicht so ganz klaren, aber dennoch deutlich klingenden "Chick"-Sound, der allerdings bei schräg gestelltem unteren HiHat- Becken an Klarheit zunimmt. Sie sind einsetzbar in allen Musikrichtungen (außer Heavy-Rock u.a.), wobei sie arn besten mit mittelstarken Sticks gespielt, ihren vollen Sound erreichen.
    Somit sind die Becken aus dieser "Rock-Velvet"-Serie sehr flexibel und lassen sich in fast allen Musikrichtungen gut einsetzen.
    Besonders aber das 21" Ride sowie die Crashs werden auch in größeren Lautstärken ihren Einsatz finden.
    Volcanic Rock
    Die dritte Serie im Bunde der Profile's sind die Becken mit Namen "Volcanic
    Rock". Bereits der Name läßt vermuten,daß diese Cymbal Linie mehr in die Richtung der "High Volume Cymbals"tendiert. Sie grenzen sich somit allei
    ne vom Gewicht her deutlich von den beiden anderen Serien ab, denn sie
    sind schwerer und dicker. Von vorn herein sind sie daher für höhere Lautstärken ausgelegt.
    Das 20" Ride besitzt einen hellen, kla-
    ren, deutlich abgegrenztes "Ping" beim
    Stockaufschlag, auch bei sehr kräftiger
    Spielweise, Der eigentliche Grundton
    liegt eher im mittleren, ja fast schon
    hellen Bereich, so daß es immer einen
    glasklaren Klangcharakter besitzt. Da-
    her laßt es sich sehr gut z.B. auch in He-
    avy Metal oder anderen lauten Musik-
    richtungen ohne weiteres einsetzen.
    Dieses Cymbal wird immer deutlich
    durchkommen. Es besitzt von seiner
    Klangsubstanz viel Kraft und daher viel
    Durchsetzungsvermögen.
    Die 16" und 18" Crashbecken dieser
    Serie sind in erster Linie explosive, ja
    aggressive Becken. Der Höhenanteil ist
    hierbei sehr stark vertreten, so daß der
    Grundton hell und durchdringend er-
    scheint.
    Das 16" Crash ist explosiv, scharf und
    kurz beim An- bzw. Abklingen. Ein Bek-
    ken für kräftige Akzente.
    Das 18" ist ebenso kräftig und aggres-
    siv, bringt jedoch noch mehr Volumen
    mit. Es klingt durch seine relativ hohe Masse etwas länger aus, bleibt aber
    auch nach mehrmaligem Anspielen noch sauber definierbar.
    Beide Crash's sind nebeneinander eingesetzt, gut aufeinander abgestimmt.
    Durch ihren scharfen und lauten Klang
    sind sie besonders in lauten bis hin zu
    mittelstarken Musikrichtungen einsetz-
    bar. Die 14" Hi-Hat Cymbals der Volcanic
    Rock Serie zeichnen sich durch ihre klare und brillante Klangcharakteristik
    aus. Geschlossen gespielt kommen die
    Stockaufschläge auch mit dicken
    Drummsticks exakt und sauber defi-
    niert. Beim Ancrashen besitzen sie ei-
    der schnell anspricht. Beim Spielen mit dem Fuß ist das "Glück" der sich schlie-
    ßenden Cymbals immer sauber, da das untere Bottom-Becken sehr dick ist und viel Masse mitbringt. Dennoch sollte man auch hier das untere HiHat-Becken
    immer etwas schräger stellen, damit
    die Luft besser entweichen kann.
    Auch diese HiHat Cymbals sind, wie , die gesamte Volcanic Rock Serie, sehr
    gut dort einsetabar, wo kraftvolle und
    scharf durchdringende Becken gebraucht werden. Außerdem schienen mir gerade diese Becken dazu beson-
    ders geeignet zu sein, mit elektronischen Drums kombiniert zu werden."

    Leider spinnt das Scan Programm etwas, daher sorry für die komischen Zeilenversprünge.
     
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