Mischpult für Cubase-Mixer

von BlueChaoz, 01.09.07.

  1. BlueChaoz

    BlueChaoz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.07   #1
    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Homerecording!

    Ich benutze den Toneport UX2 als Interface für Gitarre, Bass (bald) und Gesang (mehr oder weniger) bzw. die Abnahme von Akustikgitarre(n)!

    Als Software benutze ich Cubase SE (Version 3)

    Ich interessier mich jetzt für eine Art Mischpult, mit dem ich die Regler im Cubasemixer ansteuern kann! Ggf. auch den EQ (zumindest Grobeinstellungen) oder ähnliches!

    Leider hab ich in dem Gebiet (noch) überhaupt keine Ahnung was ich da jetzt genau brauche! Was ist denn für den Einstieg brauchbar? Wieviel Geld muss ich einplanen? Ich frage erstmal nur aus reinem Interesse um mein Geld möglichst vernünftig zu nutzen! Könnte also sein das ich erstmal was anderes vorziehe ;)

    Für Drums brauch ich vielleicht einen Kanal. Da ich per VST die einzelnen Toms regeln kann, bräuchte also nur den Output des Plugins auf dem Mischpult - Den Rest könnte ich dann noch per Maus regeln..

    Ich schätze mal 1x Drums, 1x Bass und genügend Regler für Gitarren und Gesang!

    Wäre total klasse von euch wenn ihr mir da ne kleine Einführung geben könntet! Im Forum hab ich (noch) nix passendes gefunden!

    Grüße Chaoz
     
  2. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 01.09.07   #2
    Hi und Hallo.

    Was du suchst, sind sogenannte Controller. Sie werden über USB oder FW angeschlossen und steuern deinen Sequenzer über Midi-Daten an. Je nach Ausstattung kann man in diesen Bereich richtig viel Geld lassen, was wohl vorwiegend an den Motorfadern liegt. Wenn nur ein Fader benötigt wird, kann man sich Presonus Faderport mal ansehen. Jedenfalls hab ich schon recht gute Berichte darüber gelesen. Im Board besitzen noch welche den Behringer BCR 2000, was auch seinen Dienst ganz gut erfüllt. In einen Thread über diese Gerät kannst du mehr Informationen bekommen.

    Funktionieren tut die Sache recht einfach. Als erstes werden die Treiber installiert, das Gerät wird angeschlossen und die .xml Datei wird in Cubase eingebunden (unter Geräte konfiguration -> Fernsteuerung). Anschließen kann man das Gerät nutzen und in aller Regel auch frei programmieren.

    Ich hoffe, dass hilft schon mal.
     
  3. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #3
  4. BlueChaoz

    BlueChaoz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #4
    Vielen Dank euch beiden! Hat mir schon sehr weiter geholfen und musste (leider) Feststellen dass man da in der Tat verdammt viel Geld lassen kann :D

    Den Faderport find ich sehr interessant.. Gerade weil er klein und handlich ist! Hab 2-3 Tests gelesen und die waren durchweg positiv! Auch die Vids auf der Herstellerseite waren überzeugend! Das Problem ist nur, dass er nicht mit Cubase SE kompatibel ist :( Laut Herstellerseite!

    @JOGofLIFE:
    Hab auf diversen Seiten / Threads gelesen, dass der Controller aussetzer hat?! Ist da was dran? Und die Fadermotoren sollen recht "laut" sein?! Kannst du mir etwas mehr über das Ding verraten?

    Vielen dank schonmal

    Chaoz
     
  5. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #5

    die motoren der fader empfinde ich nicht als laut - und beim abmischen spielt das eh´ keine rolle...
    ich hatte auch vor dem kauf das "problem" mit den motoren gelesen kann aber da echt keinen minuspunkt vergeben.
    wegen der aussetzer:
    stellenweise (wirklich nur selten) braucht das bcf2000 ein paar sekunden wenn du die kanäle von 1-8 auf 9-16 oder höher und zurück schaltest. einmal kurz stop und dann wieder play gedrückt dann geht es wieder.

    ich hatte als ich das teil bekam gleich die firmware/treiber aktualisiert und bis auf das problem mit den stehengebliebenen fadern hatte ich noch keine mängel dran auszusetzen.
    aber das ist echt nur ein selten auftretendes problem.
     
  6. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.09.07   #6
    Hat sich ja eh erledigt, aber trotzdem: ich finde diese 1-Fader-Module sowas von komplett sinnlos.
    Warum kauft man sich denn einen Controller?
    Weil man
    - seine zehn (!) Finger einsetzen will, oder zumindest einige davon
    - weil man nicht ständig zwischen Ansichten/Bänken hin und her schalten will, sondern nur wenn wirklich nötig
    - weil man auch mal mehrere Fader zugleich bewegen will

    Da versagen Produkte wie der Faderport ja in allen Punkten. Die Dinger sind ok für das "gefühlsechte" Malen von Automationskurven u.ä., aber zum mischen selber halte ich sie für total ungeeignet.
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 02.09.07   #7
    @kfir: Offenbar gibt es unterschiedliche Gründe, sich einen Controller zu kaufen
    Genau deshalb sage ich ja auch oft, dass ich Controller wenig prakisch finde. Weil man muss schon einen ziemlich großen haben, um alles bedienen zu können (bezüglich Anzahl Kanäle), aber ja auch schon innherhalb eines Kanalks (meist hat man ja nur ein rundes Poti für alle mögliche Optionen). Da finde ich es fast schon konsequent, dann gleich nur einen Fader anzbieten.
    Ich hätte gedacht, dass das der erste Grund ist für die meisten, einen Controller zu kaufen. Zur Controller/Mischpult-Diskussion hattest du schonmal als Argument geschreiben, dass man mehree Fader geleichzeitgi bewegen kann, und man ja auch 10 Finger hat. Da hatte ich vorher nie drüber nachgedacht, dass das auch ein Grund sein könnte. Weil das ist eine Sache, die ich überahupt nicht vermisse, wenn ich mit der Maus arbeite. Aber da denkt wohl eben jeder anders drüber.
     
  8. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.09.07   #8
    Jein...prinzipiell hast du schon recht, die meisten Controller mit "Fader+1 Encoder" pro Kanal sind da recht inkonsequent. Der Faktor "Fader unter den Fingern"-Faktor wird da vermutlich etwas überbetont. Da muss man für Behringer fast schon eine Lanze brechen, weil sie mit ihren beiden BCxyz-Controllern beides bieten, für relativ kleines Geld.

    Naja, wenn wir bei der Automation schon sind: da ist imho die einzig vernünftige Alternative der Touchscreen mit "PDA-Stift". Ich war kurz davor mir sowas anzuschaffen (hauptsächlich auch für VSTis, um sie einfach "auszulagern"), der Geiz war dann aber stärker...
    Jedenfalls würde das dem richtigen malen weitaus näher kommen.

    Jo, ich erinnere mich. Dazu vielleicht auch noch mal ein Beispiel...wir nehmen zwei oder meinetwegen drei Mikrospuren einer Gitarrenabnahme, also verschiedene Mikros, gleicher "Inhalt" - es geht um das optimale Mischungsverhältnis der zwei/drei Klangfarben.
    Mit Fadern unter den Fingern kann ich jetzt - ohne dabei nennenswert zu denken oder irgendwo hinzustarren - diese Spuren beliebig ineinander blenden.
    Wenn ich nur einen Mauscursor zur Verfügung habe, muss ich ständig auf die drei digitalen Pixelfader schauen, mit dem pfeil den Faderknopf anpeilen etc.pp, und ständig zwischen den Fadern hin und her springen. Meine rechter Unterarm und Zeigefinger sind im Dauereinsatz, der Rest langweilt sich. Unökonomisch! ;)

    Das mit Sicherheit, ja.
    Vielleicht liegt es auch daran, "woher man kommt". Ich weiß nicht wies bei dir zB ist, aber ich bin eben über "live" in die ganze Sache reingerutscht, da hat man eben unter jedem Finger echte 100mm Regelweg (ok, manchmal auch nur 60mm) :o
     
  9. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #9
    ich hab mir den bcf2000 eben aus dem grund angeschafft.
    ich war es leid wenn ich z.b. im mittelteil eines songs die 2 snarespuren uder 3 back-vox-spuren lauter/leiser haben wollte alles einzeln reinzumalen.
    die finger auf die fader - writemode und los geht´s.

    für den preis genial.

    und beim "normalen" abmischen mit der maus ist man um einiges langsamer
     
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