Mischpulte mit Firewire min. 16 Kanal

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DJ_TYM
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Hi zusammen,
welches Firewire Mischpult könnt Ihr mir empfehlen?
Würde gerne eines mit min. 16 Kanälen haben um damit jeden einzelnen Kanal z.B. in Ableton aufnehmen zu können.
Hat jemand mit einem solchen Mischpult Erfahrung oder besser Ideen wie ich einzelne Spuren aufnehmen kann und auch ein Mischpult ohne PC habe?
 
Eigenschaft
 
Welches Budget?
 
am besten bis 1000€...hab mir das Phonic angeschaut, weiß aber net ob des Klang technisch gut ist..
 
Na bei 1.000 Euro hast Du halt nicht die Riesenauswahl ...
 
Hallo, DJ_TYM,

"mindestens 16 Kanäle" gibt's für unter Tausend wohl nur in Gestalt des Phonic, was Du Dir wohl schon angesehen hast, oder des Presonus Studiolive 16.0.2, welches auch ein FW-Interface besitzt, und zwar im Vergleich zum Phonic (16/2) sogar ein 16/16. Beim Presonus kommen die 16 Kanäle aber durch Addition von 12 Monokanälen und 4 Stereokanälen zustande, Du hast also nur 12 Mic-Ins, sollte das eine Rolle spielen.
Allerdings ist da bei 16 Kanälen Ebbe im Karton. Klanglich kenne ich weder das Phonic noch das Presonus aus eigener Ansicht.

Klanglich mit Sicherheit o.k. (eigene Praxiserfahrung) wäre ein Mackie Onyx 1640i, was aber neu Deinen Budgetrahmen sprengt. Ggfs. könntest Du Dich nach "Gebrauchtem" umsehen, z. B. das alte Onyx 1640 ohne "i", da mußt Du dann aber darauf achten, daß die FW-Karte nachgerüstet ist, die das 1640i schon serienmäßig verbaut hat.

Viele Grüße
Klaus
 
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Auch wenn schon praktisch alles Hilfreiche zu deiner Frage entgegnet ist: es gäbe noch einen etwas kostspieligeren Weg, bei dem du sogar noch flexibler wärest, als z.B. mit dem ohnehin fantastisch guten Mackie 1640i, und zwar, indem du dir ein gut erhaltenes 16-Kanal-Pult mit direct-outs besorgst, 16 Kabel besorgst oder selbst herstellst, und dazu noch das hier (16x Line in, FW) besorgst:

https://www.thomann.de/de/allenheath_ice_16.htm

Ich hab das o.g. Gerät noch nicht ausprobiert, aber Mixer, 16 kurze symmetrische Kabel und FW-Eingänge-Box 16x16 (oder auch 2x8x8) würden sich - nach Lesen des zugehörigen Manuals sieht es zumindest so aus - prinzipiell recht brauchbar verwenden lassen. Und du könntest verschiedene Pulte dranhängen, hättest aber ggf. wiederum mehr zu schleppen, ggf. noch einen Rackwagen dazu zu besorgen usw.

Wohlgemerkt: das Gerät würde auch *ohne* PC auf USB-Datenmedium (Stick, HDD) 16-kanalig aufzeichnen.
A&H nennen das: "USB Memory Direct Recording".
Fährt man es ohne USB-Medium hoch, hat man eine FW400-16x16-Soundkarte (bis 24 bit/96 KHz).

Nur Vorsicht bei Standalone-Betrieb:
Die Kanalzahl soll sich hier lt. Handbuch auf 8 reduzieren, sobald man mehr als 48 KHz Samplefrequenz fahren will.
Mit 16/24 bit bei 48 KHz hättest du aber auch standalone 16 solide Line-Inputs (symmetrisch ODER asymmetrisch).
Die Ausgänge sind RCA, also wohl asymmetrisch.
Klanglich dürfte dieses Interface sehr ordentlich - nämlich gar nicht hörbar selbst - klingen (Specs auf S. 36 ff.):
http://www.allen-heath.com/uk/Produ...aster/ICE-16/AP8900_1_ICE-16_UserGuide_A5.pdf

Ich selbst würde es wahrscheinlich den Vielkanal-Interfaces von Tascam, Presonus, u.a. eher vorziehen, da es sich eindeutig auf das studiomäßig Notwendige beschränkt.
Man benötigt hier aber auf jeden Fall eine FW400-Karte besserer Qualität mit TI-Chipsatz, denn nicht jede Billig-FW-Karte kann ggf. mit so vielen, gleichzeitigen Audio-streams fehlerfrei umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
vielen Dank für die Tips. Das AllenHeath ICE 16 kannte ich nocht nicht.Finde da die Aufnahme auf eine externe Festplette echt interessant.
Das Presonus werde ich aber auch mal im Auge behalten..kann Hier jemand was zur Qualität sagen?
Wenn man ein Vierkanal Interface verwendet..wie macht man das mit der Aufnahme:
Würde gerne verschieden Spuren in AbletonLive haben, welche Synchron zueinander laufen.
Wenn ich jetzt zum Beispiel eine Bassdrum (Mono), eine Machinedrum (Stereo) und 2 Synths (auch beide Stereo) aufnehmen möchte.. dann hätte ich ja schon 2 Kanäle zu wenig.
So kamm ich drauf das ich gern ein Mischpult mit 16 Kanälen hätte. Möchte ja auch evtl. nicht immer die gleichen Geräte aufnehmen. So das ich nicht umstecken muss.
Wie wird sowas den normalerweise realisiert?Vielleicht bin ich auch einfach auf dem Holzweg und benötige gar kein Firewire Mischpult.Und kann das Geld lieber so für ein gutes Mischpult + Interface ausgeben.
Gibt es irgendwo ein Tutorial für den Idealweg?
 
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Ich denke, mit dem Gedanken ein Mischpult auch als Mischpult (ohne Computer) nutzen zu können, bist Du schon auf dem richtigen Weg.

Ansonsten bräuchtest Du ein Interface mit 16 Klinkeneingängen (bzw. eines mit 8 und einer ADAT-Schnittstell) und ein entsprechend grosses Mischpult mit Direct Out an jedem Kanal.
Das würde wesentlich teurer.
 
Hi DJ_TYM, gerne.
Im Grunde gehöre ich auch zu denen, die lieber mehr (und hochwertigere) Hardware haben wollen, als sie selbst aktuell brauchen würden, aber der Tipp mit dem Mackie 1640i von Basselch ist zunächst wirklich der beste (da am langfristigsten denkende) Tipp, den du bei deiner Aufgabenstellung bekommen kannst. Mein Tipp ist lediglich eine Art Ausweichmanöver, bei dem du allerhöchstens ein paar Hundert Euro ggü. dem Mackie 1640i sparen könntest, aber ggf. mehr Rennerei hättest (Mischpult-Gebrauchtmarkt checken usw.). Leider ist bei Mackies aktuell anspruchsvoller gewordener Preispolitik ein Neupreis von ca. 1800 € fast das Doppelte dessen, was du ursprünglich einsetzen wolltest, falls ich dich hier richtig verstanden habe.

Hier noch eine Faustregel: pro 8 Line-Eingangskanälen wirst du im Schnitt so um die 500 € los, egal, bei welchem Hersteller, und je nach Qualität der Verarbeitung. Ein 16er LINE-IN kostet folglich ca. 1000 €. Will man noch hochwertige Mic-Preamps dazu haben, sind pro Kanal-Preamp zusätzlich nochmal ca. 20 bis 30 € aufzuwenden. So gesehen sind beide, also Mackie 1640i und 1620i, fast schon Schnäppchen, gemessen an dem, was viele andere Hersteller für deren HW so verlangen. Mit den beiden Mackie-Pulten (+FW) bekommt man soundtechnisch also schon sehr viel Studio fürs Geld (ja, ich weiß, das ist eine eher seltsame Formulierung). Die allermeisten Aufgaben im Studio bewegen sich nämlich im Bereich von 10 bis 20 Eingangskanälen, und genau da passen die Mackie-Pulte sozusagen wie maßgeschneidert ins professionelle Studio-Startequipment. Noch dazu sind beide Pulte auch mit kleinen Einschränkungen live-geeignet, abgesehen vom Recordingzweck.

16 Kanäle über FW (oder 2 x 8 im FW-stack für andere Lösungen) Input UND Output (bei intern freiem routing!) wären schon sehr ordentlich, und ergäben für dich ein gutes Stück Freiheit, und mit den 16 wirklich hochwertigen Mic-Preamps des Mackiepultes wärest du auch längerfristig sehr gut ausgestattet.

Tipp: das nächstkleinere Pult von Mackie, das 1620i, hat zwar nicht 16x16, sondern "nur" 16x2, es hat also 16 Inputs (8 Mic-Preamps), aber vom PC aus nur Stereo-OUT.
Der Preis ist momentan bei knapp 1100 €:
https://www.thomann.de/de/mackie_onyx_1620i.htm
Mit dem Pult hättest du erstmal alles in einer Schachtel. Nur falls du ggf. Surround-OUT machen wolltest, bräuchtest du noch eine zusätzliche Soundkarte mit 8 Ausgängen, und die zusätzlichen Ausgänge wären vom Mackie 1620i her nicht frei routbar. Das wäre aber vielleicht kein Beinbruch, denn für qualitativ hochwertige Audioausgänge könntest du ja ein einfaches 7.1 PCIe-Interface (ASUS) oder auch als USB-Surround-Karte besorgen (< 100 €).

Weitere Anmerkungen (teils redundant):
Mit dem A&H ICE-16 hingegen könntest du - wie schon gesagt - entweder einen wirklich guten Gebrauchtmixer (z.B. Soundcraft, Mackie, A&H, haben alle sehr gute Mic-Preamps) finden und alle 16 Tonquellen über Direct Out anschließen, oder *zunächst* erstmal einfach in der Kanalanzahl (mit Vorverstärkern) auf 8 runter gehen, und vielleicht erstmal mittelfristig ein genügend solides Patchworksystem bauen, das vielleicht mit einer zusätzlichen, internen PCI- oder PCIe-Karte mit weiteren 4 oder 8 Kanälen usw. Dann hättest du aber ggf. mindestens zwei verschiedene ASIO-Treiber, die erst wieder in einen Wrapper wie ASIO4all reinmüßten, um in einer DAW zusammen funktionieren zu können, und so weiter. Hier gibt es verschiedene Wege, um sich zunächst sinnvoll zu behelfen.

Von den ganzen USB-Supermultikanal-Interfaces rate ich trotz all der schönen Marketing-Heilsversprechen oberhalb von vier gleichzeitig genutzten Eingangskanälen ab, das Meiste davon würde ich nicht mal im Schlaf nutzen wollen, sofern ich audiotechnisch das (mindestens) Gleiche auch per FW haben kann. Selbst das hochgezüchtete USB2-Interface Steinberg UR824 (8 INs mit 2 x ADAT-Option) würde ich nicht haben wollen, da ich USB im Tonstudiobereich für Recordingzwecke nicht wirklich über den Weg traue (unvorhergesehene drop outs beim Recorden, höhere Prozessorlast, Jitter je nach "Kompatibilität" des PCs usw.). FW hingegen ist einfach verläßlich und läßt sich meist auch in einer Daisy Chain nutzen (je nach Herstellerkonzept, Treiberdesign usw.).

Das 1640i ist ein Hammer-Pult, es ist verläßlich und stabil, klingt sehr neutral, es kann alles, es ist nicht zu sperrig, hat 16 INs und freies Routing auf 16 OUTs bei voller Bandbreite (24/96 in full duplex) und noch dazu die eingebaute Firewire-Karte. Firewire ist für Multikanal-streaming deutlich sinnvoller als z.B. USB 2.0, da der Datentransport zwischen den Controllern prinzipiell weniger Jitter erzeugt, und die Controller ggü. einer CPU für den Datentransport die Hauptarbeit übernehmen (siehe Thema: Firewire-Protokoll, welches für die Audiotechnik noch lange nicht "tot" sein wird), und bei FW ist auch die Art, wie Datenpakete über den Bus gesendet werden, "audiogünstiger" als bei USB. Ein mitbetriebenes FW-Pult wird immer weniger Last für eine PC/Laptop-CPU bedeuten, als ein Pult mit USB 2.0-Anschluss (trotz der ebenfalls sehr hohen Datenrate des Letzteren).

In letzter Zeit wird übrigens gerne von Marketingabteilungen großer Hersteller versucht, Firewire zum Alteisen zu erklären, um für den Consumer-Massenmarkt neuere Standards wie z.B. Thunderbolt stärker pushen zu können. Das ist aber für die Audiotechnik nicht wirklich sinnvoll, denn die aktuellen FW-Chipsätze und Jitter-Zusatzcontroller sind bei weitem noch verläßlich genug, und für den Einbau in Audio-Elektronik immer noch preiswert genug (wenn es nicht gerade mal wieder Lieferschwierigkeiten mit FW-geeigneten Chipsatzkomponenten gibt). Solange der FW-Anschluß - auch der einer PC-FW-Karte - einen Chipsatz von Texas Instruments verwendet, und nicht einen von VIA oder anderen, funktioniert Audio über FW auch i.d.R. problemlos.

Schöne Grüße!
 
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Was bitte ist ein "Jitter-Zusatzcontroller"?
 
DJ_TYM:
Die Frage ist doch: willst Du die Spuren gleichzeitig aufnehmen? Oder doch eine nach der anderen? Dann würde Dir u.U. schon ein 2 kanaliges Interface reichen. Erst die Bassdrum (1 Kanal), dann die beiden Synths (jeweils 2 Kanäle). Das geht aus Deiner Problembeschreibung oben nicht ganz hervor.
 
Was bitte ist ein "Jitter-Zusatzcontroller"?

Ja, keine sehr scharfe Formulierung, danke fürs Nachhaken. Besser wäre gewesen: zusätzliche Flußkontrolle, indem eine Zusatzschaltung am Taktgeber eines AD- resp. DA-Wandlers resp. an den Interfaceports eines Signaltransportsystems oder an Abtastratenconvertern dafür sorgt, daß der Datenfluß zum/vom Wandler (oder Converter) im vorgegebenen Zeitraster möglichst gleichmäßig bleibt, und zwar jeweils zwischen zwei genau definierten Übertragungspunkten, referenziert auf eines (oder manchmal sogar mehrere) Clocksignale. Das Ganze läßt sich auch hinreichend genau berechnen, und dementsprechend kostengünstig implementieren.
Es gibt triftige Gründe, das Thema grundsätzlich ins Gerätedesign miteinzubeziehen (Steht in AES3):
Jittertypen deterministisch: periodisch, Symbolübersprechen, duty cycle;
Jittertypen nondeterministisch: Störstrahlungen aller Art, thermisches Rauschen, statistische Dotierungsgüte in Halbleitern usw.
Such mal hier nach "jitter", es gibt 43 Begriffsverwendungen:
http://tech.ebu.ch/docs/other/aes-ebu-eg.pdf

Anmerkung: digitaler Signalfluß zwischen unterschiedlichen Systempunkten unterliegt IMMER einem gewissen Jitter, mit meist unterschiedlichen Ursachen, und obgleich es bei den derzeit verwendeten Delta-Sigma-Wandlern auch oft keinen nennenswerten, internen Sampling-Jitter mehr gibt, es bleibt dennoch immer noch ein geringer Anteil an Schnittstellen-Jitter übrig, den man dann mit mehr oder weniger Aufwand nachbearbeiten kann - es sei denn, alle relevanten Clocks werden von vornherein schon so hochwertig wie derzeit technisch möglich verwirklicht, was sich dann aber leider nur noch sehr wenige heute lebende Verwender von Studioelektronik leisten könnten (fiktiver Fall: Clock kostete dann > 2000 €, Wandlereinheit < 100 €). Zudem haben unterschiedliche Schaltungen (in versch. Geräten) verschieden hochwertige Clocks, die auch gezielt aufeinander abgestimmt werden können, damit sich nicht doch irgendwann verschiedene Jitteranteile am Ende der Signalkette aufaddieren und ggf. sogar hörbar werden. Das gängigste, derzeitige Verfahren nennt sich "JetPLL", mehr dazu hier:

http://www.tctechnologies.tc/index.php/products/jetpll

Wann immer mal wieder in einem Audio-Werbeprospekt von jenen ominösen "DICE"-Chipsätzen die Rede ist, handelt es sich genau um diese Art von zusätzlicher Signalflußkontrolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi also nach Überlegung werde ich das mit dem Mischpult noch ein bissel verschieben und mir dann was gescheites wie den 1640i kaufen....soll ja nee Weile halten und zufrieden möcht ich auch sein ;-)
Also spar ich jetzt mal *g*.
@DeSander: Ja würde die Spuren gerne gleichzeitig aufnehmen. Da ich alles miteinander Live spielen und hinterher jede Spur einzeln bearbeiten möchte.

Danke an alle für die Tollen Tipps :)
 
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Huhu,
jetzt hab ich doch nochmal eine Frage.
Hatte mir überlegt ich könnte das ganze ja auch in 2 Steps machen.
1. ein gutes Mischpult und dann doch den Allen&Heath ICE-16.
Jetzt dachte ich mir folgendes zu tun:
Alle Musikgeräte auf das Mischpult und anschliessend vom Mischpult auf das ICE-16 mit den einzelnen Kanälen.
Dann hab ich mir die Allen&Heath Mischpulte angeschaut...wenn ich das richtig gesehen habe kann ich nicht die einzelnen Spuren rausgeben sondern nur gesammelt.

Was wohl geht ist alle auf das ICE-16 und dann weiter aufs Mischpult, aber dann könnte ich nichts übers Mischpult anpassen.
Würde aber doch gerne nach dem Mischpult aufnehmen. Wie heißt das wenn ich bei den Mischpulten zusätzlich Einzelausgänge haben möchte?
Kennt Ihr Mischpulte die das haben? 16-24 Kanal preislich 600-1400€
Parallel soll der Sound aber noch aus den Boxen zu hören sein.

So könnte ich auf dem PC und auch auf Festplatte Standalone aufnehmen.

Danke schon mal und allen ein schönen Sonntag.
 
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Ein Behrigner X32 Rack? Hat 16 Eingänge und USB-Out, über den Du jeden Kanal einzeln aufnehmen kannst, bräuchtest dann auch den ICE-16 nicht. Bedienung halt über die PC-Applikation. Über die Qualität des X32 kannst Du Dir im dazugehörigen Thread im MB ein Bild machen.

https://www.thomann.de/de/behringer_x_32_rack.htm
 
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Huhu,
jetzt hab ich doch nochmal eine Frage.
Hatte mir überlegt ich könnte das ganze ja auch in 2 Steps machen.
1. ein gutes Mischpult und dann doch den Allen&Heath ICE-16.
Jetzt dachte ich mir folgendes zu tun:
Alle Musikgeräte auf das Mischpult und anschliessend vom Mischpult auf das ICE-16 mit den einzelnen Kanälen.
Dann hab ich mir die Allen&Heath Mischpulte angeschaut...wenn ich das richtig gesehen habe kann ich nicht die einzelnen Spuren rausgeben sondern nur gesammelt.

Was wohl geht ist alle auf das ICE-16 und dann weiter aufs Mischpult, aber dann könnte ich nichts übers Mischpult anpassen.
Würde aber doch gerne nach dem Mischpult aufnehmen. Wie heißt das wenn ich bei den Mischpulten zusätzlich Einzelausgänge haben möchte?
Kennt Ihr Mischpulte die das haben? 16-24 Kanal preislich 600-1400€
Parallel soll der Sound aber noch aus den Boxen zu hören sein.

So könnte ich auf dem PC und auch auf Festplatte Standalone aufnehmen.

Danke schon mal und allen ein schönen Sonntag.

Hallo DJ_TYM,


gut daß du gleich noch mal nachhakst. Mir ist nämlich in meinem letzten, langen Beitrag an dich ein Konzeptfehler unterlaufen.
Und zwar, indem ich nicht ganz klar herausgestellt hatte, daß du aufpassen mußt, ob ein Mischpult auch wirklich pro Kanal einen DIRECT OUT **UND** INSERT-Buchsen hat. Das ist sehr wichtig zu wissen, sobald du mit einer reinen LINE-IN-Soundkarte, an der sonst nichts pro Kanal geregelt werden kann, arbeitest.

Teurere Pulte haben DIRECT OUT-Buchsen direkt nach dem Kanal-Vorverstärker (bzw. GAIN-Regler).
Die DIRECT OUT-Ausgänge sitzen fast immer noch VOR dem EQ, dem Kanalregler, den Busschaltern, dem Kanal-MUTE, und was so ein Kanalzug sonst noch bietet. Du würdest also NUR mit einem zwar vorverstärkten, aber am Mixer selbst völlig unregelbaren Signal in die Soundkarte gehen.

Die INSERT-Buchsen und Bus-Ausgänge hingegen sitzen bei den aufwändigeren Pulten entweder PRE-Fader-Einheit, oder POST-Fader-Einheit.
Da kannst du dann normalerweise - mit einem manuell angepaßten LINE-Kabel - entweder ungeregelt oder geregelt raus, in dem Fall aber nur asymmetrisch, und mit möglichst sehr kurzen und sehr gut geschirmten Kabeln (wg. möglicher Einstreuung von Brummspannungen, die bei symmetrierter Signalführung technisch nicht auftreten).

Schau dir also bitte unbedingt an, was ein solches Pult kann, pro Kanalzug, und sprich noch mal mit uns hier, damit wir dir hier keinen unsinnigen Rat geben, sondern wirklich helfen können. Sorry, falls ich dich hier vielleicht ein wenig verwirrt haben sollte.

Es ist andererseits aber vielleicht doch unproblematisch, falls du dich letztlich für die Kombination Mixer+ICE16 entscheiden solltest, und dann nur ein vorverstärktes, ungeregeltes DIRECT OUT-Signal als LINE-Quelle für die Soundkarte zu verwenden.
Denn: EQ und Pegel kannst du ja auch in deinem Audio-Editor (Cubase o.ä.) kanalweise vornehmen, und die entsprechenden Mixer-Funktionen lägen dann gewissermaßen brach fürs Recorden über genau diese Gerätekonfiguration.

Deswegen raten dir hier auch die Meisten (also Basselch und ich) zum Mackie-Pult, da du da sowohl 16 Kanäle rein und raus hast, aber zusätzlich AUCH die Mixerfunktionen direkt am Pult verwenden kannst, ohne Kabelwirrwarr und ohne alle Kanaleinstellungen in der DAW machen zu müssen (was aber natürlich auch geht).

Also: bitte entscheide auf keinen Fall zu schnell, was du nehmen wirst, nicht daß du hinterher unzufrieden wirst.

Hier noch ein zus. Lesetipp, der sich wirklich lohnt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mischpult
http://www.musikerwiki.de/index.php/Insert

Die Mackie-Pulte 1620i und 1640i (und gg.f auch andere derartige Pulte, die aber meist teurer sind) sind intelligente Hybride aus Soundkarte und Mixer, sozusagen das Beste aus beiden Welten, man kann praktisch alles mit allem nutzen, oder auch das Pult als Standalone-Mixer.
 
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Ein Behringer X32 Rack? Hat 16 Eingänge und USB-Out, über den Du jeden Kanal einzeln aufnehmen kannst, bräuchtest dann auch den ICE-16 nicht. Bedienung halt über die PC-Applikation. Über die Qualität des X32 kannst Du Dir im dazugehörigen Thread im MB ein Bild machen.

https://www.thomann.de/de/behringer_x_32_rack.htm


Hallo DeSander,

das ist eigentlich ein ziemlich guter Tipp. Behringer wird seit einigen Jahren deutlich besser, vor allem in der Verarbeitung und Haltbarkeit.
Das X32 Rack sieht in der Tat vielversprechend aus.
Die Frage ist, ob DJ_TYM gleich in den durchaus schlüssig konzipierten Behringer-X32-Kosmos einsteigen will, wo er - potentiell und gegebenenfalls - auch gleich in Netzwerk-Audio mit einsteigen würde, wie auch beim etwa gleich teuren Digimixer Phonic IS16, oder ob er nicht einfach erstmal eine schon erprobte, nicht zu schwergewichtige, integrierte Lösung mit lieber nicht zu vielen Features (und Menüsteuerungen) vorziehen will.

Die nächste Qualitäts- und Featureklasse zw. 2700 bis 4000 Euro für aktuellere Digimixer (z.B. Soundcraft SI Expression, Presonus Studio Live 24...) wäre dann ja eh noch ein ziemliches Stück weit entfernt. Da gibts dann auch die ganzen netten Features wie externer Monitor, besonders gute Ergonomie, aber auch Netzwerk-Schnittstellen, Kombikarten USB/FW, AES/EBU, ADAT, MADI-Optionen, usw.

Zusätzlich finde ich auch noch die Betriebsstabilität bei den Mackie-FW-Pulten sowie die Wandlerqualität und die PreAmps so überzeugend, daß ich hier vielleicht tatsächlich ein wenig konservativer/altbackener und auf Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität ausgerichtet denke, und vor allem auch die Dimension nicht sprengen wollen würde.
DJ_TYM schreibt es ja selbst: "erstmal viele Kanäle gleichzeitig in den PC UND ein Mixer."
Und da fragt ich mich natürlich: wie viel Aufwand, um genau da hin zu kommen, ist wirklich nötig?
Was wiegt das Teil, kann man es vielleicht auch in einen Mix-Tisch einbauen, ohne daß es aufgrund schwierigen Gehäuse-Wärme-Managements irgendwann abtaucht?
Also am Ende doch vielleicht lieber hochwertige, Analog-auf-FW Kleinkonsolenklasse als erster Meilenstein in Richtung erstes, eigenes Studio-Environment...?

Als Hilfestellung zu den beiden Behringer X32 hab ich gerade diese Threads gefunden:
X32, die früher erschienene PA-Konsolen-Variante:
https://www.musiker-board.de/pa-mischpulte-pa/479129-kurzer-praxistest-behringer-x32.html
MB-Monsterthread X32 Konsole + X32 Rack (die neuere und deutlich preiswertere Rack-Variante):
https://www.musiker-board.de/pa-mischpulte-pa/492986-behringer-x32-userthread.html

Und noch neuer auf der Herstellerseite: X32 Core (1 HE 19 Zoll), dazu notwendig aber noch S16 und P16:
http://www.behringer.com/EN/Products/X32-CORE.aspx

Die Geräte sind schon ziemlich interessant. Leider habe ich selbst noch keines davon zu Gesicht bekommen.

Grüße an euch!
 
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