Motif xs8 vs. Fantom G8 vs. Korg M3-88

R
rob123
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
09.04.12
Registriert
27.01.10
Beiträge
15
Kekse
130
Hallo zusammen,

ich weiss es ist die selbe Leier aber dennoch nicht ganz das gleiche und benötige deshalb eure Hilfe. Und zwar habe ich schon etliche Threads durchgearbeitet. Videos auf youtube angeschaut. Herstellerseiten durchforstet. Aber zu einer Entscheidung konnte ich mich noch nicht durchringen. Ich möchte mir eine Workstation anschaffen....Soweit so gut.
Eine der dreien soll es werden. Ich bin sozusagen Anfänger....Ich hatte allerdings in meiner Kindheit 5 Jahre Klavierunterricht, nur habe ich es dummerweise ad acta gelegt. Nun möchte ich wieder anfangen zu spielen. Ich betone ich möchte keine Live auftritte machen nur Studioarbeit im Wohnzimmer. Ich weiss man kann alles mit VSTs abbilden. Ich habe auch Cubase und dieserse VSTs auf meinem PC, jedoch habe ich gemerkt, das ich etwas zum anfassen brauche damit ich auch mal ohne PC spielen kann. Der PC Lüfter nervt nämlich dann und wann. Eine gute DAW Anbindung ist mir trotzdem sehr wichtig. Ich weiss Kork ist stark in Synth Sounds. Yamaha in Natur Sounds und Roland irgendwo dazwischen...ich möchte Dance, Techno, Hip Hop Tracks gemischt mit warmen Naturinstrumenten machen. Dafür brauche ich also einen Allrounder, mit sehr gutem Bass und Modulationsmöglichkeiten. Ich weiss eine Eierlegendewollmilchsau gibt es nicht. Ich möchte einfach klare, breite und präsente Synthetik Sounds und warme Natursounds haben. Diesen dumpfen, stumpfen Klang kann ich gar nicht leiden. Aber bei den Klängen, der Menüführung sowie des Tastaturgefühls kann mir keiner helfen, das weiss ich schon. Um nicht zu weit auszuholen habe ich zu den Geräten noch einige technische Fragen, die da wären:

Fantom:
1. Kann man das ans Gerät angeschlossene Mikrofon an Cubase weiterrouten und dort
von einem VST Vocoder modulieren...wie bei einem Hardwarevocoder?
2. Wenn man das Fantom mit der DAW verbindet. Kann man dann die Fader das
Cursorrad und die pads mit Funktionen zur Steuerung verwenden ?
3. Kann man die Klaviatur des Fantom in verschiedene Zonen teilen ? (Motif hat 8 zonen)
4. Mich interessiert noch die sampling Funktion des Fantoms mit Yase. Kann ich z.b. ein
VST instrument in das Fantom einspielen und dann durch die internen Effekte des
Fantoms jagen, um den Sound zu verändern ? Vor allem wie klingt so ein gesampeltes
VST instrument ??
5. Es soll bei den Effekten einen großen Nachteil mit dem MFx oder so änlich geben. Wie
wichtig ist das im DAW Betrieb ?
6. Fall-Brass mit der Anschlagstärke geht auch nicht...soll beim Motif im Patch gesampelt
sein. Leider sagt mir das nichts.....vielleicht kann sich einer dazu äussern


Motif:
1. Thema VST Sampling. Gibt es diese VST Sampling Funktion des Fantoms auch beim
Motif ?
2. Die DAW Anbindung des Motif ist ja durch Steinberg unangefochten. Bleibt die Frage,
war der interne Sequencer im Vergleich zum Roland kann.
3. Ich hae folgenes Youtube Video gesehen dort schreibt der Autor, das er beim spielen
den Patch (Hard Ramp AS1&2) des Motifs benutzt. Ist das real gespielt oder
geschumelt ? Falls man nicht verlinken darf bitte ich um entschuldigung und bitte
löschen. Ich finde den Gitarrensound echt klasse.
Link: Rond Jenkees / Messin with a Guitar Sound
http://www.youtube.com/watch?v=smE-uIljiGo&feature=related

Ist dieser Gitarrensound auch bei dem Roland oder Korg möglich ??? Filter einstellung o.ä ....?

Korg M3 + Radias
1. Muss gestehen zum Korg gibt es bei Youtube nur weniges im Vergleich zu Motif und
Fantom.....Welche Gründe das haben kann....Korg M3 mit Radias Expander wäre bestimmt
interessant. Nur weiss ich nicht wie der Rest so ist. Ich weissVielleicht kann mir ja
jemand auch beim Korg etwas zur DAW Anbindung und dem Sampling vo Instrumenten
sagen, auch die Klaviaturzonen interessieren mich?

Ich weiss es sind viele Fragen. Aber bei der Summe, die diese Geräte kosten, frage ich lieber Leute die sich damit auskennen. Im Laden kann man ja nicht alles testen...


Danke für eure Hilfe und das lesen :)
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn Du im Laden nicht alle testen kannst, dann besuchst Du definitiv den falschen Laden.

In meinem kann man das.

Ich persönlich würde denn XS8 nehmen.
Aber ich denke das ist am Ende eine Glaubensfrage.
Jeder hat irgendwo seine Abstriche.

Die Frage 1 zum Motif: Grundsärtlich geht das auch.
Du hast im Motif sogar einen eigenen internen Vocoder.
Weiß nicht ob die Anderen auch einen haben.
Frage 2 zum Motif: Die Einbindung des XS in Cubase ist schon sehr gut. Wie's mit den Anderen funktioniert...???
Die Frage 3 zum Motif: Youtube Links taugen zu einer Beurteilung immer recht wenig. Wer weiß ob es gefälscht ist oder nicht außer der Hersteller des Videos selbst?
Vielleicht auch einer der den XS hat. Ich hab ihn nicht. Daher kann ich's nicht beurteilen.


In jedem Fall solltest Du alle drei im Laden testen. Schon allein um Dir ein eigenes Urteil über die Tastatur zu machen.
 
bezüglich jenkees kann ich dir sagen, das der sound auf alle fälle unbearbeitet so aus dem motif kommt - nutze ihn selber bei vielen song.

das stück hier ist ausschließlich mit dem motif und seinem internen sequencer entstanden...(gegen ende ist der "hard ramp" sound auch leicht zu hören)

klickst du

womit die frage nach der "tauglichkeit" des onboard-teils eigentlich auch geklärt sein sollte (ist auf alle fälle sehr, sehr einfach zu bedienen)
 
Zum XS-Youtube Video mit dem Sound aus dem Voice-Mode PRE 2 H08 "Hard Ramp AS 1&2"..., jepp..., der Sound lässt sich genauso spielen, wobei er hier in eine Performance eingebunden ist, oder ein Pattern, oder ein Song als Begleitung abläuft.
 
Hallo,

ich kann hier mal meine persönliche Meinung einbringen, die aber darauf basiert, daß ich einen M3 hatte und einen Motif XS-6 und einen G-8 habe, also nicht Partei ergreifen brauche, da ich quasi alle drei Geräte gut kenne.

Lass uns nach dem Ausschlussverfahren vorgehen:

Der M3 ist super, das Radias Board der Hammer, aber der Sound ist für meine Ohren sehr digital und kaum fett. Für Hip Hop und R&M eher weniger geeignet, eher perfekt für Electronic - dank KARMA.

Der Motif ist ein Universalgenie, Du hast gesagt, Du bist quasi Anfänger - dann werden Dich die vielen fertigen Vorlagen und Arpeggios im Motif glücklich stimmen, jedoch ist es abhängig davon, welchen Still Hip & Hop und Modern Music Du bevorzugst, Ich persönlich verwende den Motif für klare Sounds wie z. B. Gitarren, Solostreicher und für Dancegeschichten. Eine super Maschine mit einer idiotensicheren DAW Steuerung und vielen Möglichkeiten, auf keinen Fall ein Fehler.

Der G-8 ist mein Baby. Er klingt im direkten Vergleich fetter, wärmer, runder und satter als alle anderen. Die Tastatur ist super (die von XS-8 ist aber auch sehr gut) und die grundsätzliche Bedienung ist sehr einfach. Komplizierter ist die Programmierung von Sounds, aber nach etwas Einarbeitung auch problemlos. Das Programmieren von Soundsets ist supereinfach. Aber aufgepasst, im Vergleich zum Motif ist hier einiges an Programmierung nötig, es gibt nicht so wirklich viele brauchbare Sets.

Deine Fragen:

1. Kann man das ans Gerät angeschlossene Mikrofon an Cubase weiterrouten und dort
von einem VST Vocoder modulieren...wie bei einem Hardwarevocoder?

A: Ja, man kann alle Eingangssignale (jeweils eines) direkt an den PC weiterrouten, der Fantom IST eine Soundkarte mit perfekter, verlustfreier Digitalübertragung. Du kannst das Signal mit oder ohne Effekte aufnehmen. Du kannst übrigens auch direkt auf den Sequenzer des Fantoms singen, er ist quasi ein Hardwarerecorder. Sobald das Signal im PC ankommt, kannst Du damit anstellen was Du willst. Der Clou: Du kannst das Signal über einen GETRENNTEN Weg zurück in den Fantom und von dort aus zum Mischer führen!

2. Wenn man das Fantom mit der DAW verbindet. Kann man dann die Fader das
Cursorrad und die pads mit Funktionen zur Steuerung verwenden ?

Hier bin ich selbst noch am rumspielen. Die Antwort lautet JA, es gehen alle Funktionen, aber bisher bekomme ich selbst nur die Fader zum Laufen, das mit den PADs und der Transportkontrollehabe ich aus Zeitgründen noch nicht gecheckt.

3. Kann man die Klaviatur des Fantom in verschiedene Zonen teilen ? (Motif hat 8 zonen)
Ja, im Live-Mode kannst Du allen Sounds (8 Stück) verschiedene Tastaturzonen zuweisen

4. Mich interessiert noch die sampling Funktion des Fantoms mit Yase. Kann ich z.b. ein
VST instrument in das Fantom einspielen und dann durch die internen Effekte des
Fantoms jagen, um den Sound zu verändern ? Vor allem wie klingt so ein gesampeltes
VST instrument ??

Jaaaaaaaaaaaaaa!!! Eine irre Software, dieses Yase - kenne nichts vergleichbares, hast Du Dir mal bei YouTube die Videos angeschaut? Einfach nur unglaublich und total einfach und schnell.

Du wirst aber eines feststellen: Wenn es nicht gerade ultragute VST's sind, werden diese im Vergleich zu den integrierten ROLAND Samples nicht im Ansatz so gut sein - Du musst Dir auch immer vor Augen halten, wie äufwändig es ist, einen wirklich guten Sound zu programmieren. Aber gerade bei Drums, Bässen und Synthiesounds ist das eine geile Funktion!

Vor lauter Schwärmen: Natürlich kannst Du die Fantom-Effekte nutzen (die sehr sehr gut sind)


5. Es soll bei den Effekten einen großen Nachteil mit dem MFx oder so änlich geben. Wie
wichtig ist das im DAW Betrieb ?

Roland fährt ein anderes Konzept in Sachen Effekte. Beim Motif kannst Du alle Effekte in einer Reihe schalten und dann wählen, welcher Sound welche Effekte bekommt. Beim Roland hast Du im Multimodus 2 Effekte PLUS Chorus/Delay und Reverb zur Verfügung. Da Reverb für alle Sounds gleich sein sollte, um Matsch zu vermeiden stehen so ausreichend Effekte für alle Sounds zur Verfügung. Das besondere ist: Du kannst im Multimodus für JEDEN EINZELNEN SOUND seinen Insert Effekt GLEICHZEITIG verwenden, was dafür sorgt, daß Du eine Spur nicht immer erst als Audio aufnehmen musst, um den Insert Effekt zu nutzen - das war für mich ursprünglich DAS ultimative Kaufargument, weil man fließend produzieren kann.

6. Fall-Brass mit der Anschlagstärke geht auch nicht...soll beim Motif im Patch gesampelt
sein. Leider sagt mir das nichts.....vielleicht kann sich einer dazu äussern
:)

Die Aussage stimmt nur bedingt, natürlich GEHT das, aber ROLAND hat keinen Brass-Sound integriert, der es kann, zumindest habe ich keinenb gefunden. Es geht darum beim festen Druck auf der Tastatur durch die Aftertouch Funktion einen abschließenden "Fall" zu genieren, läßt sich mit Worten schwer beschreiben. Nur soviel: Es ist natürlich möglich, mit jeder aktuellen Workstation durch das Nutzen von Anschlagstärke einen anderen Sound hervorzurufen.

_______________________________________________________________________
Du siehst, ich halte das ROLAND Fähnchen hoch, kann Dir aber den Yamaha Motif XS als Alternative mit vielen fertigen Grooves und Sounds auch empfehlen. Den M3 würde ich bei Deinen Wünschen aus dem Rennen nehmen, vor allem die RH3 Tastatur ist nicht so toll, da ist Yamaha und ROLAND deutlich Klavierähnlicher.

Und das mit den Musikhändlern ist so eine Sache, ich persönlich brauche so ein Teil zu Hause zum checken, jedoch bekommst Du so ein Teil vom örtlichen Händler oftmals günstiger. Zielrichtung für einen G8 sollte 2600,00 Euro sein, wenn Du in der Nähe von Stuttgart wohnst, kann ich mit meinem Händler reden, ob er Dir einen solchen Preis machen kann, aber ohne Gewähr.

Grüße
FantomXS
 
Hallo zusammen. Danke für eure Beiträge und Hilfe.

Bezüglich der Händler in meiner Umgebung.
Ich sage nur so viel -> absoluter Müll. Ich komme aus der nähe von Offenburg. Möchte nur soviel sagen, das der örtliche Musikladen -> es gibt nur einen in OG.....das sollte als Hinweis reichen, um keinen Namen zu nennen, es nicht fertig bringt, nach einem Besuch und ! 3 ! Telefonaten mir auch nur ein Gerät in der Filiale, obwohl ein Fantom in einer anderen steht, bereitzustellen, geschweige denn überhaupt mal zurückzurufen......das ist der absolute Hammer, bei dem Preis nicht zu verstehen ! Wehe dem, der dort kauft und ein Problem mit seiner Hardware hat. Aber egal, will mich nicht aufregen. Es gibt im Umkreis von 100 km keinen Laden, der 2 Geräte zum direkten Vergleich stehen hat........???? Verstehe ich nicht, so verdient man kein Geld.

@all
- Bezüglich der Pads beim Fantom in der DAW für Drums oder zum triggern: Wäre schon toll,
wenn das gehen würde. Vielleicht weiss ja noch jemand mehr darüber....
- VST Sampling beim Motiv. Geht das auch oder bekkommt man nur neue Instrumente
durch Kaufupdates?

Danke für eure Hilfe
 
Ich würde auch zum Motif tendieren.

Beim Fantom möchte ich Ergänzungen zu den Effekten und dem Sampler machen.
Fließend produzieren wegen der Effekte? NIEMALS!
Warum:
1.EFFEKTE:
Es fehlt ein wichtiger Effekt im Fantom: Der Equalizer! In einem Mix muss man diesen oft verwenden.
Der Fantom hat keinen EQ pro Part. Man müsste hierfür den einzigen Insert-Effekt je Klang verbraten, den man hat.
M3 und XS haben für jeden Part den Equalizer zusätzlich zu den den Effekten.
Anzahl der Effekte:
Hier ist es in der Tat so, dass der Fantom 16x 1 Insert+ ein paar übergreifende hat.
Der Vorteil: 16 Parts klingen so im Single-Modus.
Der Nachteil: 16 Parts klingen so wie im Single-Modus! Und dort hat kein einziger Klang die oft sinnvolle und wichtige Verknüpfung von 2 Insert-Effekten.
Im Vergleich zur Konkurrenz ist das von der Anzahl besser als im M3 aber schlechter als im Motif.
Warum?
Der Fantom hat keinen einzigen Single-Klang in dem 2 Insert-Effekte hintereinander geschaltet sind. Es gibt keinen einzigen Klang, der so z.B. so Lesslie+ Verzehreffekt hat. Auch die Kombination: Flanger+EQ gibt es nicht.
Über Umwege kann man sich im Studio-Modus für einige Parts einen zweiten Effekt holen. Den muss man dann aber selbst programmierren. Ein fertiger geiler sound mit 2 Effekten ist nicht! So ärgert man sich oft, dass bestimmte Klänge nicht möglich sind und muss mit viel Arbeit versuchen sich wenigstens an die Ideallösung anzunähern.
Beim Motif wäre das kein Problem:
In einem Song haben die ersten 8 Klänge jeweils 3 Insert-Effekte (wenn man den EQ mitzählt). Die muss man auch auch nicht auswählen sondern sind für jeden Klang geil programmiert. Für die letzten 8 Klänge in einem Song hat man dann wenigstens noch den EQ. Man sollte wissen, dass der EQ bei vielen Fantom-Klängen aber auch schon als einzigen Insert-Effekt verbraucht ist.
Im Songalltag bedeutet das: Deutlich weniger Arbeit im Motif, da man nur die Klänge auswählen muss und es klingt gleich hervorragend. Beim Fantom gibt viel höhere Limitierungen, die man mit mehreren Workarrounds auch nur teilweise reduzieren kann. Im Produktionsalltag nervt das gewaltig und würde oft auch bedeuten, dass man die Stimmen in der DAW einzeln aufnehmen kann, währen man beim Motiv den ganzen Mix (oder große Teile davon) gleich in die DAW jagen kann. Das ganze muss noch in Verbindung mit den vielen anderen Workarounds auf klanglicher Ebene sehen, bei denen man sich immer wieder dabei ertappt, dass man an halbwertigen Klängen (falsche Controller usw) rumschrauben muss.

Zum M3:
Hier gibt es im Vergleich zum Fantom den Nachteil, dass man nur 5 Insert-Effekte hat.
Die sind zwar im Gegensatz zum Fantom flexibel handlebar und es gibt für jeden Part einen EQ. Für mich war das jedoch ein KO-Kriterium für den M3. Es ist nämlich somit nicht möglich 8 Klänge inklusive der Effekte einfach zu nutzen. Man müsste sich ständig Gedanken machen, wie man die spärlichen 5 Insert-Effekte verteilt.
Er kann zwar trotz dieser Limitierungen gut klingen aber ich möchte nicht als staatlich angestellter Effekt-Dispatcher arbeiten. Grundsätzlich möchte ich Klänge in einem Multimode so nutzen, wie Sie ursprünglich gedacht sind.
Und dies ist zur Zeit beim Motif für 8 Klänge perfekt möglich und für 8 Klänge teilwese.
Beim M3 nur ist dies nur für ein paar Klänge und dort auch mit Zuordnungsarbeit möglich.
Im Fantom G ist dies zwar zu 100% möglich, aber mit den oben genannten starken Schwächen.
By the Way: Kurzweil soll hier am flexibelsten sein. Viele Effekte & flexibel. Wenn ich es richtig verstanden habe, darf man da so solange die Klangseiteitigen Effekte nutzen, bis sie alle sind. Und da nicht alle Klänge viele Effekte benötigen, klingt (fast) jeder der 16 Parts so wie es sein soll. Diese Logik klingt am intelligentesten!

Sampler:
Für den Fantom G möchte ich nur anmerken, dass der Sampler ohne die extra zu kaufende Software YASE so gut wie nicht nutzbar ist. Jeder in ein Projekt reingeladene Sample-Klang macht einen anderen kaputt. (da sich die Sample-Nummern oft überschneiden).
Hierdurch ist es kaum möglich sich einen Lieblingsklang nach dem anderen in sein Projekt hineinzuladen. Und weil der Fantom hier so unflexibel ist, verkauft auch kaum einer außer Sinvevibe Klänge mit Samples. Es gibt hierdurch wesentlich weniger Möglichkeiten seine Workstation um neue Sampleklänge zu erweitern. Ich kenne niemanden, der gute Natur-Soundsets mit Samples für den Fantom anbietet. Bei Yamaha ist das Standard!
Ich unterstelle hier Roland fast Bösartigkeit! Je schlechter man sein Maschinchen selbst füttern kann, desto leichter gibt man Geld für sehr teuere Erweiterunskarten aus.
Ich empfinde dies im Alltag als starke Limitierung.
YASE soll einen Teil der Schwächen ausgleichen - aber hierfür muss man wieder eine neue Software kaufen und Bedienen lernen. Und es ändert nichts an der Tatsache, dass es kaum Fantom Soundsets mit Samples gibt.

Dies nur meine - leider kritischen - Anmerkungen aus dem Alltag mit dem Fantom.
Aber vielleicht betreffen Dich diese Einschränkungen ja nicht?
 
Und noch eine Anmerkung zum Brass-Fall:
Den kann man im Roland programmieren - er ist nur nicht da. Dieser Sachverhalt ist auch nicht so selten ;-)
Wenn Du aber nicht weißt, was ein Brass-Fall ist, wirst Du ihn wahrscheinlich auch nicht vermissen ;-)
 
6. Fall-Brass mit der Anschlagstärke geht auch nicht...soll beim Motif im Patch gesampelt
sein. Leider sagt mir das nichts.....vielleicht kann sich einer dazu äussern

Beim Motif besteht eine Voice (ein Patch, oder auch ganz einfach einzelner Sound genannt), aus bis zu 8 Elementen (Waveforms)
Diesen Waveforms kann man unterschiedliche Anschlagstärken zuweisen. Wenn z.B. die Elemente 1-6 für die normale Brass-Section verbraten werden, welche z.B. bis zu einer Anschlagstärke von 0-100 aktiv sind, kann man den Elementen 8+9 die Waveform für das Brass-Fall zuweisen, welche eben erst bei stärkeren Anschlag (z.B. ab Wert 101 - 127) aktiv werden.
Man kann aber auch die Elemente für den Brass-Fall über die AF 1/2-Taster, Modulationsrad, FC, FS etc. aktivieren und deaktivieren.
 
Hallo Swaggy,

oder man wählt einfach einen fertigen geilen Bläsersound im Motif aus, der das schon hat?
Oder gibt es keinen mehr?. Ich erinnere mich an so einen in meinem alten MOTIF ES.
 
Klar sind solche Sounds auch schon in den Presets vorhanden. :)
 
gmaj7 schrieb:
Und noch eine Anmerkung zum Brass-Fall:
Den kann man im Roland programmieren - er ist nur nicht da. Dieser Sachverhalt ist auch nicht so selten ;-)
Wenn Du aber nicht weißt, was ein Brass-Fall ist, wirst Du ihn wahrscheinlich auch nicht vermissen ;-)
Meinst du jetzt das er als Preset-Patch nicht vorhanden ist? Als Waveform ist er durchaus im G zu finden, siehe Patch-List:
http://lib.roland.co.jp/support/en/manuals/res/1810790/Fantom-G_SoundList_e03.pdf

Wave 945 und Wave 946
 
@gmaj7

Ok. Ich weiss zwar den Terminus von Brass-Fall nicht, allerdings erkenne ich, ob etwas real und authentisch bzw. ansprechend klingt oder eben nicht. Und das macht für mich schon einen großen Unterschied.

@all

Yamaha hat ja 1000 Patches und Roland 1500. Mir stellt sich einfach die Frage,
was von den Yamaha Patches für mich verwertbar klingt. Ich benötige z.B. diese ganzen Fender Rhodes Geschichten überhaupt nicht, da ich den Klang überhaupt nicht mag. Das Sampeln wäre für einfach wichtig. Ich benötige Synthi Sounds und knackige Bässe. Ich dachte eben, das man die fehlenden Instrumente im Roland einfach vom VST sampelt. Yase und Resampler würden sofort geordert. Da das Paket 50,- Euro kostet, ist das kein Problem.

Und da bin ich eben beim Yamaha am zweifeln und fragen, wie bekomme ich neue für
mich attraktive Sounds vom PC "VST" in den Yamaha ohne haufenweise Geld für
Zusatzmodule "Motifator" ausgeben zu müssen. Meine Kreativität kommt dann, wenn
ich einen Klang höre. Ausserdem nehme ich nämlich gerne die Medizin mit einem Löffel
zu mir....wenn ich schon so viel Geld ausgeben muss "will".

BTW: Kennt jemand einen Händler der einen guten Preis für den Motif machen könnte ?

Danke
 
Das klingt alles schön und toll, aber dieses VST Sampeln ist mit Arbeit verbunden. Die Samples klingen ja auch mit der jeweiligen Tonerzeugung und deren Eigenheiten. Ob das am Fantom nachher auch noch so klingt und sich so spielen lässt, ist eine andere Geschichte.
 
Naja. Wie ein gesampeltes Instrument klingt und wie es sich spielen lässt, weiss ich natürlich nicht. Da könnte sich "FantomXS" dazu äussern. Allerdings soll das sampeln ziwmlich schnell gehen lt. youtube video.

Ich für meinen Teil will ja nur möglichst flexibel bleiben mit schönen Instrumenten mit guter DAW Anbindung und gutem workflow. Und da dachte ich bisher anhand der youtube videos, wäre das Fantom mit dem großen Display das beste. Aber wenn ich hier so lese, scheint das nicht ganz der Fall zu sein. Allerdings wären 2600,- für ein Fantom auch interessant, falls es möglich wäre...allerdings ist es zu viel Geld, wenn man nachher unzufrieden ist....

Ausserdem muss ich mich korrigieren, das Fantom hat wohl knapp 1700 Patches. Ganz schön viel im Vergleich zum Motif.....

Ich merke aber das mir Synth Sounds wichtiger sind als irgendwelche Trompeten und
Volksmusik Instrumente. Ich brauche von den Natursounds eigentlich nur Gitarren, Klaviere,
Bässe und Geigen...so würde ich das mal grob abschätzen....

Naha vielleicht sollte man auch warten bis das Gerüchteweise erscheinen des nächsten Fantom Updates, das für das Frühjahr geplant ist, durch ist. Vielleicht gebe es was neues....allerdings könnte man auch bis nach der Musikmesse warten.......aber wie lange kann und soll man denn immer warten....immer das selbe....
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei synthetischen Sounds und Bässen ist der Fantom schon stark und diese Art von Klängen scheint Dir ja sehr wichtig zu sein. Von der ANZAHL der Patches würde ich mich nicht beeindrucken lassen. Beide haben sehr viele Klänge, die alle möglichen Bereiche abdecken. Dem Motif wurde für seine Klänge auch deutlich mehr Sample-Rom spendiert als dem Fantom. Also evtl. bessere Qualotät pro Klang. (Wobei man auch mit viel Speicher schlechte Klänge machen kann.) Der Fantom hat sehr viele "mittelmäßige Klänge" und Wiederholungen. So gibt es zum Beispiel 70 - 90 Piano Patches im Fantom.
Die Klänge im Motif sind sehr liebevoll und spielfertig programmiert. Beim Fantom muss man hier mehr nacharbeiten.

@Binary-Finary: Ja das Brass-Fall ist als Sample im Fantom vorhanden. Kein einziger Patch des Fantoms benutzt ihn aber. Und einen anschlagsdynamischen Brass-Fall bekomme ich noch nicht mal mit meiner 400€ teueren Bläserkarte von Roland geliefert.

@ROB:
Zum Thema Brass-Fall
Ein Brass-Fall ist einer vielen Artikulationen von Blasinstrumenten.
Diese Artikulationen gehören zu Blasinstrumenten dazu, wenn es nicht nach Tischhupe klingen soll. Hier ein paar Beispiele für Artikulationen bei Blasinstrumente.
Falloffs - Noten, bei denen der Spieler die Tonhöhe schnell erniedrigt, manchmal um eine Oktave oder mehr, meistens um eine Phrase zu beenden
Ein berühmtes Beispiel gibt es in dem Lied "Time of my Life aus Dirty Dancing". Dort gibt es direkt nach dem Refrain einen sehr langen Bläserton, der nach unten wandert. Das ist in sehr langer "Fall"-Sound.
Doits. Das Gegenteil davon, der Ton geht nach oben. Kenne leider kein deutsches Wort dafür
Sforzando - Noten bei denen die Lautstärkle ansteigt
Staccato (kurze Noten) im Wechsel mit Legato (lange Noten)


Viele Grüße
Micha
 
Naja. Wie ein gesampeltes Instrument klingt und wie es sich spielen lässt, weiss ich natürlich nicht. Da könnte sich "FantomXS" dazu äussern.

Hi,

wie gesagt - das Sampeln mit Yase ist idiotensicher, da die Software automatisch sampelt und sogar automatisch einen Multisample erstellt. Generell ist ein einfach gesampelter Sound noch lange kein fertiger Sound, denn ein solcher besteht nicht selten aus mehreren Samples, die bei bestimmter Spielweise anders reagieren.

Die Yase - Software ist derzeit bei Roland in der Aktion: Bei Neukauf nur 50,00 Euro - da kann man nichts falsch machen. Das das Sampeln am Fantom selbst umständlich sein sein ist nicht richtig, durch das Riesendisplay ist die Übersicht fantastisch.

Was das Thema mit den Insert Effekten angeht: Es stimmt, es sind maximal 2 Insert möglich. Roland hat hier geschummelt, denn eigentlich sind es streng genommen 4 Send Effekte, da alle über diesen Weg rausgehen können. Die Anzahl der Effekte reicht zu 80% aus und wenn jemals zu wenig Effekte für Dich dabei sein sollten hat es glaube ich im Computer mehr als genug davon.

Last but not least: Der Workflow am Roland ist hervorragend, weil eben der Display durch seine schiere Größe in bester Bildqualität im Studio-Modus einen richtigen Mixer anzeigt, den man wunderbar steuern kann. Klar kann das der Motif auch, aber ich bekomme hier nach kurzer Zeit Augenschmerzen, da ist der PC-Editor ratsamer.

Für die Effekt-Freaks ist der Umstieg auf Kurzweil eine gute Idee, flexibler geht's nicht (mir persönlich aber zu kompliziert).

Für mich besteht ein Synthesizer nicht nur aus technischen Möglichkeiten, sondern auch darin, wie er sich anfühlt, wie die Übersicht ist und welchen klanglichen Charakter er hat. Der Fantom ist fett im Klang, der Yamaha eher schneidend. Mann kann mit allen beiden Weltklasse produzieren, aber im direkten Vergleich der Klangwärme und Räumlichkeit ist der Roland der besser wärmere, fettere Synthesizer. Der Yamaha ist dafür vielseitiger und hat dafür supergeile andere Sounds. Für andere ist es eben anders herum, das ist wie immer Geschmackssache.

Ich selber produziere R&B Musik im Stil von Rhianna & Co. und verwende Drums, Bässe, Piano und Strings vom Roland. Gitarren und Synthesizersounds vom Yamaha, die klingen zwar beim Roland auch fetter, drängen sich aber zu sehr in den Vordergrund. Der Yamaha ist eine perfekte Ergänzung. Wie wichtig Dir einzelne Soundkategorien sind, musst Du selbst entscheiden.

Den Yamaha widerum nehme ich mit auf die Bühne, da er universeller ist und dort ist Covermusik angesagt für die Yamaha unschlagbar ist.

Gruß
FantomXS

P.S. Jede Kaufberatung endet in einer nie endenden Diskussion, welcher Synthesizer der beste ist und jeder sagt, es ist seiner. Ich habe es mir da einfacher gemacht: ALLE Synthesizer klingen besser als der andere, egal welcher - Für's Studio ist es beinahe egal, für aktuelle Musik beinahe noch mehr, ich vermute mal, es dürfte Dir Schnuppe sein, wie Orgeln oder Fender-Rhodes klingen :)

Ach ja - ob ein Synthie 200 oder 2000 Patches ist ist salopp gesagt egal. Ich kenne Teile mit 1500 Sound von denen 5 brauchbar sind. Die Menge macht's wirklich nicht
 
gmaj7 schrieb:
@Binary-Finary: Ja das Brass-Fall ist als Sample im Fantom vorhanden. Kein einziger Patch des Fantoms benutzt ihn aber. Und einen anschlagsdynamischen Brass-Fall bekomme ich noch nicht mal mit meiner 400€ teueren Bläserkarte von Roland geliefert.
Ah...okay. War mir beim lesen der Patch-Liste auch aufgefallen. Find ich komisch, da es das beim Vorgänger sogar in zweifacher Ausführung spielfertig als Patch gibt.
Aber mal ne andere Frage...warum möchtest du dafür 400€ ausgeben? Ein bestehendes Brass-Section-Patch kann doch leicht modifiziert werden, dass - anschlagsabhängig - die entsprechende Artikulation angetriggert wird. Zugeben es ist schon etwas ungewöhnlich und bestimmt auch ärgerlich, dass es keinen spielfertigen Patch in dieser Richtung gibt, aber mit etwas "Handarbeit" läßt sich sowas doch eigentlich beheben. Bei den Gitarren kann man ja auch einiges durch die Key-Off-Triggerung an typischen Artikulationen einbauen. Die Frage ist natürlich, ob man das als Anwender auch will, sprich Zeit und Lust hat, an den Patches "herumzuschrauben". Für den Einen ist das selbstverständlich, für den Anderen nervig und langweilig.
 
@ROB:
Zum Thema Brass-Fall
Ein Brass-Fall ist einer vielen Artikulationen von Blasinstrumenten.
Diese Artikulationen gehören zu Blasinstrumenten dazu, wenn es nicht nach Tischhupe klingen soll. Hier ein paar Beispiele für Artikulationen bei Blasinstrumente.
Falloffs - Noten, bei denen der Spieler die Tonhöhe schnell erniedrigt, manchmal um eine Oktave oder mehr, meistens um eine Phrase zu beenden
Ein berühmtes Beispiel gibt es in dem Lied "Time of my Life aus Dirty Dancing". Dort gibt es direkt nach dem Refrain einen sehr langen Bläserton, der nach unten wandert. Das ist in sehr langer "Fall"-Sound.
Doits. Das Gegenteil davon, der Ton geht nach oben. Kenne leider kein deutsches Wort dafür
Sforzando - Noten bei denen die Lautstärkle ansteigt
Staccato (kurze Noten) im Wechsel mit Legato (lange Noten)

Viele Grüße
Micha

Wenn du solche Dinger brauchst empfehle ich dir das ARX 3 Brass. Dieses Expansionboard kostet zwar 400€ aber kann alle diese Dinger. Damit werden die Bläser übelst aufgewertet. Ich hab es und kann nur sagen:
+ Gute, tolle, und druckvolle Bläser
+ eig. wird alles abgedeckt was mit Brass zu tuen hat

ABER: - nur 50 Patches sind speicherbar mehr Platz gibt es nicht. Man könnte aber Multisamples erstellen, habs noch nicht ausprobiert.
- extrem hohe Komplexität: Schnell mal was ausgesucht gibt es nicht, man muss sich sehr lange dran setzen, damit man die Sachen gut und zum richtigen Zeitpunkt spielen kann.

Wenn du nen PC bei der Arbeit verwenden möchtest, würde ich dir eher den Motif als den Fantom empfehlen. Der Fantom trumpft mit dem großen Display, live oder im Studio sehr gut, aber er hat halt Schwächen, die der Motif nicht hat.

Was mich an meinen Fantom sehr stört ist das der interne Speicher nur 50 MB aufweist. Nen USB stick muss man immer dabei haben. Da ich ein paar Songs (ca. 30 MB) hab, muss das Projekt immer vom USB stick geladen werden, folglich dauert das Booten sehr lange mind. 40 sek.
 
Ich habe die 400€ schon ausgegeben, weil mir wichtige Bläserdinge im Fantom gefehlt haben.
Die Karte kann auch einige wirklich geniale Sachen. Versaut es aber wieder bei einigen Standarddingen. (Artiklulationswechsel per Anschlagdynamik nicht möglich, kein Multimode, keine knackigen Bläsersounds a la Tower of Power und nur 5(!) freie Speicherplätze.)
Aber eigentlich viel zu viel "Bläserdiskussion" für jemand der überwiegen Synth- und Bass-Sounds nutzen mag ;-)
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben