MP3 Encoder

von xium, 11.02.07.

  1. xium

    xium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.07   #1
    Hi

    Ich bin auf der Suche nach einem richtig guten MP3 Encoder, ich möchte das Programm aber als Standalone Version nutzen, also keine Einbettung in Cubase und Co.

    Was könnt ihr empfehlen??

    Danke im Voraus!

    mfg
     
  2. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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  3. hilmi01

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    Erstellt: 11.02.07   #3
  4. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 11.02.07   #4
    IM GRunde ist es wurscht, welches Programm du nimmst. Entscheidend ist ja der Codec, und da ist LAME eben der einzige kostenlose, der aber qualitativ mittlerweile sogar besser sein soll als der Original-Fraunhofer-Codec. Wenn Du dir nur den Codec installierst, dann kannst Du den eben in diversen Programmen wie Cubase nutzen. Die von mir und Hilmi genannten Programme sind halt Encoding-Prgramme, die eben LAME für MP3s nutzen. Unterscheiden sich also nur in der BEdienung.
     
  5. xium

    xium Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #5
    Hi

    Danke einmal für eure Antworten!

    Ja eben wichtig ist mir die Qualität des Codecs!
    Was haltet ihr eigentlich von Ogg Vorbis??

    mfg
     
  6. tuzz

    tuzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #6
    Ich persönlich halte ogg Aufnahmen für qualitativ besser. Ebenso FLAC. Ob mans hört ist immer so eine persönlich Frage...manche schwören sie hören einen Unterschied - andre nicht.
    Mp3 ist praktisch, da es von allen mp3 Spielern (tragbare) unterstützt wird, andre Codecs meist nicht.
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #7
    Ergänzend sei gesagt, dass FLAC verlustlos komprimiert. Wenn man da keinen Unterschied zur WAV-Datei hört, dann ist das normal - es gibt nämlich keinen :-) Und "ogg" ist nur der DateiContainer, der Codec, um den es hier geht nennt sich "Vorbis".
     
  8. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #8
    Frage eines Unwissenden: wie ist das möglich? "Kleiner" heißt doch wohl zwangsläufig weniger Information...?

    Ich könnte das jetzt natürlich recherchieren, aber vmtl. hast du da ein, zwei praktische Sätze parat die das erhellen ;)
     
  9. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #9
    Genauso, wie es zum Beispiel ZIP mit jeder beliebigen Datei macht. FLAC ist dann halt noch mal so optimiert, dass es bei Audiodateien (die ja anders aufgebaut sind als z.B. ein Word-Dokument) gut funktioniert.
    Vereinfacht gesagt:
    Original Datei:
    AAABBBCCAAAAAAADDDDDDGGAAATTT
    Komprimierte Datei
    3A3B2C7A6D2G3A3T
     
  10. new-kid-jan

    new-kid-jan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #10
    ars ultima hat es ja schon auf den punkt gebracht. nur als ergaenzung moechte ich anmerken, dass die verlustfreien komprimierungen nicht so stark komprimieren wie die verlustbehafteten. (aber durch nachdenken kann man da eigentlich auch selber drauf kommen ;) )

    es ist im uebrigen nicht moeglich, einen hardware-mp3-player zum ogg-vorbis player zu patchen. diese geraete haben spezialchips die das decodieren uebernehmen. die kleinen prozessoren in den geraeten wuerden das leistungsmaessig nicht schaffen
     
  11. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.07   #11

    Ah ok...also quasi eine temporäre "non-destruktive" Komprimierung.
     
  12. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 13.02.07   #12
    Genau. Übrigens ist die Musik auf DVD-Audio und SACD auch verlustlos datenkomprimiert. Und die verlustlosen Techniken sind auch immer Bestandteil bei den verlustbehaftete (datenreduzierenden) Verfahren. Es wird da immer so einfach gesagt "da werden halt Dinge weggelassen, die der Mensch nicht hört/sieht". Nun ja, ein decodiertes JPG-Bild hat wie die Originaldatei 100 x 100 Pixel und eine Farbtiefe von 24Bit, und die MP3-Datei hat nachher auch 44,1KHz und 16 Bit. Was will man da einfach "weglassen"? Bei JPEG ist es so, dass die Bilder möglichst unmerklich so "gröber" gemacht werden, dass man pro Block viele gleiche Werte hat (weil alle kleinen auf Nullen gerundet werden). Und diese Reihe mit den vielen Nullen kann man dann wunderbar nach oben genannten Verfahren verkürzt abspeichern. Erst dadurch wird die Datei kleiner, das reduzieren der Informationen anhand von unzlänglichkeiten der menschlichen Sinne führt dagegen noch nicht zu einer geringeneren Datenmenge.
    Bei Interesse kann ich auch den gesamtn Vorgang der JPEG-Komprimierung erläutern :D Das finde ich auch irgendwie anschaulicher und habe es vollends gerafft, während ich bei Audiokompresison (obwohl eben auch im Studium behandelt) nicht endgültig durchblicke. Die psychoakustischen Effekte sind klar, aber wie soll dadurch meine Datei kleiner werden? Eine Wavedatei, in der man zwei Töne hört ist genauso groß wie eine Datei, in der man nur einen Ton hört. Es ist wohl irgendwie so, dass an den enstprechenden Stellen gröber quantaisiert wird, aber das Quantisierungsrauschen eben nicht zu hören ist, weil es psychoakustisch verdeckt wird. Vielleicht kann mir das jemand auf einfach Art erklären:D
     
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