Musikalische Berufe

von BLA_BLA_BLA, 04.08.07.

  1. BLA_BLA_BLA

    BLA_BLA_BLA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.07   #1
    Ich bin sehr Musikbegeistert und würde sehr gerne nach der Schule eine Arbeit haben die damit zu tun hat.
    Ich plane Abitur in 2 Jahren zu bekommen und will dann Musik studieren.

    Was kann man dann damit machen außer Musiklehrer?
     
  2. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.08.07   #2
    Musiker?
    ne also was du damit machst ist schwer einzugrenzen. in erster linie qualifizierst du dich ja durch dein können. es gibt grade an privaten schulen auch musiklehrer ohne abi und studium. du kannst dich ja auch im studium zum chor- oder orchesterleiter ausbilden lassen... ob du dann auch ein orchester leitest oder dirigierst hängt nicht von der tatsache ab, dass du das studiert hast sondern von deinen fähigkeiten. manche arbeiten ja später auch in musikbibliotheken, werden sachverständige oder gar kritiker (*würg*)... gibt vieles. da könnte man aber auch musikwissenschaften studieren. wenn schon musik dann bleibt man besser praktisch oder?
     
  3. frankmusik

    frankmusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #3
    Hallo Bla,

    Mit 16 hat man noch Träume :-) JA .. das wollten wir alle mal mit Musik was Studieren oder so ... (sorry sollte ich vom Abi Rückwärts falsch gerechnet haben ..)

    Sprich doch einmal mit Musiklehrern an Deiner Musikschule oder in Deiner Stadt .. es kann ein Traumberuf sein muß aber nicht. Oft sehe ich "gescheiterte" MUSIKER welche dann "nur" Musiklehrer wurden und Ihr Lebenlang versuchen müssen den Schülern DAS zu "pushen" was SIE nicht schafften ... aber es gibt auch Lehrer mit Herzblut die das LEben keine Frage....

    Schau Dich doch mal um es gibt noch andere Studiengänge welche mit Musik zu tun haben in anderen Bereichen ...

    z.B. Musikmanagement ...
    Kulturmanager ...


    Informiere Dich doch mal bei der "Agentur" oder auch im Netz.

    Gruß frank von
    www.Musiklehrer.de :-)
     
  4. BLA_BLA_BLA

    BLA_BLA_BLA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #4
    Fast richtig aber mit 17 hat man auch noch träume ;)

    Ja ich will auf jeden Fall praktisch bleiben, ich wollte vor allem auch wissen, ob ich jetzt Musik nachm Abi studieren soll, oder gleich auf ne Fachschule gehen sollte.

    Musiker - natürlich - aber des klappt halt nicht immer.
     
  5. I_dunno

    I_dunno Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #5
    "Musiker ? Das ist doch kein Beruf !! Lern lieber was anständiges Junge" ;)

    Nee, also mal im Ernst .......... versuch jetzt nicht krampfhaft irgendwas mit Musik zu finden. Ich denke wenn du mal ne gut laufende Band (oder auch zwei) hast fühlst du dich schon ziemlich ausgefüllt was das angeht. Man hat als semiprofi schon so viel zu tun.
    Ich mach ne Erzieher Ausbildung. Da hab ich ziemlich viele Möglichkeiten. (ja Erzieher arbeiten nicht nur im Kindergarten ;) ) Und ich kann die Musik total oft mit einbringen wenn ich das will.
    Studieren wär garnix für mich. Ich bin froh wenn ich endlich mal eine Lehre abgeschlossen hab und ich loslegen kann. Mit was auch immer :))

    Also mit ner Band die regelmäßig spielt, Aufnahmen macht usw. und nem Beruf bei dem man auch mal kreativ sein kann bin ich voll zufrieden :)
     
  6. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #6
    man sollte sich, vor allem wenn man "musiker" werden möchte, mal selbstkritisch betrachten, und versuchen, sich seiner eigenen stärken und schwächen bewusst zu werden. ich bin bei mir in der gegend der einzige pianist, der sich auch mit jazz beschäftigt. ohne die entsprechende konkurrenz bin ich aber auch unheimlich faul geworden. erst wenn man dann auf wettbewerben merkt, dass die wirklich guten leute in den jüngeren altersklassen wesentlich besser sind als du, weiß man, dass man nicht der einzige gute mucker ist. am besten rufst du einfach mal bei einer musikhochschule bei dir in der nähe an, und informierst dich, ob man evtl. eine probestunde beim dozenten deines hauptinstrumentes machen könnte. der kann dir dann auch sagen, was im studium von dir erwartet wird.
     
  7. Katzilla

    Katzilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #7
    Ich hatte mit 14-18 die gleiche Einstellung (aber kein Abitur und Studium) und habe mich dafür entschieden, den Beruf des Musikalienhändlers zu erlernen, weil ich der Meinung WAR, das sei der Beurf, den man lernen muss, wenn man in einem Musikgeschäft arbeiten will.
    FEHLANZEIGE! Ich rate heute den Leuten davon ab!... die meisten Länden stellen ausdrücklich KEINE ausgebildeten Leute ein...:screwy::screwy:
     
  8. I_dunno

    I_dunno Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #8
    Echt ? Krass. Das hatte ich mir auch mal überlegt. Hab dann aber schon in der Schule gemerkt, dass Buchhaltung und Rechungswesen das langweiligste auf der Welt ist ! Sorry an alle Kaufleute ;)
     
  9. Dr. Rock

    Dr. Rock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #9
    Ich poste einfach mal rein da mich die Frage auch interssiert ich bin 16 aber hab auch nur noch zwei Jahre vor mir (fast drei eher). Mein Traum ist jetzt nicht unbedingt Musiker (zu schlecht) ich möchte Techniker machen also abmischen mache das Erfolgreich seit Jahren an der Schulanlage und bei kleinen Amat. Bands. Seit neustem auch bei einer Leihen Schauspielgruppe/Theaterverein mit gut besuchten Vorstellungen. Was denkt ihr was soll ich werden? möchte keine Ausbildung wo ich Drei Jahre beim WDR kabel aufwickeln darf habe echt ein gutes Gehör und den Technischen Verstand nur beim Vorspielen bei na Uni könnte es scheitern. Oder kann man in 2-4 JAhren das nachholen was andere In 8 Jähriger Musikschul Technik gelernt haben?

    Danke für Eure Hilfe
     
  10. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.08.07   #10
    hmm... ich glaube in solchen richtungen, also mischen usw., musst du einfach gut sein und dir durch viel (schlecht bezahlte) arbeit einen guten ruf machen. vielleicht werden dann leute auf dich aufmerksam die fest anstellen. das könnten manager sein die techniker für ihre neusten superstars suchen oder sowas. keine ahnung, wichtig ist nur dass man nen guten ruf bekommt aber die luft ist in dem gewerbe, je höher man steigt, sehr dünn. gibt aber auch auch ein tontechnikerstudium mit hohen anforderungen... ob man das braucht kann ich nicht sagen. ich glaube jemand der sehr viel berufserfahrung und ne guten ruf/beziehungen hat, hat bessere chancen als einer der nur ein diplom vorweisen kann. aber da leg ich meine hand nicht für ins feuer.

    veranstaltungstechniker wäre eventuell auch ein passender beruf. klar muss man da anfangs auch nur kabel legen und spot fahren aber man kann sich auch da sicherlich bewähren und auf ton (oder licht) spezialisieren. auch da zählt der abschluss nicht so viel wie ein gut abgeschlossener job ;)
    und in dem beruf ist es extrem wichtig bei der richtigen firma zu lernen. am besten eine gesellschaft die eine oder mehrere große veranstaltungshallen in eienr großsstadt besitzt. bei kleinen firmen bringt die ausbildung nichts... imho...
     
  11. Katzilla

    Katzilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.07   #11
    Buchhaltung und Rechnungswesen ist aber nicht das Kriterium für den Beruf. Klar, das bekommt man im kaufmännischen Teil reingezwängt, ausschlaggebend für die Berufswahl und entscheidend im Beruf (und in der Prüfung) ist das musikalische Fachwissen.
    Aber wie bereits gesagt, das ist anscheinend der FALSCHE (!) Beruf, den man erlernen muss, wenn man in einem Musikgeschäft (in der gewünschten Sparte) arbeiten will.
    Das sagt einem VORHER aber keiner! :screwy:
    O-Ton (!!!) Musiker-Aldi in einer Dom-Stadt: "Musikalienhändler??!? - Den Beruf gibt es bei uns nicht!!" (Und was machen die Leute den da in der Praxis, was ich NICHT gelernt haben soll?) :screwy::screwy:
    Und für sowas hat man die Ausbildung gemacht um sich das sagen zu lassen! :mad:
    Ach ne, die stellen ja eh nur billige Aushilfen ein. Wie kann man dann drauf kommen, das seien "Musikalienhandlungen"? :mad:
     
  12. marisch

    marisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #12
    jeder der sich selbst fragt ob er vielleicht (!!) Musiker werden sollte, der sollte sofort davon Abstand nehmen - das ist ein Beruf für "Getriebene", für solche die das "müssen", die gar nicht anders leben können.
    Wer davon nicht besessen ist, wird es schwer haben, schwer mit dem Üben, schwer mit dem Lernen, schwer mit der Selbstdisziplin, schwer mit seinen Mit-Studenten, schwer mit den Dozenten,... später schwer mit den Mitmusikern, mit den Veranstaltern, mit den Musikschul-Verwaltern, mit den Schülern,...

    Und Berufsmusiker ist vor allem auch Manager, Selbstvermarkter, Buchhalter, Fahrer, Roadie,... - speziell diese Seite sollte auch einigermaßen gut laufen, introvertierte Zeitgenossen sind dann vielleicht gute Musiker, werden aber den Konkurrenzkampf schlecht oder gar nicht überleben.

    Ganz eng wird das System, wenn dann Frau, Kinder, Familie ins Spiel kommt - die müssen wohnen, essen, wollen kranken- und rentenversichert sein, ein Auto ist fast unabdingbar! Das ist dann die Situation in der Du jeden kleinen Scheiß-Job übernehmen mußt, um auch nur einigermaßen über die Runden zu kommen, Rücklagen bilden ist ein Traum, Reichwerden kannst du sofort komplett streichen.

    Wenn du sicher bist, daß das deiner Lebenplanung entspricht, dann kannst du weiter drüber nachdenken, Musiker zu werden! Da es doch viele tun, muß es irgendwie gehen...
     
  13. rob-music

    rob-music Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #13
    Oder du machst was in Richtung Eventmanager, da machst du eine Ausbildung (IHK fragen) oder belegst einen Studiumplatz.
    Arbeitest, in oder als Agentur, für Städte, und Institutionen, hast theoretisch ne Menge mit Musik zu tun

    Für mich war es auf jedenfall die richtige Wahl, DENN du kannst alles damit verbinden, da du viel erlebst und wenn du selber Musiker bist, hast du die besten Vorraussetzungen dich selber zu vermitteln...

    ABER:
    Dieser Beruf birgt einen hohen Arbeitsaufwand (Urlaub kannst du dir in den meisten Fällen nicht leisten, ich zum Beispiel hatte in den letzten 2 Jahren eine Woche Urlaub), du bist dauernd unterwegs, arbeitest rund um die Uhr, ja man kann pauschal sagen du arbeitest in der Woche dafür, dass du am Wochenende Kohle verdienst..., viele finanzielle Risiken
     
  14. BLA_BLA_BLA

    BLA_BLA_BLA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #14
    Ich bin absolut besessen, hab aber trotzdem meine Zweifen. Warum? Ganz einfach: Ich hab Jahre lang extrem Fussball gespielt, jeden Tag alle Freizeit genutz, wirklich extrem, wurde aber trotzdem nicht, weil ich einfach trotzdem nicht gut genug war. So ist das halt, man braucht Talent und Glück. Nur durch Fleiß wirds nicht sicher was.
     
  15. marisch

    marisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #15
    sag ich doch!!
    Besessene haben keine Zwiefel! die können das, die müssen das tun und die schaffen das auch!

    ...alle anderen: Finger weg...!
     
  16. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 03.09.07   #16
    Einen Wichtigen habt Ihr vergessen: Tanzmusiker. Geld lässt sich damit sicher verdienen, wenn man einmal einen Fuß drin hat.

    Ob es Spaß macht oder ein Traumberuf ist? Dazu empfehle ich die Lektüre des autobiografischen Buches "Fleisch ist mein Gemüse" von Heinz Strunk.:)
     
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