Euer nächstes E-Gitarren-Effektpedal?!

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  • #6.501
Wäre die Frage, wie die Träger befestigt sind. Wenn die nur reingeklickt sind, kriegt man die vielleicht raus. Neues Loch bohren...

Hm, ich vermute, die sind angepunktet (geschweißt im Schweiß ihres Angesichts, geschwossen, geschwissen... :D).
OK, kaufen und mal genau beschnarchen wäre eine Möglichkeit. Die Höhe, von der @Brazolino schrieb, ist möglicherweise problemlos, da habe ich noch einige mm Luft. Schwierig wird es mit der Seite, wenn die Stecker dazu kommen und eben der Anschluss des Netzkabels.

Mal reinschauen in das Netzteil, ob man da was verändern könnte oder DIY eines Boards, z.B. auch schönem Buchenhartholz. Das DIY würde dann zwar teurer, aber das kostet auch keine Unsummen.
 

  • #6.502
True Bypass ist halt auch keine Magie und unterliegt physischen Grenzen der Soundveränderung durch zusätzliche Kabellänge
....genau, und die minimale "Qualitätsverschlechterung" durch etwas Kabel und vor allem die Übergangswiderstände der 10 Buchsen (unterschiedlicher Qualität) halte ich für akzeptabel...aber einen Buffer der meinen Klang prinzipiell verändert ist für mich n Nogo...und nein, der Buffer hat den Klang nicht "aufgefrischt" ... er hat ihm definitiv so viele Feinheiten entzogen und auch flacher gemacht (unabhängig von der Klangveränderung) dass ich das als klanglich inakzeptabel empfand...
Das vorher hier aufgekommene Argument, dass es eigentlich nicht sein kann dass ner Firma wie EHX bez. Buffer so'n Lapsus passiert lasse ich nicht gelten....es gibt zB im Hifi-Audio Bereich vor allem erfahrene Lautsprecher Hersteller die immer wieder Produkte aufn Markt werfen bei deren Anhören du dich nach drei Sekunden fragst ob in dem Laden irgendjemand schon mal für irgendwas seine Ohren benutzt hat....warum sollte das bei Herstellern von Effektgeräten anders sein?
Oder das günstige Zeugs der Firma wird einfach ohne Qualitätsansprüche dahingehend aufn Markt geworfen, die meisten User werden es eh nicht bemerken...😉
 
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  • #6.503
Mal reinschauen in das Netzteil, ob man da was verändern könnte oder DIY eines Boards... Das DIY würde dann zwar teurer, aber das kostet auch keine Unsummen.

Jo, passt bestens: Die wenigen Schrauben des großen PowerPlant ISO-1 AC Pro halten eine solide Bodenplatte. Die kann man nach Belieben passend unterseitig an das Board 1) schrauben. Netzteil wieder dran, fertig. Sind somit keine separaten Träger oder Halterungen nötig.

1) aus schönen Hartholzleisten, welches man sich im Baumarkt maßhaltig zusägen lassen kann. Maße in etwa wie die des SpaceShip 50M. Verschraubt, verleimt und verdübelt, ggf. sogar noch gebeizt.

Braucht man nur noch passende Füße. Die gibt es ebenfalls im Baumarkt. Sowie Klettband, welches es auch überall gibt.

Thema also durch. :)
 
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  • #6.504
Ich bin immer voll beeindruckt von den Leuten die das wirklich hören, ein längeres Kabel, True Bypass usw. Oder im Recordingbereich die schlechten/guten Wandler. Ich höre das alles nicht wirklich. Ok, ich benutze einen Lehle Sunday-Driver vor meinem Board als 1. Pedal sozusagen.
 
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  • #6.505
@Stratspieler Für mich sehen diese Winkel eher nach Plastik aus, oder? Und die Höhe vom Board kriegt man durch Wechsel der Füße sicher schnell geändert, das sehe ich weniger kritisch. Selbstbau geht aber natürlich auch. Hab vor ein paar Wochen eins relativ rudimentär zusammengeschraubt. Zuschnitt hat mich 12€ gekostet, ähnliche Größe wie das Spaceship 50M. 😅

@OldRocker Wäre mal Interessant, wie du das empfinden würdest, wenn ein guter Buffered Bypass an der Stelle hängt. Eine Soundänderung wäre jedenfalls immer zu erwarten, da es dein erster Buffer im Signalweg wäre. Ich persönlich nutze auf einem Board das TC Electronic Polytune als erstes Pedal und Buffer. Der Buffer von TC ist astrein.
.warum sollte das bei Herstellern von Effektgeräten anders sein?
Ist halt kein Hexenwerk, so eine Bufferschaltung. Und teilweise verbauen Hersteller einfach ihre Bufferschaltungen in jedem Pedal, weils einfach leichter und günstiger ist. TC baut soweit ich weiß den Bonafide Buffer quasi 1:1 in jedes ihrer Pedale mit Buffer. Sich da immer was neues Ausdenken wären ja auch nur unnötige Kosten.

@Bobgrey Das ganze Thema um Kabellängen, Buffered Signale etc. ist, entgegen manch anderer Themen, einfach Physik und kein Mojo-Voodoo-Kram. Je nach Szenario sicher auch mal fraglich, wie deutlich man es wirklich spürt, wenn man nicht gerade direkt vergleicht, aber merkbar ist sowas schon. Kabellänge zieht durch die Kapazität des Kabels einfach Ton ("Tone Suck"). Wandelt man mit Buffer das Signal um, sind darauf folgende Kabellängen kein Problem mehr. Wenn du jetzt immer einen Sunday-Driver am Anfang der Kette hast, hast du das Thema im wesentlichen damit beseitigt. Wer ganz gründlich ist, hat einen Buffer an jedem EIn- und Ausgang des Boards. Das ist mal mehr, mal weniger nötig. Je nach individueller Konfiguration. Andere (s. Beispiel Santana) nutzen dagegen den Effekt der Kabellänge ganz bewusst und verzichten auf den Buffer.
Falls du einen True Bypass Looper o.Ä. hast, könntest du das ja auch einfach selber testen. Einfach mal ordentlich Kabel an den Amp hängen, das Lehle in den Looper, und dann zwischen buffered und unbuffered Signal wechseln und vergleichen. Bei 3 Meter Kabel wird der Unterscheid marginal bis kaum spürbar sein, bei 10-20m sieht das schon anders aus.
 
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  • #6.506
Ich hatte das nicht despektierlich sondern ernst gemeint. Auch möchte ich jetzt wirklich keine Kabeldiskussion auslösen, aber ich habe mal meine Gitarrenkabel getestet. Das war ein normales Fender* Gitarrenkabel 3m, ein Vovox 3m und seit neuesten ein Yuer TR-U2 Wireless System.

Ehrlich gesagt konnte ich keinen Unterschied feststellen. Ob jetzt die Kabellänge zu kurz war, oder mein Gehör als alter Musiker schon etwas nachgelassen hat kann ich natürlich nicht sagen.

​

 
  • #6.507
Ich bin immer voll beeindruckt von den Leuten die das wirklich hören, ein längeres Kabel, True Bypass usw.
Naja, ich würde nicht sagen ich höre die Kabel oder den Buffer...
Ich höre einfach dass der Sound sich irgendwie verschlechtert wenn manche Sachen vor dem Amp sind. Kabellänge höre ich aber auch nicht ;-)
 
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  • #6.508
Ich hatte das nicht despektierlich sondern ernst gemeint.
Hatte ich auch nicht so verstanden, keine Sorge :)

Wenn ich hier zuhause mit relativ kurzen Kabelwegen spiele, dann ist das auch eher weniger kritisch. 3 Meter sehe ich auch eher als unproblematisch, sofern das Kabel nicht eine absurde Kapazität aufweist. Aber nicht selten, vor allem im Band- und Gigkontext, sind deutlich längere Kabelwege + Kabelwege auf dem Pedalboard eher die Regel. Und dann wird das zunehmend ein spürbares Thema. Kleine Ausnahme sind aktive Gitarren, die durch den integrierten Preamp quasi ein buffered Signal liefern und damit "stabil" gegen lange Kabelwege sind. Und was man vllt auch auf dem Schirm haben sollte: Jedes aktivierte Pedal ist quasi ein Buffer. Hat man nun wie du den Lehle Sundaý Drive oder irgendein anderes "always on" Pedal (Booster, Compressor, Equalizer....) am laufen, hat man quasi auch einen Buffer aktiviert.

Edit: Bei Funksystemen habe ich gerade selber keine Ahnung, könnte mir aber vorstellen, dass der Empfänger als Preamp und Buffer agiert. Ist aber nur geraten.

Ich höre einfach dass der Sound sich irgendwie verschlechtert wenn manche Sachen vor dem Amp sind
Pragmatisch betrachtet kann man das natürlich auch so sehen. :D
 
  • #6.509
Zumindest beim aktuellen Polytune kann man ja intern zwischen Buffer und nicht-Buffer umschalten und so ausprobieren, was besser gefällt.
Und die Abneigung gegen die Wandwarzen verstehe ich immer nicht so ganz...ich nutze seit mehrere Jahren die HB Netzteile mit Wandwarze zu hause, im Proberaum und live. Damit gab es noch nie Probleme. Live nehme ich aber vorsichtshalber immer eine reserve-Wandwarze mit, das schon.
 
  • #6.510
Zumindest beim aktuellen Polytune kann man ja intern zwischen Buffer und nicht-Buffer umschalten und so ausprobieren, was besser gefällt.
Einer der Gründe, warum ich auf einem Board das aktuelle habe. TC gibt generell oft die Wahlmöglichkeit. Dazu ist deren Buffer erste Sahne. In der Hinsicht machen die das wirklich top.
Und die Abneigung gegen die Wandwarzen verstehe ich immer nicht so ganz
Für mich vor allem Stabilität. Diese Klingeldrähte als Hauptversorgung des Boards empfinde ich nicht als allzu vertrauenserweckend und so eine Kaltgerätebuchse schnappt auch fester zu als ein Hohlstecker-Pendant. Und be Ausfall gibts immer irgendwo ein Kabel. Die Wandwarze muss zwingend passen (richtiger Stecker, Spannung, Stromstärke). Klar geht das auch mit Wandwarze, aber im Direktvergleich sehe ich ausschließlich Nachteile daran.
 
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  • #6.511
Klar geht das auch mit Wandwarze, aber im Direktvergleich sehe ich ausschließlich Nachteile daran.
Würde ich auch so sagen, aber im Prinzip sind externe Netzteile für mich keine Show-Stopper. Ich komme z. B. wegen meines Pedalboard-Amps nicht darum herum (also: "Amp" ganz wörtlich, der halt entsprechend Power braucht). Meine Lösung besteht darin, dass eine Dreier-Steckdose quasi fester Bestandteil meines Setups ist; das Kabel vom Amp-Netzteil ist bis auf einen kleinen Teil gut zusammengerollt und mit Kabelbinder sauber fixiert, d. h. da wird nie irgendwas verbogen, auf- und abgewickelt usw. Auf diese Art komme ich mit den Dingern eigentlich ganz gut klar, ohne Angst vor Kabelbrüchen haben zu müssen.
 
  • #6.512
"Stabilität"? Da gehen 9V/2000mA durch, da reicht Klingeldraht. Ich springe nicht auf mein Netzteil und ich schiebe mein Board auch nicht während des Gigs über die Bühne. Da rutscht auch kein Stecker raus. ;)

Vorteil des "Wandwarzensystems" für mich: ist schön klein. Ergbnis? Jeder, wie er mag :cool:
 
  • #6.513
"Stabilität"? Da gehen 9V/2000mA durch, da reicht Klingeldraht. Ich springe nicht auf mein Netzteil und ich schiebe mein Board auch nicht während des Gigs über die Bühne. Da rutscht auch kein Stecker raus. ;)
Normalerweise kippt man auch keine Getränke auf/in Amps. Ist jemandem mit meinem trotzdem schonmal passiert. Dinge passieren. Auch ungeplant und ungewollt. Und ein Kaltgerätestecker- und -kabel ist definitiv stabiler. Ja. Und bei dem Klingeldraht geht es u.A. auch um Kabelbruchgefahr. Bei Wandwarzen-Klingeldraht definitiv auch höher als bei Kaltegerätekabeln. Wo die DInger jetzt "kleiner" sind als ein Kabel ohne fetten Brocken am Ende, verstehe ich ehrlich gesagt auch nur bedingt?
Man kann schon mit klarkommen, siehe @Brazolino. Auf meinem großen Board hab ich es ähnlich gelöst wie er für ein Effektpedal. Aber wenn man die Wahl hat.....wie gesagt nur Nachteile.
 
  • #6.514
Es gibt Pedal-Nachschub. Hab sehr viel Glück gehabt und alle vier zu einem richtig guten Preis bekommen:
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Das MOR hatte ich schonmal, was quasi der Vorläufer des Fortin Grind und 33 ist. Das Facepunch wollte ich unbedingt mal haben, habe es auch schon mal angespielt gehabt. Es ist der Vorläufer des Fortin Hexdrive. Und da ich mit dem neuen Marshall* JCM 900 2100 und meinen vorhandenen Pedalen etwas hardere bot es sich mal an etwas neues auszuprobieren. Auf das Dirty Deed und DSL bin ich gespannt.
 
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  • #6.515
Auf das Dirty Deed und DSL bin ich gespannt.
Bin mal gespannt, was du zum Marshall* "DSL" meinst. Hat mir anfangs überhaupt nicht gefallen, aber mittlerweile steckt es schon seit Wochen in meinem Übungs-Pedalboard und wird täglich bespielt. Was ich mich stört: wenn man mit dem Volume runter geht, ist der Höhenverlust leider ausgesprochen deutlich spürbar.
 
  • #6.516
Das DSL ist schon krass. Das pumpt und hat Gain bis zum Abwinken. Da ich eher schon verzerrte Amps/Ampmodelle mit Pedalen bearbeite ist das schon bei niedrigen Einstellungen zu viel. Aber ich erkenne definitiv einen DSL-Charakter wieder. Damit werde ich experimentieren.

Die anderen drei sind ein Treffer. MOR und Facepunch habe ich genau so erwartet und erinnert. Das Dirty Deed macht auch einen richtig guten Ton, vor einem verzerrten Amp aber auch mit Vorsicht zu genießen.

Zum Üben nutze ich gerne das Tonex One. Ich wollte eigentlich nur eines davor haben, aber vermutlich kommen das MOR und Dirty Deed vor das Tonex. Mal schauen, was der JCM 900 meint (dem ich leider wohl die Vorstufe zerschossen habe, das dauert also).
 
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  • #6.517
Das Solar Chug Capo - im Direktvergleich mit meinem gewohnten Digitech Drop ist der Klang offener, transparenter. Bei den von mir benötigten "2 Halbtöne runter" nur marginal und im Livebetrieb wohl nicht relevant; wenn man weiter runtergeht, dann wird der Unterschied aber immer deutlicher. Im Vergleich wird der Klang durch das Drop"mupfiger" und "enger". Für Studioanwendungen ist das Chug vermutlich das bessere Pedal, aber für meine Anwednungen reicht der (deutlich günstigere) Drop.

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  • #6.518
Danke für den Vergleich. Das Drop emfpand ich beim Bandkollegen ab spätestens vier Halbtönen als unbrauchbar im High Gain.
 
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  • #6.519
Hier meine neueste Errungenschaft. Der gute Tom war so lieb und hat mir ein ganzes goodie bag mitgesendet und ich habe das Ding absolut neuwertig unter retail Preis bekommen.
Es ist im Prinzip ein modifiziertes RAT Pedal mit einem unabhängigen Octave Boost. Ich liebe die Stoner/doom Community, kein Neid, keine Missgunst. Man will nur fette Riffs auf fetten rigs spielen!
Liebe geht raus an alle Musiker, die Freude an der Sache haben.

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  • #6.520

Weils besser als der Envelope Filter in der Heavy Psych/Stoner/Doom Band kommt

Und vor allem damit Fuzz before AND after Wah + Distortion Möglichkeit auch noch sollte nen richtig fetten Sound erzeugen.
 
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