Neue Epiphone SG Tony Iommi: Ebenholz-Griffbrett färbt ab und ist braun?

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suckspeed
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Hallo Leute,

ich habe mir vor wenigen Tagen eine Epiphone SG Tony Iommi Signature bestellt (bei Thomann). Wurde heute geliefert und ist auch soweit echt ein tolles Teil.
Nach wenigen Minuten Spielzeit hatte ich an der Greifhand schwarze Fingerspitzen. Ich dachte, das käme vielleicht von den Saiten, die ja nach dem Transportweg oft etwas korrodiert sind usw...
Nun stelle ich aber fest, dass an einigen Stellen das Ebenholz-Griffbrett (zumindestens sollte es Ebenholz sein) die schwarze Färbung verliert und darunter verdächtig bräunlich aussieht.
Nun befürchte ich, dass bei weiterem Bespielen der Gitarre noch mehr von der schwarzen Oberfläche verschwinden könnte und das Griffbrett weder toll aussieht, noch dass es aus Ebenholz ist.
Im Internet hatte ich von solchen Erfahrungen schon gelesen, wobei da angemerkt wurde, es könnte sich da um Kopien handeln. Ich ging davon aus, dass Thomann über einen seriösen Handelsweg beliefert wird. Nun bin ich da nicht mehr so sicher.

Kennt ihr das Phänomen? Hat jemand von euch auch so eine Tony-Iommi-SG und konnte das Gleiche beobachten? Meine anfängliche Begeisterung ist leider gerade etwas gedämpft. :-(
 
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@Slade1967 hat meines Wissens nach eine und kann Dir vielleicht seine Efahrungen mitteilen. :)
 
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Bei genauerem Hinsehen hat das Griffbrett auch gar keine Poren, sondern ist offensichtlich mit Sprühlack schwarz gefärbt worden. An den Überhängen zum Binding sieht man auch die typischen Ränder, die man bekommt, wenn man etwas mit Klebeband maskiert hat, dann sprüht, und später das Klebeband entfernt. Kleine Zacken der schwarzen Farbe kriechen dann ja doch immer mal etwas unter das Klebeband. Ich habe schon eine Nachricht an Thomann und Epiphone geschickt und wundere mich sehr, wie es sein kann, dass Thomann solche Ware bekommt und verkauft?

Wenn ich allerdings auf die Thomann-Fotos zu dem Instrument gehe und in das Bild in Vollansicht vor dunklem Hintergrund voll hineinzoome, dann sieht mir das auch nach einem geschwärzten Griffbrett aus... :nix:

Wäre wirklich interessant zu hören, ob @Slade1967 dazu was sagen kann. Bin etwas enttäuscht gerade...
 
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Ja, man hört davon, aber bei einer brandneuen Gitarre von Epiphone - deren beinahe teuerstes Modell? Das erwartet man eher nicht...
Wie hattest du das Griffbrett denn damals gereinigt? Ich müsste sicher mit Stahlwolle dran, um den ganzen schwarzen Lack zu entfernen. Das kann es ja wohl nicht sein...
Ich bin mal auf die Antworten von Thomann und Epiphone gespannt...
 
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Tja, das dürfte man hinbekommen, aber wie gesagt: das kann es eigentlich nicht sein... Vor allem frage ich mich, ob es dann auch wirklich Ebenholz ist oder ein anderes Holz, was man durchs Lackieren "edler" aussehen lassen wollte. Laut Spezifikation der Gitarre soll es Ebenholz sein...
Wäre es ein Drama, wenn es kein Ebenholz wäre? Bei entsprechend dunkler (natürlicher!) Färbung des Holzes vermutlich nicht. Aber ich will doch nicht nach einem Neukauf einer Gitarre erstmal solch abfärbenden Lack entfernen müssen zwischen 24 Bundstäbchen! :weep:
 
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Besitze zwei akutelle 2020er Les Paul Custom (zum einen das Standardmodell in weiß, zum anderen eine Bonamassa). Beide sind ebenfalls mit Ebenholzgriffbrett versehen. Keine der Customs färbte auch nur minimal ab. Das sollte dann bei einer Gitarre für 732 € auch nicht der Fall sein. Hatte das mal bei günstigeren Epis, allerdings nicht bei den beiden vorgenannten.

In der Regel ist dies, wie @shadok beschrieb nach der ersten Reinigung erledigt. Sollte sich das Griffbrett jedoch farblich drastisch verändern, sprich deutlich heller werden, wäre das für mich u.U. ein Grund für eine Rückgabe. Wenn ich schon ein Ebenholzgriffbrett haben möchte, soll es auch entsprechend aussehen.

Zu bedenken ist allerdings auch, dass Ebenholz nicht immer durchgehend schwarz sein muss. Bei meiner "Standard"-Custom ist dies der Fall. Die Bonamassa hat hier und da braunere Stellen. Hier ein Foto von ihr:

upload_2020-12-23_14-43-0.png


Ich würde das im Auge behalten und schauen, wie es sich entwickelt. Und wenn es mir nicht gefallen würde, siehe oben.

Lass uns mal wissen, was T & E Dir dazu schreiben.
 
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.....
Vermutete damals daß die das Holz einfärben, warum auch immer...

Ebenholz gibt es auch in helleren Färbungen bzw. liniert gemasert oder Splint..
Tja wenns dann halt ganz schwarz sein soll wegen Tommi Iommi...
 
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Bei Epiphone gibt es mit Sicherheit keine Holzselektion. Da wird verbaut, was das Band anliefert. Es schaut niemand, ob das Ebenholz wirklich schön schwarz ist. Ggf. wird eben eingefärbt. Ist für den Käufer vielleicht eher ein Glücksfall, wenn er ein "unbehandeltes" Board erhält.

Ärgerte mich damals ein wenig, dass das Griffbrett meiner Bonamassa nicht so toll, wie das meiner weißen Custom aussah. Aber immer noch deutlich besser als eingefärbt, wie ich hier wieder einmal lernen konnte.
 
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suckspeed
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Ein nicht ganz schwarzes Ebenholz wäre ja kein Probem für mich. Und wenn es denn wirklich Ebenholz ist und die schwarze Farbe darauf nicht abfärben würde, dann auch kaum... Aber so ist das einfach doof. Ich kann ja auch gar nicht beurteilen, wie das Griffbrettholz wirklich aussieht, da es ja nur stellenweise zum Vorschein kommt durchs Spielen...

Ich habe nochmal weiter gesucht, da ich vermute Epiphone und Thomann haben gerade andere Sachen zu tun, als auf Kundenfragen zu antworten. Die verschicken in den letzten Stunde noch was das Zeug hält - und darüber bin ich ja auch selbst dankbar...
Auf jeden fall fand ich dieses Video, wo jemand die Gitarre vorstellt. Er erwähnt auch, dass es gefärbtes (Eben?)holz sei. Vielleicht ist das also eher Standard bei diesem Modell. Und vielleicht ist es auch einfach deshalb, weil die Gitarre nun mal ganz schwarz wirken soll. Aber wenn sich die Farbe dann schon nach 5 Minuten ablöst und die Finger ein- und das Griffbrett entfärbt, dann hat man das Gefühl, man spielt auf einer Billiggitarre. Hm...

Wie gesagt: ansonsten ist das Teil genial! Ich werde aber vermutlich doch früher als gedacht mal die Saiten abnehmen, um mir die Humbucker von unten anschauen zu können. Da sollte man dann ja sehen, ob es die Original-Teile sind. Klar, die könnte man sicher auch fälschen, aber bei entsprechend sichtbarer Verarbeitungsqualität und Sound wäre das eher unwahrscheinlich. Und die klingen so gut, dass sie ziemlich sicher echt sind... ;-)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ärgerte mich damals ein wenig, dass das Griffbrett meiner Bonamassa nicht so toll, wie das meiner weißen Custom aussah. Aber immer noch deutlich besser als eingefärbt, wie ich hier wieder einmal lernen konnte.

Tja, das geht dann wieder in die Kategorie: man sollte ein Instrument sehen, bevor man es kauft. Wenn man eine Gitarre bestellt, dann bekommt man eben eine Gitarre. Wie die genau ist, das ist dann Glückssache. Ich kann mir auch vorstellen, dass die vorsichtshalber alle lackiert werden.

Ups, ich habe vergessen, das Video einzufügen:



Bei ungefähr 10:00 Minuten spricht er darüber und man sieht auch das Griffbrett in Nahaufnahme. Solche feinen Poren sind bei mir allerdings gar nicht zu sehen...
 
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Im Internet hatte ich von solchen Erfahrungen schon gelesen, wobei da angemerkt wurde, es könnte sich da um Kopien handeln. Ich ging davon aus, dass Thomann über einen seriösen Handelsweg beliefert wird. Nun bin ich da nicht mehr so sicher.

Du liest im Internet solche Sachen, weil es auch viele Dödels gibt die von morgens bis abends Schrott schreiben ;)
 
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Ich kenne das von Taylor und deren A-Gitarren. Die machen sogar explizit Werbung damit, dass Ebenholz nicht immer und unbedingt komplett schwarz sein muss sondern auch mal gemustert sein kann ohne, dass das die tonalen Eigenschaften verändert. Da viel Kunden schwarzes Ebenholz wollen, ist das aber teurer in der Anschaffung/Selektion.

Zu einer rabenschwarzen SG passt das natürlich nur bedingt, aber wie @EAROSonic schon schrieb, macht Epi sicher keine Aufwändige Selektion der Hölzer, also wird halt einfach schwarz lackiert. Ebenholz dürfte es trotzdem sein.
 
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Ich würde dann allerdings erwarten dass der Lack haltbarer ist, wenn das standardmäßig gemacht wird. Das sind ja keine Ausstellungsstücke.
 
suckspeed
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Ihr habt alle irgendwie Recht... Es ist bei diesem speziellen Instrument nachvollziehbar, dass man das Griffbrett garantiert möglichst dunkel hinbekommen wollte. Ehrlich gesagt fand ich dass bei dem früheren Iommi-Modell von Epiphone optisch etwas unpassend, dass das Griffbrettholz so hell war.
So langsam habe ich den Eindruck, dass es standardmößig so ist wie bei meinem Instrument. Es deutet einiges darauf hin. Wenn ich das erste Mal die Saiten wechsele, werde ich auch gründlich das Griffbrett abputzen. Vielleicht wird das weitere Entfärben dann ja auch nicht so schnell und extrem wie angenommen stattfinden. Als ich nun noch ein wenig mehr gespielt habe, wurden die Fingerkuppen zwar wieder schwärzlich, aber es war vorher noch krasser. Ich beobachte das mal. Und ja: wenn es denn Ebenholz ist, nur eben kein pechschwarzes, dann ist es in Ordnung.
Ich war wohl nur irgendwie schockiert zu Anfang, weil ich damit nicht gerechnet hatte... Aber es bleibt eine Epiphone und nicht zuletzt wegen der teureren Holzauswahl sind die Gibsons u. a. dann doch auch noch eine Ecke teurer...

Auf jeden Fall bin ich sonst extrem begeistert von dem Teil. Die Schwingungseigenschaften sind fantastisch. Die Vibrationen in der ganzen Gitarre sind der Hammer, der Obertongehalt, die Pickups. Wirklich absolute Klasse. Ich hatte vor Jahren schon einmal eine Gibson SG Special ausprobiert zu Hause und die war mir itgendwie zu schrill und hatte für meinen Geschmack nicht genug Punch. Aber die Signature-Pickups von Herrn Iommi treffen da genau ins Schwarze. Ich hätte nicht gedacht, wie gut die sein würden.

Also danke an alle für die erklärenden und beruhigenden Beiträge. Ich behalte das Instrument - vor allem das Griffbrett - im Auge. Und sobald ich Antwort von den Thomännern oder Epiphone bekomme, lasse ich euch hier wissen, was sie schreiben. ;)
 
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Ebenholz erkennt man an der Maserung, es ist sehr dicht und hat kaum sichtbaren Rillen wie zb Rosewood/Palisander, am Bild von @EAROSonic sieht man das gut wie dicht es ist
selbst wenn es eingefärbt ist, wirst du die Struktur erkennen können
 
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Ich hatte vor 2 Jahren mal eine ganz billige Epiphone Les Paul II und da war das Griffbrett wohl auch ziemlich sicher behandelt weil es war so schwarz wie die Nacht finster und das total gleichmässig. Wäre das echtes Ebenholz gewesen wäre das Brett teurer als die ganze Gitarre geworden nehme ich an.
Abgefärbt hat es aber trotzdem nicht mal ein bißchen. :gruebel:
 
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selbst wenn es eingefärbt ist, wirst du die Struktur erkennen können

Hm, da es da kaum eine Struktur zu sehen gibt, war mein erster Eindruck, dass es sich um eine sehr starke Lackierung handeln dürfte. Eine, die die Poren verschließt... Wenn man es sich nun unter deinem Aspekt nochmal ganz genau anschaut, dann könnte man auch zu dem Schluss kommen, dass man doch die Struktur des Holzes sieht und dass das einfach so dicht ist, dass es so glatt wie fett lackiert wirkt. Ein Indiz dafür, dass es Ebenholz sein könnte...

Zum Abfärben: das nimmt mit der Zeit wohl ab wie es scheint. Tritt immer noch auf, aber ich vermute, dass ganz zu Anfang noch einige lose Farbpartikel auf der Oberfläche waren, die an den Fingern hängen blieben. Jetzt lässt der Effekt etwas nach.
 
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Das klärt sich nach ein paar Spielstunden ......

Hatte das bei einer 3.500 Steine Gitarre ;) Auch Ebenholz, war Custom, neu, also am Preis liegt die Sache nicht.

Wie @exoslime schon angemerkt hat, ist das sehr dicht, wenn Du die Gitarre reinigst und das Griffbrett ölst wirst Du sehen das die Gitarre glatt ist wie Eis ;)

Also glaub nicht jeden Mist im Internet verzapft wird, schon gar nicht das es möglich wäre, dass ein großes Versandhaus Fake Gitarren verkaufen würden .....

Hier sieht man das Griffbrett, und die hatte auch am Anfang für etwas "schmutzige" Finger gesorgt ;) Tut aber der Qualität später keinen Abbruch.

Also viel Spaß mit der Gitarre während den Feiertagen und darüber hinaus

IMG_20200711_101754.jpg
 
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Also ich sehe die Sache etwas enger.

Ebenholz hat bestimmte Eigenschaften. Damit meine ich solche die die Dichte, Härte und somit auch Klangeigenschaften betreffen. Dazu kommt dass meiner Ansicht nach Ebenholzgriffbretter gar keine Beschichtung haben dürfen weil auch die Oberfläche zu den besonderen Eigenschaften zählt.

Würde Epiphone tatsächlich Griffbretter schwarz lackieren wäre das in meinen Augen Betrug wenn sie es in der Produktbeschreibung nicht angeben.

Ich persönlich finde Ebenholz auch dann schön wenn es nicht schwarz ist, aber auch für ein schwarzes Griffbrett würde ich bei Einzelabnahme mal grob 30,- € veranschlagen. Für Epiphone bedeutet das dann weniger als 10,- €. Dass sie dafür einen extra Arbeitsgang einkalkulieren, der dann ein 5,- € Griffbrett aussehen lässt wie ein 10,- € Griffbrett und nur 1,68 € in der Produktion kostet finde ich sagen wir mal sehr unsympathisch.

Griffbretter zu färben hat eine lange Tradition, aber wenn ein Griffbrett als Ebenholz deklariert wird dann sollte es auch daraus bestehen und nach meiner Ansicht nicht gefärbt sein.

Der oben erwähnte Hersteller Taylor den ich sonst nicht sehr schätze geht hier mit gutem Beispiel voran.
 
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