Neuer PC für Recording - Thunderbolt und/oder Firewire sinnvoll?

Mein Recording- und Videoschnittrechner, eine Dell-Workstation mit nicht kleiner AMD-Grafikkarte, refurbished von Workstation4You war definitiv nicht billiger als ein Mac M2. (Ich arbeite mit Kubuntu/kxStudio).

Allerdings kann man auch mit einem gebrauchten Thinkpad für unter 300€ ein Album produzieren, wenn man keine niedrigen Latenzen / keine live gespielten Software-Instrumente etc braucht. Ich habe auch mal einen 28-Kanal-Live-Mitschnitt auf einem 2013er MacBook pro in Logic gemischt. Aufgenommen wurde er übrigens auch direkt damit, von einem Soundcraft SI Performer über FireWire.

Vielleicht wäre es eine Idee für den TE, hier mal iterativ vorzugehen. Erstmal ein besseres/größeres Interface an USB und dann kucken, wann der Rechner nicht mehr ausreicht.
 
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Hallo zusammen,

...ich würde euch in "mildem Grün" vorsorglich bitten, von jeglichem pauschalen Betriebssystem-Bashing abzusehen, das hat uns schon zu viele sonst interessante Themen bechädigt...
Klare, belegbare Vor- und Nachteile können gerne auf den Tisch, auch gerne mit Bezug zur Fragestellung und zum Bedarf unseres Thread-Starters. Pauschalisierungen sind nicht zielführend, dafür sind die Anforderungsprofile von uns allen viel zu verschieden... ;)
Leben und leben lassen :great:

MfG.
Basselch
 
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Die Office Programme die in MacOS sind, sind wirklich ausreichend.
Wenn man ausschliesslich mit selbst erstellten Sachen arbeitet, mag das stimmen. Wenn man mit dem Rest der Welt, der eben hauptsächlich mit MS-Anwendungen arbeitet, kompatibel bleiben will (oder muss), nicht.
 
Machst Du Witze?

Pages ebenso wie Numbers und Keynotes öffnen problemlos andere Dateiformate. Und konvertieren auch in diese. Was Kompatibilität angeht, MS Office Produkte sind in vielen Fällen von Version zu Version nicht mehr untreeinander kompatibel. Wie oft hatte ich zum Beispiel Word Dokumente wo das Layout zerschossen war, da mit einer anderen Version erstellt.

Und wer unbedingt will, kann sich ja MS Office kaufen. Das läuft auch auf dem Mac.
 
Ich kann an dieser Stelle @Basselch nur zustimmen. es geht um das Thema Recording und nicht mehr. darauf sollten sich alle konzentrieren, möglichst ohne individuelle Emotionen. Zumal radikale Anhänger von dem einen oder anderen OS ohnehin selten detailliertere Kenntnisse über andere Betriebssysteme haben (wollen).

Und ich seh da noch immer keinen wirklichen Vorteil für den TE das Betriebssystem zu wechseln, zumal man sich in JEDES neue Betriebssystem erst mal einige Zeit einarbeiten muss, Frustmomente inklusive. Ist halt alles menschengemachte Technik mit allen damit verbundenen Schwächen.

Ich verwende selbst einen aktuellen Kleinrechner auf Windowsbasis für meine Recording Aufgaben zu hause (um unter 1000 € und mit Reaper als DAW) und habe null Stress damit. Aber ich bin eben auch kein Hans Zimmer, der wohl auch nicht mit einem MacMini bzw MBP als Hauptrechner arbeitet (geraten;)) Aber das ist eben auch nur mein Setup daheim.
 
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öffnen problemlos andere Dateiformate
Wer wirklich die Möglichkeiten von z. B. Word und Excel nutzt, und damit meine ich nicht 2-seitige Briefe oder Tabellen mit 25 Reihen, sondern komplizierte Dokumente mit mehreren hundert Seiten, Fußnoten und implementierten Grafiken, weiß schon lange, dass das einfach nicht stimmt. Die meisten Leute, die so etwas privat verwenden, stören sich nicht daran, wenn eine kleine Korrespondenz unvollständig oder fehlerhaft übernommen wird und korrigieren die Fehler einfach und schnell. Bei aufwändigen Dokumenten geht das nun einmal nicht oder macht einfach keinen Sinn. Ein technisches Handbuch oder eine Dissertation kann man so nicht bearbeiten. Von Fremdwörtern oder gar fremdsprachlichen Inhalten ganz zu schweigen. Viele Anwendungen im Apfel-Universum kommen ja nicht einmal mit einem deutschen Ö oder Ä klar.

Btw. Ich habe schon lange ein iphone und ein ipad und habe schon professionell mit den Äpfeln gearbeitet, als die noch Macintosh hiessen.
 
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Hallo zusammen,

ich bitte jetzt ENERGISCH darum, daß wir uns bei der Diskussion auf das Thema Recording beschränken, wenn es um die Betriebssystemfrage geht. Sicherlich interessante Seitenthemen wie cross-platform-Dateiformate aus der "normalen" Bürowelt oder Alternativen hierzu sind hier fehl am Platz. Es gibt sicherlich genug Punkte für oder gegen alle drei Systeme (ja, auch Linux...), die recordingbezogen unserem Frager weiterhelfen können, wie Geräuschpegel, mitgelieferte Ausstattung oder Programme, ggfs. Erweiterungsmöglichkeiten... und an die bitte ich jetzt, sich zu halten.

MfG.
Basselch
 
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Vielen vielen Dank für eure Tipps und Empfehlungen.

Ich habe mal ein System-Info-Tool auf meinem PC gestartet. Das zeigt die wichtigsten Komponenten an. Ich schaue mal, ob ich hier einen Screenshot davon einfügen kann ...


23-03-2023_20-23-07.png


... so, ich glaube, das hat funktioniert. Der PC selbst ist ca. 5 oder 6 Jahre alt. Nach dem, was ich bisher hier gelesen habe, sollte ich es vielleicht tatsächlich zuerst einmal damit versuchen, bevor ich (vielleicht unnötig) Geld für was Neues ausgebe.

Edit: Ach ja, Windows 11 kann ich - laut Windows-Hinweis - auf diesem Gerät nicht installieren.
 
Nu ja, der sollte erst mal reichen. Was Windows 11 angeht, ich habe das auf gleich drei inkompatiblen Geräten installiert. Ein NUC PC, Ein lüfterloser Barebone und ein Thin Client. Alles schwachbrüstige Mini PC. Und auf allen hat Windows 11 Vorteile in Performance und gefühlter Flüssigkeit gebracht.

Hier die Anleitung:

Thema 'ANLEITUNG - Windows 11 auf "inkompatiblen" Computern installieren'

Ziemlich einfach und viel Zeug, das man nicht braucht auch noch weg im Vergleich mit einer Standard Installation.
 
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Also bei den geschilderten Anforderungen reicht die vorhandene Kiste locker noch für viele Jahre!
Vlt. einmal im Jahr Gehäuse öffnen und von innen entstauben (falls erforderlich).
Wichtig bei Windows finde ich lediglich in den Systemeinstellungen auf Optimieren für Hintergrundsystem umzustellen und die Stromsparmodi für die USB-Hubs im Gerätemanager zu deaktivieren.
Wenn Internet nötig ist, lieber per LAN-Kabel anschliessen und Maus/Tastatur auch per Kabelanschluss betreiben.
Viel mehr braucht es nicht. ;)
 
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