Diese Story sagt mir überhaupt nichts.
ERZÄHLT!!!
Eric Clapton ALLEINE ist für den Durchmarsch der "Burst" Les Pauls mit PAFs verantwortlich. Die Dinger haben sich nicht gut verkauft und wurden 1960 eingestellt. Er hat alte Freddie King Aufnahmen gehört und Bilder gesehen und wollte auch eine Les Paul. King hatte eine P90 Goldtop, das "nächst beste" was Clapton 1965 in London erstehen konnte war eine 59 oder 60er Burst.
Diese LP hat er auf dem berühmten Bluesbreaker Album 1966 gespielt, zusammen mit dem Marshall Combo der seither nur "Bluesbreaker" heißt. Die Les Paul hat den Spitznamen "Beano", weil Clapton auf dem Plattencover ein Beano Comic in Händen hält.
Die Gitarre wurde Clapton kurz später gestohlen und ist angeblich noch immer im Besitz des englischen Diebes, der genau weiß was er da hat.
Von der Gitarre existieren nur wenige S/W Fotos und man kennt nicht einmal die Seriennummer. Sie dürfte ein ziemliches Plaintop gewesen sein und hatte am Hals einen Double-White Pickup, weshalb man sie auf späte 59er oder frühe 60er datieren kann. Der Hals war laut Clapton ziemlich schlank, was eher auf 1960 schließen lässt. Die Grovers hat Clapton nachgerüstet.
Der Sound von Clapton war wegbereitend für den weißen Electric Blues der späten 60er und Jeff Beck, Joe Walsh, Jimmy Page, Peter Green, Michael Bloomfield ... und in Folge deren Bewunderer wie Slash und Zakk Wylde griffen zu Les Pauls (und Marshalls!).
Eine tolle Geschichte, finde ich.