Pentatonik? Skalen? Pattern? Bitte was?

von LambOfHirni, 21.10.07.

  1. LambOfHirni

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    Erstellt: 21.10.07   #1
    Wie der Threadname schon sagt, ich bin völlig Verwirrt.
    Ich hoffe mir kann jemand sagen was Pentatonik, Skalen und Pattern sein sollen - ich blicke da überhaupt nicht durch. :confused:

    Grüße, Lamb.
     
  2. Paul

    Paul Registrierter Benutzer

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  3. LambOfHirni

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    Erstellt: 21.10.07   #3
    Das beantwortet aber meine Frage nicht, was soll denn das überhaupt sein?
     
  4. RAMMSTEINfanatic

    RAMMSTEINfanatic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #4
    heheh. die trainieren dich und bringen dich weiter beim gitarrespielen, z.b. für solos biste damit gut gewappnet...

    außerdem ist dit die reihenfolge von tönen die de halt runterspielst und gutt, danke für den anderen fred-link ;)
     
  5. LambOfHirni

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    Erstellt: 21.10.07   #5

    Also das bringt mich nun wirklich nicht weiter.
     
  6. RAMMSTEINfanatic

    RAMMSTEINfanatic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #6
    *HEUL* Ich kann es wohl schlecht beschreiben...

    das ist wie "aufsatzschreiben inner schule" WOZU?? na damit du das schreiben lernst und BESSER schreiben lernst...

    das ist hier nicht anders, damit baust du dein fernglas in deinen ohren weiter aus... lernst die töne kennen und hast es mit dem solo spielen leichter, wenn du die dinger fleißig lernst.

    ~ bissl besser?
     
  7. ChrisDangerous

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    Erstellt: 21.10.07   #7
    Mir hilft das auch wenig. Ich weiss jetzt wie die Pattern aussehen. Toll.

    Aber was ich damit anfangen kann, bzw. was ich wann anwenden kann, weiß ich trotzdem nich.
     
  8. LambOfHirni

    LambOfHirni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #8

    Das ist ungefähr so hilfreich wie ein in der Wüste staubfegen. Töne kennen lernen, okay - aber wie/wann/wo kann ich es denn später einsetzen?
    Ausserdem ist mir damit immernoch völlig unklar was die beiden anderen Begriffe sein sollen.
     
  9. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.10.07   #9
    Hallo Lamb,

    mit Skalen kannst Du zum Beispiel improvisieren so das kein Ton schief klingt, wenn Du diese spielst. Du kannst Dir eine passende Skala aussuchen und die zusammen zu einem Song Deiner Wahl spielen. Dann musst Du aber erst die Tonart vom Song herausfinden, damit Du die passende Scale aussuchen kannst. Die Pentatonik (penta=griech.=5) ist eine Scale die aus fünf Tönen besteht und eine mit der man gut beginnen kann, wenn man anfängt sich mit Skalen zu befassen. Die Skalen unterteilt man dann in einzelne Muster (eng.=pattern), damit man eine bessere Übersicht hat und sie besser lernen kann, weil man sich nicht auf alle gleichzeitig konzentrieren muss.

    Andere, die sich damit etwas mehr beschäftigen als ich, können Dir dazu sicher mehr erzählen. Gib mal die Begriffe in die SuFu ein, da wirst Du auch einiges zu finden.

    Grüße

    Kay
     
  10. Djangoausberlin

    Djangoausberlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #10
    Hi,


    Skala
    : das ist eine Tonreinfolge aus Tönen die du für eine Melodie oder für ein Solo verwenden kannst. Du kannst sie in beliebigem Tempo und in beliebiger Reihnfolge spielen. Diese Töne bilden also dein "Tonmaterial."

    Eine Pentatonik ist eine Skala. Ein sehr einfach und sehr beliebte. Siehe:
    https://www.musiker-board.de/vb/faq-w...tonleiter.html

    Ein Pattern ist eine bestimmte Tonfolge aus Tönen einer Skala.

    Hoffe das kann dir weiterhelfen

    Es grüßt
    Django
     
  11. RAMMSTEINfanatic

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    Erstellt: 21.10.07   #11
    lol.

    ok.- die TONLEITER sagt dir aber was?!

    gut. denn die A tonleiter hat nur den ton A in sich (hoffentlich schreib ich keinen mist)!

    damit lernst du, wo du überall A töne hast! als wenn das nicht wichtig für später wäre!

    wenn es nicht wichtig ist, wieso ist dann nen führerschein inner fahrschule machen wichtig, wenn man weiß, dass man aufs pedal treten muss und fertig?!

    nuja... und wie schon gesagt für solos für später mal wird es hilfreich sein, denn mit der zeit kannst du die tonleidern/pentatonikern immer schneller und nunja.

    :confused: :rolleyes:
     
  12. LambOfHirni

    LambOfHirni Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #12
    Dankesehr, das hilft mir tatsächlich weiter. :)
     
  13. Djangoausberlin

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    Erstellt: 21.10.07   #13
    Hi,

    du kannst z.B. die A-Moll (V. Lage) Pentatonik für Stücke in A-Moll und C-Dur nehmen.

    Mach dir z.B. "Don't forget me", "Otherside" oder "Californication" von den Red Hot Chili Peppers an und spiel dazu die Töne dieser Skala. Und du wirst sehen es klingt (hoffentlich :p)

    Es grüßt
    Django
     
  14. Vincent-Vega

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    Erstellt: 21.10.07   #14
    Die A-Tonleiter hat nur "A" in sich ? Sorry, aber das ist echt Gammel.....Lies das nochmal nach !
     
  15. ChrisDangerous

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    Erstellt: 21.10.07   #15

    Wie findet man die Tonart von nem Song heraus?
     
  16. gregor823543

    gregor823543 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #16
    *trööööööööt* Leider doch Mist geschrieben...
     
  17. Mr.Coany

    Mr.Coany Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #17
    also ich lass den song laufen, bzw. ein riff das mei bruder immer dazu spielt und dann drück ich solang jeden ton auf der e saite und probier die pentatonik von dem ton biss es stimmt:screwy: primitiv, aber einfach:D:D UND effektiv

    wie gesagt so mach ichs, andere methoden kenn ich nich.
     
  18. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #18
    Aaalso....Der Ton "in dem ein Song steht" ist normalerweise der tiefste. Die Strophen, oft auch Soli zielen auf diesen Ton, sprich, man hat das Gefühl dass nach einer Passage dieser Ton kommen muesste um "richtig" zu klingen. Es ist meistens auch der letzte Ton, es sei denn das Lied leiert sich tot.
    So, und die Tonleitern sind nu recht verschieden. Die Pentatonik z.B. enthält (wie Name schon sagt) 5 Töne, derunterste und oberste sind gleich. Und die dazwischen sind jene Töne, die quasi immer passen, kann man nicht so spielen dass sie schief klingen. D.h.: Wenn Du z.B. als Solo diese Töne rauf und runter nudeln würdest, dann klänge das, egal wie du sie kombinierst, schlechtestenfalls langweilig - aber nicht schief. So. Da die 5 Töne aber (wenn Du auf der tiefen E anfängst) aber nicht bis auf die hohe E reichen, wiederholst Du das Ganze. Sprich : Die Töne die in der pentatonischen schon vorkamen (lies mal nach "Intervalle", das spar ich mir jetzt) werden einfach nochmal nach oben dazugelegt, als Oktaven. Du spielst also dieselben Tonwerte (A oder C oder H) einfach mehrmals , aber in anderen Tonhöhen. Das ist aber immernoch Pentatonik. Die kannst Du jetzt anreichern, z.B. mit Blue Notes. Wenn Du die spielst (schlag bei Wiki nach welche das sind) dann klingt es automatisch ziemlich sehr nach Blues. Oder Du setzt noch ein paar (andere) Töne dazu, dann kann sich z.B. die chromatische Tonleiter ergeben. (Alle meine Entchen) Die Penta ist also eine Teilmenge der chromatischen Tonleiter. Und so gibt es noch x andere , die heissen dann mixolydisch, ionisch etc, häufig liest man auch von Kirchentonleitern und weiss nicht was - über Sinn und Unsinn oder Wichtigkeit kann man streiten. Sind auch alles Tonleitern, die sich aber hinsichtlich der Töne aus denen sie aufgebaut werden unterscheiden. Das liegt letztlich daran, dass ja eine Tonleiter fuer den Hörer "passen" muss. Und was passend ist , ist z.T sehr verschieden. Denk mal an chinesische oder Musik aus dem nahen Osten - klingt fuer uns schief, sind aber Tonleitern. Mit anders definierten Abstaenden (Intervallen) zwischen den Tönen. Entsprechend gibts haufenweise Leitern. Aber ...wenn Du penta (moll und Dur) und chromatisch kannst, haste schon das Zeug fuer den Rock alltag zusammen. Meine Meinung jedenfalls.....
     
  19. Blue Gator

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    Erstellt: 22.10.07   #19
    Soll jetzt überhaupt nicht oberlehrerhaft sein oder so (ich hab auch schon einigen Unsinn verzapft), ABER... ;)

    Das Kriterium mit dem tiefsten Ton ist - mit Verlaub - Unsinn. ;)

    Der höchste und niedrigste Ton einer Pentatonik sind NICHT gleich. Beispiel C-Dur-Pentatonik: C D E G A. Dass Pentatoniken "Immer langweilig" sind, stimmt so auch nicht ganz. Gibt viele Leute, die fast nix anderes spielen. Angus Young von AC/DC zum Beispiel spielt bevorzugt Pentatoniken und Blues-Skalen (wobei letztere eng mit der moll-Pentatonik verwandt sind). "Langweilig" würde ich Angus nun nicht nennen.
    Es ist aber sicher nicht von Nachteil, wenn man auch mal was anderes als Pentatoniken spielt. :)

    "Alle meine Entchen" ist ionisch (=Dur).
    Die chromatische Tonleiter umfasst alle 12 Töne einer Oktave. Somit liegt zwischen den Tönen immer nur ein Halbtonschrit. Für Lead-Gitarre sind größere chromatische Passagen eher ungeeignet, weil man damit mit praktisch jedem Grundakkord massig Dissonanzen produziert. Das klingt in den seltensten Fällen gut. Kürzere chromatische Läufe gibt es natürlich sehr wohl.


    Kommt drauf an, was man spielen will. Chromatisch würde ich generell für nicht so wichtig halten. Dafür gehört die Blues-Skala eigentlich schon zum Grund-Handwerkszeug. Die Modi (Kirchentonarten) sind je nach Stilrichtung auch sehr wichtig. Eigentlich sollte man die auch alle beherrschen - zumindest so, dass man mal ein Pattern einstreuen kann.
     
  20. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.07   #20
    Wow, ne Menge guter Erläuterungen hier, davon profitiere ich auch. Als theoretisch wenig Wissender kann ich nur ein paar Links zum Thema einwerfen:

    http://www.justinguitar.com/html/beginners.html
    Hier der Pentatonik-Workshop, m.E. gut gemacht, weil er nicht nur die Skalen erklärt sondern auch gleich zeigt, was man damit machen kann:
    http://www.justinguitar.com/html/beginners_html/BC11-MinPenta.html

    Hier noch mehr:
    http://www.stringworks.ch/index.php/theorie/pentatonik
    http://www.blueslessons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=67
    Anwendungsbeispiele:
    http://www.blueslessons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=126&Itemid=68

    Hier noch was zu Bluesskalen, die ja - grob gesagt - aus Penta+Bluenote bestehen:
    http://12bar.de/soloscal.php

    Das ganze hört sich zunächst mal trocken und langweilig an, ABER, wenn die Patterns (oder auch erstmal nur 2 oder 3) sitzen, dann kann man TADAAAAA, schon ganz locker improvisieren, so daß es "nach was klingt". Und damit es richtig Spaß macht, hier die Belohnung, Backing TRacks, zu denen man eben die Pentatonik dudeln kann:
    http://www.guitarbt.com/index.php?page=dl_list&cat=Jam Tracks
    Jam Track in passender Tonart suchen, abspielen und dazu improvisieren (Justin hat gezeigt, wie es geht)

    Wenn man dann noch gelernt hat, wie man z.B. in die Bluenote bendet oder Töne aus verschiedenen Patterns durch Slides verbindet (meist kinderleicht), dann kommt schnell die Forderung auf, von Mitbewohnern nur noch mit "Mr. B.B. King" angeredet zu werden. :-))

    Viel Spaß!
    Christian
     
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