Pickup Kaufberatung: Low Output für Metal!?

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Hallo,

ich würde gerne mal was anderes ausprobieren und habe jetzt schön öfter gelesen das low/medium output Pickups auch für "Metal" geeignet sind!

Ich habe bisher immer Pickups mit hohem Output gespielt und mag den Sound generell (tight/artikuliert)
was mir aber nicht gefällt ist die fehlende Dynamik und die Sättigung (Pickup fährt den Input vom Verstärker zu heiß an)

Den Pickup tiefer schrauben oder den Volume Poti zurück drehen funktioniert mE nicht wirklich gut,
daher wollte ich mal schauen was man da so noch machen kann.

Der "Metal" Sound muss für mich folgende Eigenschaften haben:

- ausgewogener Frequenzgang
-klarer und definierter Attack
-kein Matsch im Bassbereich (auch bei tieferen Stimmungen)

Diesen Sound habe ich bisher immer erreichen können, was mit allerdings fehlt ist...

-Dynamik!

Ich persönlich verstehe unter Dynamik die Möglichkeit den Sound mit der Anschlagshand formen zu können.
Zudem muss mir den Sound "entgegenspringen" ich weis leider nicht wie ich es besser beschreiben soll,
es soll halt lebendig klingen und nicht total tot komprimiert, ich hoffe das ergibt irgendwie einen Sinn!

Ich spiele generell eher mit weniger Gain, die Verzerrung am Verstärker runter
drehen ist also auch keine Lösung da ich schon an der untersten Schwelle zum "Crunch" spiele :D

Die Elektronik ist simpel, ein Pickup, ein Volume (1K für den extra Biss)

Könnt Ihr mir da etwas empfehlen?
 
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Also... In bestimmten Spielarten des Metal gilt: viel hilft viel, in anderen wenig klingt besser.
Die Djentfraktion kennt, auch für die Cleansounds relevant, outputärmere Tonabnehmer.
Ich habe auf einer Gitarre ein Set SD Alpha & Omega mit Keramikmagneten und Gleichstromwiderstand 8,02 kOhm am Hals und 12,96 kOhm am Steg.
Mein Neuerwerb hat Alnico 5 Magnete und 5,0 kOhm am Hals und 8 kOhm am Steg.
Das funktioniert auch für Metal, ob es "brät", liegt am Verstärker, zum Teil braucht man ein Booster/TS.
 
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Um einen Allgemeinplatz loszuweren: Alles ist relativ.:devilish: Aber im Ernst - um sich ein genaueres Bild zu machen, wäre es wichtig zu wissen, welcher HB bisher eingebaut ist, denn bei einer Empfehlung sollte man immer den Teil "...im Vergleich wozu?" mitdenken.

Du hast ja schon recht eingehend beschrieben, was Dir nicht so gefällt, aber wenn da bisher ein rechter Lötbrenner werkelt, wären solche Eindrücke auch nicht weiter verwunderlich. Dann muss man vielleicht nur eine Stufe runter in den Medium-Output-Bereich gehen. Umgekehrt würde ich noch weiter runter gehen, wenn Du jetzt schon einen noch gemäßigten PU wie einen Duncan Custom oder sowas drin hättest.

Ich rate meist eher davon ab, einen zu extremen Sprung zu machen, denn meistens hat man sich eine Gitarre ja gekauft, weil einem grundsätzlich auch der Sound gefallen hat. Erst später merkt man dann oft, dass es vielleicht "das Quäntchen zuviel" (oder zu wenig) war. Auch nicht unwichtig ist, in welcher Gitarre so ein Teil arbeiten soll. In einer Les Paul oder ähnlichem klingen meist ganz andere PUs gut als in einer Superstrat aus Sumpfesche mit reinem Ahorn-Hals. Auch die Hardware trägt da einen großen Teil zum Primärton bei - Hardtail, FR, Vintage-Trem, Tunomatic - klingt alles ein bisschen anders. Gerade PAFs können in einer fett klingenden Gitarre hervorragend funktionieren, aber in einer von Haus aus brillanten RG womöglich nur dünn und kraftlos.

Von daher wäre eine genaue Beschreibung des Ist-Zustands hilfreich, evtl. auch Bilder.

Gruß, bagotrix
 
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Was mir bei all diesen Pickup-Diskussionen immer wieder zu kurz kommt, ist die Frage nach dem Verstärker.
Es ist nicht der Pickup der das Signal komprimiert, sondern je nach dem welcher Amp in Verwendung ist, die Vor- oder Endstufe dessen.
Umso mehr Jahre ich spiele und an meinen Amps tüftle, desto mehr merkte ich, dass die gesamte Signalkette zu beachten ist. Selbst baugleiche Gitarren (diverse Ibanez Artist Modelle) mit gleichen und ungleichen Pickups, können sehr unterschiedlich klingen - auch je nach dem, welcher Amp dahinter hängt.
Wenn du mit dem Klang zufrieden bist, dann spiel dich doch mal mit der Pickup-Höhe. Geringfügiger größerer Abstand zur Saite kann u.U. dich näher ans Ziel bringen, als ein PU-Tausch.
 
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@Mr.513
Ich habe so ziemlich jedes aktuelle Boost Pedal gehabt, dann aber wieder schnell verkauft, da es genau das Gegenteil bewirkt was ich möchte.
Mit einem Boost wird der Eingang vom Amp sehr schnell "überfahren" und man geht im Grunde bereits mit einem angezerrten Signal in den Amp und zerrt dieses dann nochmal,
was halt zu höherer Sättigung und Kompression führt.

Es kommt aber natürlich auch auf das Amp Design an, bei meinem Diezel VH2 hat schon ein heißer Pickup gereicht das es schon
"zu viel" wurde, meinen Earforce Two hingegen konnte ich mit voll aufgedrehtem Fortin Grind komplett "sauber" spielen.

Den Earforce habe ich verkauft um den VH2 zu finanzieren, was ein großer Fehler gewesen ist aber das ist eine andere Story...

@bagotrix
Da hast du vollkommen recht!
Aktuell spiele ich ein Seymour Duncan Nazgul/Sentient Set und in der anderen Gitarre den Seymour Duncan Omega in der Bridge Position.
Die Gitarre mit den zwei Pickups möchte ich auf einen Pickup umbauen (dank Pickguard kein Problem!) da ich den Neck Tonabnehmer eigentlich
nie benutze.

Nazgul und Omega klingen mE sehr ähnlich und daher kam mir die Idee da mal was anderes zu probieren.

Generell bin ich mit dem Nazgul sehr zufrieden, denke aber das ich mit einem anderen Pickup
den Charakter vom Amp etwas verändern könnte, nicht unbedingt im Frequenzgang aber im Verhalten, Dynamik, weniger Sättigung etc.

Der Amp (FORTIN SIGIL) ist an sich schon sehr tight und trocken, aber dennoch reizt es mich einfach was neues auszuprobieren.

Aktuell interessiere ich mich sehr für den Dimarzio Fortitude, das soll ein etwas gemoddeter PAF Style Humbucker sein mit medium Output.

Die Frage ist ob dieser mit dem Nazgul in Sachen Definition/Klarheit mithalten kann.
Manche sagen ja das PAF's eher warm sind, andere wiederum
das die sehr hell klingen und weniger Bass haben, ist wohl alles extrem subjektiv...

Die Gitarren sind beide recht ähnlich, beides Sumpf Esche, eine mit 5-teiligem Ahorn/Nussbaum Hals die andere mit einteiligem Wenge Hals, Ebenholz Griffbrett,
feste Hipshot Brücke beide 28er Mensur, halt schon so Metal Brett Gitarren.

Beide Gitarren klingen unverstärkt sehr ausgewogen und resonant, wobei ich sagen muss das ich kein
großer Verfechter von "Tonewood" Bin, ich denke das die Elektronik bei E-Gitarren die größte Rolle spielt.

Im Grunde geht es mir darum das beide Gitarren ziemlich ähnlich klingen und ich da einfach versuchen möchte
etwas mehr Variation in den Sound zu bringen.

@Zwachi
Was Verstärker angeht habe ich bereits einiges ausprobiert, Mezzabarba Skill, EVH 5150 III EL34, Earforce Two, Diezel VH2, Dover DA-50 und den Fortin Sigil.
Beim letzteren bin ich dann letztendlich hängen geblieben und habe aktuell auch tatsächlich kaum Interesse an anderen Verstärkern.

Der Sigil klingt sehr trocken und definiert, mit recht wenig Sättigung, wenn man aber fest in die Saiten schlägt wird es manchmal auch schon zu viel.

Es ist halt immer schwer zu beschreiben, aber ich würde gerne mal die E Gitarre ähnlich wie eine Western Gitarre spielen also voll in die Saiten rein
und dann soll es eben noch definiert bleiben und vor allem nicht bereits am Gitarren Ausgang zerren.

Ich habe auch bereits mit der Pickup Höhe rumgespielt!
Das geht schon in die Richtige Richtung, deswegen denke ich auch das ein Medium oder Low Output Pickup cool wäre!
Es ist allerdings so das sich durch einen höheren Abstand zu den Saiten der Grundsound zu stark verändert, deswegen ist das keine wirkliche Lösung!

Ich finde auch das der Nazgul da keinen "sweet spot" hat, es ist entweder zu viel oder zu wenig, und ich rede von einem halben mm Unterschied,
eventuell muss ich mich aber auch etwas länger damit auseinandersetzen.

Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die Beiträge!

Falls noch weitere Infos erforderlich sind, einfach mal bescheid geben! :)
 
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Der Amp (FORTIN SIGIL) ist an sich schon sehr tight und trocken, aber dennoch reizt es mich einfach was neues auszuprobieren.

Aktuell interessiere ich mich sehr für den Dimarzio Fortitude, das soll ein etwas gemoddeter PAF Style Humbucker sein mit medium Output.

Die Frage ist ob dieser mit dem Nazgul in Sachen Definition/Klarheit mithalten kann.
Manche sagen ja das PAF's eher warm sind, andere wiederum
das die sehr hell klingen und weniger Bass haben, ist wohl alles extrem subjektiv...

Nun, an dem Amp werden schon mal die wenigsten PUs zu weich und warm klingen, der hat ja schon einen sehr starken eigenen Charakter, wie Du ja auch selber festgestellt hast.

Der Fortitude war jetzt auch ein HB, der mir bei der Beschreibung spontan in den Sinn gekommen ist. Ich spiele selber in einer Gitarre den 36th Anniversary PAF Bridge DP223F, von dem er ja abgeleitet wurde. Der kommt auch für heftigere Sounds wirklich gut rüber, der Fortitude ist nur einen Hauch lauter und satter.

Beiden gemeinsam ist der A5-Magnet, und das merkt man natürlich schon - die Ansprache ist immer einen Hauch weicher als bei Ceramic-HB, eben mehr in Richtung Classic Rock. Ich denke aber, dass bei einem solchen Amp und der sehr auf hart getrimmten Konstruktion der Gitarre Metal-Sounds absolut kein Problem sein werden. Aus über 30 Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass die Hölzer definitiv eine Menge ausmachen - Klang im Sinne von Bass/Mitten/Höhen kann man ja noch hinbiegen, aber die Ansprache wird definitiv auch vom Holz vorgeben. Ich hab mehr als einmal an einer Gitarre den Body oder den Hals getauscht und alles andere unverändert übernommen, und es war jedesmal ein komplett anderes Instrument. Gerade mehrstreifige Hälse mit Harthölzern wie Wenge und Bodies aus Esche geben sehr viel Attack und härtere Höhen vor. Eigentlich ideale Voraussetzungen, auch mal einen etwas traditionelleren HB zu "missbrauchen".

Eine Alternative wären noch die (recht seltenen) HB mit eher geringem Gleichstromwiderstand und Ceramic-Magnet. Auch da wird es Dir an Dynamik sicher nicht mehr fehlen, ich würde in dem Punkt vor allem den Häussel Vin+ B mit Ceramic-Magnet nennen und den Rockinger TNT. Beide sind im Output dem Fortitude ähnlich, der Häussel vielleicht einen Hauch lauter, aber in der Ansprache eben noch etwas straffer. Wie gesagt, das muss nicht unbedingt sein, nachdem die anderen Parameter schon alle in die Richtung tendieren.

Gruß, bagotrix
 
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Die Schaltpläne, die ich bisher von Fortin kenne, zeigen fast alle Dioden-Clipping ala Josè - da hast du gegebenenfalls die Quelle der dir fehlenden Dynamik.
Das ist bei den Friedmännern auch nicht anders. Wie ist dir der VH2 in Erinnerung geblieben? Der sollte deutlich mehr Dynamik bieten.

Beide Gitarren klingen unverstärkt sehr ausgewogen und resonant, wobei ich sagen muss das ich kein
großer Verfechter von "Tonewood" Bin, ich denke das die Elektronik bei E-Gitarren die größte Rolle spielt.

Hardware hat da auch noch mitzureden. Die Elektronik spielt m.E. in der passiven Gitarre eine tatsächlich überschaubare Rolle, wenn man den Rest vom Signalweg betrachtet.
Bei Pickups gab's tatsächlich die letzten 50 Jahre wenig Innovation. 😁
 
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@bagotrix
Ich glaube der Fortitude könnte echt passen, da müsste ich aber erst mal einen finden, aktuell ist das gar nicht mal so einfach.
Der Häussel wäre glaube ich eine gute Alternative, allerdings würde ich rein von der Beschreibung her dann doch zur Keramik Variante (VIN+B) greifen!

Bei Häussel hat man natürlich auch den Vorteil das man die Optik ändern kann, ich muss leider zugeben das mir so etwas auch wichtig ist!
Schwarz/Chrom Cover würde halt schon extrem gut passen!

Ich wollte hier auch was zu Cover VS kein Cover fragen habe aber gelesen
(weis grad aber nicht mehr wo genau) das die Häussel Cover zu 99% Ton neutral sind!

Kommt da ein spezielles Material zum Einsatz oder machen Cover generel keinen großen Unterschied?
Ich dachte bisher imer das Cover den Sound generell etwas dumpfer machen.

Rockinger hat ja eigentlich auch einen guten Ruf, preislich definitiv unschlagbar, habe leider keine Demo zum TNT gefunden,
wäre aber mal einen Versuch wert.

Ich warte aktuell auf das neue Pickguard, dann werde ich mich mal dran setzen, eventuell probiere ich zuerst den TNT aus,
beim Fortitude muss cih sicher noch länger auf Verfügbarkeit warten, bei Häussel muss ich mal nachfragen wie lange es dauert.

Der Sigil ist extrem tight und definiert, dennoch habe ich Befürchtungen das Alnico 5 noch zu "weich" sein könnte,
ich möchte auf jeden Fall eine extrem direkte Ansprache, der Ton muss sofort da sein, es muss sofort was zurück kommen.

Ich merke natürlich auch Unterschiede zwischen Hölzern, vor allem wie du bereits gesagt hast im Verhalten und der Ansprache,
denke aber das es eher so ein gutes Holz (trocken+stabil) VS schlechtes Holz (weniger trocken+ weniger stabil)
Ding ist und nicht Holz A VS Holz B, aber klar da kann man sicherlich ewig drüber diskutieren! :)

@Zwachi
Ich muss sagen das ich generell immer zuerst mit der Gitarre direkt in den Verstärker gehe,
Boosts/OD's habe ich verwendet um den Sound straffer zu bekommen, habe aber schnell gemerkt das mir
der Rest leider nicht so gefällt. Ich habe daraus abgeleitet das man mehr Sättigung und weniger Dynamik bekommt
wenn man dem Amp input "mehr" Signal gibt, für weniger Sättigung und mehr Dynamik
wären nach meiner Logik Pickups mit weniger Output gefordert, kann aber auch komplett falsch sein :D

Der VH2 ist an sich ein sehr geiler Amp, simpel aufgebaut und qualitativ sehr hochwertig, allerdings kam
ich mit dem Grundcharakter gar nicht klar. Peter selbst hat ja gesagt das bei Diezel der Ton im Grunde ausschließlich in der
Vorstufe erzeugt wird, und da habe ich bei jeglichen Einstellungen einfach keinen guten Sound hinbekommen.
Alles war extrem mittig und sehr gesättigt. Der Sound war immer extrem flach und steril.

Ich musste "DEEP" und "PRESENCE" im Grunde komplett aufdrehen um einen für meinen Geschmack guten Sound
hinzubekommen. Das hat dem Amp 100% mehr Leben und Dynamik eingehaucht allerdings bin ich immer auf große Verwunderung
gestoßen wenn ich meine Settings gezeigt habe.

Die Sättigung war aber auch bei diesen Einstellungen extrem stark, jetzt denke ich mir aber,
ggf hätte ich das mit anderen Pickups kompensieren können...

Zur Hardware, auf beiden Gitarren sind Brücken und Tuner von Hipshot verbaut, ich denke mal das es hochwertige Teile sind.
Generell sehe ich das Ganze eher nüchtern, bei Gitarren ist halt immer sehr viel Marketing und Voodoo dabei, mit dem
eigentlichen Ziel den größt möglichen Gewinn zu erzielen.

Das Fängt dann bei Scarf Joints (angeblich viel stabiler, tatsächlich spart es lediglich Material ein) an und hört aktuell mit Burl Tops aus,
die im Grunde genommen unbrauchbar sind, aber mit Epoxidharz etc. "aufgewertet" und dann teuer verkauft werden :D :D
 
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Der Diezel Sound ist speziell, da stimme ich zu. Meins ist er auch nicht, die Vorstufe sieht aber deutlich mehr B+, was zu mehr Headroom führt und daher weniger zerrt.
Fortin ist da praktisch das Gegenteil. Die Jose-Style Amps mit Dioden-Clipping sind dafür konzipiert, nicht extra erst ein Overdrive zu benötigen. Erreicht das Signal eine bestimmte Spannung, clippen die Dioden das Signal und es komprimiert. Dynamik wie man sie von Trainwrecks, Komet oder 18W Amps kennt ist damit halt nicht wirklich. Dafür hat man einen modernen Metal-Sound mit geringem Rauschen.

Probier's einfach aus und lass die Ohren entscheiden!
Gebrauchte PUs kann ich noch empfehlen, die sind günstiger in der Anschaffung und man neigt dazu, mehr auszuprobieren.
Hatte mich früher auch fast durch das gesamte PU Sortiment von SD getauscht. Lustig wird's dann, wenn du Magnete austauschst (z.B. auf AlNiCo 8) oder Polepieces mit Hex Screws mischt.
Wenn man den TB-4 mal satt gehört hat, kann das wahre Wunder wirken!

@bagotrix, darf ich fragen, welche Amps du verwendest, wenn du Pickups testest?
 
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Hi,

ich spiele ein Racksystem, von daher erleben meine PUs so einiges. Die Endstufe bleibt immer gleich, eine Peavey Classic 50/50 mit EL84-Röhren.

Mein Lieblingspreamp ist ein Groove Tubes Trio, bei dem ich den Mean-Channel (schaltungsmäßig zwischen heißgemachtem Tweed und Marshall) mit einem Bright-Kondensator noch etwas mehr auf "klassisch britisch" getrimmt habe. Clean ist da wirklich Clean, Blackface Fender ohne Bright-Funktion, Scream wurde angeblich von Reinhold Bogner designt, der singende Ton mit extrem viel Gain lässt das auch nicht ganz abwegig erscheinen. Zweites Hauptaggregat ist ein Rocktron/Egnater ie4-Preamp, an dem ich in den Kanälen 2-4 ebenfalls Bright Caps eingebaut und teils auch die Klangregelung ein bisschen modifiziert habe. Der Clean-Channel ist hier immer leicht angezerrt eingestellt, Channel 2 deckt eher die mittigere Tweed-Zerre ab und kann mit virtuellen Zerrern aus dem Boss GT-Pro noch mehr in einen mittigen Overdrive gebracht werden, ohne aufdringlich zu knödeln. Das dürfte so etwa der Ton sein, für den Freaks sich einen Dumble wünschen. Da das aber nicht meine Hauptspielwiese ist, habe ich mir die 50.000 $ lieber gespart ;).

Ab und zu spiele ich auch über eine Musikding SLO-Vorstufe, einen Anvil Preamp, eine alte ENGL E520 und eine Brunetti Mille CR, die in Sachen angezerrte Sounds für mich einfach die Benchmark unter den Röhrenpreamps ist.

Dazu kommt noch besagtes Boss GT-Pro als Schaltzentrale bzw. Effektgerät mit den Preamps und ein Axe Fx II XL+ für ganz andere Ampsounds. Die Box ist eine senkrechte 2x12er Half & Half von Gallien Krueger, mit Celestion G12K-85 unten in einem Bassreflexteil und oben (halboffen) ein Warehouse Reaper HP.

Damit decke ich von Vintage über Medium Gain bis Metal eigentlich alles ab, wobei tiefergestimmte Gitarren und Effektorgien mit moduliertem Reverb u.ä. eher nicht so meins sind. Die GT Trio ist eine ziemlich straight aufgebaute Vorstufe, die mMn sehr nach einem guten Topteil klingt. Preamps sagt man ja oft einen zu dünnen, eher sterilen Sound mit wenig Druck nach, das ist hier gar nicht der Fall. Der Trio hat Wumms, die anderen Preamps stehen ihm kaum nach.

Gruß, bagotrix
 
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@Soultrash

Du könntest dir auch Pickups wickeln lassen, z.B. von Craig Vineham (s.a. mein Review: https://www.musiker-board.de/thread...s-whisky-burner-whisky-sour-excellent.668058/)

Der kennt sich mit Low Output Pickups bestens aus und könnte auch speziell auf deine Bedürfnisse eingehen, wenn du etwas suchst, das auch für Metal noch gut funktioniert.

Ansonsten hätte ich dir auch empfohlen, mal das 36th Anniversary PAF Set von DiMarzio auszuprobieren. Oder eben den Fortitude, wobei man da auch über gemischte Reaktionen liest - ist jedenfalls nicht so, dass den bisher jeder besser gefunden hat als den regulären 36th PAF.
 
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Grundsätzlich kann man mit allem Metal spielen, die Diskussion gabs ja schon mehr wie ausführlich. Die letzten Jahre gehen viele im Metal auch andere Wege und verfielfachen oft Spuren mit Low Output Gitarren und sogar Singlecoils um andere Farben rein zu bekommen. Viele Amps haben doch eh soviel Dampf, dass es selbst mit Singelcoils zu viel ist.

Ich spiele grundsätzlich auch Metal lieber mit Pickups Medium bis Hot Output. Der Rest kommt von Pedal oder Amp selber. MIR gefallt der Weg bei Metal richtig gut, es ist flexibler, aufgeräumter, banddienlicher und es klingt auch anders. Ich hab Häussel PAF58, PAF plus und Amber Rock und Hot. Auch interessant ist Suhr SSH+, hat zwar einiges mehr an Dampf, ist aber unglaublich flexibel. Meine Gitarre in C hat zwar Black Winter, aber sonst spiel ich überalle eher klassische Setups.

Pedal vor dem Amp hat nicht nur den Sinn mehr Dampf zu bekommen, eigentlich benutzen wesentlich mehr Leute eines zum anfetten und im Prinzip wie einen light Kompressor. Stichwort Pedal Stacking. Entweder 2 Pedale hintereinander oder ein Pedal auf rotzigen Ampkanal. Wenn du hier nerdig werden willst empfehle ich That Pedal Show. Sind jetzt nicht gerade Metler, aber was die so von sich geben passt auch für da. Meine 2 Haupt Metal Sounds:
Modern: EQ Treter auf (ganz wenig) Kompressor auf High Gain Kanal
Old School Metal: Pedal mit ordentlich Dampf auf leicht angecrunchten Amp.

Was auch interessant ist: XL Pro Steel und NYXL ausprobieren. Verändert den Klang mehr als man meint.

Die Sache ist aber, dass die ganze Gitarre passen muss. Auch innerhalb der Serien sind komplett gleiche Gitarren oft unterschiedlich, sehr offensichtlich ist es bei Gibson Paula. Da nimmst du 10 Stück von der Wand und die eine ist richtig dick und fett dass es schon zu viel ist und die nächste kann dünn und lasch klingen, da bringt der Pickuptausch dann nicht so viel wie man gerne hätte.
 
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Hi,

ich spiele ein Racksystem, von daher erleben meine PUs so einiges. Die Endstufe bleibt immer gleich, eine Peavey Classic 50/50 mit EL84-Röhren.

Mein Lieblingspreamp ist ein Groove Tubes Trio, bei dem ich den Mean-Channel (schaltungsmäßig zwischen heißgemachtem Tweed und Marshall) mit einem Bright-Kondensator noch etwas mehr auf "klassisch britisch" getrimmt habe. Clean ist da wirklich Clean, Blackface Fender ohne Bright-Funktion, Scream wurde angeblich von Reinhold Bogner designt, der singende Ton mit extrem viel Gain lässt das auch nicht ganz abwegig erscheinen. Zweites Hauptaggregat ist ein Rocktron/Egnater ie4-Preamp, an dem ich in den Kanälen 2-4 ebenfalls Bright Caps eingebaut und teils auch die Klangregelung ein bisschen modifiziert habe. Der Clean-Channel ist hier immer leicht angezerrt eingestellt, Channel 2 deckt eher die mittigere Tweed-Zerre ab und kann mit virtuellen Zerrern aus dem Boss GT-Pro noch mehr in einen mittigen Overdrive gebracht werden, ohne aufdringlich zu knödeln. Das dürfte so etwa der Ton sein, für den Freaks sich einen Dumble wünschen. Da das aber nicht meine Hauptspielwiese ist, habe ich mir die 50.000 $ lieber gespart ;).

Ab und zu spiele ich auch über eine Musikding SLO-Vorstufe, einen Anvil Preamp, eine alte ENGL E520 und eine Brunetti Mille CR, die in Sachen angezerrte Sounds für mich einfach die Benchmark unter den Röhrenpreamps ist.

Dazu kommt noch besagtes Boss GT-Pro als Schaltzentrale bzw. Effektgerät mit den Preamps und ein Axe Fx II XL+ für ganz andere Ampsounds. Die Box ist eine senkrechte 2x12er Half & Half von Gallien Krueger, mit Celestion G12K-85 unten in einem Bassreflexteil und oben (halboffen) ein Warehouse Reaper HP.

Damit decke ich von Vintage über Medium Gain bis Metal eigentlich alles ab, wobei tiefergestimmte Gitarren und Effektorgien mit moduliertem Reverb u.ä. eher nicht so meins sind. Die GT Trio ist eine ziemlich straight aufgebaute Vorstufe, die mMn sehr nach einem guten Topteil klingt. Preamps sagt man ja oft einen zu dünnen, eher sterilen Sound mit wenig Druck nach, das ist hier gar nicht der Fall. Der Trio hat Wumms, die anderen Preamps stehen ihm kaum nach.

Gruß, bagotrix

Da sind wir uns ja gar nicht soo unähnlich!
Ein verstaubter SLO-Preamp und unfertiger Anvil liegt bei mir auch noch rum. Zum schnellen Aufnehmen werkt bei mir ein Engl 530 Preamp mit einer Rocktron Velocity 120 Endstufe. Dann gibt's noch zahlreiche (teils stark modifizierte) Kitty Hawks bei mir und ein paar kleinere DIY amps. Pedale kommen bei mir nur Synths, Tuner oder Wah vorm Amp, ansonsten hab ich nur Modulationseffekte im FX Loop. Aktuell spiele ich aber auch am liebsten einen DIY Preamp angelehnt an den Bogner Scream Kanal des Fish Preamps, jedoch mit ganz anderem EQ.
Boxen verwende ich fast ausschließlich Thiele Bassreflex mit Mesa VS-12, Jensen Blackbird und Mesa MS-12 Speakern.

Wenn das Ziel Dynamik ist, sehe ich Pedals als falschen Weg. Dynamik ergibt sich aus einem breiten Spektrum an induzierter Spannung durch die Pickups und wie der Amp damit klarkommt. Bei cleanen Amps vernimmt man daher die meiste Dynamik, bei einem Fuzz (~Squarewave) die geringste Dynamik. Clipping lässt das Signal am Oszilloskop immer mehr wie eine Squarewave aussehen.
 
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Bin zwar generell Fan von Custom Sachen aber das wäre glaube ich mit zu viel Aufwand/Warterei verbunden.
wenn dann noch der Zoll mitmischt wird es eher unzumutbar.

Der Fortitude ist aktuell der TOP Favorit, leider halt nirgendwo zu haben.
Ich hatte in einem Shop in Frankreich einen gefunden, habe aber zu spät reagiert und er war bereits verkauft.

@BeWo
Das was du beschreibst ist ja genau das Gegenteil von dem was ich möchte,
ich muss sagen das ich Pedale vor dem Amp immer weniger und weniger mag.
Irgendwie geht da viel Charakter und Tiefe verloren, selbst wenn man dezente Einstellungen hat.

Was die Saiten angeht spiele ich genau die von dir genannten, bin da auch zufrieden und stimme absolut überein,
die Saiten machen extrem viel am Sound!

Ich habe mal Harry Häussel angeschrieben, mal sehen ob ich eine Antwort bekomme.

Was die Gitarren angeht, es sind beides Custom Äxte, es muss also passen, ich habe als Linkshänder leider nicht
die Möglichkeit mehrere Gitarren auszuprobieren und mir die beste auszusuchen, deswegen ist es immer ein
"Blind" Kauf :(
 
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Bin zwar generell Fan von Custom Sachen aber das wäre glaube ich mit zu viel Aufwand/Warterei verbunden.
wenn dann noch der Zoll mitmischt wird es eher unzumutbar.

Das Wickeln selbst geht bei Vineham recht schnell, da war ich selbst überrascht. Und auch andere Käufer haben berichtet, dass er sich meistens sehr schnell dran setzt und die PUs fertig stellt.
Wie lange der Versand aktuell bei dem Corona Irrsinn selbst dauert, kann ich dir natürlich auch nicht sagen.
Mit Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kämst du beim Gesamtpreis aber immer noch günstiger weg als bei vielen anderen Boutique Windern und wärst preislich in einer Liga mit Duncans oder DiMarzios "von der Stange". Die Preise bei Vineham sind in kanadischer Dollar (CAD) angegeben (bitte nicht mit US Dollar verwechseln).

Ist natürlich alles deine persönliche Entscheidung, war nur ein Tipp von mir! :)

Häussel ist auch gut, hatte schon den Vintage + und den Hot Special am Steg einer Gitarre und kenne auch ein paar andere ganz gut.
 
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Guter Tipp auf jeden Fall und die Preise sind auch voll in Ordnung, eigentlich nervt mich auch nur der deutsche Zoll,
aber ich werde es mir trotzdem mal genauer ansehen! :)
 
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Guter Tipp auf jeden Fall und die Preise sind auch voll in Ordnung, eigentlich nervt mich auch nur der deutsche Zoll,
aber ich werde es mir trotzdem mal genauer ansehen!

Wichtig wäre halt, dass du dem Craig sagst, er soll die Rechnung mit dem Preis außen sichtbar am Paket anbringen, dann wird es vermutlich auch ordentlich verzollt und du musst nicht extra noch irgendwas einreichen oder gar zum Zoll zur Abholung fahren. Da bringt es dir dann der Paketbote und du zahlst bei der Übergabe noch die zusätzlichen Abgaben. Also das wäre insofern dann recht stressfrei. Müsstest aber passend das Kleingeld parat haben.
Oder du bekommst eine Mail und darfst es online überweisen (scheint in letzter Zeit auch immer häufiger so gehandhabt zu werden).
 
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Ich habe mir jetzt erst mal einen Rockinger TNT bestellt, irgendwie fand ich den interessant,
ich werde mal berichten wenn der Pickup da ist und ich es hoffentlich geschafft habe diesen erfolgreich einzubauen! :D
 
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'76RatRod
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Ich habe mir jetzt erst mal einen Rockinger TNT bestellt, irgendwie fand ich den interessant,
Hell-o, kann nur sagen: Super PU.
Der TNT ist - grad für schnellen/extremen Metal zwar keine offensichtliche, aber eine sehr gute Wahl.
Drauf gekommen bin ich auf der Suche nach dem Psycroptic/Joe Haley-standalone-Sound: eher Overdrive als Mörderdistortion, immer perkussiv und dynamisch. Irgendwo hatte ich gelesen, dass seine Ormsby Keramik-PUs mit relativ geringem Output hat, also nach so was gesucht; als alter Rockinger-Fanboy den TNT geordert und - wie gesagt: Super PU.
Hatte ihn lange in einer Jackson Warrior MG und einer Ibanez S 540 - kannste alles mit machen.

Wie @bagotrix weiter oben schon geschrieben hat, ist das allerdings ein recht großer Sprung.
Aktuell spiele ich in meinen Metal-Geigen eher die Medium-Fraktion wie Duncan Custom und Pegasus - letzterer wäre auch eine Empfehlung für den angedachten low-tune-crunch-Bereich, falls es mit dem TNT nix wird.

Ansonsten lohnt sich für nicht komplett überzerrte Metal-Sounds durchaus auch der Blick auf den 57er Classic von Gibson - hier brauchste aber definitiv n bisschen zusätzlichen Overdrive, um dem Sustain auffe Sprünge zu helfen...
 
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Soultrash
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@'76RatRod
Absolut geiler Sound bei Psycroptic, geht schon in die Richtige Richtung!
Ich muss den TNT aber leider wieder zurück senden, da die Bohrungen/Abstände von der Basis Platte nicht mit
denen vom Pickguard übereinstimmen (ca. 1mm Unterschied)

Aktuell ist ein Seymour Duncan Nazgul verbaut und der hat wohl eine andere Base Plate.

Mir war schon bewusst das es bei den Pole Pieces Unterschiede gibt, aber bei der Base?
Schade, jetzt müsste ich eine Akternative finden, eventuell dann doch der Häussel, aber da muss ich auch abklären
wie die Abstände sind!
 

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