platinen selbst ätzen: die löcher

von JoePublic, 12.03.06.

  1. JoePublic

    JoePublic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #1
    wenn man platinen selbst ätzt hat man ja das vergnügen da auch löcher reinmachen zu dürfen.
    muss man die unbedingt bohren oder kann man das auch mit lötstiften/nägeln reinhämmern.
    wir ham nämlich nur sone fette schlagbohrmaschiene und das möcht ich ner platine nicht zumuten.
     
  2. Lexx

    Lexx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #2
    Also ich würde Dir empfehlen die Löcher mit einem 0,8 mm Hartmetallbohrer zu bohren. Das mit dem Einschlagen der Löcher per Nagel vergiß am besten schnell - datt wird nix. Das Platinenmaterial ist dafür viel zu hart und die Beschichtung letzten Endes viel zu empfindlich.
    Was Du benötigst ist eine kleine Bohrmaschine und einen Bohrständer. Selbst ohne den Bohrständer wirds schwierig, denn sobald Du beim Freihandbohren verkantest, bricht Dir der Bohrer ab - und das ist ärgerlich und geht ziemlich ins Geld.
     

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  3. filth

    filth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #3
    Ich hab meine mitm Drehmel gemacht
     
  4. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.03.06   #4
    Jop, ALDI-Dremel für 15 Euro -> perfekt für sowas.
     
  5. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 13.03.06   #5
    Die Dremels sind leider nicht besonders leistungsstark und gehen bei niedrigen Drehzahlen sofort in den Keller. Proxxon ist da deutlich solider.
    Platinenbohren geht ohne eine solche Maschine mit passendem Bohrständer nicht!
    Und bitte nicht am Bohrer sparen. Pertinax und erst recht Epoxy-Material lassen nageneue Billingbohrer bereits nach wenigen Löchern sehr alt aussehen.

    /V_Man
    (Der schon etliche tausend Löcher in unschuldige Platinen gebohrt hat.)
     
  6. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.03.06   #6
    Ich verstehe was du meinst, bin aber mit dem ALDI Gerärt bisher immer gut gefahren.

    Gut der Proxxon meines Dad ist ne Ecke besser, kostet aber auch mehr.
    Aber auch ohne Bohrständer gehts, vorraussetzung ruhige Hand, sonst lieber doch nen Bohrständer.
     
  7. mak123

    mak123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #7
    Hallo,
    ich hab mal ne Frage wegen ätzen. Im internet (war es nicht sogar hier) hab ich gelesen, dass man auch 10%ige Salzsäure HCl (aq) zum ätzen von Kupferplatinen nehmen kann.
    Doch heute in der Schule meinte meine Chemielehrerin, dass es mit Salzsäure nicht ginge, sondern nur mit Eisen(III)Chlorid FeCl3. Ammoniumpersulfat hat sie auch nicht erwähnt..
    Ist meine Weltanschauung jetzt zerstört oder wie soll ich das nun verstehen?:rolleyes:
    Und falls es wirklich nicht geht.. wieso denn genau nicht?

    danke für die Hilfe!
     
  8. SirSiggi

    SirSiggi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #8
    Sorry wenn ich hier so reinplatze, aber weils mir schon ein paar Tagen im Hirn rumgeistert: Was macht man danach mit den Chemiekalien? Wie entsorgt man die?
     
  9. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #9
    Die Chemielehrerin hat im Prinzip Recht.

    Es geht aber mit einer Lösung aus
    Wasser
    Salzsäure
    Wasserstoffperoxyd

    damit geht es sogar sehr(!) schnell.
    ACHTUNG: Der Umgang mit den Chemikalien ist nicht ungefährtlich!!!!!!!


    --> sog. "Giftmobil" oder sonstige Gift-Sammelstelle.


    --------

    Zum Thema "Löcher bohren".
    Bei irgendeinem Platinenhersteller habe ich gelesen, daß man die Löcher wahlweise gebohrt oder gestanzt bekommt.
    Offenbar gibt es - zumindest im industriellen Maßstab - auch andere Möglichkeiten, Löcher in Platinen zu bekommen
     
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