powerchords auf dem bass

von rtwfahrer, 23.07.08.

  1. rtwfahrer

    rtwfahrer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.10.07
    Zuletzt hier:
    24.09.08
    Beiträge:
    18
    Ort:
    bayern, unterfranken
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 23.07.08   #1
    hi @ all,

    spielt jemand powerchords auf dem bass ?

    ich hab das mal bei kataklysm gesehen.
    kann man somit wohl eine "rythmusgitarre" ersetzen ?

    habt ihr erfahrungen damit gemacht ? würde mich sehr interessieren :D

    mit ein bischen verzerrung finde ich den sound megafett und ultrahart :great:


    gruss rtwfahrer:)
     
  2. jacofan

    jacofan Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.10.06
    Zuletzt hier:
    27.08.15
    Beiträge:
    224
    Ort:
    aachen
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    68
    Erstellt: 23.07.08   #2
    http://www.schaeferproske.de/media.html

    das ist ein Projekt nur mit Bass und Saxophon von meinem Bass-Lehrer. BEi den Covers spielt der meist den Gitarren-Part. Bei den Lieder, die drin stehen, zupft der viel, bei anderen spielt der aber auch mehr Akkorde durch (die spielen zB noch Wonderwall von Oasis).
    Meine Meinung: Akkorde spielen geht, ist aber teilweise recht schwer zu greifen, wenn man nicht nur Powerchords greift.
    In einer Band mit Gitaristen ist das meisten zu voll , wenn man Akkorde spielt. Außerdem muss man den Sound gut einstellen, damit es nicht matscht. Ich würde die Bässe etwas raus und dafür mitten und Höhen rein. So wie bei den Lieder auf der Homepage, die oben steht.
     
  3. Saracan

    Saracan Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.04.06
    Zuletzt hier:
    3.05.14
    Beiträge:
    250
    Ort:
    Mainz
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    275
    Erstellt: 23.07.08   #3
    Hm, gelegentlich spiele ich auch welche, auch wenn ich jetzt in keiner Band bin - ist also nichts, was irgendwie in meinen Songs vorkommt, sozusagen. Allerdings klingen die meiner Meinung nach in den tiefen Lagen nicht sehr toll, klar ;) Auch sonstige Akkorde spiele ich gelegentlich, auch, wenn sich das meiner Meinung anch besser anhört, wenn man die nicht gleichzeitig anschlägt, und das wäre ja dann wieder was anderes als ursprünglich gefragt...

    Angezerrt / verzerrt find ich PCs allerdings schon "too much", imho klingt ein angezerrter Bass auch mit einzelnoten zimlich fett - kommt aber vielleicht auch auf Bass/EQ an, wenn man die Bässe weiter rausdreht, klingts vielleicht besser.
     
  4. luckyluke

    luckyluke Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.11.05
    Zuletzt hier:
    1.03.15
    Beiträge:
    353
    Ort:
    Merzig (Saarland)
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    424
    Erstellt: 23.07.08   #4
    ich streue manchmal, wenn ich in ner combo mit nur einer gitarre spiele, ein paar flageolett töne zu dem gegriffenen ton (grundton oder terz) dazu. Hört sich manchmal bei ruhigeren songs sehr nett an.
    zu den Powerchords... man hört es halt einfach dass der bass die begleitung spielt und keine gitarre. und wenn ihr
    dann noch 2 gitarren habt, klingt es normalerweise zu überladen. Ich persönlich würde es nicht einsetzten
    aber wenns zu eurer mucke passt und es sich gut anhört... warum nicht?
     
  5. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    19.11.03
    Beiträge:
    4.447
    Zustimmungen:
    435
    Kekse:
    14.673
    Erstellt: 23.07.08   #5
    Ja doch. Ich habe alternativ zu Gitarre auch verzerrte Bässe eingesetzt, um fiese Prog-Riffs :D zu dreschen. Das kann durchaus attraktiv sein, weil's voller klingt.

    Inhaltlich ist natürlich zu beachten, daß "verkürzte" Akkorde nicht immer nur Quinten und Quarten sein müssen.

    Manchmal passen Doppelgriffe natürlich auch in andere Figuren, z.B. in das tänzelnde Riff schon gleich am Anfang von "Sorceress" (Return To Forever: Romantic Warrior).

    Attraktiver ist natürlich, umfassender Akkorde arpeggiert zu spielen (z.B. slap/pop u/o tap), vielleicht auch auf Mehrsaitern u/o in Quint- oder hybriden Stimmungen, um weite Lagen auszunutzen, die zum einen farbiger klingen, zum anderen klingen tiefere Register so aufgeräumter.
     
  6. cosmodog

    cosmodog Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.03.08
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    1.349
    Ort:
    bei Hannover
    Zustimmungen:
    138
    Kekse:
    13.803
    Erstellt: 24.07.08   #6
    Akkorde auf dem Bass: Das sieht man bei Lemmy Kilminster (Motorhead) gelegentlich. Da klingt es eigentlich sehr fett und geil.

    Gruß

    Andreas
     
  7. Schmuddelfutz

    Schmuddelfutz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.12.05
    Zuletzt hier:
    24.11.12
    Beiträge:
    792
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    478
    Erstellt: 24.07.08   #7
    Red Hot Chili Peppers - Don't forget me werfe ich einfach mal in die Runde. Flea spielt eigentlich die ganze Zeit 4 Powerchords (A, F, C, G)
    Im Refrain spielt er die gleichen Akkorde nur mit relativ heftigem Overdrive.
     
  8. Muradhin

    Muradhin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.04.07
    Zuletzt hier:
    2.05.14
    Beiträge:
    597
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    699
    Erstellt: 24.07.08   #8
    Justin Chancellor bzw. Paul d'Amour setzen von Zeit zu Zeit Powerchords zumindestens laut Markus Setzer in der Bass Masterclass aus der G&B 5/2006.
    Eines der Beispiele ist ein Powerchordriff, das auch ganz geil klingt. Ich selber hab aber noch nie in einem Tool-Song, Powerchords auf dem Bass bewusst gehört, hab aber auch nur ein Album (Lateralus).

    Von Zeit zu Zeit sind ein paar Akkorde auf dem Bass ganz nett, aber sie bieten meiner Meinung nach keinen Rhytmusgitarrenersatz. Da sollte man lieber eine vernünftige Basslinie spielen, als sich mit Akkorden einen abzubrechen, das bringt einem Song und einer Band im Regelfall viel mehr.
     
  9. FILZSTIFT182

    FILZSTIFT182 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.07
    Zuletzt hier:
    28.09.12
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Piesport
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    120
    Erstellt: 24.07.08   #9
  10. Bacchus#777

    Bacchus#777 Drums, Crowdfunding Moderator

    Im Board seit:
    25.07.08
    Zuletzt hier:
    9.12.16
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    Hannover
    Zustimmungen:
    1.257
    Kekse:
    27.733
    Erstellt: 30.07.08   #10
    Zu Akkorden auf dem Bass kann ich nur auf Peter Steele von Type O Negative verweisen.
     
  11. John-Locke

    John-Locke Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.07.07
    Zuletzt hier:
    8.11.09
    Beiträge:
    268
    Ort:
    Neustadt
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    33
    Erstellt: 30.07.08   #11
    jo der spielt eigtl fast immer Powerchords auch wenns so aussieht, als wenn er die Saiten nur nichtmehr richtig treffen würde weil er auffer Bühne immer so Knallebreit ist^^
     
  12. Thumbrest

    Thumbrest Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.03.07
    Zuletzt hier:
    23.09.16
    Beiträge:
    100
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    502
    Erstellt: 30.07.08   #12
    ich baue öfter 2 klänge in meine läufe oder auch riffs ein... allerdings nur auf der D und G saite und hauptsächlich kleine, große terz oder quinte. stellenweise auch D leer + slidesolo mässige riffs auf der G saite... ja nach song eben... bei härteren stücken mit brachialen abschlägen spiele ich oft den gesamten akkord über 4 saiten um eine art "Donnern" zu erzeugen... bei ruigeren stücken spiele ich auch mal gerne grundton auf der E saite + oktavierte terz auf der G saite. den sound lasse ich immer clean, da man dadurch mehr druck erzeugen kann und die klänge differenzierter hört. Ne komplette Rythmusgitarre damit zu ersetzen ist sicher (wenn auch eher eingeschränkt) möglich, aber da fehlt dann finde ich das fundament, dass der bass sonst drunter setzt und es klingt auch immer etwas träger als mit ner Gitarre. sollte also schon eher dezent und an den richtigen stellen eingesetzt werden.
     
  13. madbassmax

    madbassmax Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.12.07
    Zuletzt hier:
    27.12.11
    Beiträge:
    122
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    59
    Erstellt: 30.07.08   #13
  14. K.D.C.

    K.D.C. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.08
    Zuletzt hier:
    3.08.10
    Beiträge:
    56
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 31.07.08   #14
    Wie schlägt man ohne Plektrum die nötigen 3 Saiten gleichzeitig an?
    gibst dafür ne spezielle Technik?
     
  15. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.08.06
    Zuletzt hier:
    3.04.14
    Beiträge:
    3.495
    Ort:
    Neumünster
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    7.735
    Erstellt: 31.07.08   #15
    Ich würd sagen, wie auf ner Akustikgitarre: Fingernägel.
     
  16. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    7.01.12
    Beiträge:
    1.463
    Ort:
    Hanau
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    4.212
    Erstellt: 31.07.08   #16
    Richtig. Schaut mal wie Stanley Clarke oder auch Geddy Lee das tun, wenn sie teils rhythmusgitarrenartig Akkorde spielen: Sie ziehen mit den Fingerrücken ihrer Hände (also unweigerlich mit den Nägeln) über die Saiten. Und das richtig kräftig. Geddy Lee nannte das mal in einem Interview in welchem er eine Reihe seiner Spieltechniken erklärte lustigerweise "Slapping". Der allgemein gebräuchliche Begriff ist Strumming.

    Achja, à propos Geddy Lee: Wenn's um Akkorde geht sollte man sich den sowieso mal anschauen. Doublestops sind schon immer beliebte Stilmittel in seinen Linien, Ende der 80er begann er dann, inspiriert von keinem Geringeren als Jeff Berlin (auch der Wahnsinn, was der akkordmäßig macht), teils sehr ausgebufft Akkorde anzuwenden (Force Ten, Turn The Page). Wenn's um Powerchords geht sei der Song The Pass vom Album Presto empfohlen. Auf dem 96er Werk Test For Echo sollte es dann auch wieder chordal zugehen und auf der aktuelen Scheibe Snakes And Arrows gibt es auch schöne Akkordparts. Angemerkt sei jedoch, dass Geddy Lee auch sehr oft eine Konzertgitarrenartige Fingerpickingtechnik anwendet.
    Na ja und Stanley Clarke, von dem wir's hier auch schon hatten, tja, der spielt einfach immer wieder so umwerfende und gleichzeitig so wunderschöne Dinge auf seinem Bass, das mir einfach immer wieder die Kinnlade runterkippt. Von dem kann man nur lernen, aber definitiv auch staunen und seine Musik bewundern.

    Gruß,
    Carsten.
     
  17. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.10.05
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    1.408
    Ort:
    (wieder) Hannover
    Zustimmungen:
    1.071
    Kekse:
    15.430
    Erstellt: 01.08.08   #17
    Joa, in der band bisher noch nicht aber manchmal ist das schon nett. Entweder spiele ich langsam mit der Daumengelenkkante auf dem Hals (dann auch lieber als Chord gefriffen und einzeln gezupft) oder eben von der G-Saite rauf zur E-Saite....

    Eine Rhytmusgitarre würde ich damit nicht ersetzen weil wer spielt dann Bass ?? :D

    Fat Mike von Nofx benutzt die öfter mal. Z.B. in Whoops i odd auf dem American Errorist Album (sind glaube ich auch normale Akkorde mit bei), oder dem Intro von Stickin in my eye (mit Effekt).

    Jay Bentley von Bad Religion in Epiphany von dem Process of believe Album.

    Marc Hoppus von Blink 182 bei Carousel oder Always.
     
  18. Gast 239971

    Gast 239971 Inaktiv

    Im Board seit:
    09.06.06
    Zuletzt hier:
    13.02.16
    Beiträge:
    821
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    1.587
    Erstellt: 01.08.08   #18
    Auf Undertow spielt er bei Sober was Power Chord Ähnliches - aber nicht durchgeachtelt, sondern eher kurze, mächtig wirkende Schläge, klingt sehr geil
    G----7
    D----0
    A----5
    D----0
    Er benutzt da alle vier Saiten gleichzeitig Die Studio-Version klingt nochmal um einiges fetter!
     
  19. Muradhin

    Muradhin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.04.07
    Zuletzt hier:
    2.05.14
    Beiträge:
    597
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    699
    Erstellt: 01.08.08   #19
    Genau Sober war das Riff.

    Das was du gepostet hat spielt Paul aber erst in der Strophe, im Intro spielt er einen D-Powerchord und zwischendurch Deadnotes, klingt auch absolut geil, so werden Powerchords aufm Bass optimal eingesetzt :great:
     
  20. K.D.C.

    K.D.C. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.08
    Zuletzt hier:
    3.08.10
    Beiträge:
    56
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.08.08   #20
    sollte man dann nicht lieber dünne Bass Saiten verwenden um Powerchords zu spielen?
     
Die Seite wird geladen...

mapping