Precision in Sandberg-Haptik

  • Ersteller Ersteller Michael Scratch
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  • #22
Punkt für Dich.
Das stimmt allerdings.

Und mir ist auch klar, dass ein und das gleiche Instrument anders sein kann.

Aber: Ich habe noch keinen wirklich schlechten Sandberg in der Hand gehabt (waren bisher immerhin 5).
Und ich werde auch einen ähnlichen Sandberg vorher mal bei Thomann* anspielen - der dann sicher eine andere Pickup-Konfiguration wie der von mir gewünschte hat.

Bei dem Rat ging es mir vor allem um die Haptik. Und da glaube ich nicht, dass die bei einem baugleichen Instrument des gleichen Herstellers so unterschiedlich ist.
Und ich verlasse mich auch darauf (und werde nachfragen), dass bei echten Mängeln kein Zwang zum Kauf besteht.

Wie machen das all die Leute, die sich Gitarren beim Gitarrenbauer anfertigen lassen?
 
  • #23
...
Wie machen das all die Leute, die sich Gitarren beim Gitarrenbauer anfertigen lassen?
Hi,

vermutlich machen die das genauso wie Du: darauf vertrauen, dass der Ruf des Herstellers und alle Erfahrungen über ihn zeigen, dass auch das bestellte Custom-Instrument die erwartete hohe Qualität aufweist.
Vermutlich wird das in 99,x% aller Fälle auch so sein.

VG und viel Erfolg ;)
Ulrich
 
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  • #24
Wie machen das all die Leute, die sich Gitarren beim Gitarrenbauer anfertigen lassen?
man kauft schon die Katz im Sack, und das machts ja auch spannend, ein wenig Nervenkitzel und so ist da schon immer dabei.
Haptik, Verarbeitungsqualität, usw, das sind Faktoren die man ja auch im Vorfeld schon einigermassen gut ab und einschätzen kann wenn man sich die bereits gebauten Instrumente ansieht bzw anspielt.
Aber wie dann das jeweilige Instrument wenns fertig ist wirklich ist, wie es sich anfühlt beim spielen, wie sehr es mit einem resoniert.. wie ist der Attack, wie Resonant ist das Instrument, suw, all diese Faktoren sind schon ein ziemliches Bingo, darauf muß man sich einlassen können und offen auf das Ergebniss sein.

Aber das ist normal, das ist bei Instrumenten von der Stange auch so, nimm 3 Modelle aus der selbe Charge und vergleiche sie, wirst du 3 unterschiedliche Ergebnisse bekommen.

Zu meinem 40iger vor ein paar Jahren habe ich mir eine Gibson Les Paul Custom gegönnt, dieses Modell war lange ein Traum von mir den ich mir dann endlich erfüllen wollte, ich hab dabei von 4 Instrumenten eine ausgewählt.
Haptik war bei allen 4 gleich, die Verarbeitungsqualität war auch bei allen 4 relativ ähnlich, aber Gewicht, Klang und Klangfarbe, Ansprechverhalten war bei allen 4 Instrumenten sehr unterschiedlich. Mein Gedanke vorabt war eigentlich die leichteste von denen zu nehmen, aber ich hab dann letztendlich die genommen die am zweitschwerste war, weil sie für mich persönlich den mit Abstand besten Klang und Ansprechverhalten hatte, jemand anders hätte vermutlich den Klang einer anderen bevorzugt, weil es ja auch alles immer subjektiv ist.

Trotz aller Unwägbarkeiten die man damit eingeht wenn man sich ein Instrument bauen lässt, übt das in Auftrag geben eines CustomBaus schon etwas ganz besonderes aus, finde ich.
 
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  • #25
Wenn man beim Gitarren Bauer sich ein Instrument bauen lässt, dann klärt man zum einen doch sehr viele Details hin vorher ab, so auch die Haptik (was auch immer genau bei Instrumenten damit gemeint ist). Und dann hat man eben ein Einzelstück, das es nicht zweimal auf der Welt gibt. Da sind direkte Vergleiche nicht möglich. Erst wenn der Gitarren Bauer mehrere "diente" Instrumenten anfertigen würde, könnte man vergleichen und würde dann sicher Unterschiede bemerken. trotzdem, bei einem individuell hergestellten Instrument ist man in der Regel im engen Kontakt mit dem Gitarren Bauer und hat wohl auch immer wieder Gelegenheit in den Prozess einzugreifen um seine Wünsche optimal erfüllt zu bekommen.
Bei Massenproduktion ist das nicht möglich. Gute Hersteller werden wohl vorab eine sorgfältige Selektion der Komponenten, speziell beim Holz, machen. Dann geht es aber dahin mit der Fertigung. Eventuell ist es noch vor dem Zusammenbau noch ein Selektion Schritt aber das war's auch schon.

Bei Fender* wusste man den 80ern, wenn ein Korpus blickdicht lackiert war, dass der wohl auch schon Mal ein Westlich haben könnte. Wenn die Lackierung das Holz durch einen ließ, war das Holz zumindest optisch einwandfrei.
 
  • #26
ob ich mich für mein G.A.S. schämen sollte
Keinesfalls!
Vermutlich hat jeder Mensch 'ne Macke, man denke nur an die Klischees "Frauen und Schuhe/Klamotten", "Männer und Technik" usw.
Ein Instrument oder musikalisches Equipment ist -im Gegensatz zur AIDA-Kreuzfahrt oder einer Schachtel Zigaretten pro Tag- immerhin ein Wert, der sich wieder umsetzen lässt (wenn auch oft mit Verlust). Gesundheitsschädlich ist dieses G.A.S. meistens auch nicht, außer Du stellst Dir mal 'nen Doppelachtzehner-Subwoofer auf die Zehen oder sowas in der Art.
Also warum nicht G.A.S. ein wenig ausleben, wenn es den Familienunterhalt und -frieden nicht untergräbt?
 
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  • #27
man kauft schon die Katz im Sack, und das machts ja auch spannend, ein wenig Nervenkitzel und so ist da schon immer dabei.
Haptik, Verarbeitungsqualität, usw, das sind Faktoren die man ja auch im Vorfeld schon einigermassen gut ab und einschätzen kann wenn man sich die bereits gebauten Instrumente ansieht bzw anspielt.
Aber wie dann das jeweilige Instrument wenns fertig ist wirklich ist, wie es sich anfühlt beim spielen, wie sehr es mit einem resoniert.. wie ist der Attack, wie Resonant ist das Instrument, suw, all diese Faktoren sind schon ein ziemliches Bingo, darauf muß man sich einlassen können und offen auf das Ergebniss sein.

Aber das ist normal, das ist bei Instrumenten von der Stange auch so, nimm 3 Modelle aus der selbe Charge und vergleiche sie, wirst du 3 unterschiedliche Ergebnisse bekommen.

Zu meinem 40iger vor ein paar Jahren habe ich mir eine Gibson Les Paul Custom gegönnt, dieses Modell war lange ein Traum von mir den ich mir dann endlich erfüllen wollte, ich hab dabei von 4 Instrumenten eine ausgewählt.
Haptik war bei allen 4 gleich, die Verarbeitungsqualität war auch bei allen 4 relativ ähnlich, aber Gewicht, Klang und Klangfarbe, Ansprechverhalten war bei allen 4 Instrumenten sehr unterschiedlich. Mein Gedanke vorabt war eigentlich die leichteste von denen zu nehmen, aber ich hab dann letztendlich die genommen die am zweitschwerste war, weil sie für mich persönlich den mit Abstand besten Klang und Ansprechverhalten hatte, jemand anders hätte vermutlich den Klang einer anderen bevorzugt, weil es ja auch alles immer subjektiv ist.

Trotz aller Unwägbarkeiten die man damit eingeht wenn man sich ein Instrument bauen lässt, übt das in Auftrag geben eines CustomBaus schon etwas ganz besonderes aus, finde ich.
Joa, kann das alles unterschreiben, habe 4 Instrumente bauen lassen ... genau meine Erfahrung
 
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  • #28
Wie lange hast Du gewartet? Mir sagte man, man müsste mit Lieferzeiten 18 - 24 Monaten rechnen.
Ein Jahr Wartezeit ist okay, 18 Monate würde ich auch noch tolerieren. Aber zwei Jahre??? Hey Leute, was weiß ich, was bis dahin ist?

Ich spinne jetzt einfach mal weiter: Man könnte sich ja auch einen Bass mit den gewünschten Optionen z.B. von Siggi Jäger (Human Base) bauen lassen. Oder ist das "a gschmarri" (wie man hier so schön sagt) bzw. Mindfucking - und man nimmt einfach den schon für Juli 2027 vorgemerkten Sandberg? Ich gehe in bestimmten Bereichen so ungern Kompromisse ein ... :bang:

Ach, ich fahre einfach kommende Woche im Urlaub mal zu Thomann* und spiele Fender*-P-Bässe an. Wer weiß ...
 
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  • #29
...ich fahre einfach kommende Woche im Urlaub mal zu Thomann und spiele Fender-P-Bässe an. Wer weiß ...
Die beste Aussage von Dir jemals hier im Board! 🤣😉

Nee, die Sandbergs sind schon edle Geräte und in der gleichen Preisklasse einem Fender* (mindestens) gleichwertig.

Mein Kritikpunkt an den 2000er Sandberg F-Style war/ist, dass die im P-Bass-Modus etwas langweilig/neutral klingen (ist schwer zu beschreiben), die sind zu vielseitig. 😅Mein P-Bass ist ein One-Trick-Pony, aber das kann er dafür richtig geil.

Aber der verlinkte Sandberg ist sicherlich auch ein richtig gutes Gerät und wahrscheinlich auf viel mehr P-Bass als die alten Californias mit den PU-Mixes. 😀
 
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  • #30
Mein Kritikpunkt an den 2000er Sandberg F-Style war/ist, dass die im P-Bass-Modus etwas langweilig/neutral klingen (ist schwer zu beschreiben), die sind zu vielseitig.
Ich habe einen 1997er M-Style Basic5 mit einem Pickup- und der ist alles andere als langweilig: Schwer zu beschreiben, einfach ein geiler Rock-Bass. Kein StingRay, sondern irgendwie mittiger, der hat was.

Der 2026er California ist das vielseitige Gerät, das in Mixed Mittelstellung und reiner Bridge fast (im Vergleich zu dem 1997 und einem echten StingRay ein wenig langweilig klingt, aber schön wird, wenn man ihn ein klein wenig mehr auf den Hals-Pickup dreht.


😅Mein P-Bass ist ein One-Trick-Pony, aber das kann er dafür richtig geil.
Ja, genau das suche ich: Ein richtig gutes P-Bass One-Trick-Pony. Für den Rest bin ich schon gut aufgestellt:

- 1997er Sandberg Basic5 mit Delano in Bridge-Stellung: Rock-Bass mit Charakter
- 2005er Music Man StingRay 5: Sting-Ray eben
- 2026 Sandberg California 5 TM NT: vielseitig und eher "modern"
- Ibanez SRF700 Fretless mit Flatwoods

Was "fehlt" ist eben ein anständiger One-Trick-Pony P-Bass.
 
  • #31
Was "fehlt" ist eben ein anständiger One-Trick-Pony P-Bass
Dann würde ich empfehlen, dass Du den "Sandberg-Gedanken" sausen lässt (zumindest aber mal zurückstellst) und Dich nach einem Deinen Vorstellungen entsprechenden P-Bass umsiehst. Der P-Bass muss nicht von 7ender sein, ich habe vor Jahren mal einen wunderschönen P-Bass von Godin gesehen (aber den gibt's nicht mehr neu)...

Spontan und aus aktuellem Anlass fällt mir da ein: Ein Bekannter von mir (Semiprofi-Basser) hat den
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-PB-Burl-Top-Transparent-Blue-25121738/art-BAS0012976-002
ausprobiert und war von dem so hin und weg, dass er ihn derzeit als seine Nummer 1 bezeichnet (und er hat, wie ich, einen 75er 7ender P-Bass, also potentes Vergleichsmaterial).

Der
soll ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben und dem "Original" sehr nahe kommen, der ist Dir allerdings evtl. zu "billig".

Etwas abseits der
*​
sieht anders aus, klingt aber durchaus interessant (persönliche Meinung). Wenn Du eh zum Thomann fährst...


Ultrapersönliche Meinung: Ich hab's nicht so mit One-Trick-Pony. Mein Preci (ich behaupte mal, er hat den "legendären P-Sound" drauf) eignet sich für manches, aber nicht für alles, er kann eben nur diesen einen Sound. Super, wenn man (nur) diesen Sound braucht oder will - aber wer wie ich gerne mal den Sound wechseln will, ohne sich gleich einen anderen Bass umzuhängen, ist damit nicht immer glücklich.
 
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  • #32
boah, der Warwick Adam Clayton sieht aber fein aus
wenn wir die Alternativen nun etwas auflockern, auch wenn ich mir denke das du bei Sandberg bleiben wirst (zu gutem Grunde) aber hier noch ein weiterer Vorschlag:

Vor 10 Jahren ca hatte ich einen Jazz Bass von FGN aus der Neo Classic Serie, der war richtig gut und preislich recht attraktiv, Fertigung in Japan, den gibts auch als Precision Bass
01.webp
 
  • #33
Dann würde ich empfehlen, dass Du den "Sandberg-Gedanken" sausen lässt (zumindest aber mal zurückstellst) und Dich nach einem Deinen Vorstellungen entsprechenden P-Bass umsiehst. Der P-Bass muss nicht von 7ender sein, ich habe vor Jahren mal einen wunderschönen P-Bass von Godin gesehen (aber den gibt's nicht mehr neu)...
Und weshalb?
Ein Musikerfreund von mir spielt seit 40 Jahren+ Live Bass, vornehmlich Blues und Rock, hatte nur Fender und spielt inzwischen am liebsten seine Sandberg Bässe ....
Deshalb würde mich interessieren, was Deine Beweggründe für Deine Aussage sind.
Gruß
Olli
 
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  • #34
Ultrapersönliche Meinung: Ich hab's nicht so mit One-Trick-Pony. Mein Preci (ich behaupte mal, er hat den "legendären P-Sound" drauf) eignet sich für manches, aber nicht für alles, er kann eben nur diesen einen Sound. Super, wenn man (nur) diesen Sound braucht oder will - aber wer wie ich gerne mal den Sound wechseln will, ohne sich gleich einen anderen Bass umzuhängen, ist damit nicht immer glücklich.
Der Preci ist hauptsächlich für Recording gedacht. Wenn ich life spiele(n werde) mit meiner Cover-Band, dann kann ich meinen Sandberg California TM5 NT nutzen, der für das meiste gut funktioniert.

Vor 10 Jahren ca hatte ich einen Jazz Bass von FGN aus der Neo Classic Serie, der war richtig gut und preislich recht attraktiv, Fertigung in Japan, den gibts auch als Precision Bass
Sieht geil aus. Aber leider führt den kein Händler in meiner Nähe (Thomann, BTM-Guitars, Musik Klier)

Frage ich mich auch. Ich habe von Sandberg nun 2 von 4 Bässen und rein ergonomisch sind die viel besser als meine beiden anderen.

Ich bin grad dabei, die Basslinie für meinen neuen Song einzuspielen mit meinem StingRay. Der liegt eigentlich gut in der Hand, ist gut eingestellt, weil er erst kürzlich beim Gitarrenbauer war, und ich will den auf dem Song drauf haben wegen seines Sounds. Um beim Üben die Saiten zu schonen habe ich mir den neuen California zur Hand genommen. Die für mich schwierige Passage, bei der schnelle Lagenwechsel vorkommen, hatte ich nach einiger Zeit des Übens dann drauf und bin dann wieder zum StingRay gewechselt. Ich musste dann aber doch noch einige Zeit üben, denn ich war auf dem StingRay definitiv langsamer als auf meinem neuen Sandberg.

Die Sandbergs sind rein haptisch einfach top!


Mit Warwick Bässen bin ich bisher so gar nicht warm geworden.
Spontan und aus aktuellem Anlass fällt mir da ein: Ein Bekannter von mir (Semiprofi-Basser) hat den
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-PB-Burl-Top-Transparent-Blue-25121738/art-BAS0012976-002
ausprobiert und war von dem so hin und weg, dass er ihn derzeit als seine Nummer 1 bezeichnet (und er hat, wie ich, einen 75er 7ender P-Bass, also potentes Vergleichsmaterial).
Auch hier wieder: Welcher Händler in meiner Nähe (Thomann, BTM-Guitars, Musik Klier) führt den?

Mein Plan sieht folgendermaßen aus:
Ich fahre nächste Woche, weil ich Urlaub habe, mit einem Referenz-Sandberg-Bass zu Thomann und spiele mal ein paar passende Fender Bässe an, sowie einen ähnlich zum "meinem" Sandberg VT (und was mir sonst noch in die Hände fällt) - einfach das ich ein besseres Gefühl für den Sound und die Fender-Haptik bekomme. Wenn ich dann feststelle, das mir die Fender (wider erwarten) ergonomisch zusagen, dann bestelle ich keinen Custom-Built Sandberg, sondern schaue mal, was der Gebrauchtmarkt bis Juli 2027 so her gibt. Wenn mir dann bis Juli 2027 ein Instrument zugelaufen ist, dann lasse ich das mit dem bestellten Sandberg von der Stange sein.
Wenn ich aber nächste Woche feststelle: Neee, die Fender (und Co) taugen mir im Vergleich zum gewohnten Sandberg-Feeling nicht, dann bestelle ich den Custom-Sandberg.
 
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  • #35
Welcher Händler in meiner Nähe (Thomann, BTM-Guitars, Musik Klier) führt den?
Das sollte doch mit Blick auf "30-Tage-Money-Back" keine Rolle spielen. Bestellen - unter realen Bedingungen testen und mit dem Bestand vergleichen, und wenn es nicht passt, geht der Bass eben zurück. Ab und zu kann man das schon machen.
Mir wäre, wenn ich Urlaub hätte, es auch nicht zu viel Aufwand, zum Testen nach Köln zu fahren. Denn die haben auch jede Menge 7ender-Auswahl rumstehen... Auf dem Weg liegen auch noch ein paar weitere Musikgeschäfte, die man abklappern kann. Eine informative Zwei-Tages-Tour...

Der ist vermutlich nicht Deine Preisklasse, aber zum Anschauen / Träumen tauglich ;)

Mit Warwick Bässen bin ich bisher so gar nicht warm geworden.
Kann ich nachvollziehen, die muss man mögen. Ich hab' zwei ....

Deshalb würde mich interessieren, was Deine Beweggründe für Deine Aussage sind.
Relativ einfach: Ich habe zwar nur einen (1) Sandberg, und da auch noch den "billigen" Elektra, aber schon der ist alles andere als ein "One-Trick-Pony". Die teureren Sandberge sind noch etwas vielseitiger und klingen imho nicht unbedingt nach P-Bass. Wenn ich lese
... genau das suche ich: Ein richtig gutes P-Bass One-Trick-Pony. ....Was "fehlt" ist eben ein anständiger One-Trick-Pony P-Bass.
ist Michael Scratch eben nicht auf der Suche nach einem vielseitigen Bass / Sound, sondern will den one-and-only-Sound, den eben nur ein P-Bass hat. Sandberg-Bässe hat er schon zwei, warum dann einen weiteren Bass kaufen, der sich wieder wie Sandberg spielt und anhört?
 
Grund: Ergänzung für Oliver Revilo
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  • #36
der sich wieder wie Sandberg spielt
Das wäre optimal


das eher nicht. Aber mit dem Kloppmann glaube ich nicht, dass er es tut.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

... aber keinen Laden in Deutschland, der ihn führt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Der
soll ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben und dem "Original" sehr nahe kommen, der ist Dir allerdings evtl. zu "billig".
Günstig muss nicht billig sein. Könnte ich vielleicht tatsächlich mal testweise bestellen. Aber wo??
 
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  • #37
Mit Warwick Bässen bin ich bisher so g
Ditto, die einzige Möglichkeit damit etwas Wärme zu empfinden ist, sie als Brennholz zu verwenden. Das ist ihre ursächliche Bestimmung.:evil:
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Vor 10 Jahren ca hatte ich einen Jazz Bass von FGN aus der Neo Classic Serie, der war richtig gut und preislich recht attraktiv,
VGH steht ja für das Werk FujiGen Takko, da wo mein JB aus Beitrag #9 auch her kommt. Ich hatte Mal einen solchen FGN Jazzbass in der Hand und der war nicht soo prickelnd. Nicht schlecht aber er zauberte mir kein Lächeln ins Gesicht, so wie der MiJ Fender.
 
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  • #38
Der Preci ist hauptsächlich für Recording gedacht.
Deswegen musste ich mir damals ja einen Preci kaufen (natürlich wollte ich auch:D). Die Dinger sind nun mal unglaublich gut im Mix (Das kommt kommt nicht von mir, sondern vom Tontechniker). Vom Sound beim Spielen kann man das vielleicht nicht unbedingt erkennen. Mein G&L von 1994 hat -zig Mördersounds, unglaublich gut für Metal und knurrig usw..

Beim Aufnehmen kommt mein Preci jedoch mit viel weniger Pegel aus und ist trotzdem durchsetzungsfähiger. Hatte ich hier mal versucht zu testen, ist aber alt und würde ich heute anders machen, das Review. (und hier) Hat mit dem Amp auch nichts zu tun, quasi wie meim Menschen: Du kannst dir noch so viele Muskelaufkleber auf die Arme packen, stärker ist man dadurch trotzdem nicht.
 
Grund: rictigen Link ergänzt
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  • #39
Beim Aufnehmen kommt mein Preci jedoch mit viel weniger Pegel aus und ist trotzdem durchsetzungsfähiger.
Genau.
So ähnlich ging es mir mit meinem Cort Ash A5 von 2023 und dem alten 1997er Sandberg. Der Cort war sicher kein schlechter Bass, auch sehr ergonomisch und vom Sound her mit zwei Fisherman Fluid Pickups für den Preis top. ABER fürs Recording habe ich meinstes den alten Sanberg gespielt, weil der im Mix einfach besser durch kam. Den Cort fand ich nach der Honymoon-Zeit eher charakterlos, weshalb ich ihn dann letztendlich auch wieder verkauft habe.

Der alte Sandberg mit seinem EINEN Delano-Pickup in Bridge-Position hat einfach Charakter, ein toller Rock-Bass. Bin mal gespannt, wie ich den StingRay 2005, der mir vor einigen Wochen zugelaufen ist, nach den Flitterwochen im Vergleich zu dem Sandberg Basic (den ich nicht mehr her gebe) beurteile. Ob der auch wieder gehen muss? Vermutlich nicht, aber wer weiß?
 
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  • #40
Ich bin grad dabei, die Basslinie für meinen neuen Song einzuspielen mit meinem StingRay. Der liegt eigentlich gut in der Hand, ist gut eingestellt, weil er erst kürzlich beim Gitarrenbauer war, und ich will den auf dem Song drauf haben wegen seines Sounds. Um beim Üben die Saiten zu schonen habe ich mir den neuen California zur Hand genommen. Die für mich schwierige Passage, bei der schnelle Lagenwechsel vorkommen, hatte ich nach einiger Zeit des Übens dann drauf und bin dann wieder zum StingRay gewechselt. Ich musste dann aber doch noch einige Zeit üben, denn ich war auf dem StingRay definitiv langsamer als auf meinem neuen Sandberg.
Ich vermute, das was du da als glorifizierender Sandberg Botschafter als Haptik empfindest liegt in erster Linie an der Sattel Breite. StingRays und Fender sind da traditionell breit. Der StingRay hat vermutlich 43mm, der Sandberg möglicherweise 40mm. Müsstest du nachmessen. (Meine schlanken Bässe haben 38mm bzw 40mm.)
 

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