man kauft schon die Katz im Sack, und das machts ja auch spannend, ein wenig Nervenkitzel und so ist da schon immer dabei.
Haptik, Verarbeitungsqualität, usw, das sind Faktoren die man ja auch im Vorfeld schon einigermassen gut ab und einschätzen kann wenn man sich die bereits gebauten Instrumente ansieht bzw anspielt.
Aber wie dann das jeweilige Instrument wenns fertig ist wirklich ist, wie es sich anfühlt beim spielen, wie sehr es mit einem resoniert.. wie ist der Attack, wie Resonant ist das Instrument, suw, all diese Faktoren sind schon ein ziemliches Bingo, darauf muß man sich einlassen können und offen auf das Ergebniss sein.
Aber das ist normal, das ist bei Instrumenten von der Stange auch so, nimm 3 Modelle aus der selbe Charge und vergleiche sie, wirst du 3 unterschiedliche Ergebnisse bekommen.
Zu meinem 40iger vor ein paar Jahren habe ich mir eine Gibson Les Paul Custom gegönnt, dieses Modell war lange ein Traum von mir den ich mir dann endlich erfüllen wollte, ich hab dabei von 4 Instrumenten eine ausgewählt.
Haptik war bei allen 4 gleich, die Verarbeitungsqualität war auch bei allen 4 relativ ähnlich, aber Gewicht, Klang und Klangfarbe, Ansprechverhalten war bei allen 4 Instrumenten sehr unterschiedlich. Mein Gedanke vorabt war eigentlich die leichteste von denen zu nehmen, aber ich hab dann letztendlich die genommen die am zweitschwerste war, weil sie für mich persönlich den mit Abstand besten Klang und Ansprechverhalten hatte, jemand anders hätte vermutlich den Klang einer anderen bevorzugt, weil es ja auch alles immer subjektiv ist.
Trotz aller Unwägbarkeiten die man damit eingeht wenn man sich ein Instrument bauen lässt, übt das in Auftrag geben eines CustomBaus schon etwas ganz besonderes aus, finde ich.