Precision in Sandberg-Haptik

  • Ersteller Ersteller Michael Scratch
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  • #101
Das sagt die KI:


Für einen typischen Precision-Bass-Sound würde ich klar zu Flatwounds tendieren.
  • Flatwounds: trocken, rund, kompakt, wenig Höhen und Saitengeräusch → sehr klassischer P-Bass-/Motown-/60s/70s-Charakter.
  • Roundwounds: offener, brillanter, mehr Attack und Obertöne → eher moderner Precision-Sound bzw. Rock, Punk, Alternative.
Wenn du mit „typisch Precision“ den knurrigen, mittigen, fetten Sound meinst, sind Flats eine sehr gute Wahl. Besonders gut funktionieren z. B. La Bella 760FS oder D'Addario Chromes.

Kleine Einschränkung: Ein Precision mit Flats kann je nach Amp/EQ auch sehr dunkel werden. Für einen klassischen P-Sound mit etwas mehr Definition würde ich eher Flats + etwas Höhen am Amp nehmen, statt gleich Roundwounds.

 
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  • #102
frag mal die KI was sie denn als typischen Precision Bass Sound versteht, und es wäre interessant ob sich das auch mit deiner Vorstellung deckt

ich denke das ist höchstsubjektiv,
meine persönliche Precision Bass Referenz kommt zb von Matt Freemann, seineszeichen Bassist der Punkband Rancid (der würde jetzt Roundwounds spielen) Maxwell Murder

am besten ausprobieren und testen, habe auch mal Flatwounds ausprobiert, sowohl am Bass als auch der Gitarre, dann im Gegenzug auch die extrem brillianten D'addario Pro Steels, ist ganz interessant wie auch unterschiedliche Instrumente auf unterschiedliche Saitenstärken und Material reagieren. und wenn man Glück hat findet man dabei dann eine neue Kombi die einem überrascht und umhaut und das neue GO-TO auf diesem Instrument wird :D
es kommt auch soviel auf das jeweilige Instrument selber an, und auch die Pickups.
 
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  • #103
frag mal die KI was sie denn als typischen Precision Bass Sound versteht, und es wäre interessant ob sich das auch mit deiner Vorstellung deckt
Naja, ich habe ein wenig hin und her recherchiert:

- Auf meinem California 5 Jazz und dem Stingray 5 sind D´addario Nickel Planted Steel / Sadowsky Stainless Steel oder Ernie Bass Nickel Wounds.
- Auf dem Ibanez Fretless sind Labella Flatwoods.
- Auf den Sandberg Basic sind derzeit noch Ernie Bass Nickel Wounds und kommen vermutlich auch Labella Flats drauf - zumindest testweise

Folglich würde ich auf dem Sandberg Preci nun zunächst mal die Daddario ECB81 Chromes bzw. ähnliche von Fender* testen.
 
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  • #104
Empfehlungen bzgl. Saiten für Preci-Sound?
Saiten machen keinen Preci Sound. Das macht die Precision PU Position.

Sehr beliebt sind die Ernie Ball EB2833 Hybrid Slinky, nicht umsonst bei T die Nr 1 bei Bass Saiten.
 
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  • #105
Was ist der Unterschied zu den Regular Slinky (die kenne ich), den Hybrid und den Super Slinky?
 
  • #106
Ich spiele seit gefühlt 25 Jahren (mit kurzer Unterbrechung) diese Saiten auf meinen P-Bässen (und auch J-Bässen, die ich offiziell nicht spiele 😉):


Preislich im Rahmen, nicht ganz so knallig "normale" Roundwounds, dafür gefühlt ein bisschen wärmer und runder im Sound mit klarem Stahlsaitenfeeling/-sound.

Stilistisch geht damit aus meiner Sicht sehr viel, bei mir war es: Hardcore-Punkrock, Rock-/Popcover (Madness, Bryan Adams, Michael Jackson, Ozzy, Rage Against The Machine, Juli, Christina Stürmer, ...) oder auch mal Country-Zeug (z.b. Garth Brooks). Weiß leider jetzt auf die Schnelle nicht mehr die Songs bei dem Cover-Projekt.
 
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  • #107
Was ist der Unterschied zu den Regular Slinky (die kenne ich), den Hybrid und den Super Slinky?
Die Stärke...

Super Slinky sind 45-65-80-100
Regular sind 50-70-85-105
und Hybrid liegen dazwischen mit 45-65-85-105...
 
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  • #108
Könnten gleich oder ähnlich der d´dario sein, denn die fertigen, wie man mir sagte, im gleichen Werk.

@hannibalxsmith : Wie ist die Haltbarkeit? Die Erny Balls sind meiner Erfahrung nach schnell runter gespielt.

Sehr beliebt sind die Ernie Ball EB2833 Hybrid Slinky, nicht umsonst bei T die Nr 1 bei Bass Saiten.
Was auch am Preis liegen könnte.

Ich mag die Ernie Balls von Sound und der Haptik gerne, ABER sie sind schnell runter gespielt.
 
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  • #109
Ich mag die mir bekannten Ernie Balls für den Bass überhaupt nicht (und für Western-Gitarre auch nicht). Bin aber kein Hater auf der Gitarre habe ich die Slinkys und auch die beschichteten Saiten von EB im Einsatz.

Bei den 7150ern von Fender* finde ich (aber das ist sehr subjektiv), dass dieser Unterschied zwischen neu und alt nicht so krass ist.
Früher habe ich die 1x pro Monat gewechselt (fast täglich gespielt, 1-2 Proben pro Woche, 2 Konzerte im Monat). Heute wechsele ich 1x pro Jahr, aber spiele viel weniger und bin auch viel entspannter was das Saitenthema betrifft. 😉

Man sagt, dass das d'Addario sind, teilweise hatten die auch bunte Ballends. Kann ich nicht bestätigen oder verneinen.
 
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  • #110
Danke für den Tipp. Ich habe den Bass eben gekauft zu einem akzeptablen Preis (der Verkäufer ist mir nochmal entgegen gekommen), mit der schriftlich festgehaltenen Option, ihn nach Erhalt 5 Tage zu testen und ggf. zurück zu schicken, wenn er nicht gefällt ohne Angaben von Gründen.
Der Bass geht zurück. Ich habe einen Instrumentenbauer drüber schauen lassen, weil der Bass leicht schnarrt. Der sagt: "Bundflucht ab 9. Bund unreglmäßig". Ich müsste nochmal 125 EUR für Bundabrichten reinstecken. Der Verkäufer will mir aber nicht mit 100 EUR entgegen kommen. Also geht das Instrument wieder zurück.

Gegen kleinere Dings und Dongs hätte ich nichts bei einem gebrauchten Instrument. Aber bei Sachen, die die Funktionsweise beeinträchtigen, da bin ich penibel. Da investiere ich dann lieber 500 EUR mehr für ein neues Instrument mit 3 Jahren Garantie, auch wenn ich dafür nochmal ein 9 Monate warten muss. Ich habe hier ja genug andere Bässe, mit denen ich spielen kann. Ich möchte einen Bass, der funktional in Ordnung ist.

Edit: Jetzt bleibt der Bass doch bei mir: Wir haben uns auf 70 EUR Rückzahlung geeinigt.
 
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  • #111
Jetzt lasse ich dann noch gleich einen Kloppmann PB63 einbauen und dann habe ich meinen perfekten P-Bass für Recording und Band-Spezialaufgaben.
 
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  • #113
Für Plek zahlt man mehr.

Was nimmt Dein Gitarrenbauer für Neuabrichten der Bünde?

Hast Du eine alternaive Empfehlung für einen ähnlich guten Pickup?
 
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  • #114
Ist denn der serienmäßige PU nicht gut?
 
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  • #115
Sagen wir mal so: Er ist sicher nicht schlecht.
Ich bilde mir eben einen "perfekten" Recording-P-Bass ein, einen Bass mit Charakter, der sich im Mix schön durchsetzt. Der Typ von Sandberg hat mir den Kloppmann empfohlen, als ich meine Anforderungen geschildert habe.
Im Wohnzimmer oder in der Band gespielt erwarte ich nicht, dass der Bass mit dem Kloppmann sooo viel besser klingt - und solo schon gar nicht. Das entscheidende ist: Wie setzt er sich in einem komplexen Mix nach dem Recording durch.

Beispiel: Ich hatte einen Cort Ultra Ash A5 von 2023. Kein schlechter Bass, keine Frage, schon gar nicht mit den Fishman Pickups drauf. Aber zum Recording habe ich ihn fast nie verwendet, nachdem ich meinen alten Sandberg Basic 5 von 1997 wieder zurück hatte. Der hat für´s Recording einfach einen unbeschreiblich geilen, mittigen Sound, der sich in jeder Rocknummer durchsetzt.
Den Cort habe ich letztendlich wieder verkauft, nachdem ich mir zusätzlich einen StingRay und einen Sandberg California TM5 geleistet hatte.

Und nun habe ich eben noch einen Preci, mit dem ich irgendwie auch keine Kompromisse eingehen will. Ich habe ein wenig zum Thema Pickups recherchiert, weil ich den Kloppmann auch ganz schon teuer finde. Aber letztendlich bin ich zu der Entscheidung gekommen, es mit diesen zu probieren. Wie der Bass damit letztendlich klinge wird, das weiß ich natürlich nicht. Ich werde mal vor- und nachher Aufnahmen machen.

Herr Kloppmann selbst ist natürlich sehr von seinen Pickups überzeugt. Seine Aussage (sinngemäß): Kauf Dir einen billigen Harley Benton* Bass und baue unseren Pickup ein und Du wirst den perfekten Bass haben. :LOL:



Ja. Ich gehe dabei vom Sandberg Standard Splitcoil aus, der in den California/Basic VM Precision-Varianten verwendet wird – nicht vom Black Label Splitcoil. Sandberg bezeichnet den Pickup in den normalen VM-Modellen schlicht als „Sandberg splitcoil“.


Kloppmann PB-63 vs. Sandberg Standard Splitcoil​


Kloppmann PB-63Sandberg Standard Splitcoil
Grundcharakterklassischer 60s-P-Bassmodernerer P-Bass
Tonwarm, drahtig, mittigkräftig, breit, etwas moderner
Basseher schlank/straffmehr Fundament und „Pfund“
Mittenausgeprägt, präsentkräftig, aber etwas weniger vintage-mittig
Höheneher kontrolliert, nicht besonders offentendenziell offener/knackiger
Dynamiksehr hoch, reagiert stark auf Anschlagkräftig und direkt
Outputhoch für einen Vintage-PUeher kräftiger Allround-Pegel
Vintage-Faktorsehr hochmoderat
Charakter bei Plektrumtrocken, aggressiv, „old school“druckvoller, moderner
Fingerstyledifferenziert, holzig, mittigvoller und etwas größer
Elektroniksehr stark von passiver Schaltung abhängigharmoniert auch mit Sandberg-Preamp

Beim PB-63 sind die technischen Daten tatsächlich ungewöhnlich gut dokumentiert: etwa 12 kΩ DCR, AlNiCo-Magnete, Resonanz bei ca. 4 kHz und bis zu 3,4 V Transientenspannung. Ein aktueller Split-Coil-Vergleich beschreibt ihn als den weniger offenen der dort getesteten 60s-orientierten Pickups, mit etwas weniger Bassfundament und dadurch stärkerem Draht-/Mittencharakter. Gleichzeitig wird seine Dynamik ausdrücklich hervorgehoben.


Was bedeutet das am Sandberg VM?​


Der Unterschied dürfte deutlicher sein, als man zunächst denkt.


Ein normaler Sandberg VM ist von Haus aus kein Fender*-P-Bass-Klon. Sandberg kombiniert den Splitcoil mit einem eigenen Konzept und beim California VM zusätzlich mit einem 2-Band-Preamp und Aktiv/Passiv-Umschaltung.


Der PB-63 würde den VM deutlich stärker in Richtung klassischer Precision verschieben:


  • weniger „Hi-Fi“
  • weniger aufgeblähter Tiefbass
  • stärkere Low-Mids
  • mehr Holz und Anschlagsdefinition
  • sehr direkte Dynamik
  • bei Plektrum ausgesprochen schön knurrig und trocken
  • weniger von diesem modernen Sandberg-„Big Bass“-Charakter

Der Sandberg-Pickup ist dagegen sinnvoll, wenn du genau den kräftigen, modernen VM-Grundsound behalten möchtest.


Ein wichtiger Punkt: Der PB-63 ist nicht einfach „besser“​


Der PB-63 ist ein bewusst anders abgestimmter Pickup. Gerade seine etwas zurückgenommenen Bässe sind Teil des Konzepts. Der Vergleichstest beschreibt ihn sinngemäß als drahtiger und mittiger, obwohl seine Resonanzfrequenz nicht besonders hoch liegt.


Das kann an einem Sandberg sogar interessant sein: Der VM bringt bereits viel Fundament und einen relativ modernen Gesamtcharakter mit. Der PB-63 könnte deshalb dafür sorgen, dass der Bass weniger „fett“ und dafür konturierter und charaktervoller wird.


Wenn du beispielsweise Rock, Punk, Hardrock oder Classic Rock mit Plektrum spielst, würde ich insbesondere auf diesen Unterschied achten.


Kurzform:


Sandberg Standard: groß, kräftig, modern, vielseitig
Kloppmann PB-63: trocken, mittig, dynamisch, vintage, charakterstark

Der entscheidende Unterschied beim Recording​


Stell dir zwei Bassspuren mit identischem Pegel vor:


Sandberg:


BOOOOM — WUM — WUM — KNACK

PB-63:


BUM — KNURR — BUM — KNURR

Der zweite hat weniger spektakuläres Tiefbassvolumen, aber mehr Information in den Mitten, die das Ohr zur Identifikation der Bassnote benutzt.


Und genau das hilft im Mix.


Bei einer Rockproduktion mit zwei verzerrten Gitarren kann ich mir deshalb sehr gut vorstellen, dass der PB-63 bereits unbearbeitet besser lesbar ist, während man beim Sandberg eventuell etwas an den Tiefmitten bzw. am Bassbereich arbeiten muss.


Das ist natürlich abhängig von Bass, Saiten, Spielweise, Pickup-Höhe und DI-/Amp-Kette.

Interessant ist dabei dein Sandberg selbst​


Beim California VM ist der Splitcoil reverse angeordnet und sitzt nicht wie bei einem klassischen Fender* Precision exakt an derselben Position. Sandberg kombiniert ihn außerdem mit dem Power-Humbucker und der 2-Band-Aktiv/Passiv-Elektronik.


Wenn du also einen VM hast, würde ich den PB-63 nicht einfach als „Vintage-Pickup gegen modernen Pickup“ betrachten.


Er würde den Charakter des gesamten Instruments vermutlich in Richtung:


Sandberg VM stock


modern → breit → druckvoll → flexibel


zu


VM + PB-63


direkter → mittiger → trockener → definierter → P-Bass-artiger


verschieben.


Für verschiedene Produktionen​


AnwendungTendenz
dichter Rock-MixPB-63
Punk / HardrockPB-63
PlektrumPB-63
Vintage RockPB-63
Motown/60s/70sPB-63
moderner PopSandberg
FunkSandberg
SlapSandberg
sehr tiefer, großer BasssoundSandberg
möglichst wenig EQ im dichten GitarrenmixPB-63
maximal vielseitige Recording-SpurSandberg

Mein entscheidender Punkt wäre daher: Wenn du deinen VM hauptsächlich als Recording-Bass für Rock/Pop/Rock mit Plektrum einsetzen willst, würde ich den PB-63 ernsthaft in Betracht ziehen. Nicht weil er „besser“ klingt, sondern weil seine mittige, drahtige Abstimmung eine sehr gute Mixarchitektur mitbringt. Der gemessene PB-63 hat immerhin eine Resonanz um 4 kHz und einen hohen Transientenpegel von bis zu 3,4 Vp





Das liest sich alles so, als wäre der Kloppmann perfekt für das, was ich von DIESEM Bass erwarte. Für "tiefen, großen Basssound" habe ich andere Bässe (z.B. den California TM5)
 
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  • #116
Für Plek zahlt man mehr.

Genau. Das passt dann gut zu Kloppmann.

Was nimmt Dein Gitarrenbauer für Neuabrichten der Bünde?

Ich mach`s mir immer selbst...;-)

...aber ein partielles Abrichten wäre bei mir deutlich günstiger.

Hast Du eine alternaive Empfehlung für einen ähnlich guten Pickup?

Nein, hab´ ich nicht. Mir waren die normalen Tonabnehmer wie sie von Fender geliefert werden, also die die man heute schon "vintage" nennt, immer gut genug.

Mich darf man das aber eigentlich gar nicht fragen, denn in meinen eigenen Instrumenten hab´ ich noch nie einen Tonabnehmer getauscht.

Lustig dass in Deiner Frage ein "t" fehlt...

*
 
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Das liest sich alles so, als wäre der Kloppmann perfekt für das, was ich von DIESEM Bass erwarte.
Interessanter Beitrag zum Tonabnehmer. Hab noch nie so viele Attribute hinsichtlich Klang gehört, wie in der Gegenüberstellung.
Bei meinem Preci würde ich sagen, dass er mehr "hupt" als "knurrt". Auf Aufnahmen äußerst durchsetzungsstark; eben wie 'ne Hupe:D

Herr Kloppmann selbst ist natürlich sehr von seinen Pickups überzeugt. Seine Aussage (sinngemäß): Kauf Dir einen billigen Harley Benton Bass und baue unseren Pickup ein und Du wirst den perfekten Bass haben. :LOL:
Hat er sicherlich aus Spaß gesagt:evil:
Ich hatte mir damals einen Bass gebaut (mit dünnem Washburn Hals) und dem Ersatz-PU meines Preci. Der Unterschied war jedenfalls enorm.
 
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  • #119
Zum Glück sind wir im Bassforum, sonst wäre das hier schon völlig eskaliert, aber wir können gerne gemeinsam zur Tonholz-Diskussion in den Gitarrenbereich abbiegen. 🤣

Meine Erfahrung ist, dass ein PU-Wechsel beim P-Bass schon eine grundsätzliche Berechtigung hat, aber da auch viel Nuancen und etwas Mojo drin sind.
Ich lasse mal den Seymour Duncan Quarterpound raus, da hört man den Unterschied leicht. Ansonsten habe ich viel herumgelötet an meinem damaligen Squier Standard, bzw. meinem Fender US Hwy1 und Fender Mex und ich könnte nicht sagen, ob der Mex Std., Hwy1 oder US Std oder der Seymour Duncan 1 oder Seymour Duncan Hot Pickup am besten klingt oder ich signifikant Unterschiede beschreiben könnte (außer noch beim SD Hot). Da fand ich den Wechsel beim Mex Std. zur Badass2 Bridge deutlich spürbaren als den Tausch vom Mex Std. PU zum USA Std PU

In einer super sauberen Recordingumgebung kann das sicherlich deutlich mehr Sinn machen, die letzte Nuance rauszuholen, bei mir bringt das nix mehr. 😀

Aber: Volles Verständnis und volle Solidarität mit allen Pickupwechslern, ich gehöre da auch dazu und ich weiß ganz oft nicht was ich damit erreichen will 😉
 
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  • #120
Eben mit Marc von Sandberg korrespondiert. der schreibt:

ich denke, der Unterschied zwischen dem Kloppmann-Pickup und unserem „Vintage“-Alnico-Modell ist nur geringfügig. Deutlich anders als das Kloppmann-Modell ist hingegen unsere „Power“-Serie (Keramikmagnet, 10-mm-Pole-Pieces, eher „Hi-Fi“-Sound statt „Oldschool“ wie beim Kloppmann).

Ich habe ihm dann die Seriennummer geschickt. Darauf kam die Antwort:

in diesem Bass ist unser Sandberg Power V Split-Coil-Tonabnehmer verbaut :-)

Dann also den Kloppmann rein und gut.
 

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