Jumbos von Gibson haben mMn eine unwahrscheinliche Spannbreite im Klang. von ganz doll "Meh!" weil muffig, stopfig bis hin zu "guter Klang, könnte nur lauter sein!". Wirklich guten Klang gibt's dann zu Emmylou-Harris-Preisen, also so im Kleinwagenbereich. Das liegt wohl daran, daß so ein 17" breiter Korpus eher schwer mit hinreichend gutem Holz gebaut werden kann. So breite Bretter in guter, quartersawn Qualitaet mit wenig Runout sind mittlerweile weltweit sehr rar. Einige Hersteller behelfen sich hier mit "ökonomischeren" Holzqualitäten, was aber gerade bei den Super-Jumbos Klangpunkte kostet, oder bauen gar 4-teilige Decken. Ws nch mehr Klangpunkte kostet.
Wenn es um Alternativen zu Gibson geht, dann erstmal Epiphone. Die sind mittlerweile ganz brauchbar, vor allem seitdem die Sperrholz-SJ200 aus dem Programm genommen wurde, aber klanglich ---- die sehen so aus, wie Gibsons, klingen aber im Vergleich wie eine preiswerte DX-Martin im Vergleich zu einer D35.
Klanglich besser und optich auch eher erträglich fand ich die Takamine und die Höfner Jumbos. Beides MiC und zum Teil sieht es für mich so aus, als kämen die sogar vom gleichen OEM... Bespielbarkeit und Klang besser als bei den Epis. Und nicht so viel scheussliches Mother-of-Toiletseat Perlmutt und Schnauzbartstege...