Recording im Proberaum ? Welche die beste Lösung ?

von Rodrigo.G., 10.09.06.

  1. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #1
    Hi,

    habe schon die sufu benutzt, aber dennoch bleiben ein paar fragen offen...

    Wir hatten schon länger vor bei uns im Proberaum aufzunehmen. Wir hatten einmal versucht die einzeln spuren (gesang, drums etc...) nacheinander aufzunehmen. quasi mit dem mik direkt in den PC. das problem dabei waren natürlich die latenzzeiten.
    so, nun hatte ich mir überlegt das des rätsels lösung vielleicht ein pult mit firewire schnittstelle ist. so könnten wir aufnehmen und noch danach die spuren am pc bearbeiten. allerdings wäre diese lösung ziemlich teuer, und wir müssten alles gleichzeitig aufnehmen.

    habe nun gelesen das es eh sinnvoller ist nacheinander aufzunehmen (was ich auch so sehe). das problem sind eben hier die erwähnten latenzzeiten. fällt dieses problem weg wenn ich ein audiointerface benutze ? sinde diese audio interfaces sowohl für gesang als auch für Gitarre, Bass, drums etc. brauchbar ?

    mfg...rod
     
  2. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #2
    *push*
     
  3. JOGofLIFE

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    Erstellt: 10.09.06   #3
    ja!

    wir machen es so:
    8-kanal audiointerface - rein ins cubase - was nicht gefällt wird dannach rausgeschnitten und nochmals aufgenommen.

    nur richtig auspegeln und evtl. wenn finanz. möglich extra micros.
     
  4. Sunbird

    Sunbird Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #4
    Hi

    Bei einem Firewire Pult müsst ihr auch nicht alles gleichzeitig aufnhemen, das ist quatsch.
    Ein Audiointerface sollte mit den richtigen Treibern seinen Zweck vollkommen erfüllen, soetwas z.B: Alesis IO-2 Audio Interface

    Aber lies dir am besten mal die Workshops etc im Recording forum durch, da werden normalerweise schon alle Fragen im Keim erstickt.

    Gruß Benjamin

    Edit: Oder so wie Jogolife es schreibt, da braucht man dann natürlich eine dementsprechende Komplettausstattung mit Mikros usw.
     
  5. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #5
    also ums kurz zu machen: ich kann z.b. einfach meine klampfenspur aufnehmen,und unser drummer setzt sich danach kopfhörer auf und spielt seinen part zu meiner bereits aufgenommen spur(- beides über das audiointerface). und am PC habe ich dann beide spuren ohne latenzzeiten ?!

    is das auch mit der normalen freeware version von kristal möglich ?

    ist dieses teil: https://www.thomann.de/de/maudio_fast_track_pro.htm dafür brauchbar ? oder was gibts da sonst noch empfehlenswertes ?

    damit man die aktuelle spur hören kann zu der man spielt, nimmt man einfach den kopfhörer ausgang vom audio interface oder ?

    mfg...rod
     
  6. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 10.09.06   #6
    Ja, da ist alles so möglich, wie du dir das vorstellst, und auch die üblich Vorgehensweise. Das FastTrack pro würde dazu gehen, es gibt aber auch sogra billigere Alternativen. Das hier z.B. soll auch OK sein, vor allem in Anbetrachtet des Günstigen Preises:
    Tapco by Mackie Link.USB
    Und Kristal reicht dafür auch. Bzw. ist bei dem Tapco Interface sogar das Programm "Traction" bei ich weiß aber nicht, wie gut das ist.
     
  7. Sunbird

    Sunbird Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #7
  8. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.06   #8
    so. welches soll es nun sein, ist die frage...:rolleyes: . es wurden ja hier mehrere empfohlen. würdet ihr eher das empfehlen:
    Tapco by Mackie Link.USB
    oder dieses:
    Alesis IO-2 Audio Interface
    oder vielleicht etwas ganz anderes ?
    die nehmen sich ja vom preis her nich sooooo viel. treiber und software sind aber bei beiden dabei oder. ??
    mfg...rod
     
  9. red-roaster

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    Erstellt: 12.09.06   #9
    Möchte Eure Technik-Begeisterung nicht schmälern. Und wirklich, heute gibt es für relativ kleines Geld verlockende Angebote. Da hätte man vor 10 Jahren ein Vermögen hinblättern müssen. Also haben wir auch ausprobiert. Wir wollten im rehearsal vorwiegend simultan mitschneiden. Wir haben mit 16 Kanal Interface und PC gearbeitet - Ergebnis furchtbar. Hauptproblem war die differenzierte Abnahme der Drums. Aber auch hörbare Latenzzeiten trotz firewire. Wahrscheinlich würden wir das ganze mit 5 Stunden Aufwand/ Tag und weiterem Geld optimieren. Da wir aber alle nicht gelernte Techniker sind, und die Akustik des Proberaums wieder eigene Probleme aufwirft, machen wir nur noch folgendes: 2 gute Mics hoch in den Raum (beste Position wg Klang und Stereo Panorama ausprobieren) und direkt übers Pult in den DAT oder CD-Recorder. Für die Dokumentierung allemal ausreichend. Wir wollen halt Musik machen. Bei Live Auftritten wird allerdings kanalweise und sauber abgemischt. Da ist dann auch ein Techniker dabei.
     
  10. red-roaster

    red-roaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #10
    Nachtrag: Zu Hause, mit PC, einer guten Soundkarte, kleinem Mischpult und/oder Vorverstärker und einem Programm wie music maker o.a. kannst du Step by Step, Spur für Spur, einspielen: Drums, Bass, Rhythmus, Gesang. Ich benutze z.B. für die Gitarren einen Line 6 Pod (ja, ich bekenne :) ) und gehe damit direkt in in die Soundkarte. Zum Komponieren ganz gut geeignet. Und wenn du gerade kein Schlagzeug unterm Arm hast :) , einfache drumsets sind in vielen neuen Programmen integriert.
     
  11. Patte

    Patte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #11
    wir haben letzte woche im probenraum versuchsweise mit nem phonic firewire kleinmixer einfach mal die songs in cubase mitgeschnitten. 5 Mic-Spuren (Voc, 2x Git, Bassdrum, Snare). Der Bassist war nicht dabei...
    Gesangsmic war SM 58, Gitarren u Snare mit SM 57, BD-Mic???

    Das ganze per FW ins Notebook. Soweit technisch kein Problem. Aufnahme war ruckzuck auf der Festplatte. Klingt dann z.B. so:
    help me 1min clip
    für nen probenraummitschnitt finde ichs vom sound relativ ok, von den musikalischen beschränkungen mal abgesehen:o (aber deshalb heisst es ja auch proben!raum...)
    wenn man den drums noch ein paar overheads spendiert hätte, wärs sicher schöner geworden, aber für ne songanalyse reichts allemal.
    und es klingt halt erheblich knackiger und direkter als die zwei-raummiks-variante, die wir sonst immer benutzt haben.

    Gruß, Patte
     
  12. red-roaster

    red-roaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #12
    Bin Deiner Meinung, ist recht gut geworden. Mit overheads nochmal eine Steigerung. Gruß
     
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