Referat über Gitarren-Verstärker

von KraNkiLL, 01.12.04.

  1. KraNkiLL

    KraNkiLL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.04   #1
    Ich mach demnächst in Elektrotechnik ein Referat über Git. Verstärker, ich weiss auch schon was is so ungefähr erzählen werde. Das Einzige was ich noch brauche, ist eine etwas genauere Erklärung zur Funktionsweise eines Trans./ Röhren-verstärker..

    Hat viell. jemand ein paar gute links oder sonstige Ideen die mir weiterhelfen können?

    Danke im vorraus ;)
     
  2. diazepam

    diazepam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.04   #2
  3. am_i_jesus?

    am_i_jesus? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.04   #3
    die röhren sind nicht so schwer zu verstehen.
    wichtig ist:
    der eingangswiderstand (gate=eingang) ist idealerweise unendlich hoch, in der realität nicht, du kannst aber 1/0 (1/0 = unendlich ^^) annehmen.

    die anoden-kathodenspannung (die versorgung) ist sehr hoch, im bereich von 300-400V glaub ich, jedenfalls ein paarhundert volt.

    was sich mit der gatespannung ändert ist der strom, der durch die röhre fließt, über einen widerstand zw. +Uv und röhre kannst du auch eine spannung abgreifen, zB.

    in vorstufen werden trioden verwendet, in endstufen pentoden. pentoden haben zwei extra-gitter, die gewöhnlicherweise (meistens aber nicht immer) schon intern verbunden sind. pentoden lassen viel größere ströme fließen als trioden und werden deshalb auch in endstufen verwendet, wo es auf die leistung ankommt.

    zu transistorenverstärkern will ich jetzt nichts schreiben, ich geh gitarre spielen :-)D), aber wenn du fragen hast, zu röhren- oder transen-amps, schreib eine PM ich kann dir dann im lemme-buch nachschauen.

    mfg.

    PS: hast du das referat dann digital vorliegen? könntest du mir das dann mailen? ==> PM ^^

    thx...
     
  4. Namenlos

    Namenlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.04   #4
    Die Röhren FAQ von Hoss ist, um einen Einblick in Röhrengitarrenverstärker zu erhalten, perfekt, aber um die genau Funktionsweise zu verstehen und sie in ein technisches Referat zu stecken ist sie weniger geeignet. http://www.elektronikinfo.de/strom/roehren.htm sollte da weiterhelfen. Vergesse bei dem Referat nicht den Technischen Aspekt, nicht Musiker werden wenig mit den genauen Klangeigenschaften der Verzerrung anfangen können.

    Wichtig ist das die Spannung mit den Röhrentypen variiert von max 70V und weniger bis max. 800V bei den "relativ gebräuchlichen" Röhren. Das für die Leistungsverstärkung Pentoden eingesetzt werden hat eher was mit der Gitter-Anoden Kapazität zu tun.
     
  5. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.04   #5
    Um hier auch mal noch ein wenig über Transistoren zu erfahren:

    Transistoren sind Halbleiter und vergleichbar mit einer Diode, der nochmals eine Halbleiterschicht angehaftet wurde. Das ganze sieht dann so aus, daß die Diode in ihrem Grundzustand keinen Strom durchläßt. Legt man aber eine Steuerspannung an und überschreitet einen festgelegten Schwellwert, so verhält sich der Transistor wie ein regelbarer Widerstand. Die angelegte Betriebsspannung wird ahmt hier quasi das Verhalten der Steuerspannung nach, was dann rauskommt sieht also genau so aus wie die Steuerspannung, nur eben ist die Amplitude größer.

    Was den Transistor auszeichnet, ist
    1. seine Ungefährlichkeit (keine Hochspannung nötig)
    2. kein Ausgangsübertrager nötig
    3. weniger Probleme beim Anschluss verschiedener Impedanzen
    4. bis zum Nennwert extrem Verzerrungsfrei

    Da der Transistor keinen Sättigungsbereich hat, so wie eine Röhre, sind die Verzerrungen die er produziert einfach direktes Clipping, was sich sehr hart anhört.
    Es gibt mittlerweile jedoch schon Bauteile und Schaltungen, die diesem Clipping entgegenwirken und dem Transistor doch einen Sättigungsbereich verschaffen (wie es genau technisch gelöst ist weiß ich nicht), so daß ein Transistor durchaus sehr nahe an den Klang einer Röhre herankommen kann.
     
  6. O.Z.

    O.Z. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.04   #6
    Helmut Lemme:"Gitarrenverstärker-Sound" von 1994.
    Steht alles drin.
     
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