Die negativen Berichte, die man um Internet findet, kann ich nicht bestätigen.
... allerdings ist deine Situation ja auch eine andere gewesen, als die, die hier und andererorts im Netz wohl die Grundvoraussetzung ist: kein direkter Kunde, sondern Gebrauchtkäufer scheinen da eher "betroffen" zu sein ....
Dass Reussenzehn als Ein-Mann-Betrieb keine umfangreichen (und kostenlose) Telefonberatungen für alte Gebrauchtgeräte leisten kann, leuchtet mir ein.
... ja, das finde ich auch einleuchtend. Ich würde da ohne Kenntnis der persönlichen Umstände auch erst einmal keine Bewertung vornehmen.
Aber es gäbe ja auch weniger arbeitsintensive Möglichkeiten, Service zu bieten und damit dem Marktwert unter die Arme zu greifen (siehe oben, der die Nachfrage denn auch stabilisiert), etwa, Bedienungsanleitungen im Netz zugänglich zu machen, oder eine etwas detailiertere Produkthistorie ... ein Schaltbildservice wäre vermutlich zu viel verlangt, aber zumindest gegen Gerätenachweis lässt sich sowas anbieten. Alles kein Ding, wenn man nicht im letzten Jahrhundert hängen geblieben ist.
Ich habe jedenfalls mit meiner Tube Guitar Preamp MkII offenbar eine
Fälschung erwischt (musste ja, gebraucht und bei dem Preis, war klar

)
Spaß beiseite, da einige Potis ziemlich knisterten und andere extrem merkwürdige mechanische Widerstandsverläufe beim Drehen hatten, habe ich das Ding mal behutsam geöffnet, sieht schon nach ordentlicher Arbeit aus insgesamt, aber die auf der Hauptplatine verlöteten Potis sitzen ALLE krumm und schief gegen das Frontblech verschraubt unter Spannung. Das ist vermutlich der Preis, den man bei so derart kostengünstiger Manufakturherstellung zahlt ... das tut erst mal dem monströsen Klang, der wirklich umhaut, keinen Abbruch, aber nach zwanzig oder mehr Jahren führt das denn wohl zu Ausfällen und Unregelmäßigkeiten ...