(A-Git!) Richtiges Setup für eine Live-Performance

  • Ersteller Ersteller DocMarten
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  • #21
Hey,
wie gesagt wäre mein Vorschlag die Signalkette so einfach wie möglich zu halten und dazu gehört auch die Kompressoren in deinem Pult sowie den dortigen Summen EQ da raus zu lassen...sowie die unnötige AD/DA Wandlung des Boss Katana.
Weiterer Punkt könnte deine Martin sein. Die Stegeinlagen in Martins sitzen oft so fest im Schlitz, dass sie unten nicht genug Druck auf den Pickup haben...das könnte großer Teil des Problems sein. Da hilft dann nur die Stegeinlage rausnehmen, auf feinem Schleifpapier seitlich auflegen und so lange von beiden Seiten vorsichtig nachschleifen bis diese noch straff aber locker in den Schlitz rutscht.

Fishman Systeme sind wenn sue ruchtig installiert sind eher unempfindlich in Sachen Feedback...fahre meinen Fishman mit dem Stereo-Blender Preamp mit gut 30% zusätzlichem Mikrofonanteil.

Gruß,
Bernie
 
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  • Ersteller
  • #22
Okay, dann werde ich das beim nächsten Saitenwechsel mal angehen 👍🏻 Danke! Gehst du dann über ne passive DI in den Mixer oder wie?
 
  • #23
@DocMarten
sehe ich das richtig, dass du nur Gitarre und gesang hast? kommen da noch Backingtracks dazu oder ist es mit den beiden Spuren getan?

wenn es wirklich nur die Beiden kanäle sind kannst du ggf. auch einen Modeler nehmen der dir 2 oder Mehr Lanes erlaubt, z.b. hotone Ampero II

da lässt du dann vocals und Gitarre drüber laufen, gehst in deinen Mixer, über Main output vom Pult auf PA und dann über AUX auf einen IEM Verstärker, z.B. Behringer* P2 und du bist soweit ausgestattet.

btw. wenn eine Rechnergestützte Lösung eine Option wäre, das XR18 ist recht kompakt und du kannst hinter dem Analog mit PC abgreifen und als Eingang den Digital input nehmen, da kannst du dann quasi am Rechner/Mac/ipad/sonstwas deinen vocals und Gitarrensound vogelwild zusammenbauen und dann ins Pult quasi zurück einschelifen. Vorteil wäre hier halt, dass routing gleichermaßen für Main und IEM übers Pult gemacht werden kann.
Input 1 und 2 am XR18 sind auch HI-Z also für die Gitarre geeignet.
Soundmäßig ist das durch Plugins wie VoLum, NAM usw. auch echt auf einem absoluten Top Niveau.

die einschleifgeschichte geht meines Wissens nach am XR12 und XR16 so nicht, da die nur ein Stereointerface in der Summe (Main Out) haben, also lieber XR18.

am X32 geht das ganze auch, wenn das aber die Pult Variante ist, dann ist das ganze nciht mehr sonderlich kompakt

im Zweifel wenn Geld nicht so die Rolle spielt und du es absolut kompakt haben willst, am Quad Cortex könnte man vermutlich einen Main-Mix aus 2 signalen (Vocals plus Gitarre) und einem IEM track sogar komplett am gerät machen, müsste ich mal ausprobieren, da hättest du dann quasi nur noch Cortex und PA als Singer/songwriter Setup
 
Zuletzt bearbeitet:

  • Ersteller
  • #24
Zumeist bin ich allein unterwegs, ab und an auch zu zweit mit einer weiteren Person mit Gitarre und Gesang. Wo wäre allerdings der Vorteil? Einen Modeling Amp habe ich ja angeschlossen und nehme ihn über Line-Out ab...
 
  • #25
Einfach die Größe.
Ein XR18 plus laptop ist kleiner als dein katana alleine, ebenso ein modeler über ein kleines pult

Der modeler oder sound via VST bietet dazu mehr möglichkeiten

Das bedeutet jetzt natürlich keinesfalls dass das jetzt die einzig wahre lösung ist, war nur als anregung gedacht.

nachtrag, Helix stadium kann z.b. auch sehr gut für derartiges verwendet werden:

View: https://youtu.be/0IMIkPuykvQ?si=blGuiv8rTYI0azjh
ist aber leider nochmal ne ecke teurer.

aber grob in die richtung sollte auch mit anderen Modelern wie Quad Cortex oder Cortex Mini umsetzbar sein wenn ich keinen denkfehler drin habe
 
  • Ersteller
  • #26
Naja, ich hab jetzt keine Probleme mit der Größe des Amps. Daher seh ich da keinen wirklichen Vorteil zum jetzigen Setup mit dem Katana. Einzig das X Air macht aus meiner Sicht dann Sinn wegen der besseren Klangbearbeitung.
 
  • #27
wegen der besseren Klangbearbeitung.

wenn du nur das Pult gegen Digital tauscht würde ich zuerst mit Gate probieren ob du ohne größere Frequenzeinschnitte vermeiden kannst, das wirkt sich nicht so sehr auf den Gesamteindruck aus

und IEM hat wie gesagt den Vorteil, dass du eine Etablierte aufstellung machen kannst, du auf der Bühne/PA davor, muss man aber auch mögen, ich will nicht mehr weg davon, andere mögens nicht so :biggrinB:
 
  • Ersteller
  • #28
Bei IEM hab ich halt die Befürchtung, dass ich vom Publikum halt nix mehr höre. Wie machst du das dann? Ein Mikro Richtung Saal?
 
  • #29
und IEM hat wie gesagt den Vorteil, dass du eine Etablierte aufstellung machen kannst, du auf der Bühne/PA davor, muss man aber auch mögen, ich will nicht mehr weg davon, andere mögens nicht so :biggrinB:
Ich bin mir nicht sicher, ob du denkst, dass es um eine E-Gitarre* geht?
Deine ganzen Empfehlungen mit Modeler etc zielen eher in die Richtung, aber wir sind hier bei den A-Gitarren und der Themenstarter hat schon Feedback-Probleme, wenn er auf der Bühne hinter der PA sitzt, komplett ohne Monitoring. Das wird mit IEM und dann vor der Bühne nicht besser.
Plugins, NAM, VST ist alles eher extrem unüblich im A-Gitarrenbereich. Gibt sicherlich Einsatzszenarien, aber in den meisten Fällen ist das ziemlicher Overkill, weil man 99,9999% der Optionen von so nem Quad Cortex etc überhaupt nicht nutzen würde. A-Gitarre direkt ins Pult ist meistens einfach der beste Weg.
 
  • #30
Wie machst du das dann?
ich hab ne Black Deathmetal Band, da Hasst man sich gegenseitig und interagiert nicht :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:

aber Spaß bei seite, wir brauchen sowas tatsächlich nicht, andere Bands nutzen tatsächlich Mikrofone in Richtung Publikum, ich meine irgendwer hätte hier im Forum mal ein Livefoto von Sportfreunde Stiller gepostet wo vermutlich genau aus diesem Zweck zwei Kleinmembran Kondensator Mikrofone richtung Publikum ausgerichtet waren, theoretisch reicht auch nur eines.
je nachdem wie laut deine Performance ist kannst du auch IEM nutzen die nicht so krass abdichten, bei den Shure* SE 215 etc. sind ja z.B. auch silikon passstücke bei, die dichtennicht so krass ab.

bei livegig mit XR18/XR16 wäre das an sich vermutlich kein Problem (bin mir jetzt nicht sicher ob du da eines Zulegen willst oder nur überlegt hast)

was mir noch gekommen ist:
Die Hauseigene XAIR app ist nicht so der bringer, besser ist da Mixingstation, die gibts aber soweit ich weiß nur ab XR18, XR12 und XR16 ist da möglicherweise nicht agedeckt.
bei dem geringen Unterschied von XR12/16/18 würde ich ohnehin zum XR18 greifen, zum einen in Punkto Funktionsumfang zum anderen in Punkto wiederverkauf.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

ob du denkst, dass es um eine E-Gitarre geht?
mist, anhand der Nutzung mit Katana das dachte ich das tatsächlich.

ja dann ist ein Modeller nicht notwendig, aber der Gang durch ein Digitalpult sicherlich nicht verkehrt
 
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  • #31
Gehst du dann über ne passive DI in den Mixer oder wie?
...mit der Gitarre in den Acus OneForStrings8 als Monitor und dann aus dessen DI Box direkt ins Pult.
Der Acus hat immens Kraft...wenn's darauf ankommt bekomme ich mit dem die Gitarre auf Drummer-Lautstärke....ohne Feedback...was daran liegt, dass der so neutral verstärkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #33
...da tut's auch n kleinerer...wichtig ist die weitgehend neutrale Klangabbildung (Acus Amps sind quasi Studiomonitore mit Mixer davor) denn für Akustikgitarren gilt das gleiche wie zB für Mikros: je neutraler und phasenrichtiger deren Verstärkung, desto weniger Neigung zum Feedback😉
Beitrag automatisch zusammengefügt:

N gebraucht oft zu findender wirklich brauchbarer Akustikamp ist der Laney A1...deutlich besser als der 50 er Marshall* oder die Roland Kisten...
 
  • #34
Nix für ungut, aber bevor hier wieder die tollsten Gerätschaften vorgeschlagrn werden, würde ich erst mal an der Signalquelle ansetzen:

Klampfe direkt ans Mischpult, Rechner dran zum Mitschneiden und mal schauen, ob der PU ein vernünftiges Signal raus gibt, alle Saiten gleichlaut sind, oder da schon was im Argen liegt hinsichtlich zu viel Tiefmitten usw. Der PU könnte auch eine Macke haben oder die Stegeinlage nicht ganz plan...
Dann mal schauen, was der Katana aus dem Signal macht. Taugt das wirklich zur unverfälschten Signalaufbereitung einer A-Gitarre, oder eher dazu, eine Stromklampfe mehr nach Akustik klingen zu lassen?
Danach mal schauen, ob man mit Bordmitteln den Sound hinbiegen kann. Das geht mit dem x32 sicher besser, als mit den beschränkten Möglichkeiten des Mini-Mischers...

Auch die PA hätte noch einen Blick verdient... tun die Hochtöner, oder kommt da nuur Mulm raus, der sich bei entsprechend hoher Lautstärke aufschaukelt?


domg
 
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  • #35
Plugins, NAM, VST ist alles eher extrem unüblich im A-Gitarrenbereich. Gibt sicherlich Einsatzszenarien, aber in den meisten Fällen ist das ziemlicher Overkill, weil man 99,9999% der Optionen von so nem Quad Cortex etc überhaupt nicht nutzen würde. A-Gitarre direkt ins Pult ist meistens einfach der beste Weg.
So sehe ich das auch. Mir wäre diese ganze Technik zu kompliziert. Bis ich mich da eingearbeitet hätte, könnte ich statt dessen viele neue Lieder einüben.
...mit der Gitarre in den Acus OneForStrings8 als Monitor und dann aus dessen DI Box direkt ins Pult.
Genauso mache ich es auch. Mein Akustikverstärker ist etwas preiswerter, aber Spitze. Ich spiele mit der Fishman Loudbox Artist, möchte sie nie mehr hergeben. Bei guter Qualität, nur einfacher und preiswerter tut es auch die Fishman Loudbox Mini. Und noch kleiner und preiswerter und einfacher ist die Fishman Loudbox Micro. Ich war neulich bei Thomann* und habe sie mit Gitarre und Gesang getestet. Unglaublich, was aus diesem kleinen Kasten an Volumen und Klang herauskommt. Tut es als Monitor und für ganz kleine Gigs allemal.
 
  • #36
Nix für ungut, aber bevor hier wieder die tollsten Gerätschaften vorgeschlagrn werden, würde ich erst mal an der Signalquelle ansetzen:
Dem kann ich mich nur anschließen.
Ob man jetzt einen etwas neutraleren Amp nimmt, spielt für Feedback maximal eine extrem untergeordnete Rolle.
Aufstellung, Raumakustik, Pickup (korrekt funktionsfähig und richtig eingebaut) spielt viel viel mehr eine Rolle, als ob man jetzt den Katana gegen einen Acus austauscht oder das analoge Pult gegen ein Digitales..
Das Signal von der Gitarre ist ja eh auch nie "neutral", weil jede Gitarre ihren Klang hat. Insofern kann es da immer mal Frequenzen geben, die problematischer sind.
Wenn es jetzt doch nur eine einzelne Frequenz ist und nicht eine ganze Bandbreite, dann hilft vllt wirklich schon der Feedbackbuster oder halt auch irgendwas mit Notch-Filter. Da muss man jetzt nicht hunderte oder tausende an Euros für neues Equipment verbraten.
 
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  • Ersteller
  • #37
Das ist sowieso noch was, was in der Anschaffung noch ansteht: Eine kleine PA für mich bzw. als Akustikduo, die Räumlichkeiten bis 100 m² beschallen kann und zum Transport in einen Kombi passt. Am liebsten gebraucht, da das Budget aktuell limitiert ist. Was wäre da empfehlenswert?
 
  • #38
Ob man jetzt einen etwas neutraleren Amp nimmt, spielt für Feedback maximal eine extrem untergeordnete Rolle.
Genau das sehe ich komplett konträr zu dir und habe einige Erfahrung damit...
Aber für verschiedene Ansichten gibt's ja Foren...die Realität kümmert sich allerdings nicht um Ansichten...
 
  • #39
Die Physik halt auch nicht. Wenn du deinen "neutralen" Amp gerade auf deine Gitarre richtest und aufdrehst, wirst du trotzdem Feedback haben.
Zumal nicht einmal klar ist, ob dein Acus "neutraler" ist, als die PA-Boxen, die er aktuell nutzt. mMn ist es eher wahrscheinlich, dass der Acus mit dem kleinen 8" Speaker die tieferen Frequenzen deutlich abgeschwächt wiedergibt (vor allem im Vergleich hier zum Setup mit Subwoofer) und dadurch einfach weniger feedbackanfällig in dem Bereich ist.
 
  • #40
dann hilft vllt wirklich schon der Feedbackbuster oder halt auch irgendwas mit Notch-Filter.
So einen Feedbackbuster (kostet nur wenige €) habe ich für meine großen Gitarren in Reserve, auf der Bühne nutze ich meistens Gitarren mit geringer Korpustiefe, wo er entbehrlich ist. Aber meine Fishman Loudbox Artist hat sowohl für den Gitarren, als auch für den Mikrofonkanal einen eigenen Notchfilter, wovon ich je nach Raum- oder Bühnenakustik erfolgreich Gebrauch mache.
Gibt es Notchfilter auch als Fußpedal zum Dazwischenschalten?
 
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