(A-Git!) Richtiges Setup für eine Live-Performance

  • Ersteller Ersteller DocMarten
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  • #81
In welchem Rahmen willst du denn in Zukunft spielen? Stadthalle?
Oder Gemeindesaal mit 30 Leuten?
Räumlichkeiten bis ca. 50 Menschen und Hochzeiten innen und außen bis 100 Gäste.


Du spielst Gitarre/Gesang und fährst Equipment für eine ganze Band auf? Warum nur?
Warum (schlechten?) Subwoofer für akustische Gitarre/Gesang? Hat der Sub wirklich Vorteile dabei? Oder ist er Teil des Rückkopplungsproblems?
Welchen konkreten Vorteil neben den ganzen Problemen bringt dir der Kantana wirklich?
Welcher Vorteil hätte IEM?
Das ist das Equipment, das mir zur Verfügung steht - da steht ja nicht, dass ich es auch unbedingt nutzen muss. Daher ja der Thread...

Rückkoppelt es über die Gitarre oder über das Mikrofon?
Über die Gitarre.


Warum nicht folgendes:
Gitarre ->(DI ->) Kleinmixer (ohne Kompressor)-> PA (ohne Sub)
Gesangsmikro -> Kleinmixer (ohne Kompressor) -> PA (ohne Sub)
Hall nur sehr dezent, wenn überhaupt, einsetzen.
Kann ich gerne probieren. Wobei ich das X1222 definitiv als Kleinmixer ansehe...

Danke für deinen Input!
 

  • #82
Ja,
das Behringer* ist schon ein Kleinmixer. Außerdem hast du den ja schon.
Im kleinen Rahmen mit 50 Leuten braucht man womöglich nicht mal einen eigenen Monitor - man dreht ja nicht ohrenbetäubend auf, und hört sich selber und auch ein wenig über die PA.

Für größer bei Hochzeiten braucht es vermutlich einen kleinen Monitor.
Dafür könntest du vielleicht den Katana nehmen - kein Modelling, keine Effekte, höchstens ein wenig EQ, um unnötige Bässe oder zu schrille Höhen abzusenken.
Den müsstest du ankippen und von vorne auf dich strahlen lassen, im toten Winkel des Gesangsmikrofons.

Mehr Lautsprecher, mehr Boxen machen die Sache halt immer auch unübersichtlicher und rückkopplungsanfälliger.
 
  • #83
Hallo Tobias @DocMarten

Bist Du bei der Lösung Deines Problems schon weiter gekommen?
Ein gelegentliches Feedback hier wäre (anders als auf der Bühne ;-) ) echt super :-)

Viele Grüsse aus Rheinhessen
Kai
 

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  • #84
Hi Kai,

sorry dafür - bin gerade im Urlaub und komme erst Mitte September wieder. Dann kann ich testen 😉

Lg, Tobias
 
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  • #85
Also hier wurde schon so viel hin und her diskutiert, jede Menge Vorschläge gemacht, auch teures Equipment empfohlen, obwohl noch nicht einmal klar ist, wo das Problem überhaupt liegt. Ich bin da komplett bei @Burkie - warum so viel Aufwand? Eine Akustik Gitarre und Gesang ist nun mal wirklich keine Herausforderung. Beides direkt in den Mixer, von dort in die beiden Aktiv-Boxen und gut. Warum einen Subwoofer? Bringen die Tops nicht genug Sound? Wenn es sich da wenigstens um 10 Zöller handelt, wäre das aus meiner Sicht absolut ausreichend. Warum in-Ear? Ist bei so einem Setup völlig überflüssig. Hier hört man alles absolut ausreichend, und es ist doch viel wichtiger, den Gesamtsound, wie er draußen ist, richtig wahrzunehmen. Ich stehe bei solchen Akustik Gigs, sogar vor der PA und habe weder Feddback-Probleme bei Mikro oder Akustik-Gitarre. Ja, ein kleiner Digital-Mixer wie das XR12, das nun wirklich nicht viel kostet, und sogar noch ausreichend Luft lässt, falls noch mal weitere Musiker dazu kommen, wäre eine Bereicherung, weil er noch ein paar mehr Möglichkeiten liefert als so ein kleiner Analogmixer wie das Xenyx
 
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  • #86
Ich schließe mich den Empfehlungen an, die Gitarre direkt übers Mischpult anzuschließen und den Subwoofer an der PA mal wegzulassen. Tieffrequente Signalebringen die Gitarrendecke leicht zum mitschwingen und dann gibts Feedback.
Auch das IEM weglassen, normales Hören ist immer vorzuziehen, ausser auf lauten Bühnen und mit vielen Instrumenten, wenn man sich selbst sauber hören muss.

Zum Beachten beim Test:
- Alles neutral einstellen erstmal, Gitarrentonabnehmer, Mischer EQ, PA (falls die Optionen hat)
- Unbedingt beim Behringer* Mischer den Kompressor in den Mic-Kanälen auf 0, falls die Gitarre über einen dieser Kanäle geht
- In den Mic-Kanälen gibt es einen 75hz Lowcut, der könnte hilfreich sein. Einfach mal einschalten und hören. Wenn er zuviel Bass wegnimmt, mit dem Kanaleq im Bass etwas gegensteuern. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Von dort aus dann den Klang formen, wie man ihn möchte. Mit möglichst dezenten Eingriffen.

Und jetzt viel Spaß beim Probieren :-)
 
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  • #87
Gegen Rückkoppelungen bei akustischen Gitarren verwende ich eine Schalllock-Abdeckung. Kostet fast nichts und ich hatte selbst bei eingebautem Kondensatormikro (LR Baggs Anthem) noch nie eine Rückkopplung auf der Bühne. Vorsicht: Der Durchmesser muss zum Schallloch der Gitarre passen. Meist sind das 102mm.
*​

Und zum Aufbessern des Piezosounds eignet sich ein entsprechender Preamp, der mit IR bzw. NAM was ganz feines zaubern kann.
Nux Optima Air NAI 5*
*
 
Grund: Jetzt mit Bildern
  • #88
...möchte den vorigen Post etwas relativieren:

-zum Verschlechtern des Klanges gibt`s den Harley Benton* Feedback Buster...oder sonst einen...der evtl. in Sachen Feedback etwas bringt, aber meist nicht...
-danach kannst du dann den Klang mit dem Nux Optima Air wieder "verbessern"...aber es könnte auch sein, dass du die Latenz eines digitalen Preamps als seltsam und indirekt empfindest...

Vor allem wenn du den (mittlerweile ja so favorisierten) komplett digitalen Weg gehst, also Git in zB Nux Optima Air, dann damit in ein Digipult und damit dann in DSP gesteuerte Boxen brauchst du dich nicht wundern wenn du das Gefühl hast in ein Slapback-Echo zu spielen bei dem das Direktsignal fehlt.

;)

Gruß,
Bernie
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Vor allem wenn du den (mittlerweile ja so favorisierten) komplett digitalen Weg gehst, also Git in zB Nux Optima Air, dann damit in ein Digipult und damit dann in DSP gesteuerte Boxen brauchst du dich nicht wundern wenn du das Gefühl hast in ein Slapback-Echo zu spielen bei dem das
Ich schwanke noch, ob lieber Chips oder Kartoffelsalat... 😉😂
 
  • #90
Spielst du Gitarre?
...spielst du live Akustikgitarre verstärkt?
 
  • #91
Jepp. Seit gut 35 Jahren über die verschiedensten Gerätschaften zur Verstärkung. Selbst über böhse, böhse digitale...
 
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  • #92
... komme erst Mitte September wieder. Dann kann ich testen 😉

Bist Du schon dazugekommen? Ich habe nur die ersten beiden Seiten und etwas von der letzten gelesen, würde aber auch dazu raten, mal mit maximaler Vereinfachung anzufangen: Gitarre - Kabel - Pult und von da in Deine beiden Topteile. Stell das Pult in Deine Nähe und die Boxen in 3 bis 5 Metern Entfernung, wenn das geht, und lasse sie in Deine Richtung strahlen, damit Du hörst, was aus der Anlage kommt. Am besten sitzt oder stehst Du dabei so, dass nicht direkt hinter Dir schon eine Wand ist.

Am Pult würde ich so anfangen, dass Du den Gain im Kanal einigermassen korrekt einpegelst und dort erstmal nur den LoCut aktivierst. Ansonsten keine Kangregelung, keine Effekte, keine Kompression o.ä. Fange leise an, spiele etwas und drehe dann in mehreren Schritten langsam lauter.
Ist der Klang gut, oder stört etwas?
Falls etwas stört, kannst Du die Frequenz (bzw. den Frequenzbereich) ermitteln? Ich würde für sowas ein Smartphone mit einer kostenlosen RTA-Software empfehlen (RTA: Real Time Analyzer), das zeigt Dir die Frequenzen an, und wenn da ein Bereich deutlich lauter ist als die anderen, versuche das mal per EQ am Pult (im Kanal) etwas zu reduzieren, bis es besser klingt.

Wenn Du so einen halbwegs angenehmen Klang hinbekommen hast, kannst Du etwas Hall dazugeben und (falls vorhanden) etwas Kompression. Auch hier: Ganz leicht anfangen, spielen, langsam steigern, bis es Dir gefällt.

Wenn irgendwann Feedback auftritt, siehe DIr auch da im RTA an, in welchem Frequenzbereich das passiert, und nimm diesen Bereich dann per EQ im Kanal zurück. Aus Erfahrung würde ich vermuten, dass das auch ganz in der Nähe der Frequenz liegt, die für den Wohlklang stört - oft im Bereich der Tiefmitten so um 200 bis 300 Hz.

Ansonsten und weil es akustisch das wesentlich bessere Werkzeug ist, würde ich ein kleines Digitalpult empfehlen. Ich habe u.a. ein Behringer* Flow8, und das scheint mir wie für Deine Zwecke gemacht zu sein. Aber fürs Erste arbeite mal mit dem, was Du hast.
 
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  • Ersteller
  • #93
So, sorry für die späte Rückmeldung, aber direkt nach dem Urlaub hatte mich dann die Grippe erwischt 😞 Dadurch noch nichts Neues in dem Bereich... und die nächsten Wochen sind sehr arbeitsreich. Ich will trotzdem mal versuchen, hier weiterzukommen. Ich halte euch auf dem Laufenden 👍🏻
 
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