Rockende linke Hand??

von FantomXR, 29.06.07.

  1. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 29.06.07   #1
    Hey Leute!

    Ich habe folgendes Problem: Ich spiel morgen mal wieder in einer Bar, also BarPiano. Der Wirt hat mich grad angerufen und mir gesagt, dass um 0 Uhr jemand kommt, der Geburtstag hat und da soll ich n bissl das Haus rocken :) So, nun ist meine Frage: Was spiel ich bei solchen Dingern, wie "Happy Birthday" von Stevie Wonder in der linken Hand? Allgemein bei Titeln, wofür man eigentlich ne Band im Rücken bräuchte um richtig Dampf zu machen!

    Kann mir jemand da Tipps geben? Also Oktaven machen sich ja recht gut um Druck zu erzeugen. Aber ich muss ja irgendwie noch ne Basslinie durchspielen können!

    Achja: Und hat noch jemand Tipps was Songs angeht? Vorschläge?


    Grüße,
    Christian
     
  2. drummer7889

    drummer7889 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #2
    hey,
    also ich machs bei piano sachen immer mit der guten alten oktave, und manchmal hau ich noch nen dritten ton rein, also bei F-Dur (als beispiel): die grundtöne und dann auf den unteren grundton noch ne quinte, also ein C ...weißte wie????
    viel glück und erfolg....
     
  3. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.07   #3
    Hab ich zwar selber noch nicht probiert, aber vielleicht ginge das mit einem abgewandelten Boogie-Pattern:
    Überleg dir eine Basslinie und spiel sie in Oktaven, wobei unterer und oberer Ton versetzt kommen (also wenn du 8tel spielt, kommt der obere Ton immer auf die -und-).
    Das würde auf jeden Fall Bewegung reinrbingen.

    Ansonsten kann man auch wunderbar rocken, ohne ganz viel zu spielen, also keine Basslinie, sondern einfach mit beiden Oktavtönen und den Akkorden grooven.
     
  4. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 21.07.07   #4
    Ja, verstehe, was du meinst. Die Begleitung kenn ich. Doch leider passt nicht zu jedem Lied eine Boogie-Begleitung :)
    Aber ich finde, es sollte immer ein Bass spürbar sein, weshalb ich die nicht weglassen möchte!
     
  5. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.07   #5
    Also bei happy birtheday von Stevie Wonder könnte ich mir zB diese Begleitung gut vorstellen. Wenn man sie ungeswingt spielt, klingt die relativ rockig finde ch.
     
  6. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #6
    Was funktionieren könnte:

    - Rock'n'Roll-Begleitung (achtel: quint, quint, sext, quint), nicht geshufflet. Das klingt dann nicht mehr nach Boogie, weil nicht triolisch, läuft aber gut vorwärts. Musst aber bei flottem Tempo auch durchhalten.

    - abgewandelte Stride-Begleitung: Zwei Achtel oktavierter Grundton (1 und), dann auf die Zwei und Vier ein einfacher, nicht jazziger aber rockig kräftig angeschlagener Dreiklang zum Treiben, als Snare-Ersatz. Vielleicht auf der (4 und) dann noch die Quint zur folgenden Oktav.

    Wenn's rocken soll, müssen gerade Achtel und Quinten her, sauber auf dem Beat gespielt, ohne viel Schnickschnack drumrum.

    Liebe Grüße

    Dana
     
  7. bomfridd

    bomfridd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.07   #7
    ich würde es auch so machen wie schon gesagt: also grundton-quinte-oktave, oder eventuell die terz mit dazunehmen - oktave weglassen... da gibt es viele möglichkeiten
    was ich persönlich noch sehr groovie finede ist, die oktaven abwechselnd zu spielen, zb
    D-d-D-d-D-d.... naja was du eben für akkorde hast, darüber spielst du dein thema
    wen du mit der linken hand auch noch etwas sicherer bist kanst du ja auch läufe spielen, die ebenfalls aus grundton terz quinte oktave bestehen

    so das war jetzt rock
    für boogie, jazz etc gibts sicherlich noch andere spezialisten hier.. ich bin jedenfalls keiner :o
     
  8. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.07   #8
    Was manchmal gut abgeht, sind Oktavläufe oder -sprünge, aber nur da, wo man etwas deutlich untermalen will. Ansonsten halt die "harten" Intervalle, Oktave, Quinte und Quarte.

    Mit Terzen kannst du extra Spannung aufbauen, wenn es z.B. zum Refrain oder Solo geht. Genauer gesagt, mit der Terz zum eigentlichen Grundton des Akkordes, der gerade gespielt wird. Ist aber mit Vorsicht einzusetzen, es kann die Musik auch ziemlich aufweichen. Lieber erstmal zuhause ausprobieren.

    Das Barkonzert war wohl schon aber es kann ja nie schaden, hier noch mehr Ideen zu sammeln ;)
     
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