Saiten für die Westerngitarre

  • Ersteller tintin1a
  • Erstellt am
Ich persönlich benutze ja seit einiger Zeit auch beschichtete Saiten auf E-Gitarre und auf der Western. Da ich von Natur aus jemand bin der beim Spielen überdurchschnittlich viel an den Händen schwitzt, haben sich normale D'Addarios irgendwie nich mehr gelohnt. Sowohl "nickel wound" , als auch "XLS stainless" fangen bei mir halt spätestens nach ner Woche an Rost anzusetzen.
"Elixir NanoWeb Electric Guitar Strings" und "Elixir Phosphor-Bronze Acoustic Guitar Strings" sieht das ganz anders aus. Die kann sogar ich mal monatelang drauflassen, ohne dass sie übermäßig an Klang verlieren oder sich mit Rost bedecken.

Ach ja, noch ein allgemeiner Tipp an alle:
Der wichtigste Grund für das Rosten der Saiten ist ja, die Reaktion eures Schweißes mit der Metalloberfläche.. klingt eklig ist es auch^^
Wenn ihr die Saiten also jedes mal nach dem Spielen mit einem Tuch abstreift, könnt ihr ihre Langlebigkeit vervielfachen.
 
hi!
mist, saiten gekauft und die alten runtergemacht, jedoch ist der steg locker, sprich man kann ihn rausnehmen...
muss das so sein, oder sollte ich den festleimen? jetzt hab ich meine neuen saiten schon draufgemacht, aber der steg beugt sich gehörig richtgung kopf.
was empfehlt ihr mir bei diesem problem?
shit, 18 euro für die katz :angry:
 
Steg rausnehmbar? Was hast du für 'ne Western? Mir fällt hin und wieder die Stegeinlage raus, wenn ich die Saiten abgenommen habe, also der "weiße" Teil des Steges.
Ein wenig Neigung des Steges kommt durch den Saitenzug schon häufiger zustande, das halte ich nicht für bedenklich - bei dir klingt es heftiger. Großer Wechsel der Saitenstärke?
Vielleicht kannst du mal ein Foto präsentieren?

Grüße,
TiPi
 
hi!
mein fehler, ich rede natürlich auch nur von der steg-platte und nicht von dem kompletten aufbau...
genau diese ist locker. hab die saiten ganz normal wieder draufgemacht, weil ich auch absolut keine leimrückstände erkennen konnte - ich dachte das plättchen sollte locker sein. nun ja es neigt sich nicht gefährlich, es ist soweit noch alles stabil, man sieht es aber...
kann ich meine neuen saiten jetzt doch bedenkenlos drauflassen?
 
Normal wird die Stegeinlage doch einfach in das vorhergesehene Loch im Steg gesteckt oder verwechsel ich da was? Also festgeleimt wird das Teil doch wohl nicht.
Also dürfte bei tintin doch alles im grünen Bereich sein.
 
Also bei meiner Western plumpst die Stegeinlage auch immer raus, scheint doch ganz normal zu sein. Man legt die einfach wieder rein und zieht die neuen Saiten auf, fertig. Macht danach bei mir keine Probleme mehr.
 
juhu!
kommando zurück: 18 euro doch nicht für die katz - puh!
mamol, genau das ist bei mir passiert, leider erst beim 2. saitenwechsel, daher meine verwirrung. ein bekannter von mir kennt das auch nicht anders, der meinte das plättchen käm ihm auch immer entgegen... scheint vollkommen in ordnung zu sein, irgendetwas in mir sträubte sich auch gegen die verleimung des steg-plättchens!
vielen dank nochmal!

ps: zum eigentlichen thema:
habe die hier: https://www.thomann.de/de/elixir_11027_western_strings.htm geholt zusammen mit nem großen sortiment an plektren. am anfang haben die saiten wirklich was komisch geklungen, aber nach dem 3. bzw. 4. stimmen in nur 3 tagen gefällt mir der sound immer besser.
ach ja, und ich versuche auch hier und da i am not neo's tip zu befolgen und die saiten nach langem spielen wenigstens ein wenig zu reinigen.
 
Trotz des guten Klanges der D'Addarios, würde ich auch mal zu Thomastik Spektrum Saiten raten.
Der Klang ist sehr Ausgeglichen und die Bespielbarkeit ist sagenhaft gut.
Sie bringen auf meiner Cort Parkwood auch etwas mehr Bässe als die D'Addarios und klingen nicht so metallisch.

Probiert es mal aus.

PS: Sie halten länger als die normalen D'Addarios, da die E- und die H-Saiten vergoldet sind.
 
hallo

mein saitentipp: pyramid western. die günstigsten bei thomann. klang und haltbarkeit sind
sehr gut. und das mit dem schwitzen stimmt: im sommer muss ich öfters wechseln. abreiben mit einem tuch ist pflicht !

zum steg: der darf sich beim spannen der saiten natürlich nicht biegen oder beugen. er muss ohne grossen spielraum festsitzen (niemals kleben !). vielleicht ist er zu klein ? sonst beim fachhändler auswechseln lassen.


gruss

laurel
 
Also ich finde Qualität von D'addario Saiten recht unterschiedlich. Habe mir in den Ferien im Ausland eine billige Western gegönnt und die war von Haus aus mit Daddario Saiten bestückt Nach zwei Wochen dreckigem Campingferieneinsatz klingen die immer noch recht gut. Bei meiner richtigen Westerngitarre zuhause habe ich dann vorgestern neue Daddario (10er Phosphor Bronze) Saiten draufgehauen. Klingen tun sie zwar immer noch sehr gut, aber die Farbe geändert haben sie stellenweise jetzt schon, trotz Einsatz von Fastfret und Tuch :(

Die schlimmsten Saiten die ich je hatte waren die grünen Martin Acoustic SP Phosphor/Bronze 10er Saiten, die hielten keine zwei Wochen und waren dann echt dreckig und muffig :( Liegt warscheinlich daran dass Martin die Saiten einfach in das Kartonpäckchen reintunt ohne sie vakuum zu versiegeln :confused:

Naja, dann gönn ich mir das nächste Mal auch mal Elixir Saiten, oder ich kauf meine Saiten gleich beim Goldschmied um die Ecke :D
 
Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass es (bei mir)stark davon abhängt, welche Saiten ich auf welche Gitarre packe. Beispiel: die ganz billigen HB-Strings von Thomann für 0.99 (derSatz!) klingen auf meiner alten Ibanez Performance echt ordentlich, auf meiner Takamine Jumbo klingen die ziemlich shitty. Ein Pauschal-Urteil halte ich für schwierig. Ich teste mich bei den einzelnen Gitarren grad ein bisschen durch das Saitenangebot., das ist glaub ich am sinnvollsten (ich hab früher hauptsächlich Martin und DÁddario verwendet). Was die Haltbarkeit angeht, kann ich nur einen Unterschied zwischen beschichtet und nicht-beschichtet festsstellen und ich kann nur bestätigen, dass das Abwischen nach dem Spielen die Lebensdauer der Saiten tatsächlich deutlich verlängert. Erst kürzlich war ich übrigens von DÁddario ziemlich enttäuscht. 1.: auf meiner Framus Dread klingen sie nicht crisp genug.
2.: nach ca.2 Std war die g-Saite gerissen.
Ich werde jetzt auch mal Framus-Saiten und die Hausmarke von Musi-Town testen. Mit den Pyramid-Strings hab ich bei E-Git. gute Erfahrungen gemacht, die werd ich auch noch mal für Western testen.
 
Hi,

ich finde es etwas gefährlich, dass hier einige pauschal von "Daddario-Saiten" sprechen, da gibt es alle möglichen Typen von ganz schön billig bis ziemlich teuer (EXP).

Ich habe schon alle möglichen Saiten ausprobiert (Daddario, Martin, Pyramid, Elixir) mit dem immer gleichen Problem, dass besonders die Umwicklung der g- und D-Saite an den Bünden sehr schnell einreißt und die Saiten dann "tot" sind. Ich spiele Sätze mit 011-052.

Absoluter Spitzenreiter waren dabei die billigen (in jeder Beziehung) Pyramid, zwei Sätze davon waren nach 3 (drei) Stunden fertig.
Dazu sollte ich sagen, dass ich keinen Metall, Punk o.ä. darauf spiele, sondern "Classic Rock", also viel CCR, Clapton, Commitments, Bryan Adams, etc., meistens mit einem 70er Pick und auch Metall-Fingerpicks.

Neulich habe ich die schweineteuren Elixir Nanoweb aufgezogen, mit dem Ergebnis, dass die g- und die D-Saite innerhalb von zwei Tagen bei Gigs gerissen sind, zum ersten Mal überhaupt, dass mir auf der Guild GAD 40CE eine Saite den Abgang gemacht hat. Elixir ist damit für mich definitiv gestorben.

Jetzt habe ich zum Testen noch Dean Markley, ERNIE BALL EB 2148 SUPER SLINKY ACOUSTIC, GHS S315 PHOSPHOR BRONZE EX LIGHT und DEAN MARKLEY ALCHEMY 2043 LT bestellt, aber ich schätze am Ende wird es darauf hinaus laufen, dass ich bei einen mittelmäßig teuren Satz wie MARTIN SP nehme und den alle 2-3 Wochen wechsle.

Hat jemand hier Erfahrungen mit Saiten, die wirklich deutlich länger halten als andere? Bei mir haben die teuren Daddario EXP auch nicht länger überlebt als die billigen.

Zum Thema Rost und Verfärbungen gibt es übrigens eine einfache Lösung: GHS Fast Fret schützt davor wirklich zuverlässig und pflegt auch noch das Griffbrett, das Brechen der Saiten kann es aber auch nicht verhindern und ich schätze, da hilft auch keine teure Beschichtung.

Grüße
der Coach
 
hi,

das mit dem lange-halten ist mir eigentlich ziemlich egal. ich kauf meine saiten bei saitenkatalog.de .

bei den preisen ist es kein problem, häufiger mal neue aufzuziehen. außerdem macht das durchprobieren mehr spass, weil es nicht so tiefe löcher in die kasse reisst.

groetjes
 
@ coach00 :
Seltsam, dass die Saiten bei dir so schnell den Geist aufgeben. Mir sind im letzten Jahr auf der Ibanez IC400 nicht mal 5 Saiten gerissen. Dabei wechsel ich ungefär einmal im Monat.
Sicher das da nicht iwo ne scharfe Kante an den Mechaniken is, welche die Saiten dann "killt"? Bzw wo reißen die Saiten denn normal, am Sattel, am Steg, zwischendrin?
 
Hi Neo,

bis auf die Elixir sind mir ja noch nie Saiten gerissen, sie nutzen sich nur so schnell ab.

Was passiert, ist das die Umwicklung der Saiten auf der Unterseite, wo sie auf die Bundstäbchen aufschlagen, ziemlich schnell beschädigt wird. Das merkt man, wenn man mit dem Fingernagel unter der Saite langfährt und bei jedem Bund eine kleine Kerbe spürt. Das ist bei Akkorden noch erträglich, aber beim Solieren merkt man, dass die Saite nicht mehr richtig klingt/schwingt. Das betrifft vor allem g und D-Saite die dickeren A und E sind da nicht ganz so empfindlich.

Grüße
Coach
 
Hi Neo,

bis auf die Elixir sind mir ja noch nie Saiten gerissen, sie nutzen sich nur so schnell ab.

Was passiert, ist das die Umwicklung der Saiten auf der Unterseite, wo sie auf die Bundstäbchen aufschlagen, ziemlich schnell beschädigt wird. Das merkt man, wenn man mit dem Fingernagel unter der Saite langfährt und bei jedem Bund eine kleine Kerbe spürt. Das ist bei Akkorden noch erträglich, aber beim Solieren merkt man, dass die Saite nicht mehr richtig klingt/schwingt. Das betrifft vor allem g und D-Saite die dickeren A und E sind da nicht ganz so empfindlich.

Grüße
Coach

Hat deine Klampfe vielleicht eine zu tiefe Saitenlage, sodass die Saiten beim Schwingen auf die Bundstäbchen "schnarren" und sich dadurch an den betroffenen Stellen abnutzen?
Oder sind deine Bünde schon etwas abgespielt und besitzen (scharfe) Kanten?
Ansonten fällt mir jetzt auch kein Grund mehr ein.

Grüße
NotNeo
 
Hi Neo,

alle Antworten Nein.
Ich spiele sehr viel mit Hammerings, Bendings, Vibratos und perkussiven Schlägen. Schätze es sind v.a. letztere, die die Saiten so beanspruchen, weil die Saiten dabei auf den Bünden aufschlagen. Das Problem habe ich auch auf meinen anderen Westerngitarren, liegt also sicher nicht an der Guild, die ist ja auch erst ein paar Monate alt.

Grüße
coach
 
Na da dann schätze ich, dass beschichtete Saiten dir nicht weiterhelfen werden, weil Beschichtungen eher das Rosten verhindern.
Eine Lösung wären möglicherweiße Saiten aus einem anderen widerstandsfähigem Material.
Oder aber du beißt in den sauren Apfel, kaufst einen Zehnerpack Standardsaiten und wechselst dann jede Woche.
 
Oder aber du beißt in den sauren Apfel, kaufst einen Zehnerpack Standardsaiten und wechselst dann jede Woche.

Schätze darauf wird es rauslaufen, wenn keine von den anderen Marken, die ich noch bestellt habe, das Problem löst. Wenn ich wirklich alle 2-3 Wochen wegen mechanischem Verschleiss wechseln muss, haben die Saiten ja auch gar keine Zeit zum rosten :D
Ich hatte halt gehofft, dass die beschichteten Saiten auch robuster sind.

Dann werde ich vermutlich wieder bei den Martin SP landen, da stimmt Preis/Leistung auf jeden Fall.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt...:great:

Grüße
coach
 
Ich hatte halt gehofft, dass die beschichteten Saiten auch robuster sind.

Wie gesagt, ich schätze die Beschichtung schützt eher auf chemischer Basis, sprich gegen die Oxidation. Dein Problem liegt ja eher in der physikalischen Richtung, da die Saiten durch Reibereien Kerben bekommen.
Bei sowas nützt die beste Beschichtung nichts, aber vielleicht ein widerstandsfähigeres Material (Edelstahl? Titan?).
Es gibt doch allerhand exotische Saiten.
 

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