Scalloped Fretboard

von Fredy, 10.12.05.

  1. Fredy

    Fredy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #1
    Hallo

    Spielt jemand von euch eine Gitarre mit scalloped oder ausgehöhltem Griffbrett?

    Was mich dazu interessieren würde:
    - Ist der notwendige Fingerdruck auf die Saite spürbar geringer als beim normalen Griffbrett?
    - Welche Modelle gibt's da zu kaufen? (ich kenne nur die Malmsteen-Fender)

    Danke euch...
     
  2. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #2
    spielen tu ich keine. aber so weit ich weiß ist der nötige DRUCK auf die saite nicht geringer. die saienlage, also der abstand von der saite zu den bunstäbchen, bleibt ja gleich.
    was sich ändert: du spielt nur noch auf der saite, das griffbrettholz wird nicht mehr berührt.
    angeblich dann (für manchen) schneller zu spielen. du musst dann ber mit exaktem druck spielen, nur soviel wie die saite benötigt um zu klingen, sonst (wenn du zu stark drückst) erzeugst du ja eine art bending und es klingt schief. der zu starke druck wird sonst eben meist durchs griffbrett gebremst. bei jumbo bünden merkt man aber auch schon, daß es schief klingt.

    axel rudi pell spielt auch scalloped, aber keine ahnung obs da ne signsture gibt.
    dann hatten noch richie blackmore scalloped gitarren und bei einigen jem von steve vai sind einige der hohen bünde scalloped.

    gruß,
    lupus
     
  3. Fredy

    Fredy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #3
    wäre eigentlich ideal, um jederzeit um möglichst Entspannt zu spielen. Ich hab mich selber auch schon erwischt, dass ich Zeitweise unnötig zu fest gedrückt habe...
     
  4. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #4
    genau dann ist aber scalloped nix für dich. oder erst nach intensivem üben.
    drückst du unnötig zu stark, dann wird die saite in die ausfräsung gezogen und sie klingt höher als gewollt.
    bei scalloped darfst du nur gerade mal so stark drücken, bis die saite am bundstäbchen aufliegt.
    je höher die bundstäbchen sind (scalloped is theoretisch nix anderes als extrem hohe bundstäbchen) um so stärker/schneller wirkt sich das aus.
    bei ner fender mit ganz niedrigen vintage-bundstäbchen hingegen merkst du den unterschiedlichen anpressdruck auf die saite kaum.

    gruß,
    lupus
     
  5. Fredy

    Fredy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #5
    Danke dir.

    ich meinte mit meiner Aussage, dass Fehler infolge zu grossem Druck auch gleich hörbar sind...
     
  6. Brick Stone

    Brick Stone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #6
    Oder um es mit anderen Worten zu sagen:
    Wenn man schon Jumbo-Bünde hat ist Scalloping sinnlos, da man bei Jumbo-Bünden im normalfall sowieso nie das Griffbrett berührt.

    Der Vorteil von Scalloping oder hohen Bünden liegt darin, dass man angeblich schneller spielen können soll. Auch gehen hierbei Bendings und Fingervibrati leichter.

    Dieser Vorteil kehrt sich bei Anfängern aber auch zum großen Nachteil um:
    Ungewollte Bendings und "instabile" Töne wenn man unsauber greift.

    Allerdings wil ich hiermit nicht sagen, dass jeder Anfänger mit Vintage-Bünden anfangen soll. Denn auch auch gerade der Anfänger lernt bei hohen Bünden, dass man nicht zu fest drücken darf, und und und.
    Nur können hohe Bünde einen Anfänger anfangs sehr frustrieren. Aber wenn mans einigermaßen drauf hat profitiert man davon.
    :great:
     
  7. hoffstrat

    hoffstrat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #7
    Ich kann ein Scalloped Fretboard nur empfehlen. Nach wenigen Tagen üben wird man damit sehr gut zurecht kommen. Man lernt die zuvor unnötig aufgewendete hohe Kraft anders einzusetzen. Sehr viel bringt das auch beim Saitenziehen auf den Basssaiten in den unteren Lagen.
    Wichtig ist aber noch, daß man weiterhin schonmal auf anderen Gitarren wie z.B einer Western übt, sonst wird man zu schnell vom Scalloped "abhängig"
     
  8. Fredy

    Fredy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #8
    @hoffstrat: welches Modell spielst du denn?
     
  9. hoffstrat

    hoffstrat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.05   #9
  10. Mogambo

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    Erstellt: 11.12.05   #10
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  11. ruedi

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    Erstellt: 20.03.11   #11
    Hi!

    Ich habe nochmal eine Frage bezüglich Scalloping. Und zwar möchte mein Gitarrenbauer diese Arbeit nicht verrichten an meiner Gitarre, da sie Inlays hat, die leider keine Punkte sind, sondern Wappen etc...
    http://www.music-man.com/instruments/guitars/john-petrucci-bfr.html

    So sieht das ganze aus. Er meint, dass er die Inlays nicht ersetzen könne und hinterher alles unregelmäßig aussieht. Die Orientierungspunkte, wenn man von der Seite aufs Griffbrett schaut (wie das Bild im Post von Mogambo, bloß dass dort keine Punkte mehr sind) würde er vermutlich nur zur Hälfte aufschneiden und dann würde man diese Eben als Striche auf dem Griffbrett wahrnehmen.

    Nun zur Frage: Hat jemand von euch schonmal eine Gitarre gescalloped/scallopen lassen, die dasselbe Problem hatte??
    Gabs da IRGENDEINE Lösung???

    Vielen Dank!
     
  12. psywaltz

    psywaltz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.11   #12
    nein, dafür gibt es keine Lösung. Was versprichst du dir von einem Scalloping!
     
  13. LoneLobo

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    Erstellt: 20.03.11   #13
    Nope.

    Verhält sich genau so wie dein Gitarrenbauer es schildert.
    Die einzige Möglichkeit die ich sehe, wäre die Gitarre nur bis zur A-Saite zu scallopen, also dass das Scalloping in Richtung der tiefen Saiten ausläuft. Das würde das Problem mit den Side-Dots lösen, die eventuell nur halb rausgeschliffenen Inlays könnte dann ein guter Gitarrenbauer ersetzen. Häussel hat da z.B. einen sehr fähigen Inlay-Menschen an der Hand wenn ich richtig informiert bin.

    Aussehen wie frisch ausm Werk wird aber auch das nicht. Müsstest du wissen, obs dir das wert ist.
     
  14. ruedi

    ruedi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.11   #14
    Hmm... das leichtere Bending hat mich dazu getrieben!
     
  15. ruedi

    ruedi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.11   #15
    Hmm, nein das ist für mich keine Alternative... ganz oder gar nicht ;-)

    Häussel liegt mir leider zu weit weg :(
     
  16. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.03.11   #16
    Wäre es nicht evtl. einfacher Dir einfach Jumbo-Bünde einsetzen zu lassen:nix::D.
    Quasi das Höhenniveau in die andere Richtung zu regulieren?


    Greetz,

    Oliver
     
  17. Midian666

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    Erstellt: 20.03.11   #17
    Habs gemacht, bei den letzten bünden. 24-19 bringt nix, sieht nur gut aus.
     
  18. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.03.11   #18
    Da hinten bringts tatsächlich nicht mehr wirklich was.

    Im Bereich bis ~12 merkt man den Unterschied aber ganz deutlich.
     
  19. Linksflieger

    Linksflieger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.11   #19
    Hallo zusammen,

    ich spiele auf einem "gescallopten" Fretboard, ich habe mir über die Bucht einen Fender Replacement Maple Neck fertig gescalloped aus den USA geholt (Kosten mit Zoll ca. 165,-), sogar mit Logo. Den Hals habe ich auf einer Billy Corgan Strat (der original war mir eh ein bischen zu "dick". Zuvor hatte ich eine Weile die Blackmore Strat, diese ist ja ab Werk gescalloped, allerdings tief ausgehöhlt. Das tief ausgehölte Griffbrett verlangt etwas Umgewöhnung, aber ich bin als Anfänger sehr gut damt zurecht gekommen. Der Replacement-Hals ist weniger tief ausgehölt, spielt sich sehr angenehm ob man dadurch schneller ist weiß ich nicht, ich als "Dauer-Anfänger" empfinde es einfach als angenehmer, egal ob leicht oder tief ausgehöhlt. Ich habe noch zwei Strats mit den original-Hälsen hier, im Vergleich finde ich gescallped besser. Serienäßig gibt es meines Wissens nach nur die Signature Strats (Malmsteen und Blackmore) mit gescalloptem Hals. In der Bucht wurde ab uns an eine Squire Strat nachträglich gescalloped angeboten, zum Antesten des Spielgefühls lohnt sich das dann auf jeden Fall.

    Grüßle,

    Lifli
     
  20. ruedi

    ruedi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.11   #20
    kann man denn nicht einfach so tief scallopen, dass man alle Inlays komplett nicht mehr sieht??? Ich verzweifel, echt... hab jetzt noch nen Gitarrenbauer gefragt, der wills auch nicht machen!!! :confused:
    Irgendwer hat mir mal irgendwann gesagt, KUNDE IST KÖNIG :mad:
     
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