Sound zwischen Peter Green, Santana, John Abercrombie und Terje Rypdal gesucht

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windplayer
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Hallo Leute,

ich suche einen Amp (Combo), mit dem ein Sound in der oben genannten Richtung verwirklicht werden kann.
Gesucht ist ein Amp, der bei kleineren Gigs genutzt werden kann, aber seine Qualitäten auch noch im Wohnzimmer ausspielen kann.
Ich benötige den Amp fast ausschließlich für Einzeltonspiel (Solo/Lead-Gitarre, jedenfalls "singende" Gitarrenlinien) im Sinne der oben genannten Künstler (auch wenn mir klar ist, dass der Sound dieser Künstler weit auseinandergeht...).
Ein guter Reverb des Amps ist mir relativ wichtig.
Bei einem Test im Musikgeschäft war ich vom Blackstar HT-20 Studio und dem Engl Gigmaster 30 ganz angetan (Preis soll nicht viel mehr als 600 Euro sein!).
Wichtig ist mir auch, dass der Amp gut mit Effektpedalen in der Effektschleife harmoniert.

Ich habe vor allem auch den Laney VC-30 im Blick, der ähnliche "Features" wie der Blackstar hat. Der Sound in Youtube-Videos gefiel mir bei diesem Amp (Stichwort-Solo-Gitarre) fast am besten, bezogen auf Solo-Spiel.
Was meint ihr? Ist der Laney VC-30 eine gute Alternative (und auch noch in Wohnzimmerlautstärke gut klingend)?
Dann würde ich mir den Laney mal zuschicken lassen.

PPS: Bitte nicht mehr (allzu viele) andere Amp-Empfehlungen... ;-)
 
Eigenschaft
 
Nicht zu viele Amp-Empfehlungen? Das ist ja mal ne tolle Forderung ;)

Diese ganzen Sounds lassen sich sicher nicht in einem Amp vereinen. Ich würde auch sagen, nimm einen Amp mit einem guten Grundsound und schau, wie nah du der jeweiligen Spielweise kommst, das ist wohl erstmal das wichtigste.
Der Laney ist super und klingt auch leise gut. Kann man ruhig mal wagen, die gibts vor allem gebraucht geradezu hinterhergeworfen. Den Blackstar kenne ich nicht, Engl ist mein Fall nicht, wobei der Gigmaster ganz ok klang.

Ich würde mir auch mal den Bugera V22 anhören, der klingt wirklich ordentlich, da kann man dank des integrierten Mittenboosts auch schön sahnige Leadsounds einstellen.

https://www.thomann.de/de/bugera_v22.htm

Nicht gleich vorverurteilen, weil das ein Billig-Amp ist, der hat seine Fans zu Recht ;) das wäre echt ein Tipp für dich. Auch der klingt leise nicht schlecht, hab mir aber sagen lassen, dass sich bei dem evtl ein Austausch des Speakers empfehlen würde.

Gruß
 
Auf den Bugera bin ich bisher noch gar nicht gestoßen. Die Testberichte von Gitarre & Bass + Amazona + Käufer-Kommentare sind ja tatsächlich vielversprechend.
Es gibt ja auch noch einen - ebenfalls günstigen - größeren Bruder (V55). Der Preis ist wirklich krass.
Vor allem der Clean-Kanal wird sehr gelobt; Kritik bezieht sich vorwiegend auf die Flexibilität und den Sound des Zerr-Kanals. Wie siehst du das?
 
Also ich fand den wirklich toll. Muss aber zugeben, dass ich ihn nicht wirklich ausgiebig getestet habe - allerdings durchaus mal eine halbe Stunde drübergespielt und dran herumgedreht. Mit der entsprechenden Gitarre kriegt man da m.E. Sounds raus, die man eher von dreimal so teuren Amps erwarten würde. Den Zerrkanal habe ich eher leise (gehobene Zimmerlautstärke) getestet, da fand ich am Klang nichts auszusetzen (ich spiele eigentlich nie 100% clean - was aber natürlich nichts heißen muss ;) ).

Wie gesagt, grade mit aktiviertem Mittenboost ein toller, satter Klang, der mit mehr Gain auch ganz gut die Töne trägt. Der Clean soll allerdings noch besser sein. Such mal nach Reviews hier im Board mit der Google-Suche, da steht einiges zu dem Amp. Glaube, der User Stratspieler kann dir da viel zu erzählen. Wegen der Flexibilität kommt es darauf an, was du damit konkret meinst, es ist halt ein "normaler", zweikanaliger Amp. Mit Tretminen davor kann man sich den durchaus sehr flexibel hinbiegen.

Ich würde den Laney ansonsten auch nicht einfach verwerfen, ist ja immerhin auch Made in UK :) hast du einen größeren Laden in deiner Nähe, wo du die beiden Amps mal anspielen kannst?
 
Hab den V55HD der sich vom V22 wohl nur in der Endstufe unterscheiden soll. Stimmt, der clean Kanalist großartig und frisst auch sehr sehr gut Pedale. Viele Zerrer die an anderen Amps dünn und komisch klingen werden beim V55 auf einmal sehr fett und musikalisch. Mag ich sehr. Der Lead... hm, ich finde dass der sehr stark von der Gitarre abhängt, also sehr viel vom Gitarrensound durchlässt. Tendenziell glaube ich aber dass er die Sounds von Peter Green und Terje Rypdal sehr gut hinbekommen wird. Zu den anderen beiden kann ich dir da keine vernünftige Aussage machen. Schwierig wird es aber meiner Meinung nach mit den etwas bedeckteren, kompakten Sounds, da muss man etwas stärker am EQ drehen - und den teilt man dann mit dem clean Kanal. Kann funktionieren, muss aber nicht. Ich benutze generell auch nach oben hin recht offene Lautsprecher, lasse auch recht viele Höhen durch, das kann mit ein Grund sein wieso der Amp für mich nach oben hin sehr offen klingt.

Insgesamt aber meiner Meinung nach definitiv ein Amp den du mal anspielen solltest! Der FX Loop funktioniert auch recht ordentlich, mein Amp läuft jetzt seit gut 2 Jahren ohne irgendwelche Probleme (Und wird auch ganz gerne mal auf die Bühne geschliffen).
 
Ich würde den Laney ansonsten auch nicht einfach verwerfen, ist ja immerhin auch Made in UK hast du einen größeren Laden in deiner Nähe, wo du die beiden Amps mal anspielen kannst?

Leider nein, aber eventuell werde ich mir beide mal zuschicken lassen und austesten. Danke für eure Antworten.
 

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