Als Autodidakt (immerhin gute 2 Jahre am Anfang) hab ich natürlich nichts mit Noten zu tun gehabt, kannte aber alle Töne auf dem Griffbrett - Akkorde versteht sich von selbst.
Die Tabs im Internet sind teilweise einfach nur schlampig umgesetzt, allerdings habe ich mich immer viel nach meinem Gehör orientiert und nacher vielleicht mal "nachgeprüft".
Inzwischen lerne ich aber auch mit Noten umzugehen, da mich das theoretische an der Musik ebenfalls interessiert. Ich sage jetzt nicht dass man unbedingt DER Musiktheoretiker werden muss um ein guter Musiker zu werden (gibt auch genug die ohne zurecht kommen - warum auch nicht, hab auch ohne keine Probleme gehabt bis jetzt ;-) ) - dennoch hat man es zum Beispiel beim komponieren einfacher wenn man weiß
was man da eigentlich tut.
Im Endeffekt gehts ja darum "Noten - Ja/Nein" - denn Tabs kann doch wohl jeder Depp!
Um Musik zu machen nicht notwendig aber nützlich. Wenn ich spontan was aufschreiben würde, würd ichs trotzdem mit Tabs machen, weils einfach bequemer ist.
Nem Bassisten kann man ja mal eben sagen "Spiel einfach die Saite in dem Bund" und er macht das, aber sobald ein Keyboarder z.B. dabei ist, sollte man dem schon Noten sagen können
Aber welcher "Künstler" möchte schon stur nach Noten spielen
Das sieht man auch immer oft
Ich mach keinen Unterschied zwischen "Musikern" und "Künstlern". Traurig finde ich nur immer Leute die ohne Noten
NICHTS machen können - die bringen keinen Ton auf die Welt ohne Noten vor sich zu haben. Bei sowas schlägt man doch die Hände überm Kopp zusammen, meiner Meinung nach. Ich kenn einen der spielt seit 13 Jahren Klavier (mit Unterricht - auch recht gut), aber bringt einfach ohne Noten nix selbstständiges auf die Beine.. aber das ist schon wieder off Topic.