The forbidden song??????

  • Ersteller Surf Solar
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oiTzMeVirgo schrieb:
Mir als Verkäufer wär das doch gerade Recht, wenn jemand kommt und meine Gitarren anspielt, immerhin steht somit ja fest, dass jemand Geld ausgibt :D Und genau aus diesem Grund würd ich mich nicht drüber beschweren, wenn jemand 30x Stairway to Heaven auf einer meiner Gitarren spielt, solange sie jemand kauft :D
Aber ich versteh schon, was du meinst...

Vorallem ist ja alles viel schlimmer geworden seitem es die großen Internet shops gibt. Denn jetzt gehen wie zum lokalen geschäft und testen denen die Ohren ab und bestellen dann im Netz für 50€ weniger oder so.

Aber du hast ntürlich recht wenn du sagst "Wo geld winkt sollte man freundlich sein" :D
 
oiTzMeVirgo schrieb:
Mir als Verkäufer wär das doch gerade Recht, wenn jemand kommt und meine Gitarren anspielt, immerhin steht somit ja fest, dass jemand Geld ausgibt :D Und genau aus diesem Grund würd ich mich nicht drüber beschweren, wenn jemand 30x Stairway to Heaven auf einer meiner Gitarren spielt, solange sie jemand kauft :D
Aber ich versteh schon, was du meinst...
wär ich verkäufer, wär ich krass genervt davon...dann, um fair zu sein, wäre ich auch genervt von mir, gehör nämlich zu der fragen-und-testen-und-im-netz-kaufen-fraktion...
naja, hab jetzt meinen stammladen gefunden, und bei dem bleib ich auch...obwohl die auswahl echt beschränkt ist...
die sache ist halt die: musik und musikmachen ist halt doch wat richtig besonderes, da kann es für verkäufer halt scho sehr schwer werden, wenn das eigene musikempfinden von den ganzen testern, die ein lied xmal spielen und xmal falsch spielen und xmal zulaut spielen, grad in grund und boden gestampft wird, dann hat man auch das recht, den song zu verbieten und den kunden auch zu sagen, er solle sich zum teufel scheren...

greetz

stylemaztaz
 
Jap, aber vielleicht hat sich die "Internet-Kauf-Fraktion" mitunter deswegen entwickelt, weil oft unfreundliche, inkompetente Arschlöcher in den großen Läden hinter der Theke stehen.
 
Ich glaub das hängt viel mehr damit zusammen, dass die großen Internetversandhäuser Preise anbieten, die der kleine Dorfladen nicht anbieten kann.

Was dann wieder dazu führt, dass kleine Dorfläden hauptsächlich Schrott anbieten, um noch irgendwas zu nachvollziehbaren Preisen dastehen zu haben. Bei uns gibt's einen Gitarrenladen in dem keine Gibson, keine Fender, keine Ibanez, keine ESP sondern einfach nur 30-40 verschiedene Kopien rumstehen. Weil dieser Laden einfach total drauf hofft, dass der Daddy, dessen Sohn E-Gitarre lernen will, hingeht, und so ein Teil für 195€ kauft.

Wirkliche Musiker treffen die in dem Laden nur an, wenn vor dem Gig ein Kabel kaputt gegangen ist und dergleichen... Nichtmal Saiten kann man dort namhafte kaufen. Und wenn, dann zu total verrückten Preisen.
 
saTa schrieb:
Ich glaub das hängt viel mehr damit zusammen, dass die großen Internetversandhäuser Preise anbieten, die der kleine Dorfladen nicht anbieten kann.
Was dann wieder dazu führt, dass kleine Dorfläden hauptsächlich Schrott anbieten, um noch irgendwas zu nachvollziehbaren Preisen dastehen zu haben. Bei uns gibt's einen Gitarrenladen in dem keine Gibson, keine Fender, keine Ibanez, keine ESP sondern einfach nur 30-40 verschiedene Kopien rumstehen. Weil dieser Laden einfach total drauf hofft, dass der Daddy, dessen Sohn E-Gitarre lernen will, hingeht, und so ein Teil für 195€ kauft.
Wirkliche Musiker treffen die in dem Laden nur an, wenn vor dem Gig ein Kabel kaputt gegangen ist und dergleichen... Nichtmal Saiten kann man dort namhafte kaufen. Und wenn, dann zu total verrückten Preisen.

Das ist traurig, aber war. Ist aber auch ein Teil der "Geiz-ist-geil"-Mentalität und ein Nebeneffekt des Teuro. Mir wird nur eines nicht klar: der Euro steht gegenüber dem Dollar so gut da, aber die amerikanischen Gerätschaften werden ( bis auf Ausnahmen ) trotzdem immer teurer. Zeitweise hat man die Schwankungen des Kurses noch gespürt, indem mal die PReise auch mal runtergegangen sind, wenn der Dollar schlechtstand. Das ist jetzt aber seit einigen Jahren nicht mehr so, obwohl der Wechselkurs ja eigentlich günstig wäre.
Die kleinen Läden können es sich gar nicht mehr erlauben, mal ne Markengitarre herzuholen, also wird der Laden komplett mit No-Name Produkten vollgestellt. Wenn man dann mal was anderes will, dann muß man es bestellen. Wenn das der Fall ist, kann ich es genauso gut im Internet bestellen. Wenn ein Ladengeschäft eine gute Auswahl an guten Equipment im Laden zum Antesten hat, dazu einen vernünftig kalkulierten Preis, dann braucht es sich vor dem Internet nicht zu fürchten, denn ab einem gewissen Preis möchten die meisten das Zeugs vorher begutachten bevor sie es kaufen. Und die "Kampfpreise" von Thomann und Co. sind doch auch nur Augenwischerei. Es handelt sich hierbei meist um die Produkte, die sowieso eher das Billigstsegment bedienen. Wenn ich dann mal etwas höherpreisiges kaufe, dann zahl ich normalerweise den gleichen Preis wie im Laden nebenan.
Die Musikläden jammern einfach nur, weil die Preise heutzutage durch das Internet transparenter geworden sind. Früher hatten wir mal höchstens den Listenpreis in einem Katalog zum Lesen gehabt und mußten uns dann mühsam mit dem örtlichen Händler auf einen Preis einigen ( meistens sackte der Händler dann noch einen sehr, sehr ordentlichen Gewinn ein, der, wenn man es damals gewußt hätte, einem die Ohren hätte schlackern lassen ). Heutzutage weiß ich dank Internet die Realpreise, hab also etwas in der Hand, wenn ich zum Händler gehe. Ich kann ihm also sagen, wenn er keinen vernünftigen Preis anbietet, dann fahr ich halt zum nächsten Händler. Die Gewinnspanne hat sich halt etwas reduziert und die fetten Jahre für die Musikalienhändler sind vorbei. Jetzt heißt es halt mal, mit normalen Gewinnen zu kalkulieren. Musikhändler ist halt leider ein unsicheres Geschäft ( nicht zynisch gemeint ), aber ich denke, daß die Preise einfach verbraucherfreundlicher in der Anwendung wurden. Das "Stairway to Heaven" wird zu ertragen sein, immerhin ermöglicht der Job vielen Leuten die Gelegenheit, sich beruflich mit Dingen zu beschäftigen, die ihnen Spaß machen. Solche Berufen sind eh selten geworden.
 
ich geh einfach mal auf den ursprungstopic ein:
Im S&D Pariser Str. hängt so ein Schild direkt über den Effektpedalen. ich war mal mit nem Bekannten da, dem ich grad nen bissl Bass beibringe.
Wir spielen also ein paar Effekte an, plötzlich fällt ihm das schild auf.
Er "hey Chris, spiel doch mal Stairway to Heaven!" neben uns steht einige Meter entfernt ein Mitarbeiter, der grad einen Kunden berät. Ich fang also an, und auf den zweiten Ton entschuldigt er sich kurz bei dem Kunden, dreht sich um, und fragt uns ob wir nicht lesen können. Wir grinsen ihn nur an, plötzlich fängt er auch an. "Aber gut gespielt ! *grins*" haut er noch raus, ehe er sich wieer umdreht.
Aber dass sowas da steht, finde ich auch shcon ziemlich krass... aber ich glaub, wenn ich mein Praktikum da gemacht hab (so in nem Monat) werde ihc die Jungs nur zu gut verstehen.
Chriss
 
"Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden"
Wilhelm Busch ;)

Das ist doch alles eine Frage gegenseitiger Rücksichtnahme, oder?

Okay, ein Verkäufer wird dafür bezahlt, etwas zu verkaufen und sollte deswegen, wenn er erfolgreich sein will, einigermassen freundlich sein.
NUR: heisst das, das ein Kunde grundsätzlich austesten darf, was der Verkäufer sich alles bieten lässt? Ihn mit pampigem Verhalten zur Weissglut zu bringen, um sich dann über dessen "Unfreundlichkeit" zu beschweren?

"Der Kunde ist König"? Okay, dann sollte er sich aber danach benehmen: höflich = wie bei Hofe. Was ich an diesem Scheißspruch hasse, ist die Unterstellung, dass ein "Dienstleister" mit einem "Diener" gleichgesetzt wird, der gefälligst sich wie ein "Untertan" zu verhalten hat: immer schön Fresse halten und Bückling machen und sich treten lassen. Sorry Leute, so geht's nicht. Eine solches Auftreten ist kränkend für das Gegenüber und zieht halt entsprechende Reaktionen nach sich - da geht's dann irgendwann nur noch um Gesichtswahrung. Das - nicht der Geiz - ist der eigentliche Grund für die Servicewüste Deutschland.

Wenn man den Verkäufer als GeschäftsPARTNER betrachtet, mit dem man auf der gleichen Ebene verhandelt, wird manches einfacher. Ich werd' seit Jahren in allen Musikläden mit einem Lächeln empfangen und meist sogar mit Namen begrüsst. Vielleicht liegt's daran, dass ich auch die Namen der Verkäufer kenne? :cool:

Schlechte Verkäufer? Ja, gibt's. Allerdings gibt's in jedem Job gute, mittelmässige und schlechte Leute, Anfänger und alte Hasen, ehrliche Typen und Schlitzohren. Und Leute, die sich trotz aller Fachkenntnis mal irren. Doch, die gibt's - stellt euch das mal vor! ;) Warum sollte es ausgerechnet in der Musikinstrumentenbranche anders sein? Im Zweifel hilft ein gesunder Menschenverstand beim Käufer.

Und der sagt mir auch: wenn man in einem grossen Musikladen permanent mit überlautem Gedudel bombardiert wird, ist das schädlich für's Nervenkostüm. Und das tun wir Gitarristen nun mal: bei jeder Gelegenheit überlaut autistisch vor uns hin dudeln. Ich halte es für absolut NOTWENDIG, dass die Verkaufsleute dafür Regeln aufstellen, um ihre Nerven zu schonen, ihre Laune zu behalten, die Kommunikation untereinander und mit den Kunden zu ermöglichen und damit den Geschäftserfolg zu sichern. Ich war einmal in meinem Leben bei MP in Ibbenbüren - ganz im Ernst: da Verkäufer sein? Für kein Geld der Welt! Den Lärm hält keine Sau aus. Mein Respekt vor den Jungs, die da den ganzen Tag verbringen und ihre Arbeit tun müssen - das ist die Hölle.

Ich halte mich an die Regeln und betrachte mich in Läden als Gast und bringe dem Verkäufer (=Gastgeber) entsprechenden Respekt entgegen. Unter anderem, weil ich ja vielleicht mal eine Sonderkondition raushandeln will. Und sei es nur, dass ich (in zwei Läden) zu den wenigen Kunden gehöre, die sich mal eine Gibson vom Haken nehmen dürfen, ohne vorher zu fragen. Und'nen Kaffe angeboten kriegen, auch wenn sie nichts kaufen. :D

Wenn ihr ehrlich seid: Es ist doch nicht so, dass nur der Laden euer Geld will - ihr wollt doch auch was vom Laden haben, oder? Ne ehrliche Beratung, ein paar Tips, mal einen guten Preis, 'ne Handvoll Plektren umsonst oder ein Telefonat mit dem Vertrieb, ob man vielleicht mal Gerät xy zum Test herbekommen könnte..... Warum also die Verhandlungsposition durch nervtötendes Auftreten versauen? Macht ein kluger Verkäufer ja auch nicht.

BTW: bei meinem Stammdealer ist auch "Blues in A" auf der Liste... und die anderen "üblichen Verdächtigen" :) Ich spiel gern "Little Wing" - das scheint nicht so verbreitet zu sein. Grundsätzlicher Tip: schafft euch mal mehr als 10 Stücke Repertoire drauf, schon ist das Problem erledigt.
 
Also ich fasse das ganze auch eher als Gag auf. Wenn ich in einem Laden wirklich vom Verkäufer dumm angemacht werden würde, weil ich Smoke On The Water spiele, würd ich in dem Laden nichts mehr kaufen.

Wenn ich in dem Laden mehrer hundert oder tausend Euro für ne Gitarre lasse, dann kann dem Verkäufer doch scheißegal sein, was ich auf der Gitarre spiele.
 
Also ich hab mit den Örtlichen Gitarrenläden immer nur gute Erfahrungen gemacht, nix mit verbotenen Liedern oder schlechte Beratung. Ich wurd -ob ihr es glaubt oder nicht- sogar gefragt ob ich mal ein paar Gitarren anspielen möchte
 
Also mit verbotenen Liedern hab ich nicht wirkich Probleme, ich spiele die üblichen Verdächtigen garnicht mehr, weil ich sie daheim so oft gespielt hab, dass sie mir zum Hals raushängen... wegen irgendwo testen, woanders kaufen...
Ich würde nie die Zeit eines Verkäufers bei unserem kleinen Laden in Koblenz beanspruchen, um etwas zu testen was ich dann nicht kaufen werde, weil dieser Laden im Equipent sehr teuer is, ich lass nur mein Geld da an Zubehör (Gurte, Saiten, Pleks)... Und wenn ich bei meinem "großen" Stammladen was teste, dann kauf ichs da auch..vorausgesetzt es gefällt mir, weil die mir das direkt einstellen, und ich weiss dass ich da bei Reklamationen keine Probleme haben werde,,,,
 
N
  • Gelöscht von LennyNero
  • Grund: Nekroposting
SkaRnickel
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  • Grund: Nekroposting

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