Theorie - wie wichtig für mein Ziel (Improvisation bzw. Spielen selbst beibringen)?

  • Ersteller Vikinggitarre
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Theoretisches Verständnis ist ein Muskel. Ihn zu trainieren schadet nicht Bzw nur in den seltensten Fällen. Es gibt keinen logischen Grund, den Musikel nicht zu trainieren und den Tatsache, dass es auch Musiker gibt die es ohne geschafft haben halte ich nicht für eine hinreichende Bedingung, zumal wir nicht einwandfrei feststellen können auf wen das nun zutrifft.
....möchte ich 100Prozent unterschreiben.
Ein Aspekt noch dazu, der sich dann wieder direkt auf das ursprüngliche Thread-Thema bezieht:

Wenn man so Musik macht wie ich es seit gut 45 Jahren mache, besteht die Gefahr (so geht es mir) dass man so in dieser "haptischen Bauchgefühl"- Welt lebt, dass es unmöglich wird da theoretische Dinge plötzlich mit einfließen zu lassen...diese Welt scheint mir so weit weg, ich kriege das nicht (mehr) vereinigt!

Da ist zwar nicht jeder so unflexibel wie ich es bin, dennoch ein Plädoyer dafür von Anfang an beim Lernen eines Instrumentes sich mit Theorie zu beschäftigen. Wenn das quasi mit den spielerischen Fortschritten "synchron" läuft hat man nach einigen Jahren ne ausgewogene gesunde Basis die für alle Belange des Musizierens breit genug aufgestellt ist, mit allen spielerischen, theoretischen und kreativen Möglichkeiten!
 
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durch Beitrag #53 gelernt habe auch wahrscheinlich falsch.
Gilt in dem Fall vielleicht für Jimmy Page. Werde ich aber auch noch einmal recherchieren, in wie weit das wirklich belegt ist.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Für mich ist es jedenfalls seltsam, dass wirklich viele der Rockstars, die in den späten 60ern angefangen haben, irgend etwas studiert und viele ein Studium auch abgeschlossen haben. So weit mir bekannt ist, war ein Musikstudium nicht dabei.
 
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Wie gesagt, die Wahrheit liegt auf dem Platz ...

Es gibt genug die Musiktheorie beherrschen und dafür ihr Instrument nicht ;)
Beispiel: 2 studierten Jazzmusiker konnten unsere Band nicht mitmachen, da sie das geforderte nicht spielen konnten (1 x Gitarre, 1 x Drums)

Optimal ist, man kann beides ;) Sprich Theorie und Praxis

Aber was mir hier im Forum schon aufgefallen ist, da unterhalten sich ein paar Kandidaten über Theorie wie Profis und beherrschen ihr Instrument auf Anfänger bis Fortgeschrittenenlevel.

Dies ist deutlich öfter der Fall als vise versa .....

Da sind mir dann Gitarristen wie @OldRocker 100x lieber, die auf der Bühne stehen, spielen und Spaß haben und ihr praktisches Handwerk verstehen ...
 
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Wenn das quasi mit den spielerischen Fortschritten "synchron" läuft hat man nach einigen Jahren ne ausgewogene gesunde Basis die für alle Belange des Musizierens breit genug aufgestellt ist, mit allen spielerischen, theoretischen und kreativen Möglichkeiten!
(y)
 
Da sind mir dann Gitarristen wie @OldRocker 100x lieber, die auf der Bühne stehen, spielen und Spaß haben und ihr praktisches Handwerk verstehen ...
Ooooh, danke für die Blumen...aber woher weißt du wie ich spiele?:ROFLMAO:;)
 
Ups, das war etwas konfus :) Auf dem Handy verliere ich als den Überblick :ROFLMAO:

Eventuell ist auch der Glühwein schuld
 
Für mich ist es jedenfalls seltsam, dass wirklich viele der Rockstars, die in den späten 60ern angefangen haben, irgend etwas studiert und viele ein Studium auch abgeschlossen haben. So weit mir bekannt ist, war ein Musikstudium nicht dabei.

das kann gut sein. Aber der Thread beschäftigt sich ja nicht mit der Frage, ob man ein Musikstudium braucht oder nicht.
Kenntnisse, auch sehr tiefgehende, kann man sich ja sehr gut auch ohne Studium aneignen. Insbesondere (aber nicht ausschließlich) wenn man ein (anderes) Studium absolviert hat, ist man in der Lage, sich Inhalte selbstständig anzueignen.

Aslo wenn es allerdings die Frage des TE war, ob man ein Musikstudium abschließen muss um Gitarre zu spielen, können wir die Frage ja vermutlich einstimmig verneinen ;)
 
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Mein Ziel ist es vorallem zu Improvisieren und die meisten Sachen über lange Zeit gesehen selber zu machen.
mir ein Buch zu besorgen: Harmonielehre endlich verstehen teil 1 Wolfgang Meffert.

@MrPolli ,
da schiessen wir wohl etwas über das Ziel hinaus:redface:. Zur Zeit sind bei ihm wohl keine "professionelle" Ambitionen in Sicht. Ein gutes Buch, dieses kenne ich leider nicht, kann sicher nicht schaden:rolleyes:.
 
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Also wenn ich da so an die Bücher denke mit denen ich früher gearbeitete habe, teilweise sogar immer noch arbeite, kommen mir immer wieder die Werke von Peter Fischer ins Gedächtnis. Allen voran Rock Guitar Secrets. Da werden sehr viele der notwendigen theoretischen und technischen Bausteine praxisgerecht gemeinsam vermittelt. Und dazu jede Menge Beispielübungen, Licks und Jamtracks um das gelernte direkt in die Finger zu kriegen.

ist natürlich ein wenig älter, aber deshalb ja noch nicht schlecht.
 
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ist natürlich ein wenig älter, aber deshalb ja noch nicht schlecht.
Ich kenn nur die Videos von ihm. Da hab ich manchmal den Eindruck, daß er vergisst, das er nicht nur Studenten vor sich hat.
In Buchform, dann vielleicht auch mit Hilfe solcher Videobeispielen, ist er bestimmt ein guter Lehrer. Ich denke auch nicht, daß sowas schnell veraltet, worum es geht, war schon vor 50Jahren auch nicht gross anders:).
 

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