Tonarten für Deathcore

  • Ersteller Tauboga
  • Erstellt am
Alle Wege führen nach Rom :)

Ich wage mal zu behaupten, ob man so lange irgendwas spielt, bis es harmoniert oder sich auf sein Harmonielehren-Wissen beruft und direkt das passende schreibst, ist für das Ergebnis grundsätzlich egal.

Effektiver und professioneller ist natürlich der zweite Weg. Und damit schränkt man sich nicht ein, denn wie ich schon oft sagte: Es gibt fähige Komponist sowohl mit, als auch ohne Harmoniewissen.
 
@TE

Hey,

ich dacht ich meld mich jetzt auch mal zu Wort, hoffentlich werd ich nich zerfetzt^^

Ich denke du solltest nicht nachfragen welche Tonarten stanartmäßig verwendet werden, da du dich dann genauso 0815 mäßig anhören wirst wie alle anderen Deathcorebands, viele wollen ja wie Suicide Silence, o. As blood runs black klingen, was denen auch gelingt, aber du wirst schnell feststellen, dass wenn du selber son zeug schreiben willst dir das schnell aufn Sack geht, weil sich alles gleich anhört. So gings mir jedenfalls. Deswegen würd ich dir raten eher bisschen Theorie anzuschauen, statt sinnlos drauf los zu shrammeln. (bin selber auch noch dabei mich so bisschen zurechtzufinden^^)

Hast du mal Veil of Maya (das neue ID Album) gehört? Sowas is mal was neues, oder das Ares Album von Salt the Wound, oder Born of Osiris. Versuchs mal mit sowas, anstatt dem normalem Kram.

E: ich glaub das war jetzt überflüssig, das Problem scheint ja gelöst...mhh...msit find hier keine löschfunktion...
 
Alle Wege führen nach Rom :)

Ich wage mal zu behaupten, ob man so lange irgendwas spielt, bis es harmoniert oder sich auf sein Harmonielehren-Wissen beruft und direkt das passende schreibst, ist für das Ergebnis grundsätzlich egal.

Effektiver und professioneller ist natürlich der zweite Weg. Und damit schränkt man sich nicht ein, denn wie ich schon oft sagte: Es gibt fähige Komponist sowohl mit, als auch ohne Harmoniewissen.

wie viele Möglichkeiten gibt einem die Harmonielehre, einen harmonischen Ton zu finden? Unzählige! Bis ich die alle durchprobiert habe, kann ich das auch probieren und komme am End im Schnitt auf den gleichen Zeitaufwand! Aber dazu kommt noch, was sich in meinem Ohr als gut und passend anhört, muss noch lange nicht der klassischen Lehre entsprechen! und so "verbietet" mir die Lehre sogar manche Tonkombinationen, die mir gefallen könnten... wenn sich alle Musiker an die Harmonielehre halten würden, wäre uns so manche gelungene Komposition verschlossen geblieben (Meshuggah, Cacaphony...)

@TE

Hey,

ich dacht ich meld mich jetzt auch mal zu Wort, hoffentlich werd ich nich zerfetzt^^

Ich denke du solltest nicht nachfragen welche Tonarten stanartmäßig verwendet werden, da du dich dann genauso 0815 mäßig anhören wirst wie alle anderen Deathcorebands, viele wollen ja wie Suicide Silence, o. As blood runs black klingen, was denen auch gelingt, aber du wirst schnell feststellen, dass wenn du selber son zeug schreiben willst dir das schnell aufn Sack geht, weil sich alles gleich anhört. So gings mir jedenfalls. Deswegen würd ich dir raten eher bisschen Theorie anzuschauen, statt sinnlos drauf los zu shrammeln. (bin selber auch noch dabei mich so bisschen zurechtzufinden^^)

Hast du mal Veil of Maya (das neue ID Album) gehört? Sowas is mal was neues, oder das Ares Album von Salt the Wound, oder Born of Osiris. Versuchs mal mit sowas, anstatt dem normalem Kram.

E: ich glaub das war jetzt überflüssig, das Problem scheint ja gelöst...mhh...msit find hier keine löschfunktion...

+1
 
doch, genau das behaupte ich. Ich nehme das im Rechner auf und spiele dazu, bis das harmoniert.
ja klar, wenn du das so inneffektiv machen willst, is das deine sache. Trotzdem können ja andere durchaus das Können erlangen wollen, dass man eben realisiert dass das RIff in B Moll ist, und man es deswegen erstmal mit B Moll bei den Leads probiert.

ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass du unbewusst genau dasselbe machst. du spielst nich bewusst B Moll aber trotzdem wirst du unbewusst zu den Tönen von B Moll greifen, mit vielleicht ein 2 Ausnahmen, welche dann am besten noch Töne aus B Harmonisch/Melodisch Moll sind.
 
wie viele Möglichkeiten gibt einem die Harmonielehre, einen harmonischen Ton zu finden? Unzählige! Bis ich die alle durchprobiert habe, kann ich das auch probieren und komme am End im Schnitt auf den gleichen Zeitaufwand! Aber dazu kommt noch, was sich in meinem Ohr als gut und passend anhört, muss noch lange nicht der klassischen Lehre entsprechen! und so "verbietet" mir die Lehre sogar manche Tonkombinationen, die mir gefallen könnten... wenn sich alle Musiker an die Harmonielehre halten würden, wäre uns so manche gelungene Komposition verschlossen geblieben (Meshuggah, Cacaphony...)

Wenn ich die Regeln kenne, dann kann ich sie auch bewusst nicht befolgen. Ich weiß welche Töne passen, aber auch welche nicht passen. D.h. auch in diesem Fall kann ich ohne rumprobieren direkt die Töne nehmen, die vielleicht einen disharmonischen Klang in das ganze bringen können. Danach höre ich es mir an. Klingt es dann schon so, wie ich will, bin ich froh. Wenn nicht, dann nehme ich andere Töne. Aber das ist weitaus weniger "Stochern im Heu", als einfach alles zu probieren.
Naja, was solls, jeder darfs ja machen wie er will. Aber ein Regelwerk ist nicht gleichzusetzen mit Schranken. Tritonus, Zwölftonmusik, etc. etc. ..... auch all diese Dinge bildet die Harmonielehre ab, also nicht immer nur an das schöne und nette in der Harmonielehre denken :D Zudem bedenkt bitte, dass die Harmonielehre auch nicht schön klingende Tonleitern beinhaltet, die auch in vielen "brutaleren" Songs verwendet werden.

Regeln sind wunderbar, wenn man weiß, wie man sie einsetzen muss. Und ich würde soweit gehen und behaupten, dass jeder Gitarrist (bzw. Musiker), der sich auch in der Theorie wunderbar auskennt und weiß, wie sowas einzusetzen ist, jedem anderen Musiker allein vom Wissen der Möglichkeiten her überlegen ist.
Da kann man natürlich dann z.B. das Argument Kurt Cobain bringen, der keine Ahnung von nichts hatte. Aber naja, da sind halt noch ne Menge andere Faktoren mit vertreten, die diese Musik so toll macht.

Finde es aber grundsätzlich blöd jemanden explizit zu sagen, er solle sich keine vorhandenen Songs oder Theoriewissen aneignen. Das ist definitiv der falsche Tipp ...
 
Finde es aber grundsätzlich blöd jemanden explizit zu sagen, er solle sich keine vorhandenen Songs oder Theoriewissen aneignen. Das ist definitiv der falsche Tipp ...

Ich zitiere nochmal...

Schade, dass junge Musiker nicht mehr einfach loslegen, Ideen umsetzten und die Theorie dahin schieben, wo sie hingehört... in den Mülleimer (ich brauche die Hamonielehre, weil sie mir erleichtert, eine Zweitstimme zu finden, ein Solo über Akkorden zu platzieren, aber am Anfang sollte sie mal keine Rolle spielen!!!)

Psy hat damit schlicht und einfach den Ratschlag gegeben, sich nicht zu sehr in Schema F pressen zu lassen und einfach das machen, was einem gefällt. Das kann und darf nicht verkehrt sein. Wer das anders sieht, dem ist Kreativität wohl auch vollkommen schnuppe.

Ja, Harmonielehre hilft. Nein, sie ist nicht der heilige Gral des Komponierens.

Nochmals, der TE hat nach Tonarten des Deathcore gefragt in denen Deathcore komponiert wird. Ausser MOLL kann da aber keiner eine allumfassende und befriedigende Antwort geben und hilft damit erstmal null.

Was hilft ist:

- Lieblingssongs anhören und analysieren
- selbst einfach mal riffen und schauen was bei rauskommt. Was gefällt bleibt....
- Theoretische Basics aneignen (wenn schon vorhanden, super)
- Aufnehmen was man zusammenspielt, arrangieren und rumprobieren. Learning by Doing hat noch keinem geschadet.

KEINER hat geschrieben, dass man sich mit Harmonielehre garnicht beschäftigen soll. Auch Psy nicht. Die Ansichten der einzelnen User unterscheiden sich einfach. Da gibts die "probiers aus, was gut ist hörst du schon" Fraktion und die "schau dir die Tonleiter an in der du komponieren willst und puzzle die Töne wie im Baukasten aneinander"-Fraktion. Beides "kann" evtl. zum selben Ergebnis kommen, beides hat seine Vor- und Nachteile.
Aber keines von beiden ist die endgültige Antwort für Anfänger, das Universum und überhaupt. Das ist nur 42 :D
 
ja klar, wenn du das so inneffektiv machen willst, is das deine sache. Trotzdem können ja andere durchaus das Können erlangen wollen, dass man eben realisiert dass das RIff in B Moll ist, und man es deswegen erstmal mit B Moll bei den Leads probiert.

ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass du unbewusst genau dasselbe machst. du spielst nich bewusst B Moll aber trotzdem wirst du unbewusst zu den Tönen von B Moll greifen, mit vielleicht ein 2 Ausnahmen, welche dann am besten noch Töne aus B Harmonisch/Melodisch Moll sind.

für was brauch ich dann das Wissen, in welcher Tonart ich spiel?
 
für was brauch ich dann das Wissen, in welcher Tonart ich spiel?
es geht schneller, weil du dir dieses unterbewusste erst angeeignet hast. wenn du von anfang an weisst was du machst kommst du sehr viel schneller an den punkt. dann hast dus nämlich auch im gefühl und musst nicht nachdenken. aber trotzdem weisst du zusätzlich was du machst
 
void: du liest auch nur das, was dir in den Kram passt... nochmals den obigen Post von Azriel lesen...
 
ich hab mich auf deinen nicht auf azriels post bezogen. und da meintest du, du bräuchtest das alles nich weil dus ja im gefühl hättest. dass azriel und ich übereinstimmen hatten wir schon letzte seite geklärt
 
@Azriel: Wenn ich den Thread so lese, dann habe ich aber doch irgendwie den Eindruck, dass empfohlen wird, nicht die Theorie zu lernen :)

Egal, der TE interessiert sich hier eh nicht mehr für. Bin raus :)
 
@Azriel: Wenn ich den Thread so lese, dann habe ich aber doch irgendwie den Eindruck, dass empfohlen wird, nicht die Theorie zu lernen :)

Egal, der TE interessiert sich hier eh nicht mehr für. Bin raus :)

Nein, darum geht es nicht - auch Kollege Void hat mich nicht ganz verstanden. Ich komme von der klassischen Gitarre und da ist die Theorie Grundlage, um die Kompositionen zu verstehen und nachvollziehen können. Ich zähle mich also zu den Gitarristen, die durchaus firm sind in der Theorie und Harmonielehre. Heute nutze ich sie vor allem, um eben auch Zweistimmigkeit zu komponieren, auch wenn ich das nicht als Dogma oder Diktat verstehe,sondern als Krücke. Ich nutze sie auch zumKomponieren von Soli, auch wenn ich lieber das aus dem Gefühl heraus mache - aber man kann sich kopfmäßignicht davon trennen,auch beim "Playing along" hat man die Theorie imKopf.

Ich meine jetzt ganz konkret beim Komponieren denke ich nicht darüber nach, ob der Lauf nach dem Fis Moll Akkord in die Harmonie passt, so lange er sich gut anhört... ich denke nicht darüber nach, ob die Singlenotes auch nach der Harmonioelehre "erlaubt" sind.

Ob jetzt das Riff in E-Moll ist und die Läufe darüber in Harmonisch E-Moll laufen um dann auch in den Deathcore zu passen halte ICH allerdings für hinderlich... das sollte eben meiner Meinung nach keine Rolle spielen... gerade als Anfänger sollte das keine Rolle spielen.
 
Ob jetzt das Riff in E-Moll ist und die Läufe darüber in Harmonisch E-Moll laufen um dann auch in den Deathcore zu passen halte ICH allerdings für hinderlich... das sollte eben meiner Meinung nach keine Rolle spielen... gerade als Anfänger sollte das keine Rolle spielen.
Ok und wer genau hat jetzt behauptet dass man es SO machen sollte?
 
das ist mir jetzt zu müßig, darauf zu antworten... weil das den ganzen Thread wieder aufrollen würde. Einfach den Thread nochmals lesen!
 
Oh nein Psywaltz...jetzt hast du den Kreislauf unterbrochen!

Wie soll sich diese Diskussion denn nun weiter im Kreis drehen?
 
Mist! Ich dachte, ich habe ihn geschlossen!!!
 
Ach du Jungspund :rolleyes: mach dir doch nicht Gedanken um sowas. Metal hat keine festen ''Have-to"-Regeln.
Aber benutz doch ein bisschen Chromatik und harmonisch Moll, vielleicht melodisch Moll. Noch was,
Metal kommt nicht von Theorie sondern Feeling ,Gehör und Technik. Soll aber nicht heissen alle Metaller haben keine Ahnung was sie spielen(!) :eek:.
Binde dich zudem nicht an etwas, sei kreativ, mach was eignes.
 
spiel doch einfach irgendetwas und sag es ist deathcore... die meisten bands sind nicht mal deathcore..werden aber von allen in diese schublade gesteckt. das meiste ist deathmetal punkt!!!!!!

aber mach so tief wie es geht. aber die meisten sind auf drop a tuning, dass heißt auf b stimmen und dnan die oberste nochmal einen ton runter a e a d f# h glaub ich zumindest
 
spiel doch einfach irgendetwas und sag es ist deathcore... die meisten bands sind nicht mal deathcore..werden aber von allen in diese schublade gesteckt. das meiste ist deathmetal punkt!!!!!!

aber mach so tief wie es geht. aber die meisten sind auf drop a tuning, dass heißt auf b stimmen und dnan die oberste nochmal einen ton runter a e a d f# h glaub ich zumindest

Geil, Alter!
Am besten mit .009er Saiten, auf 'nem Übungsverstärker und mit Gain und Bass voll aufgedreht, dann knallt das auch voll krass!
 

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