Unterschied zwischen einer billigen Gitarre und einer teuren Gitarre?

von BlackMetalhead, 24.08.16.

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pedaltrain
  1. BlackMetalhead

    BlackMetalhead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #1
    Hallo zusammen,

    was ist der Unterschied zwischen einer billigen und einer teuren Gitarre?
    Ich habe nur billige Gitarren unter 300€ und bin sehr zufrieden damit, mein Sound klingt dank intensiven Einstellungen wie aus dem Tonstudio. Ich könnte nicht raushören ob etwas mit einer teuren oder billigen Gitarre aufgenommen wurde. Ich kann auch keinen Unterschied zwischen einer teuren Gitarre und einer billigen erkennen. Der Sound kommt doch schließlich von dem Verstärker und den Effekten, also spielt es doch keine Rolle wie teuer eine Gitarre ist oder?
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 24.08.16   #2
    Der Preis ... ;) :D
     
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  3. hohoho

    hohoho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #3
    Der Unterschied zwischen einer teuren und einer billigen Gitarre ist der Preis :D
    Es gibt gute billige Gitarren, wie es auch schlechte teure Gitarren gibt.

    Was aber den Sound angeht ... als allererstes in der Kette stehen die Finger, dann kommt die Gitarre, dann erst Effekte und Amp. All diese Teile haben Einfluß auf den Sound, den man am Ende hört.
    Wenn dir z.B. der Ton schnell abstirbt ( Deadspot ), dann nützt dir auch der beste Verstärker oder die besten Effekte nur wenig.
     
  4. MS Raz

    MS Raz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #4
    Naja der Preis wird ja durch viele Dinge nach oben getrieben bei Gitarren, Name, Custom Shop, Relict ... und so weiter sind oft Sachen die am Sound auch nicht viel ändern sondern nur am
    Aussehen ggf. Bespielbarkeit und Haptik, aber das ist Geschmackssache.

    Es gibt ja schon Pickups was oft weit mehr als 300 Kosten, ob die aber den Sound auch nach oben treiben da Streiten sich die Vodoo Priester.
    Interessantes Thema dazu: https://www.musiker-board.de/threads/boutique-pickups-alles-nur-voodoo.643070/
     
  5. Markusaldrich

    Markusaldrich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #5
    Wenn du ein wenig nachdenkst, würdest du auf den Grund der Preisunterschiede kommen.
    Handarbeit gegen Fließband
    Billiglohnland gegen Industrienation
    Qualität von Hardware und Hölzer

    Das sind nur ein paar Ansätze. Wenn du mit deinen Gitarren zufrieden bist ist auch alles gut.
     
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  6. Maltodextrino

    Maltodextrino Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #6
    Naja "Unter 300€", das würd ich ja nun nicht als gnadenlose "Billiggitarre" einordnen. So um die 200 Euro kriegst du ja schon Gitarren, die teilweise die selben Komponenten wie die teuren Varianten haben, aber dann halt als "Massenware" hergestellt werden, mit einigen günstigeren Komponenten und aus Holz was nicht jahrelang getrocknet ist. Klar, die meiste Musik klingt mit "billigen" erstmal nicht anders, besonders wenn du viele Effekte und Verzerrer oder so benutzt. Manchmal klingen billige auch "besser". Ich hab zum Beispiel eine wirklich "billige" E-Gitarre, die total leicht und biegsam ist, eigentlich total nervig. Aber der Ton ist viel "schneller" und durchdringender als bei meiner mittelteuren Gitarre die stabiler ist. Trotzdem würd ich, wenn ich reich wäre, versuchen meine mittelteure Gitarre (Aus Indonesien Produktion) in einer teuren Ausführung (USA Produktion) zu bekommen. Warum? Weil am Hals ein kleiner Fehler am Holz ist, weil da Lack so dick ist, dass der Klang wohl ein bischen drunter leidet und weil das Holz erstaunlich schwer ist, wahrscheinlich nicht professionell getrocknet und dadurch billiger. Meine Hoffnung wäre dann, dass so eine teure Gitarre dann besseres Holz und besseren Lack hat. Der Soundunterschied zwischen solchen Gitarren (300 Euro und 2000 Euro) ist dann "spürbar" aber für den Normalbürger wohl kaum auszumachen. Und nicht weil etwas teurer ist klingt es dann auch "besser" oder "passender". Und Vergleiche machen natürlich auch nur Sinn zwischen gleichen Modellen. In meiner vorletzten Band da war der Gitarrist der hat am Anfang ne 300 Euro Gitarre gespielt und das klang gut. Plötzlich kam er mit einer 2000 Euro Les Paul an, sein ganzer Stolz, und in der Band hörte man ihn plötzlich gar nicht mehr weil der Sound viel zu dumpf war. Da hilft dann auch nicht das teure Geld. Aber das wär mit ner 300 Euro Les Paul Kopie wohl ähnlich gewesen... Also dieses "Der Sound kommt doch aus dem Verstärker und aus den Effekten" das würd ich so wohl nicht unterstreichen. Besonders wenn du cleane Sachen spielst bist du darauf angewiesen, dass die Gitarre selber die Grundlage liefert, da können die Effekte nicht viel dazuzauebern. Aber wenn du glücklich mit deinen Gitarren bist und es für deine Musik passt, dann brauchste doch auch keine teure...

    PS: Hier ein Videovergleich, aber meistens spürt man die Unterschiede nur wenn man die selber in der Hand hat:
    Interessant was der Tester sagt: Bei der "billigen" Squier Variante klingen die Pickups nicht so laut wie bei der teuren Fender. Ich denke diesen Unterschied hört man auch ein wenig im Video und es ist dann nicht nur einfach die Lautstärke sondern ein bischen subtiler ein "vollerer" Klang. Für einen Profimusiker wohl ein Grund zur teureren Variante zu greifen. Vielleicht ist es aber auch nur ein Trick der Firma, die bei der teureren Variante ein paar Wicklungen mehr bei den Tonabnehmern drauf macht um ihr mehr Output und damit den "wertvolleren" Charakter zu geben... Keine Ahnung... Ansonsten "fühlen sich beide Gitarren total gleich an, bis aus das Finish(Lack)" sagt der Tester. Klar, wenn die billige nicht gut wäre würde sie ja kaum einer kaufen. Aber es ist halt schon ein Unterschied. Ob einem das wichtig ist, ob einem das Geld das wert ist, ist eine andere Frage.
     
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  7. Paruwi

    Paruwi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #7
    was genau ist 'billig' und was ist 'teuer' für dich ?

    Habe selbst lange auf 'billigeren' ( 300-800€ ) Gitarren gespielt,
    war auch lange Zeit sehr zufrieden damit
    aber
    seit ich mehrere 'teurere' Gitarren ( 1000-2000€ ) besitze
    höre, sehe und fühle ich den Unterschied,
    und möchte nicht mehr zurück
     
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  8. hack_meck

    hack_meck MB Lounge & Co. Moderator HFU

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    Erstellt: 24.08.16   #8
    Hat dein Nick etwas mit deiner bevorzugten Musikrichtung zu tun?

    Falls ja, sehe ich den Amp als wichtigeres tonbildenderes Element und man wird den Unterschied an investierten Geld auch an der Stelle am ehesten merken.

    Es gibt andere Musikrichtungen, wo man mehr Unterschied - bereits von der Gitarre - hört - z.B. Jazz mit Archtops ...

    my2ct
    Martin
     
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  9. Robin Masters

    Robin Masters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #9
    Geht mir genauso. Hab lange nichts vermisst, seit ich aber zwei ESP's besitze spiele ich fast nichts anderes mehr. Viele subtile aber auch offensichtliche Gründe:

    - Klang, klar das muss passen

    aber dann auch:

    - Hals und Bünde
    - also insgesamt Bespielbarkeit
    - Stimmstabilität
    - Einstellbarkeit (z. B. trussrod access)
    - Pickups passen zusammen
    - Gewicht
    - ...

    Grüsse,
    RM
     
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  10. Nashvillian81

    Nashvillian81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #10
    Was ist der Unterschied zwischen einem billigen und einem teuren Auto, zwischen einem Tiefkühl Fertigmenü und einem Sternerestaurant? Es ist immer der Anspruch der dahinter steht. Es gibt Musiker, die klingen auf einem Besenstiel gut und sind zufrieden damit, was vollkommen in Ordnung ist.
    Wer einen Ferrari hat wird mit einem Fiat nicht zufrieden sein und hier würde sich niemand die Frage stellen, denn es ist offensichtlich. Alles daran ist besser, objektiv gesehen.
    Ich finde, dass ich mit meinen cs Instrumenten einfach mehr Spaß am Spielen habe, mich nicht über lausige Elektronik oder scharfe Bundkanten, einem schnarrenden Sattel ärgern muss. Sie spielen sich einfacher, klingen herrlich für mich und inspirieren ohne dass ich daran herumbasteln muss, um sie halbwegs spielbar zu machen.
     
  11. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.16   #11
    Der einzige Unterschied der mir bisher aufgefallen ist (außer Verarbeitung und Materialien):

    Bei einer guten teureren Gitarre hört sich der Sound bei jeder Einstellung gut an. D.h. egal wie ich die Tone- und Volumenregler und Umschalter einstelle, ich erhalte immer einen anderen verwendbaren und sehr feinen Sound der mich oft positiv überrascht. Bei der günstigeren Gitarre kommt der gute Sound oft bei gezielt wenigen Einstellungen die optimal sind. Zum einen sind es sicherlich die besseren Tonabnehmer und die bessere Elektronik aber auch das ganze Zusammenspiel des Gesamtpaketes spielt hier eine Rolle.

    Wenn man natürlich immer nur volle Pulle spielt und das Ganze mit Effekten glattbügelt ist es vielleicht nicht so wichtig. Je puristischer man jedoch einen guten Röhrenamp spielt, desto mehr kann man hören wie die Gitarre die Töne auflöst und ob da was zusammenmatscht bei härteren Anschlag. Ich habe auch oft bei günstigen Gitarren festgestellt, dass der Sound besser wird wenn man den Volumenregler leicht vom Maximum zurücknimmt aber eben etwas leiser. Eine gute spielt gut bis zum Anschlag durch und löst, von Clean mit leichten Anschlag kommend, auch bei wildem Alternativ-Geschrammel jeden Ton auf als wäre er einzeln an der Wand aufgehängt. So ein Effekt habe ich noch bei keiner günstigen Gitarre gehört.

    Wenn man ehrlich ist, ist bei günstigen Gitarren immer etwas was besser sein könnten auch wenn man grundsätzlich mit der Preis/Leistung zufrieden ist. Bei richtig guten und teureren Gitarren passt idealerweise einfach alles und wenn man an andere Gitarren denkt, denkt man nicht an "besser" sondern an "anders".

    Dennoch finde ich es gut wenn man mit seiner - wenn auch günstigen - Gitarre zufrieden ist.
     
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  12. Maltodextrino

    Maltodextrino Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #12
    Und das ist dann natürlich schade und frustrierend, dass oft nicht nur die Art des Instruments sondern einfach der Geldbeutel über guten Sound entscheidet. Bei Metal kann man Glück haben, dass die Verzerrung alles rausreißt. Bei vielen anderen Stilen funktioniert das nur bedingt. Du kannst dir bei vielen Arten von Musik "guten Sound kaufen", das ist ganz klar. Deshalb verkneif ich mir oft einfach auch ein "ich find deinen Sound scheiße", zumindest dann wenn klar ist, dass es am Geldbeutel liegt. Wenn ein junger arbeitsloser Punkmusiker am Straßenrand mit seinem 30 Euro Transistorverstärker und ner Klampfe vom Flohmarkt rummanscht... Was bringt es dann wenn ich dem sage "Ey kauf dir mal einen ordentlichen Röhrenverstärker, nen neues Pedal und ne Fender Jaguar, dann klingt das so fett wie es dir vorschwebt!"? Nichts. Trotzdem ist der Typ vielleicht kreativer und hat mehr zu sagen als wenn da ne Schülerband mit 4 Gibsons und Vox Verstärkern ankommt die vom Geld der Eltern gekauft wurden und dann halt irgendwie angenehmer klingen. Auch in der Musik, überall Ungerechtigkeit und Ungleichheit! Das pragere ich an! Teure Gitarren für alle! Aber ich will hier nicht zu politisch werden... ^^
     
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  13. Watt83

    Watt83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #13
    Ich sehe diese threads immer mit einem weinend und einen lachend Auge.jeder glaubt er wäre schlau der eine mit seiner z.b gepimpten harley Benton Gitarre der andere mit seiner handgeklöppelten custom Gitarre.

    Manchmal hab ich das gefühl solche threads dienen nur dazu die stimmung aufzuheizen.

    Und wenns der gefühlte tausendste Thread dazu ist jeder hält an seiner meinung fest.
     
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  14. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #14
    Obwohl, die Sommerferien sind doch schon vorbei, oder?:gruebel::D
     
  15. hack_meck

    hack_meck MB Lounge & Co. Moderator HFU

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    Erstellt: 25.08.16   #15
    Nicht überall ....

    Und warum sollte eine Diskusdionsplattform im Weg stehen, wenn jemand diskutieren möchte ;) ? Auch wenn es Runde 1000 zum gleichen Thema ist - wie in jedem guten englischen Pub, wo das Wetter mindestens 1x am Tag Thema ist.

    Gruß
    Martin
     
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  16. Watt83

    Watt83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #16

    Im grund gedanken geb ich dir recht.Aber es kommt aber doch wieso immer das selbe dabei raus endet meistens im kleinkrieg .

    Wenn einer glücklich ist mit seiner low budget gitarre ist von mir ausgerne ,wenn einer glücklich ist mit seiner custom gitarre von mir aus auch gerne.
     
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  17. clone

    clone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #17
    Der Sound kommt von der gesamten ´Kette´, beim spielenden Menschen angefangen... .

    Aber, was hast du denn so als Verstärker und an Effekten so am Start und was spielst du so?
    --- Beiträge zusammengefasst, 25.08.16 ---
    "gnadenlos" wohl nicht, "Billiggitarre" aber doch wohl schon. Und z.B. bei einer Semi eigentlich auch schon "gnadenlos" ....
     
  18. gaddy1

    gaddy1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #18
    Hallo Zusammen,

    stimme dem Vorredner zu und gehe da auch ein wenig mit Paruwi (Post #7) konform. Habe neben den FGN´s selbst auch eine Squier CV Strat, die (meiner Meinung nach) gut ist und (ehrlich gesagt) für meine bescheidenenen Künste auch vollkommen ausreichend wäre.

    Z.B. hatte ich gestern so ein Erlebnis. Konnte beim Kauf meiner FGN Expert (mehr dazu im FGN-Userthread) auch unter vergleichbaren Bedingungen (Amp als auch -einstellungen) eine Custom Made Gitarre aus Polen für > 4000,- Euro testen. Die Gitarre sieht toll und edel aus, ist wahrscheinlich auch aus sehr teuren Hölzern gebaut, nette Bindings etc, aber war klanglich einfach "tot". Das Justieren der PU´s hat zwar noch etwas gebracht, aber selbst dann war der Vergleich mit Gitarren (nicht nur FGN, sondern auch Ibanez etc.) für unter 1000,- Euro äußerst ernüchternd (für mich als auch für den Besitzer).
    Der Vergleichstest einiger Gibson Paulas oder Fender CS-Strats (ebenfalls > 4000,- Euro um in der gleichen Preiskategorie zu bleiben) war dann allerdings schon wieder ein ganz anderer Schnack.

    Mein persönliches Fazit ist:
    Teuer oder "Billig" liegt im Auge des Betrachters. Sicherlich wird man für eine gewisse Qualität auch etwas Geld hinlegen müssen. Aber es zeigt sich ja immer wieder, dass auch für unter 500,- Euro äusserst akzeptable Instrumente erhältlich sind, deren Qualität für das Können vieler hier im Board (mich auf jeden Fall eingeschlossen) sicherlich ausreichend sind.

    Just my 2 Cents

    Gaddy
     
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  19. hack_meck

    hack_meck MB Lounge & Co. Moderator HFU

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    Erstellt: 25.08.16   #19
    Den Rest des Beitrages unterschriebe ich - aber von der Spielqualität des Besitzers auf die (Ziel-)Preisklasse des Instrumentes zu schließen, da muss ich widersprechen - zumal da "TEUER" ein ziemlich flexibler Begriff ist. Daher ist jedes Instrument seinen Preis wert, welches die Spielkunst, die Spielfreude oder das Ego des Besitzers "glücklich" macht und dadurch dazu beiträgt, dass das Instrument benutzt wird. Und wenn der Besitzer durch eine Brownie Replica die Songs vom passenden Clapton Album lernt ... ist aus meiner Sicht alles gut. (sofern dafür nicht die Familie hungern muss :-) ).

    Und nebenbei finde ich durchaus (auch wenn es etwas provokativ klingt), dass jemand der im Rest seines Lebens einiges richtig gemacht hat (sich also in der Situation befindet sich teuere Instrumente kaufen zu können) sich diesen "Luxus" auf die Jagd zu gehen und zu tüfteln bis er die richtigen Spezifikationen für seine Custom Order zusammen hat ... auch gönnen darf.

    Mit einem Kumpel ist der "running Gag immer" .... Unser Spiel wird niemals gut genug für eine Einladung in die Royal Albert Hall. Aber wenn wir an anderer Stelle erfolgreich sind, dann mieten wir das Ding und laden alle unsere Freunde ein zu unserem Privatkonzert." :D

    Gruß
    Martin
     
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  20. gaddy1

    gaddy1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.16   #20
    Hi Martin,

    ich gebe Dir vollkommen Recht, natürlich soll man nicht von dem Können des Benutzers auf die Preisklasse des Benutzers schließen (vielleicht wären dann einige Hersteller im Premiumsegment schon pleite :D). Ebenso bin ich völlig bei Dir :prost:dass jemand für sein Hobby (egal ob Gitarre, Auto oder was auch immer), welches ihm Spass macht und inspiriert, eine ihm persönlich angemessene Menge Geld investieren darf und auch soll. Die in Japan haben im FGN Custom House schon einige schöne Stücke :rolleyes:. Bin ja im November wieder drüben ;). Die Fender CS haben schon was ebenso finde ich auch die PRS richtig klasse. Leider überwiegt bei diesen Teilen, die mir richtig gut gefallen noch immer die Vernunft (oder die Angst vor der Scheidung :eek:).

    Bei dem Konzert in der Royal Albert Hall bin ich auf jeden Fall dabei :great:. Gerne auch zur Bluessession auf der Bühne.

    Gruß

    Gaddy
     
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