[User-Thread] - Harley Benton Bässe

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Journeyman
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Genau! Noch einer!
Ein Thread für alle begeisterten und weniger begeisterten HB-Bass Besitzer.
Es geht hier allerdings mal vordergründug NICHT darum, die Teile in den Himmel zu loben und anzupreisen, sondern hauptsächlich um den Meinungs-, Wissens- und Ideenaustausch zwischen eben jenen Harley Benton Usern.
Dies soll sich hauptsächlich, da es sich ja hierbei um sehr günstige Instrumente handelt, auf sinnvolle (oder auch weniger sinnvolle) Optimierungsmaßnahmen am
Bass beziehen.

Irgendwelche Schaltungen die eine Offenbarung darstellen?
Wie lässt sich das Potenzial der Instrumente voll ausschöpfen?
Welche Saiten klingen hier toll?
Irgendwelche bewährten Tips für andere User; Dinge die ihr der Außenwelt einfach nicht vorenthalten könnt?

Also ein Platz für Plausch und ernsthaften Diskurs zu technischen (wozu auch das optische gehört ;-) ) Themen rund um die Bässe vom großen T.

Fotos sind natürlich gerne gesehen.

Ich würde mich, wie hoffentlich viele anderen auch, über eine dicke dicke Beteiligung hier freuen.

Jürnü :great::rock:
 
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Everblack
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Dann fang ich ma an=)
Also ich besitz ne Harley Benton Preci Kopie, seit einem Jahr.
Bin aber ziemlich zufrieden damit, Sound ist gut, Bespielbarkeit auch, also da nix zu meckern.
Nur halt Saitenlage und so sind net grad perfekt, mit bisslk Bearbeitung aber eig. ziemlich gut zu spielen, alles in allem gut für Einsteiger, werd ihn aber definitiv ersetzen, wenn ne Band kommt =)
 
Mad*
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Warum sind eigentlich die "höherwertigen" Harleys nicht mehr zu bekommen bei Thomann, liefen die so schlecht?
 
Lindex
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Keine Ahnung, ich hab noch einen der letzten HBB6000 abgekriegt und bin für den Preis super zufrieden damit.
Einmal sauber einstellen, gescheite Saiten drauf und der Bass klingt richtig gut.

Die Hölzer sind jedenfalls mal absolut sahnemässig verarbeitet, minimale Abstriche gibt's bei der mechanischen Ausstattung (die Monorails sitzen z.B. nicht ganz 100%ig in Reihe und die Löcher für die Saitendurchführung durch den Korpus weichen ein wenig ab), aber nichts wirklich dramatisches und tut dem Handling keinen Abbruch.
Fällt auch nur auf, wenn man gaanz genau hinsieht.

Ich habe hier einige, deutlich teurere Bässe rumstehen, aber was Sound und Bespielbarkeit angeht, gehört er zu meinen Lieblingsstücken.

Das geringe Stringspacing ist erstmal sehr gewöhnungsbedürftig und dürfte slapperische Ambitionen schnell zunichte machen, aber zusammen mit dem sehr flachen Hals und einer rekordverdächtig tiefen Saitenlage ist das Ding ein Traum zum schnellen rumfrickeln... :D

Love it! :great:
 
B
bjoerngiesler
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Dann mach ich mal mit. Ich habe einen 4-Saiter Fretless. Z.Zt. ist er allerdings bei Thomann, um die defekte Klinkenbuchse auszuwechseln (hätt ich auch selbst gemacht, aber kriegt mal 'ne Zargenbuchse lokal beim Händler...).

Ich bin allerdings blutiger Anfänger und kann deshalb noch sehr wenig zu dem Gerät sagen, außer daß der Preis unschlagbar ist und er sehr fein "singt".
 
Pred
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Ich hab mir für einen Akustik Auftritt mit der Band extra einen Akustikbass gekauft. Nämlich den Harley Benton HBB30BK. Für das "kleine" Geld echt ein super Instrument. Hab mir zum Glück, auf Grund mehrere Berichte hier im Forum, direkt Lemon Oil für das Griffbrett mitbestellt. Das war richtig trocken und sah deshalb auch nicht ganz so schön aus. Nachdem ich das dann mit dem Lemon Oil behandelt hatte, sah es schon wesentlich besser aus und fühlte sich auch besser an.
Aufjedenfall macht das Instrument richtig Spaß und das ist dann auch (hoffe ich doch) das wichtigste :)

Gruß
Pred
 
A
AmPrayer
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ich hab mir den hotrod als drittbass zugelegt. find ihn ziemlich gut, hab ihn aber noch nicht mit der band getestet.
sieht gut aus, drückt ganz gut, nicht zu schwer, preci-hals und nur 111€ - was will man mehr?

@te: interessant wär in dem thread harley benton mit jack&danny und anderen hausmarken zu vergleichen. der j&d yc-200 klingt für mich sehr interessant mit seinem esche-body
 
Journeyman
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Dann kommt der Thread also langsam ins rollen.
Ich selbst spiele 'nen HBB400TBK, gerade im September gekauft.
Review gibts hier:
https://www.musiker-board.de/vb/reviews/291475-bass-harley-benton-hbb400tbk.html

Bin aber noch auf der Suche nach den richtigen Saiten - habt ihr da irgendwelche Empfehlungen speziell für den Bass?
Ansonsten bin ich auch zufrieden..wie man im Review ja nur schwer übersehen kann.

Bin von Gitarre auf Bass umgestiegen und das Instrument macht so spaß, dass ich z.Zt. riesige fortschritte beim spielen mache.

Muss mal sehen, dass ich ein Mikro Organisieren kann, so dass ich mal paar soundsamples reinstellen kann.
Wäre vielleicht sowieso eine ganz gute Idee, wenn man hier mal seine Setups posten würde mit Soundsamples - wäre eine tolle Orientierungshilfe
 
The Dude
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Bin aber noch auf der Suche nach den richtigen Saiten - habt ihr da irgendwelche Empfehlungen speziell für den Bass?

Eigentlich der falsche Ansatzpunkt. Die Saiten sollten in erster Linie zum Spieler passen, dann ergibt sich die Eignung für ein bestimmtes Instrument meist von selbst.

Welche Sounds magst du denn? Irgendwelche Präferenzen bezüglich des Spielgefühls? Lieber smooth oder rau, hart oder weich, straff oder locker?
 
Journeyman
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lieber smooth und irgendwo zwischen straff und locker...also auf keinen fall labberig aber auch nicht so, dass man sich die finger dran bricht.

soundmäßig: mitten! viele viele mitten!
ich bin absoluter mittenfreak
 
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Wenn du verstärkt Mitten willst, würde ich eher Saiten mit Nickelanteil ins Auge fassen.

Standardsaiten wie d'Addario XL sind eigentlich immer irgendwie passend, aber eben keine "Spezialisten". Dennoch vom Spielgefühl her wahrscheinlich nicht unpassend für dich.

SIT Powerwounds liefern angeblich recht starke Mitten, habe sie aber selbst noch nicht ausprobiert.

Heike hat übrigens ihren Saitenguide überarbeitet und hier vor ein paar Minuten gepostet. Dort findest du auch einige Reviews, die lesenswert sind. Wirf einfach mal einen Blick rein (Beitrag Nr.7):

https://www.musiker-board.de/vb/saiten-zubeh-r/291802-bezug-auf-den-thread-saiten-eine-elementare-einf-hrung.html
 
Journeyman
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Danke hierfür! Werd mich gleich mal an die Lektüre machen.
 
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noch einer: ich spiele jetzt seit über vier jahren einen harley-benton "HBB200BK". ursprünglich hatte ich ihn mir in erster linie deswegen zugelegt, weil ich mir seinerzeit kein wesentlich teureres instrument hätte leisten können (es sollte ja auch noch ein zumindest halbwegs druckvoll klingender amp dazukommen).

mir gefiel das instrument von anfang an sehr - in sachen klang, verarbeitung, bespielbarkeit und design - und ich würde mir erneut einen oder sogar einen zweiten davon zulegen, wenn's erforderlich sein sollte. das einzige was mir am instrument überhaupt nicht gefiel war das übergroße logo auf dem korpus, aber dem war mit einem streifen isolierband schnell abgeholfen.

seit längerer zeit spiele ich auf dem teil ausschließlich auf flatwound-saiten ("d'addario chromes") - vor allem dub, downtempo und so zeugs - und ich finde, es paßt einfach.
 
B
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Ich nochmal. Also, ich hoffe, ich bin bald Ex-HB-Spieler. Meiner hatte zunächst eine Klinkenbuchse mit Wackelkontakt. Eingeschickt, repariert zurückbekommen. Nun hatte ich heute meinen ersten Baßunterricht, bei dem mein Baßlehrer und ich uns mal eines leichten Schnarrens annehmen wollten, das das gute Stück auf dem 6. Bund der D- und G-Saite hat. Dabei haben wir festgestellt, daß die Madenschrauben der Mechanik alle im Eimer sind... will sagen, die Imbus-Aufnahmen der Madenschrauben drehen alle durch.

Also, die Woche wieder an Thomann und Tausch gegen einen Squier VM.
 
Journeyman
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kaputtgedrehte innensechskantmadenschrauben sind leider keine seltenheit- hatte ich schon bei allen instrumenten mit den teilen.
an so kleine innensechskantköpfe sollte man nur mit wirklich hochwertigem werkzeug rangehen, ansonsten schließt das ganze nicht bündig und man kanns vergessen.
was helfen kann ist ein etwas größerer schlüssel, ist allerdings bei so kleinen schräubchen immer schwierig.

dennoch viel glück mit dem squier :)

postet doch mal bilder - oder spielen wir alle den selben bass??
 
Xarfax
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Ich bin mit meinem HBB5000 auch sehr zufrieden. Hab auf nem Yamaha RBX 374 angefangen und mir dann mal einen HB gegönnt, weil ich mal en 5-saiter haben wollt. Eigentlich kann ich alles gesagte nur bestätigen. Die Bespielbarkeit ist wirklich gut und die flache Saitenlage läd zu schnellen Spielweisen nur ein. Aber auch die angesprochenen Innensechskantschrauben kenn ich. Davon ist bei mir auch eine platt bzw. rund. Hab sie mit Mühe und Not rausdrehen können (Schraubendreher und Zange sei gedankt). Diese befästigte aber nur die Abdeckung der Halsstellschraube, also ein nicht zu wichtiges Teil.
Der Bass ist noch vom Vorbesitzer (ja, ich habe ihn gebraucht gekauft). Mit Hartke ProSteels besaitet, welche mir vom Sound sehr zusagen. Lediglich an das Spielgefühl muss man sich gewöhnen (auf dem Yamaha spiel ich mit Nickelsaiten), die sich doch wesentlich "glatter" anfühlen und auch "runder" klingen.
Eine Freundin von mir hat ein anderes Modell von HB. Ich glaub das ist ein HBB200BK...den kann man spielen, ist aber - meiner Meinung nach - nicht mit meinem eigenen vergleichbar. Meiner könnte etwas leichter sein. Bei längeren Proben wird er recht schwer auf der Schulter. Wie schwer er genau ist, weiß ich nicht. Aber der 200er ist gegen ihn wirklich ein Fliegengewicht.
 
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Ich bin seit kurzem Ex-HBB5000-User. Das war schon ein sehr ordentlicher Bass, bei dem Preis. Das Balance-Poti musste mal auf Garantie repariert werden, und eine Mechanik hat es gehimmelt. Da habe ich dann alle fünf durch welche von Warwick ausgetauscht, was dem einfachen Stimmen sehr zugute kam.

Die Originalsaiten waren allerdings ein solcher Mist, dass man kaum stimmen, geschweige denn die Saiten einigermassen oktavrein einstellen konnte. Habe dann Elixiers aufgezogen, und die waren echt spitze auf dem Teil! Aus heutiger Sicht und in der damaligen Situation würde ich ihn wieder kaufen.

Viele Grüße
Jo
 
Journeyman
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wo wir uns jetzt hier drüber unterhalten haben ist es auch gescheh:

wollte mich eines schnarrens annehmen und den trussrod etwas entspannen
als ich das mitgelieferte werkzeug ansetzen wollte stellte ich dann fest, dass der innensechskant vollkommen rund gedreht ist - d.h. da ist nichmal mehr der ansatz einer kante zu erkennen :screwy:

hab heute meinen freeway-sticker bekommen und frage mich jetzt gerade ob es wohl nach ner zeitspanne von über 30 tagen wohl auch geht, das teil gegen
was anderes "umzutauschen"...irgendwie reizt mich der hot rod bass :cool:
 
Nordwolf
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Ich spiele einen HBB600 TBK, weil ich mal einen 6-Saiter ausprobieren wollte, und nun total glücklich damit bin.

Muss sagen...habe bisher mit günstigen Instrumenten wirklich gute Erfahrungen gemacht...

Nur eine Sache stört mich, es ist ja ein Aktiv- Bass und die "Klammer" für die Batterie ist wirklich total Moppelkotze.
Da kommt man sehr schwer ran, und dann sitzt das Ding so fest, dass man Angst hat den Rest der Elektronik zu zerstören...

Bisher ist mir aber noch keine gescheite Idee gekommen, das Problem vernünftig zu lösen..mal schauen.

Ansonsten ist das Instrument für Einsteiger/junge Musiker sehr empfehlenswert!

Gruß
Nordwolf
 
B
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hab heute meinen freeway-sticker bekommen und frage mich jetzt gerade ob es wohl nach ner zeitspanne von über 30 tagen wohl auch geht, das teil gegen
was anderes "umzutauschen"...irgendwie reizt mich der hot rod bass :cool:

Bei mir war's auch über 14 Tagen -- ruf doch mal beim T an, Durchwahl 68, ich glaube, Fischer heißt der Mann, mit dem ich telefoniert hab, die sind da recht kulant.

Ich hab ja in einen Squier VM Jazz Bass umtauschen lassen (der übrigens toll ist), vielleicht spielt auch der höhere Preis bei der Umtauschbereitschaft eine Rolle :)
 

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