[Userthread] Ardour

  • Ersteller Doc Brown
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Na ja ;), nach einigen Dingen muß man einfach in den Menüs suchen - sie sind ja inzwischen ganz schön umfangreich. Ich träume ab und zu davon, plötzlich mal irgendwo ein 500seitiges Anleitungsbuch zu Ardour zu finden - wie ich es hier noch zum einen oder anderen alten Win- oder DOS-Programm (von dBaseIV bis Lotus Ami Pro) stehen habe :engel:... Würde ja liebend gern selber eins schreiben, aber dazu fehlt mir leider die Kenne :rolleyes:.

Michael
 
Hallo,

habe vor ein paar Tagen angefangen, micht mit Musik unter Linux zu beschäftigen. Ich habe gesehen, dass die neuesten Einträge in diesem Thread auch schon ein paar Wochen alt sind. Ich hoffe, es liest hier noch jemand mit.

Dann hätte ich nämlich gleich mal eine erste Frage: Ich verwende z. Zt. hauptsächlich die Linux Mint Debian Edition, für die es offenbar keine RT-Kernel in den Repositories gibt. Also muss eine Studioversion her, aber welche? Ich vermute mal, die meisten werden zu Ubuntustudio greifen? Es gibt sowas auch in Mint, aber nur als 32-Bit-Version. Ich weiß nun nicht, ob es darauf wirklich ankommt.

Was mich auch noch beschäftigt, ist die Hardware. Mein schnellster PC ist ein oller AMD64-L2-Rechner mit 2 GB RAM. Reicht das überhaupt? Das Linux Multimediastudio (lmms) produziert bei mir schon ein wenig knacksende Geräusche. Ich weiß nicht genau, wo die herkommen. Muss ja nicht unbedingt der schwache PC sein.

Viele Grüße erst Mal!
 
Die knacksenden Geräusche kommen in der Regel von zu niedriger Latenz, bzw. niedrigem Hardware Buffer. Den stellst du in Jack ein.
Dein Rechner sollte, wenn du keine krassen Synthies nutzt, ausreichen.

Ich selbst hab auch kein RT Kernel. Angeblich (weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen hatte) soll das ab Kernel 3.16 (?) auch nicht mehr nötig sein. :nix:
 
habe vor ein paar Tagen angefangen, micht mit Musik unter Linux zu beschäftigen.
Willkommen im Club :cool:.

Ich verwende z. Zt. hauptsächlich die Linux Mint Debian Edition, für die es offenbar keine RT-Kernel in den Repositories gibt.
Nach meinem Eindruck braucht man den RT-Kernel gar nicht mal uuuunbedingt. Ich habe auch länger was mit dem Standard-Mint und Audiobearbeitung gemacht, das lief soweit gut.
Wenn Du mal im Forum zu Ardour (http://community.ardour.org/forums) stöberst, dann stößt Du dort auf Beiträge, wo dezidiert Linux Mint empfohlen wird - von UbuntuStudio (und besonders von Ubuntu selbst) sind die Ardour-Entwickler gar nicht mal so arg begeistert. Aber das ist teilweise auch Geschmacksache.

Also muss eine Studioversion her, aber welche? Ich vermute mal, die meisten werden zu Ubuntustudio greifen? Es gibt sowas auch in Mint, aber nur als 32-Bit-Version. Ich weiß nun nicht, ob es darauf wirklich ankommt.
Gar nicht mal unbedingt, glaube ich: Hier http://wiki.ubuntuusers.de/64-Bit-Architektur steht was dazu. Ich hab 32- und 64-Bit-Systeme, mir fällt kein wesentlicher Unterschied auf, aber das könnte anders sein, wenn man mit -zig Spuren, Plugins etc. herumwerkelt (was ich nicht tue). Schon wichtiger scheint die Größe des Arbeitsspeichers zu sein.

Was die Studioversionen (Kauderwelsch für die Suchmaschine: Multimedia-Distributionen) angeht, da gibt es einige - unter anderem (es gibt noch mehr):



Was mich auch noch beschäftigt, ist die Hardware. Mein schnellster PC ist ein oller AMD64-L2-Rechner mit 2 GB RAM. Reicht das überhaupt?
Bei mir läuft so ein Ding auch, und das reicht absolut :great:. Sogar ein 32-Bit-Pentium4 mit 1,5 GB schlägt sich gut.

Zum Thema Linux und Audio gibt's noch ein paar deutschsprachige Artikel, vielleicht helfen die Dir auch weiter:



Generell lohnt sich das Stöbern auf http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite :great: - auch wenn man kein Ubuntu-System nutzt. Ich kenne in deutscher Sprache kein Wiki zu irgendeinem Betriebssystem (auch zu Windows nicht), das so viele griffige Informationen enthielte (momentan fast 7.000 Artikel).

Michael
 
Super, ist ja jede Menge Resonanz hier! :) Ich gehe dann mal den ganzen Hinweisen nach, wird etwas dauern, ist ja ne ganze Menge. Melde mich aber sicher bald mit weiteren Fragen.

Was mich ja schon mal sehr beruhigt: Mein PC ist ok und ne andere Distri muss es auch erstmal nicht sein. Also mache ich zunächst mal mit dem, was ich habe, weiter. Ist ja für mich "Grundlagenarbeit", weil ich ja noch gar keinen Kontakt mit DAW usw. hatte.
 
Super, ist ja jede Menge Resonanz hier!
Ehrensache ;).

[...] weil ich ja noch gar keinen Kontakt mit DAW usw. hatte.
Dann bringst Du (so komisch das möglicherweise klingt) gute Voraussetzungen mit :). Denn Ardour "fühlt" sich etwas anders an als z.B. Samplitude; aber man kann sehr viel damit machen. Mit Ardour ist es ähnlich wie mit Linux im Ganzen: Wenn jemand damit anfängt, ohne Windows zu kennen, kommt er noch schneller rein als ein Windows-Kenner, der möglicherweise erst mal nach -zig bekannten Wegen sucht.

Möglicherweise ist es schlau, wenn Du den Einstieg entweder mit Ardour 2 oder Ardour 3 machst (zu den Unterschieden siehe den Ubuntuusers-Wiki-Artikel). Wenn man eine der beiden Versionen im Griff hat, ist der Umstieg auf die andere sehr schnell gemacht.

Michael
 
Ich sehe ehrlichgesagt kein Argument für Version 2. :nix:
 
Kennt jemand ein gutes Drum-Sampler-Plugin?
 
Oha, stimmt. Das hatte ich damals bei der Test-Installation von Ubuntu Studio (ich glaube damals war 10 oder 11 aktuell) dabei. Vielleicht probiere ich das mal aus. Dafür braucht man sicherlich eigene Samples, oder?
 
Samples sind dabei.
 
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Bei mir sieht die Seite aus, als würde ein CSS nicht geladen werden. :nix:

edit: ah, lag am https. Ohne sieht alles aus wie gewollt. :)

Generell wollte ich nochmal für Anfänger-Tutorials die Seite hier da lassen: http://www.libremusicproduction.com/ :great:
 
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Hallo,

hab jetzt ein Behringer X32 Compact hier stehen.
Ich möchte die 32 Spuren vom X32 aufnehmen und dann wieder auf dem Pult auf den einzelnen Eingängen abspielen.
Was stelle ich in Ardour ein, damit das so funktioniert. Ich bekomme nur Master auf das Pult.

Ralf
 
Hab es gefunden. Muss ja nur die einzelnen Spuren mit den Ausgängen verbinden. Manchmal ist man absolut blind vor dem Rechner.
 
Auf LMP wurden gerade zwei Videos von dem Calf-Team für den kommenden Release veröffentlicht.
Ein ziemlich guter Überblick, was das Paket alles mitbringt.





Ich muss sagen, die Calf-Plugins sind das aller Beste in der Audiowelt von Linux und der einzige Gund, warum ich noch nicht mit Ardour verzweifelt bin. :redface:
 
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Ich muss sagen, die Calf-Plugins sind das aller Beste in der Audiowelt von Linux und der einzige Gund, warum ich noch nicht mit Ardour verzweifelt bin. :redface:
Absolut. :great:

Aber von Verzweiflung kann mittlerweile auch bei Ardour keine Rede mehr sein. Ich habe einige Abläufe geändert und eigene Angewohnheiten "übersprungen", und seitdem bin ich echt happy. Der Workflow für neue Aufnahmen wäre mit Cubase wohl nie so flott geworden.
 
Ich bin vor ein paar Wochen auf die Git-Version umgestiegen. Die ist wirklich besser als die "stable".
Es gibt immer wieder Sachen die mich stören, zum Beispiel das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Mixerstrips oder schnelles Effekte löschen mit gedrückter Shift-Taste oder Verschieben der Spuren im Arranger ohne die Seitenleiste. Auch gefällt mir das Routing nicht so sehr. Reapers Routing/Grouping/Track Manger ist erste Sahne.
Ein anderes Problem bei Ardour finde ich den Chef Paul. Egal was man vorschlägt, es wird als sinnlos abgetan oder ins Lächerliche gezogen. Sowas geht imho garnicht.
 
Ein anderes Problem bei Ardour finde ich den Chef Paul. Egal was man vorschlägt, es wird als sinnlos abgetan oder ins Lächerliche gezogen. Sowas geht imho garnicht.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das in der Position nicht so einfach ist. Man kanns nie jedem recht machen. Die Anzahl der Inputs wird wahrscheinlich auch mindestens zehnmal so hoch sein wie das, was wirklich realisiert werden kann.
 

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