Verdrahtung + Schaltpläne aller Tonabnehmerkonfigurationen (Humbucker/Singlecoils)

mini_michi schrieb:
laut dem buch gitarrenpowresounds selbst gemacht ( :D ) liegt die höhenabnahme beim zudrehen des volumenreglers an den menschlichen ohre... da bei leiserwerdendem signal die frequentzenden (also höhen und tiefen) etwas weniger wahrgenommen werden...
so oder so ähnlich stehts da
aha...
gut. lösung für das problem allgemein wäre demzufolge eine bandsperre, die die mitten runterregelt... stehen da auch konkrete werte oder kennlinien oder sowas drin? wenn du das mal online stellen könntest, könnte ich in den nächsten tagen eine schaltung dimensionieren... (tietze-schenk sei dank, haha, insider)

(e)(btw)gratuliert mir zu meiner absolut geilen, coolen, unfassbaren neuen signatur. wers kennt (ohne google/o.ä. kriegt ein virtuelles salzburger augustiner bier (wer das kennt, ist cool²))

(e2)
mir fällt grad ein, eine bandsperre ist auch nicht so einfach zu machen, die muss ihre kennlinie ja mit der lautstärke ändern...
 
diazepam schrieb:
tja, mit kondensatoren kenne ich mich nicht aus und mit aktiver elektronik schon gar nich.. musste lobo fragen :D

Ja pfff....wie gesagt, hab ich keine ahnung von aktiven Sachen :p

Aber es gibt so lustige Potis, die diesen Effekt nicht haben, dass die Höhen abgedämpft werden.
Ich glaub fast, Ray hat eins, auf jeden Fall dürfte der wissen, welche ich mein. Der kann dann nähere Infos dazu geben ;)

Aber isses nicht so, dass die EMG-Potis sowieso schon so gebaut sind, dass da nix verlustig geht?
Ich meine, da sowas im Kopf zu haben.
 
äääh... nunja... will ncih gleich nen neuen thread eröffnen... aaaaber...

weiss jemand ob man die potis der S1 schaltung + pasendem potiknopf einzeln kaufen kann?
(den volumenpoti)
denn der S1 knopf ist ja nix anderes als ein push-pull poti wenn ich mich nich täusche, der eben nicht ganz gedrückt/gezogen wird sondern nur der innere teil...

finde das optisch schöner da in der mitte ein kleines ding einzudrücken und durch nochmal drücken wieder rauszuholen also son ganzes poti rauszuziehen *gg* (hatte mal einen in meiner sg... da ist immer der poti-knopf abgegangen... musste kleber her :D)
 
mini_michi schrieb:
weiss jemand ob man die potis der S1 schaltung + pasendem potiknopf einzeln kaufen kann?
(den volumenpoti)
denn der S1 knopf ist ja nix anderes als ein push-pull poti wenn ich mich nich täusche, der eben nicht ganz gedrückt/gezogen wird sondern nur der innere teil...

Push push Poti und afaik noch nicht einzeln erhältlich. Also diese Fender-Hut-Version.
 
S1-schaltung? kenn ich nicht... hat wer infos?
 
hallo!
dass potis die höhen bedämpfen liegt auch daran, dass sie eigentlich teil des schwingkreises "tonabnehmer" sind... ein tonabnehmer ist elektronisch gesehn ein schwingkreis... und der widerstand legt die resonanzüberhöhung fest... umso größer der widerstand parallel zu masse umso größer die resonanzüberhöhung... dreht man am poti zurück, dann wird der widerstand gegen masse kleiner und die nicht nur die lautstärke kleiner, sondern auch die resonanzüberhöhung verringert sich...

drum behilft man sich meist eines kleinen kondensators am vol.poti, der die hohen frequ leichter durchlässt und somit (fast) ohne wid. passieren lässt... (mal laienhaft ausgedrückt...)

impedanzwandler sind im grunde vorverstärker, mit dem einen unterschied, dass das ausganssignal gleich groß dem eingangssignal ist... nur:
- der impedanzwandler hat einen hochohmigen eingang (d.h. einige megaohm gegenüber masse)... und bedämpft somit das signal nicht.
- der impwandler trennt den PU von der nachstehenden elektronik ab... es gibt keine rückwirkung mehr von potis, die dahinter sitzen... somit verändert ein vol.poti, das am ausgang des impwandlers sitzt zwar die lautstärke, nimmt aber keinen einfluss mehr auf die resonanzüberhöhung des schwingkreises tonabnehmer"

mfg guitargeorge
 
LoneLobo schrieb:
[e]Vielen Dank fürs 5 Sterne-Voting, wer auch immer es getan hat \o/

Gern geschehen... :D :D :D

Gruß,
/Ed
 
guitargeorge schrieb:
hallo!
...
mfg guitargeorge

Eine sehr schöne Erklärung... :great:

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung, dass der Ausgangswiderstand eines Impedanzwandlers viel viel kleiner ist, als der Eingangswiderstand, daher der Name. Ganz genau genommen haben Impedanzwandler meist die Verstärkung von 1, in Gitarrenschaltungen gibt man denen meist eine mäßige Verstärkung, weil das die meisten wollen. Auch die Auswirkungen eines Kabels bleiben weg, dadurch wird der Sound meist etwas heller. Viele schalten einen kleinen Kondensator parallel zum Ausgang, um die leichte Höhendämpfung eines Kabels zu simulieren. Ein Sommer-Kabel hat z.B. eine Kapazität von ~80pF/m, also kann man sich leicht ausrechnen, welche Kapazität man braucht für eine passende "Kabel-Simulation". ;)

Gruß,
/Ed
 
eine idee wäre auch, eine veränderbare verstärkung von 0 bis 1 zum lautstärke regeln...

at guitargeorge:
ich kenn mich eh mit aktvier elektronik aus, weiß wie das funktioniert. was mir unklar ist: woher kommt der schwingkreis im poti?
 
am_i_jesus? schrieb:
ich kenn mich eh mit aktvier elektronik aus, weiß wie das funktioniert. was mir unklar ist: woher kommt der schwingkreis im poti?
Es ist ein Teil des Gesamtsystems, nicht ein eigener Schwingkreis...

Gruß,
/Ed
 
aaah. halt. schwingkreis mit den tonabnehmern. hab mich verlesen. ja, das könnte hinkommen...

(e)
der kondensator müsste also, um einen rein reellen widerstand zu erhalten, so dimensionierbar sein:

L.pu*2*pi*f = 1/(2*pi*f*C)

was würdet ihr für f einsetzen?
bis wo geht der frequenz-bereich der gitarre? bis 14kHz, oder so, oder? hmmm. kA
 
am_i_jesus? schrieb:
...der kondensator müsste also, um einen rein reellen widerstand zu erhalten, so dimensionierbar sein:
Warum sollte man das wollen?


was würdet ihr für f einsetzen?
bis wo geht der frequenz-bereich der gitarre? bis 14kHz, oder so, oder? hmmm. kA
Das ist nicht dasselbe, was du willst. Das eine ist ein Frequenzbereich, das andere eine einzelne Frequenz... :eek:

Gruß,
/Ed
 
ich weiß zwar nicht genau, was du/ihr da jetzt machen wollt mit nem verstellbaren C...
aber das größte problem dabei wird sein, die werte des PUs herauszufinden...
dafür brauchst so ein gerät, wie das der lemme baut... oder du machst einen komplizierten aufbau:

frequenzgenerator
-> verstärker
-> etw. das das ganze in elektromagn. signale umwandelt... damit es der PU aufnehmen kann

PU gibt signal aus
->an den frequenzanalysator oder oszi... das ganze für jede freq. des freq.generator mitschreiben und dann irgendwie ähmähmähm ... "zamrechnen :rolleyes: "... aus den werten kannst dann für den PU die werte der R/C/L ersatzschaltung ausrechnen...

und dann kannst den PU in deine rechnung einsetzen *gg*

also: try&error is glaub ich sinnvoller

mfg guitargeorge
 
ähm. ein PU ist eine spule. da brauch ich nur ein gutes multimeter oder ein RCL-messgerät, wie wir in der schule stehen haben.
das gerät vom lemme misst den frequenzgang des PUs, glaub ich, also V.out über f...
aber ist egal: trial&error wird wohl der beste weg sein.

edit: aber wie schaut das ganze für aktive PUs aus?
 
am_i_jesus? schrieb:
ähm. ein PU ist eine spule. da brauch ich nur ein gutes multimeter oder ein RCL-messgerät, wie wir in der schule stehen haben.
das gerät vom lemme misst den frequenzgang des PUs, glaub ich, also V.out über f...
aber ist egal: trial&error wird wohl der beste weg sein.

edit: aber wie schaut das ganze für aktive PUs aus?

hallo!

heißt das nicht try&error ? :confused:

da hast du recht, es is eine spule... aber die Impedanz ist Frequenzabhängig:
Die Besteht aus:
Realteil: Spulendrahtwiderstand... also den Widerstandswert, den du mit Gleichstrommessung kriegen wirst

Imaginärteil:
Der entsteht durch induktive bzw. kapazitive lasten:

induktiv:
Die Induktive last beträgt: j * w * L
j -> Phasenverschiebung um +90°
w -> Omega... kein w... w=2*pi*f (f=Frequenz)
L -> Spuleninduktivität in Henry
Du siehst also, dass sich der Widerstand mit der Frequenz ändert

Dasselbe gibt es auch für die kapazitive last:
Die kap. last beträgt -1/(j*w*C) (glaub ich *gg* schon lange her...)
Und auch hier sieht man, dass sich der Wert mit w bzw. mit f ändert!

Induktive und kap. Last werden "vereinigt":
Man kann sich das so vorstellen: in einem koordinatensystem liegt der reelle widerstandswert auf der x-achse. die ind. lasten werden vom nullpkt aus auf die pos. richtg. der y-achse gezeichnet... die kap. lasten auf die neg. richtg. der y-achse. die kannst du dann "addieren" also: ind.last + (-kap. last)
im endeffekt is es eine subtraktion... wenn was pos. übrigbleibt, dann hast du a ind. last... wenn was neg. übrigbleibt, dann eine kap last.
die addierst du jetzt graphisch mit dem reellen wert... also parallelverschieben. und wo sich die verschobenen linien treffen (wird im normalfall dann so ein rechteck) befindet sich die spitze des impedanzwertes (dh. der zeiger geht zwischen den rechtwinkelig zueinander stehenden zeigern bis an den pkt. wo sich die parall. verschobenen linien treffen).

=>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
dieser zeiger ändert sich mit der frequenz... und da sich immer 2 teile, die mitsammen den imaginärteil ergeben, ändern (kap u. ind last)... brauchst du mehr als 1 messung!!!
drum der ganze aufwand!!!

für aktive PUs:
aktive PUs arbeiten eigentlich so gut wie unbelastet, da sie nur am eingang des impedanzwandlers einige megaohm gegen masse vorfinden. um zu verhindern, dass sie "glashell" klingen (zu engl.: glassy sound) belastet man sie künstlich und schaltet vor dem impedanzwandler noch einen kondensator, der die leitungslast "vertritt"... dieser verursacht eine veringerung der resonanzfrequenz und somit klingt alles etw. tiefer bzw. dumpfer

wenn du also selber einen preamp gebaut hast... bzw. wenn der preamp nicht im PU gehäuse sitzt, dann kannst du sowas wie den c-switch von lemme bauen bzw. kaufen... der dir immer einen anderen c-wert schaltet und somit die res-freq ändert... dann kannst du die verschiedensten resonanzfreqenzen und klangfarben ausprobieren... nur: du kannst damit die resonanzfrequenz deines PU nie höher machen... also: ein unbelasteter PU hat den hellsten sound.. mit Cs kannst du ihn nur dumpfer machen

mfg guitargeorge
 
1/(w*C)=w*L

==> C = 1/(w²*L)

alle werte sind gegeben, für f muss ich einen wert annehmen, der möglichst mittig im frequenzbereich der gitarre liegt. L kann ich mit einem geeigneten messgerät messen.

über wechselstromtechnik muss du mir nichts erzählen, ich lern das in der schule...

(e)
aber egal, ich werd das dann probieren mit versch. Cs und schaun, was am besten klingt.
 
am_i_jesus? schrieb:

das ist bei der sonderfall für die resonanzfrequenz... da hast du dann nur einen reellen widerstand... und somit den größten output... aber dann hast du nix imaginäres gemessen, mit dem du auf die ersatzschaltung schließen kannst... da kannst du in der formel ein beliebiges C annehmen und kriegst L raus oder umgekehrt... wieso nicht messen, siehe unten!!!

ein messgerät, das induktivität messen kann, arbeitet auch nur mit wechselspannung... und da auch nur mit einer bestimmten... und ist nicht ausgelegt dafür, die induktivität eines schwingkreises herauszufinden... denn da wird das messergebnis vom spulenwid. beeinflusst (hat normale spule auch... aber wahrscheinlich nicht in den dimensionen) und von der kapazität!!!

ps. hab das auch in der schule gelernt... zwar schon etw. verdrängt... aber schön langsam grab ich mein wissen wieder aus :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

mfg guitargeorge
 
guitargeorge schrieb:
ps. hab das auch in der schule gelernt... zwar schon etw. verdrängt... aber schön langsam grab ich mein wissen wieder aus :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

mfg guitargeorge
hehe... :D
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben