Vibratos: Bigsby Trmolo vs. Duesenberg Tremola

von Trestor, 01.10.16.

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  1. Trestor

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    Erstellt: 01.10.16   #1
    Hallo,
    mal ein Thread für den Vergleich dieser, eigentlich beinahe baugleichen Vibratosysteme.

    Hat jemand Erfahrungen mit dem für und wider dieser beiden Systeme?
     
  2. TheByte

    TheByte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.16   #2
    Gab es nicht schon einen (oder mehrere) Thread(s) zu diesem Thema?
    Kontra Bigsby: Die Saitenpins. Manche hassen es, da mit den Ballends rumzufriemeln. Duesenberg hat es wohl schlauer gelöst.
    Kontra Duesenberg: Steht nicht Bigsby drauf ;) Und der Hebel passt mir persönlich optisch nicht so recht dazu.

    Was möchtest du genau wissen?
     
  3. micharockz

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    Erstellt: 01.10.16   #3
    Pro Bigsby: Die klassische Optik.
    Pro Düse: Größerer Wirkungsgrad, insgesamt mechanisch besser durchdacht als ein Bigsby. Ist wohl auch leichter stimmstabil zu bekommen, wobei das auch bei Bigsbys möglich ist.

    Ich habe meine Informationen nicht aus erster Hand, sondern aus Gesprächen mit Gitarrenbauern.
     
  4. Trestor

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    Erstellt: 02.10.16   #4
    Ziel war es für mich die Pro und Kontras abzuwägen welches nun besser zu meiner Axt passt, da auf meiner zerschossenen Epi G-400 das Bigsby B5 hin ist und ich wissen wollte ob sich an Wechsel auf Duesenberg für mich lohnt :engel:
     
  5. TheByte

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    Erstellt: 02.10.16   #5
    Was genau ist an deinem B5 kaputt? Möglicherweise lässt es sich auch kostengünstig wiederinstandsetzen.
    (Bezüglich der Stimmstabilität, die micharockz dem Bigsby-System abspricht, kann ich aus erster Hand entgegenhalten;
    sowohl ein B5, als auch ein B7 machen aktuell keine Probleme. Es kommt halt auf das gesamte Setup von Saitenreitern und Sattelkerben an. Auch das Duesenberg macht da nichts anders. Oder doch?)

    @micharockz:
    Könntest du noch erläutern, was der "größere Wirkungsgrad" heißt? Ich nehme an, damit ist gemeint, dass der Hebel beim Bigsby beim Betätigen nachgibt, da er ja mit einer kleinen Feder verschraubt ist. Korrekt?
    Was bedeutet "mechanisch besser durchdacht"? Die Form ist etwas anders, das sehe ich, aber sonst?
    Ich hab schon gelesen, dass deine Informationen "überliefert" sind, aber wenn du etwas behauptest, musst du es natürlich begründen :D
     
  6. Trestor

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    Erstellt: 02.10.16   #6
    Die G-400 ist beim Umzug die Treppe runter gefallen. Korpus und Hals sind unbeschädigt (ein echtes Wunder). Sattel leicht gerissen, Tremolo verbogen und Potis demoliert. Habe nun vor sie wiederaufzubauen und zwar besser als vorher. Aus diesem Grund habe ich mehrere Threads eröffnet um die Klampfe bestmöglich zu bestücken
     
  7. TheByte

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    Erstellt: 02.10.16   #7
    Auf die Schnelle habe ich kein Bild deiner Gitarre gefunden (wo kann ich den Unfall in Augenschein nehmen?), aber: Zurechtbiegen geht nicht?
    Ja, das Material ist Aluguss, aber wenn es sowieso wegkommt, ist es ja einen Versuch wert.
     
  8. Trestor

    Trestor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.16   #8
    Habe kein Bild online.
    Hatte das Tremolo bereits einem mir bekannten Metallbaubetrieb gegeben. Die sind dran gescheiteret. Nach mehreren Biegeversuchen war es komplett hinüber, daher ist es im Metallschrott gelandet.
     
  9. micharockz

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    Erstellt: 02.10.16   #9
    Ich habe nicht geschrieben, dass ein Bigsby nicht stimmstabil sein kann. Du hast Recht, es kommt vor allem auf das Setup an, da müssen auch die von dir genannten Punkte stimmen. Bei manchen Bigsbys bzw. Mit Bigsby ausgestatteten Gitarren soll wohl der Saitendruck bzw. Winkel der Saiten am Satteln nicht ganz optimal sein. Keine Quellenangabe dazu, das schwebt mir leider nur so im Kopf rum - also bitte Widersprechen, wenn das Quatsch war ;).

    Mit Wirkungsgrad meine ich, dass die Saiten mit dem Düsenberg weiter gedehnt bzw. entspannt werden können. Was die Mechanik betrifft, soll die Fertigung präziser sein. Auch dass m a n den Hebel nach eigenen Vorstellungen einstellen kann, ist ein Vorteil. Hier noch ein informeller Link:
    http://www.gitarrebass.de/equipment/vibrato-systeme-tremolo-co/
     
  10. TheByte

    TheByte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.16   #10
    Ja, das meinte ich auch nicht direkt so :)
    Kann durchaus sein. Wenn man mal vergleicht, dass bei einer Archtop der Winkel bei einem B3/B6 und einem B7 durch die Saitenniederhalterrolle unterschiedlich ist, könnte das durchaus was sein.
    Also das, was ich mir gedacht hatte ;). Tja, man könnte am Bigsby was basteln, damit auch das kein Minuspunkt ist, aber manche möchten ja einfach nur spielen und darauf vertrauen, dass der Kram so funktioniert, wie sie es sich wünschen. Also je nach Anforderungen ein Minuspunkt.
    Durchaus möglich. Die "einstelligen" Modelle (z.B. B5) wurden ja immer mit "Handarbeit" beworben.
    Was aber im Link steht und ich nicht ganz so unterschreiben kann: "Bessere, weil exakt gefräste Lager für die Rollen". Gut, ist ein Kostenfaktor, wenn ein zusätzliches Bauteil wegfällt,
    mir sind die Kugellager (oder waren es Nadellager?) beim Bigsby aber sympathischer :D.
    Und wenn die Löcher dafür mit dem Dremel reingefräst wurden, kann es mir egal sein. Hauptsache das Ding passt ordentlich.
    Ich weiß, ziemlich subjektiv.

    ABER: Die Preise haben seit dem letzten Thomannbesuch ordentlich angezogen... es gab Zeiten, da hat ein B5 "nur" 150€ gekostet.
    Aus dieser monetären Sicht wäre ich einem Duesenberg-Modell wohl auch nicht abgeneigt.
     
  11. murle1

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    Erstellt: 03.10.16   #11
    Das die Firma Göldo ein neues Design und Namen für das Bigsby Typ Tremola machen MUSSTE, hat seinen Grund. Und der war, es war ein besseres Modell als das Original.
    Ich verwende nur noch das Göldo Modell, wenn nicht der Besteller ausdrücklich ein Original möchte, obwohl es "schlechter" und teurer ist.
     
  12. TheByte

    TheByte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.16   #12
    Möchtest du als Gitarrenbauer noch ein paar mehr Worte dazu schreiben? Bitte :)
    Teurer ist klar, aber warum ist es "schlechter"? Hast du schonmal was dazu geschrieben (also mit Begründungen, evtl. Testvergleich oder so) und könntest einen Link dazu geben?
    Weil das "besser"/"schlechter", das man überall (nicht nur bei den Musikern) hört, das von niemandem durch Fakten untermauert wird,
    steht einfach so im Raum - und das nervt mich seit geraumer Zeit irgendwie. Scheint außer Mode gekommen zu sein, seine Meinung zu begründen...
     
  13. micharockz

    micharockz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.16   #13
    Ich würde meine Behauptungen auch gerne mit harten Fakten untermauern, also bittööö ;) @murle1!
    Du bist jetzt schon der mindestens vierte Gitarrenbauer, der das behauptet (und es gab keinen einzigen, der es anders sah), und ich glaube es ja auch gern und habe ja sogar hier verbreitet, dass das Düsi besser sein soll - aber falls Du Fakten hast -immer raus damit!
     
  14. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 03.10.16   #14
    3 Hauptgründe: Der Preis... wie schon geschrieben. Die Verarbeitung, wenn man beide "nebeneinander" stehen hat - das war bei mir der Fall, ist augenscheinlich exakter, gefälliger (ist für Ablehner aber ein Grund, weil nicht Vintage!). Die Fummelei mit der Befestigung der Saiten macht mich kirre...Die Bedienung mit dem für jede Hand einstellbaren Hebel ist bequemer. Die Gangbarkeit weicher...
    Auch gibt es für das Düsenberg Untersätze für anders gewölbte Decken. Zusätzlich für mich sehr wichtig: Wenn es möglich ist, verwende ich Teile von Deutschen Herstellern, wie z. B. ABM; Häussel und andere, das nur so am Rand. Alles zusammen für mich ein Grund, immer das Düsenberg zu verwenden.
     
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