Be-3
Mod Emeritus
- 13.01.24
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Die Leersaiten müssen aber nicht notgedrungen gespielt werden
Ja, aber dann sind es ja keine Leersaiten mehr.
Ich meinte tatsächlich gespielte Leersaiten.
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Die Leersaiten müssen aber nicht notgedrungen gespielt werden
Ich bin kein Streicher, aber ich habe das so gelernt, daß ein Halbton runter ein Halbton weniger als die obere Note ist, ein Halbton hoch dagegen ein Halbton höher als die untere Note ist. Das spielt nur dann keine Rolle, wenn wir eine gleichtönige Stimmung haben. In der Praxis ist der Unterschied klein und wird zurechtgehört. Aber ein sehr guter Geiger spielt auch mit den mikrotonalen Unterschieden in der Intonation.Aber was machen die Streicher anders wenn sie Kreuze oder B sehen?
In dem Universum, in dem die klingenden Frequenzen den mathematisch genauen entsprechen herrscht eine absolute Ordnung, womit die Entstehung von Leben nicht möglich wäre. Wir könnten uns dann als Kristalle der absoluten Sphärenmusik erfreuen, aber nicht als Menschen unsere Erfahrungen machen ...Ich meine die eine Göttin, die die Natur und deren Gesetze gemacht hat.
Hätte sie sich ein bisschen Mühe gegeben, hätten die mathematischen reinen Frequenzen zu unseren praktisch benutzten Intervallen gepasst ohne ständig darum herumzerren zu müssen.
Ist denn das zuviel verlangt?
... das ist entweder trivial oder so genial formuliert, dass ich es nicht verstehe ...aber ich habe das so gelernt, daß ein Halbton runter ein Halbton weniger als die obere Note ist, ein Halbton hoch dagegen ein Halbton höher als die untere Note ist.
Bei den Geigerinnen und Geigern frage ich mich allerdings schon, ob man das bei dem Vibrato noch so genau hören würde. Noch dazu im Orchester, wo sich das alles noch mischt, verschiedene Vibratogeschwindigkeiten usw. Das ist schon komplex, da genau den "Mittelwert" des Klangs rauszuhören.Aber ein sehr guter Geiger spielt auch mit den mikrotonalen Unterschieden in der Intonation.
Wenn Du ein dis spielst, denkst du vom d aus einen Halbton hoch, wenn du ein es spielst, denkst du vom e einen Halbton runter. Das Ergebnis beider Varianten ist genaugenommen nicht dasselbe. Vor allem das Gefühl ist nicht dasselbe, denn da macht es in der Tat einen Unterschied, ob ich eine erhöhte oder eine erniedrigte Note "denke".... das ist entweder trivial oder so genial formuliert, dass ich es nicht verstehe ...
Wenn Du ein dis spielst, denkst du vom d aus einen Halbton hoch, wenn du ein es spielst, denkst du vom e einen Halbton runter. Das Ergebnis beider Varianten ist genaugenommen nicht dasselbe.
Die gleichmacherische gleichschwebende Stimmung zwingt unser Ohr zum ständigen eingehen von Kompromissen, so daß derartige Feinheiten in der Regel von uns nicht mehr bemerkt werden können.
Irgenwie reden wir aneinander vorbei - das brauchst du doch nicht erklären - das war doch der Ausgangspunkt der ganzen Diskussion und steht schon im ersten Beitrag ...Wenn Du ein dis spielst, denkst du vom d aus einen Halbton hoch, wenn du ein es spielst, denkst du vom e einen Halbton runter. Das Ergebnis beider Varianten ist genaugenommen nicht dasselbe.
"Allzu perfekt" ist ja auch schon wieder ein Widerspruch in sichAllzu mathematisch exakt und perfekt wäre ohnehin wieder steril und nicht unbedingt erstrebenswert.

Nun ja, ein paar offene Fragen gäbe es da noch, wenn Du in dieser Hinsicht berühmt werden willst.Über viele Abstraktionsstufen kommt man natürlich zur Physik (die ja im Gegensatz zur Mathematik auch nicht perfekt ist!).

Die kenne ich schon und habe sie abgewählt. Wenn ich sehe, wie lange das im Durchschnitt dauert, so ein Problem zu lösen, ist mir meine Zeit zu schade

Die kenne ich noch nicht. Vielleicht kannst du ja mal ein paar Beispiele aufzählen?Und die unbekannten gelösten Probleme.
