opa_albin
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Darum dreht sich doch der ganze Thread!Könnt Ihr mir vielleicht sagen, ob es denn Unterschiede in der Frequenz von z.B. C# und Db?
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Darum dreht sich doch der ganze Thread!Könnt Ihr mir vielleicht sagen, ob es denn Unterschiede in der Frequenz von z.B. C# und Db?
Ja, natürlich - etwas anderes zu erfahren konnte ich aus der Formulierung deiner Frage auch nicht herauslesen.Und danke für das Posten von Tabellenlinks (die ich selbst gefunden habe). Aber da sind leider C# und Db auch mit gleicher Frequenz eingetragen.
'Na ja, aber zugegebenermaßen wird ein Klavier auch heute nicht gleichstufig gestimmt, zumindest klingt ein Klavier, das streng "nach Stimmgerät" gestimmt ist, furchtbar.Der heute übliche Ausdruck ist "gleichstufige Stimmung", weil "wohltemperiert" nun einmal mit Bachs Zyklus und den Stimmungen jener Zeit verbunden ist.

Zugegebenermaßen ist es nicht einfach, konkrete Frequenzen anzugeben, weil je nach harmonischem Umfeld vieles leicht angepasst werden muss. Und mir fällt momentan kein naheliegender Zusammenhang ein, in dem ein Db und C# gemeinsam vorkäme.Könnt Ihr mir vielleicht sagen, ob es denn Unterschiede in der Frequenz von z.B. C# und Db?
Irgendetwas ist mir da nicht ganz klar:Subdominante D-Dur
[...]
fis'' = 733,33 Hz (16 Cent tiefer als die gleichschwebenden 739,99 Hz)
Die reine Quinte (3:2) zum Grundton d'' muss dann 990,00 Hz haben, eine Oktave tiefer nur die Hälfte davon:
h' = 495,00 Hz (4 Cent über den gleichschwebenden 493,88 Hz)
Zweifellos - es wurde vor Jahren in der Diskussion "Geheimnis der schwarzen Tasten" ausführlich diskutiert.'Na ja, aber zugegebenermaßen wird ein Klavier auch heute nicht gleichstufig gestimmt, zumindest klingt ein Klavier, das streng "nach Stimmgerät" gestimmt ist, furchtbar.
Stimmt natürlich. Grundsätzlich kann man schon von einer gleichstufigen Stimmung ausgehen.Wenn man das moderne Klavier (Pianino &, Flügel) in der vorherrschenden Musik des Dur/Moll-Systems meint, dann macht es es dennoch Sinn, von der gleichstufigen Stimmung des Instruments zu sprechen, weil die konstruktionsbendigt kompromisshaft wie z.B. auch bei bundierten Gitarren oder Blasinstrumenten angestrebt wird.
Nein, stimmt schon, ich komme ja auch auf d'' = 586,67 Hz bei a' = 440,00 Hz.Die reine Quinte zum Grundton d' ist a'' mit 880,00 Hz, da sie eine Oktave über a'=440 Hz liegt und 586,67 Hz (d'') x 3 : 2 = 880 Hz.
Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Was sollte da kompromissbehaftet sein? Eine sauber eingestelle Gitarre hat da kein Problem...konstruktionsbedingt kompromisshaft wie z.B. auch bei bundierten Gitarren
Dazu empfehle ich diesen Beitrag: https://www.musiker-board.de/threads/review-hohner-essential-roots-er-1-m0.527141/post-6416354Eine sauber eingestelle Gitarre hat da kein Problem...
Edit 2: hab's oben korrigiert!

Ah geht um Akustik. Den bei Elektrik kann man die Saiten sauber einstellen.



allerdings sorgt die lediglich für Oktavreinheit.![]()
Es geht in diesem Thread aber um eine möglichst reine Intonation und nicht um eine sauber eingestellte gleichstufige Stimmung, die, so perfekt sie auch eingestellt sein mag, prinzipbedingt kompromissbehaftet ist. Dafür kann man eben alle Tonarten gleichberechtigt spielen.Was sollte da kompromissbehaftet sein? Eine sauber eingestelle Gitarre hat da kein Problem...
Das ist mMn. ein anderes Thema.Also dass ein Werk in Es-dur ein "anderes Flair" hat als zum Beispiel in C-dur?
Im Fall einer gleichstufigen Stimmung würde ich das so sehen.Oder ist das eher esoterisch?
Wie ich schon sagte, das ist eigentlich ein anderes Thema. Aber wenn selbst ein Mod off topic postet ;-) , dann beantworte ich Deine Frage gern, obwohl wie gesagt das ein komplettes Thema für sich ist.das Phänomen unterschiedlicher Klangcharakteristika der verschiedenen Tonarten