Was ist los mit mir (und meinem Gitarren Spiel)

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sirguitar
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Kennt das jemand? Ich spiele seit 20 Gitarre und habe in zahlreichen Bands gespielt und Unterricht gegeben und besitze schon fast akademische theoretisches wissen, aber ich habe zzt einfach kein bock mehr Songs nach zu spielen um ´´fit´´ zu bleiben, ich liebe es meine Gitarre zu greifen wenn mir was einfällt oder ich an etwas arbeiten möchte, aber irgend welche Sachen nach zu spielen kotzt mich einfach nur noch an und ich habe die Lust daran verloren Songs zu covern, selbst wenn ich diese sehr geil finde. Theoretisches zeug zu praktizieren und Songs nach zu spielen ist allerdings eine große Inspiration und hält einen immer fit....... wie soll ich damit um gehen??? Soll ich mich zwingen? Ich liebe es immernoch noch Gitarre zu spielen, aber wie oben beschrieben macht es keinen Spaß mehr zu arbeiten ,,, hoffe ihr könnt mir helfen :)
 
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rbschu
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Die Antwort fällt leicht, obwohl die Lösung für Dich ggf. sehr schwer sein wird. Alles, was Du eingangs beschrieben hast, war "Reproduktion". Dass das nicht befriedigen kann, ist mir glockenklar. Du musst anfangen, zu produzieren. Ohne das "re-" davor. Zu gut Deutsch heißt das: komponiere, schreibe. Und recorde.
 
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Warum bist Du der Meinung Songs nachspielen zu MÜSSEN?
 
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Die Antwort fällt leicht, obwohl die Lösung für Dich ggf. sehr schwer sein wird. Alles, was Du eingangs beschrieben hast, war "Reproduktion". Dass das nicht befriedigen kann, ist mir glockenklar. Du musst anfangen, zu produzieren. Ohne das "re-" davor. Zu gut Deutsch heißt das: komponiere, schreibe. Und recorde.
^Das.
Mich hat das reine Nachspielen von anderen Songs noch nie befriedigt - meinen Seelenfrieden finde ich nur mit eigenen Kompositionen und in dem sich damit Auseinandersetzen.

Alternativ aber nicht so schön: Zwangspause. Zeug für einige Zeit wegsperren und mental Abstand dazu nehmen, deinen Bedürfnissen mal Zeit geben sich neu einzustellen. Nachteil: man weiß nicht, wie lang es dauern kann, bis die richtige Lust wiederkommt. Bei mir waren es mehrere Jahre.

Alles besser, als sich zu irgendetwas zu zwingen, worauf man defintiv keine Lust hat.
 
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Ich liebe es immernoch noch Gitarre zu spielen, aber wie oben beschrieben macht es keinen Spaß mehr zu arbeiten ,,, hoffe ihr könnt mir helfen :)
ich schließe mich meinen Vorredner an. Es ist kein "muß", Songs nachzuspielen, und wenn dir das Gitarre spielen immer noch Spaß macht, sehe ich eigentlich nicht, wo das Problem ist. Dir scheint ja schon was einzufallen, was du spielen kannst. Ich selber hab Gitarre spielen auch nie als "Arbeit" empfunden, das ist was für die Profis, die Sachen spielen "müssen" um damit Geld zuverdienen (Stefan Raab-band, Helene Fischer usw.). Hanno Busch z.b. macht für sich selber ganz andere Musik (Jazz, Improvisationsmusik),, aber da kann man keine Familie von ernähren.
soll ich damit um gehen???
Also, mach dir keine Probleme, wo gar keine sind und spiel einfach das, was dir Freude bringt;).

schönen Sonntag
Micky
 
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im prinzip wie die anderen auch schon tippten:
mach das, was du liebst
Ich liebe es immernoch noch Gitarre zu spielen
fütter deinen bauch solange, bis der kopf vielleicht irgendwann wieder neidisch wird.
horst
 
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SchriftstellerInnen haben den sogenannten writers Block - passiert selbst Profis. Dagegen hast du''s vermutlich gut - der Schornstein raucht auch so, bis es wieder funkt.

In unseren Köpfen gehen so viele Dinge vor, von denen wir nichts wissen...
 
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Hallo ,habe schon ziemlich früh angefangen eigenes Zeug zu machen. Konnte damals nur einige Griffe auf der der Gitte( Framus Western für 150,- DM)
Ein Freund meinte dann richtige Lieder nachspielen. Ist inzwischen viele Jahre her und die Framus ist einigen Gitarren E-+A gewichen . Spiele immer noch
nach mit einem Freund, wenn ich alleine in Proberaum bin spiele;) ich meine eigenen Sachen und nehme sie mit dem Handy auf. Ist für mich wie abtauchen in eine
andere Welt.:D

Grüße
 
Rake5000
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kein bock mehr Songs nach zu spielen um ´´fit´´ zu bleiben,
Fit für was denn? Fit um noch mehr Songs covern zu können? ;) Vielleicht fängst du noch Mal bei der Frage an: warum spiele ich eigentlich Gitarre?

Oder etwas praktischer: du sagst covern inspiriert dich. Ich höre oft Songs und denke: einen Song mit dieser Rhythmik oder dieser Stimmung oder so einem Riff will ich auch Mal schreiben. Oder mir gefällt eine Passage besonders gut und ich denke: so sollte der ganze Song sein. Oder: hammer Intro, schade dass es danach nicht anders weiter geht.
Die landen in meiner Inspirations Liste, da picke ich mir etwas raus und dann schreibe ich etwas neues, ohne den Song zu covern.
Vielleicht auch ein Ansatz für dich. :)
 
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rbschu
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@Rake5000 Absolut korrekt. Genauso empfinde ich bei "fremder Musik" ebenfalls. Sowas hat höchstens inspirativen Charakter. Viel schöner ist eigene Musik, obschon sie i.d.R. nicht ganz so professionell klingt. Aber man wächst mit der Zeit, wenn man dran bleibt.
 
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Gibt es denn etwas, für das Du Dich fit halten möchtest?
Ist das eher konkret oder geht das in Richtung "allgemeine Bereitschaft"?
 
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Ist bei mir schon immer so. Spiele seit 10 Jahren, kann auf der Gitarre kein einziges Lied auswendig, denn die Lieder gibt es ja schon.
Ich sitze lieber da und improvisiere vor mich hin. Ab und an kommt mal es Gutes bei raus.
Fit halten muss man sich zb für ne Band.
Das tue ich jetzt auf dem Bass, seit zwei Wochen eigne baue ich mir da ne eigene kleine Setlist auf. Geht auch auch.
 
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Gast252951
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Für mich hatte nachspielen auch selten einen besonderen Reiz, es sei denn, man wollte mit der Band ( früher ) mal den einen oder anderen Song nachspielen oder neu interpretieren.

Allerdings kommt es vor, dass es Teile eines Songs gibt, die mich reizen.
Das lerne ich ... und das war es dann. Aber manchmal haben (fremde) Songs oder auch Teile davon den Charakter von Übungsmaterial, weil dort etwas gespielt wird, was ich nicht kann oder was generell weiterhilft.

Was man dem Nachspielen zu Gute halten muss ist, dass man bestimmt viel lernt über Songstrukturen und den Aufbau von Chords. Ähnliches gilt für Solos oder Licks, auch da kann man Sachen lernen, die man generell auch für andere Dinge als eben nur DIESES Solo nutzen kann.

Es wurde schon erwähnt ... probiere doch von deinem Wissen zu profitieren und versuche dich an eigenem Zeug.

Oder - nimm dir mal etwas aus einer ganz anderen Richtung vor.
Oder - nutze Effektpedale um mal mit ganz anderen Sounds zu experimentieren
Oder - nimm zur Unterstützung Fragmente aus dem Elektronikbereich
Oder - limitiere das was du spielst ( zB nur 2 Akkorde ) und versuche diese auf jede erdenkliche Art und Weise zu spielen und zu kombinieren
Oder - ( Idee kommt von Paul Gilbert ) nimm einen bekannten Song und spiele die Chords genau in der umgekehrten Reihenfolge, behalte aber die Rhythmik bei
 
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Luckie
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Also bei mir ist das ganz anders. Ich will meine Lieblingssongs nachspielen können, da ich es "toll" finde eben meine Lieblingssongs selbst spielen zu können. Und auch mal in der Lage zu sein, was vor spielen zu können, was der gegenüber eben eventuell auch kennt.
 
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Gast231344
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WOW da hast du aber lange durchgehalten... Hut ab :D 20 Jahre...

ich habe 2001 angefangen Gitarre zu spielen und fand die Möglichkeit Songs nachzuspielen als beste Lernmethode - man hat halt eine sehr gute Kontrollmöglichkeit beim Vergleich zum Original Song.
Später habe ich dann in einer Cover Band angefangen und damit wurden quasi die Spielerischen Fähigkeiten nochmal weiter ausgebaut - man musste ja den Rhythmus mit halten und es erweiterte ständig das Repertoire an Songs.
also 2003 bis 2006 Cover Band
Dann bissl Pause und Ende 2007 mit ein paar Leuten ne Cover Band gegründet.. Herbst 2008 hatte ich die Schnauze von Cover so voll - obwohl es sehr gut lief.

lange Zeit Pause in der ich gar nix gemacht habe und auch schon überlegte mein ganzes Equipment zu verkaufen (gut das ich es nicht gemacht hab :D )

2012 dann wieder angefangen (mein älterer Sohn war Schuld, weil er anfangen wollte EGitarre zu spielen - das hat mich mit angesteckt)
so hat es sich ergeben dass ich ein paar Leute nach und nach gefunden habe, die eigene Songs machen wollten und auf dem Wege entstand die Band (ASSORTED) in der ich aktuell Gitarre spiele.

Es ist anfänglich ne viel größere Herausforderung eigene Songs zu kreieren - und wenn ich mir unsere Songs so anhöre sehe, bzw. höre ich da auch ne Weiterentwicklung in der Song Strukturierung etc.
Das macht viel viel viel mehr Spaß - wenn man auf einmal aus ein bissl "Rumklimpern" und Ausprobieren oder einem Jam einen Song gebastelt hat.
Was zusätzlich total schön ist, ist diese Einheit, die man als Band bildet, wenn man gemeinsam an einem Songaufbau herumwurstelt - manchmal kommt man nicht weiter und dann hat irgend einer ne zündende Idee.
Das ist einfach Kreativität ausleben

um die Kurve zu deinem Hilferuf zu kriegen... wofür schlägt dein Herz? jeder hat ja so seine favorisierten Genres und Sounds..
Such dir da einfach mal ein paar Leute mit den gleichen oder ähnlich nahen Vorlieben und legt einfach los.
Manchmal sprudelt es Ideen und die Phasen könnt ihr super nutzen - daran zu basteln - die Ideen kurz mit nem kleinen Recorder oder falls vorhanden natürlich ordentlichem Recording Equipment aufnehmen/mitschneiden
um die Ideen festzuhalten.
Ich mache das auch zu Hause, wenn ich vor für mich spiele und eine Riff Folge oder ähnliches finde, die mir gut gefällt, nehme ich das kurz mit dem Handy auf und kann es an die Bandkollegen schicken, wenn es allen gut gefällt
probieren wir daraus einen Song auf die Beine zu stellen.

Rein für deinen Gitarren Unterricht sind vorhandene/bekannte Songs ggf. immer noch ein gutes Instrument für die Gitarren Schüler

und was mein früherer Gitarrenlehrer immer sagte... : "Zwang ist der Tod der Kreativität".. also zwing dich zu nix!!

just keep on Rockin!
 
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Alex_S.
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Spielt man nicht immer etwas nach? Entweder das was andere komponiert haben, oder was man selbst im Kopf hat?
Wenn man das akzeptiert und entspannt damit umgeht könnte das gegen den Frust helfen.
 

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