was kaufen? EQ, Multi FX oder noch nen Amp?

von LesPaulES, 18.08.08.

  1. LesPaulES

    LesPaulES Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #1
    Hallo zusammen

    ich bräuchte Eure Hilfe bei der Bewältigung folgenden Luxusproblems :D

    Ich habe zwei Hauptgitarren (Aria Pro II Superstrat und Paula Kopie) und noch eine Epiphone Les Paul für weichere Sounds. Allerdings nur einen Amp.

    Die beiden Arias liefern bei gleichem Amp Setting schöne und unterschiedliche Sounds. Die Epi klingt damit aber mehr als unbrauchbar (viel zu viel Bass und irgendwie ausdruckslos). Ändere ich nun auf Epi, werden die Arias zu kreischenden Nervensägen :eek:

    Da ich keinen zufriedenstellenden Kompromiss-Sound finden kann, überlege ich, was ich mir zulegen sollte, um mein Problem zu lösen.

    Möglichkeit 1, ein Equalizer als Bodentreter. Wenn ich die Arias spiele stell ich den auf Bypass und gut ist. Nur welche sind empfehlenswert? Ich hab mich noch nie damit beschäftigt, weiviel Bänder ich brauche etc

    Auch hab ich über ein Multi FX nachgedacht. Der Vorteil wäre, daß ich noch diverse Spielereien betreiben könnte, wobei ich vor Jahren mein Korg AX 1000 G verkauft habe, da ich es kaum noch nutze (ich finde einen geilen Amp Sound einfach interessanter und hab deshalb nur noch pur gespielt)

    Das führt jetzt zu Lösung Nr. 3

    Einen weiteren Amp zulegen... einen konkreten Kandidaten hab ich da noch garnicht evtl ein Marshall Valvestate Combo (ich hatte mal die JMP1 an einer MR 8008 Endstufe... sehr fein, aber jetzt vermutlich zu teuer für mich, vorallem, da es sich um eine Zusatz und nicht Ersatz-Lösung handelt ;) )

    Ich wäre Euch echt dankbar, wenn Ihr mir helfen könntet!

    Grüße

    LesPaulES

    Achja für EQ oder Multi wollte ich maximal 200€ für den Amp evtl bis 500€ ausgeben Gebraucht ist kein Problem...
     
  2. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #2
    Ich empfehle dir mal nen Pickup-Wechsel an der Epiphone (Richtung Gibson z.B.), damit würdest du dir
    einen 2ten Amp dann wohl sparen können. Wenn du unbedingt ein MFX haben willst, dann schau dir mal die neuen Digitechs an (RP-150/250/350)...
     
  3. LesPaulES

    LesPaulES Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #3
    danke für die Antwort!

    Es sind schon andere PU´s drin und das Problem ist ja nicht, die Gitarre zum klingen zu bringen, sondern möglichst alle 3 Gitarren auch live und ohne großes Rumschrauben am Amp nutzen zu können...

    Grüße

    LesPaulES
     
  4. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #4
    Da würde ich dir auf jeden Fall zum EQ raten - damit kannst du den Sound der Gitarre ordentlich nachbearbeiten bis verbiegen, du kannst Lautstärkeunterschiede ausgleichen und hast keinen Streß live.
    Mit dem Multi hast du ja schon Erfahrungen - und so richtig hat es sich ja nicht durchgesetzt.
    Den 2. Amp für diesen Zweck halte ich schlicht für übertrieben und für Live-Situationen eine sehr ungeschickte Lösung, schließlich muß das dann ja ebenfalls mikrofoniert werden.

    Mit dem EQ haust du am wenigsten Geld raus, und die Teile können viel. Für umfangreichere Spielereien gibt es von Boss dann den EQ-20 (teuer) - damit kannst du dann verschiedene EQs speichern.
    Noch eine Alternative wäre vllt. ein Tubescreamer, um der Epi die Bässe rauszunehmen. Gleichzeitig hast du damit einen tollen Soloboost.
    Welchen Amp hast du denn?

    Gruß Uli
     
  5. DenniZ_10000

    DenniZ_10000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #5
    Ich hab den MXR 10-Band EQ und das teil is klasse! Damit kannst du auch noch so einiges verändern. Ich könnte mir gut vorstellen, dass du damit auch deine Gitarren angleichen kannst. Allerdings empfehle ich umbedingt einen FX-Loop! Ich finde vor dem amp ist kaum ein Unterschied zu hören.
     
  6. Moerk

    Moerk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #6
    Also ich persönlich habe schon öfters mit EQs rumprobiert, aber finde immer, dass sich der Sound danach total "verbogen" und dadurch unnatürlich anhört. Multi ist für dich ja anscheind keine Option, wenn du das alte abgeschafft hast. Abgesehen davon: 50 Amps und 60 Effekte um zwei Gitarren anzugleichen?

    Ich persönlich rate dir zu einem neuen Amp oder zum rumschrauben ein deinem bisherigen!
     
  7. Garage Gitarrero

    Garage Gitarrero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #7
    Hallo LesPaulES,

    von einem EQ würde ich Dir persönlich abraten. Man kann da zwar im Feintuning durchaus etwas erreichen aber ich so wie es sich bei Dir anhört, scheint mir es mit Feintuning nicht getan.
    Multi-FXe haben ja mittlerweile sehr gute Amp-Simulationen. Das könnte eine Alternative für Dich sein. Wobei es - glaube ich - immer auf den Einzelfall, sprich Deinen jetzigen Verstärker, ankommt, wie es dann klingt. Vielleicht hast Du ja eine Möglichkeit, ein Multi-FX auszuleihen und mal mit den Simulationen rumzuprobieren.
    Ein neuer Amp ist natürlich immer eine sehr feine Alternative, die Du dann sehr genau auf Deine Gitarren abstimmen kannst. Sound einmal gefunden, nie mehr Probleme! [Allerdings kann das bei Auftritten zu Problemen führen, wenn man mit zu vielen Amps anrückt. Das sieht nicht jeder Veranstalter so gerne.]

    Ich schwanke also zwischen Möglichkeit 2 und 3. Mit Deinem Budget solltest Du aber auf jeden Fall eine gute Lösung finden können!

    Viele Grüße
    G G
     
  8. LesPaulES

    LesPaulES Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.08   #8
    Hallo und besten Dank für die Antworten!

    Ich werde mir die EQs auf jeden Fall mal anseh´n (vorallem das programmierbare von Boss klingt interessant), aber irgendwie (evtl nur GAS) wäre noch ein Amp auch was Tolles...

    Im Moment spiele ich übrigens ein Fender Roc Pro 1000 Halfstack (ein wirklich genialer, aber nahezu unbekannter Hybrid-Amp). Ich habe die Nacht über gegrübelt und evtl eine Lösung für das Mikro Problem im Live-Betrieb gefunden... Wenn ich mir einen Combo kaufen würde (der Sound sollte dann eher weg von Fender geh´n, damit´s unterschiedlicher ist...) und live dann nur die Vorstufe nutze und ab der Endstufe bei dem Fender bin, bräuchte ich ja nur noch einen A/B Schalter, um zwischen den Amps zu wechseln...

    Der Vorteil hierbei wäre auch, daß ich zu Hause einen Amp zum üben hätte.

    Ehrlich gesagt gebe ich lieber um 300€ +X für nen gebrauchten Amp aus, als 200 für ein EQ... was sagt Ihr?

    Dank und Grüße

    LesPaulES
     
  9. Moerk

    Moerk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.08   #9
    Klar, bei dem Preis fragt man sich das schon...

    Folgenden Denkanstoß: Mit einem EQ kann man Feinheiten justieren, ein Amp klingt i.d.R. komplett anders.

    Möglich wäre auch, sich den gleichen Amp nochmal zu kaufen und andere Settings zu benutzen oder sich einen programmier/speicherbaren Amp wie den Flextone von Line 6 zu holen...
     
  10. ranganga

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    Erstellt: 19.08.08   #10
    Ich habe das ein ähnliches Problem...

    meine Eigenbau Strat mit den Rockinger PUs haben nen höheren Output als
    meine Aria pro ...

    ich hab mir die ganze Zeit mit nem EQ von HB beholfen. ich hab hier lediglich den
    einige Frequenzen der Aria angepasst und den Pegel etwas angehoben.

    Das wars für mich schon... war ne absolut billige alternative...

    Just my 2 cents...


    Gruß JD
     
  11. LesPaulES

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    Erstellt: 26.08.08   #11
    Hallo zusammen

    DA ich sowieso noch nen zweit Amp für die Studentenbude brauchte habe ich mir kurzer Hand einen geschossen, bzw werde.

    Da ich natürlich erstmal rumprobieren muß kann ich noch nichts weiteres sagen.

    Wenn´s nicht geht, werde ich mich nochmal melden, bzw die anderen Ratschläge bevolgen...

    Nochmals besten Dank und Grüße

    LesPaulES
     
  12. ranganga

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    Erstellt: 27.08.08   #12
    dann nimmste am besten nen ABY Switch, dann kannste da hin und herschalten ;)
     
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