Was sollte man nach 2 Jahren beherrschen? Frust..

  • Ersteller Iommic Life
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Ich habe heute wieder etwas mit Metronom geübt. Einfach Freischnauze.
Vllt könnt ihr mir sagen ob das im Takt ist. Danke
Gute Idee, es ist ein Anfang.
Wie findest du es denn selbst? Hörst du die Stolperer?

Kooperation führt immer zu besseren Ergebnissen als dieser bescheuerte Wettkampf
Auch wenn es OT ist, aber das würde ich gern mal erklärt bekommen. Ich wüsste in der Musik* keinen einzigen Anwendungsfall, wo das funktionieren sollte.
Roger Daltry / Pete Townshend
Elton John / Bernie Taupin
Robert Plant / Jimmy Page
Joe Strummer / Mick Jones
Stock Aitken Waterman - der Name an sich ist ja schon zur Marke geworden
Benny Andersson / Björn Ulvaeus
eine Weile David Gilmour / Roger Waters

vor allem:
Lennon/McCartney
bzw. auch Lennon/McCartney/Harrison

oder Jagger /Richards
und Jagger/Richards/Jones
 
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vor allem:
Lennon/McCartney
bzw. auch Lennon/McCartney/Harrison

Genau wenn die Egos am Anfang größer gewesen wären als der Wille als Band etwas zu erreichen,
wären die u.U. schon vor der 1. Platte auseinandergeflogen. McCartney wäre vielleicht auch so
erfolgreich gewesen, aber es wäre nie so groß wie "the Beatles" geworden.
 
@dubbel Ja, .. aber nein. Was Du beschreibst ist musikalische Kollaboration. Dass die funktioniert ist unbestritten. Jimmy Page hat sich aber z.B. ganz heftig mit anderen Gitarristen verglichen :nix:.
 
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Ich finde diese verzweifelte Überbieten bei jedem noch so abstrußen Kram seltsam bis krank.
Der Te fragt im Prinzip, was er machen kann, um besser zu werden. Um besser zu werden tritt man gewissermaßen gegen sich selbst an, gleichzeitig aber auch gegen das Tutorial, das Buch, oder gegen den Lehrer, der ihm Neues zeigt.
Wenn man besser werden will, muss man sich der Herausforderung stellen, das machen die Größen auf einer anderen Ebene, die haben ihren Spass, haben auch nichts zu verlieren, es ist ein Austausch, wie man Etwas anders machen/spielen kann, das ist weder krank, noch seltsam, oder gar abstruß.
Gut, ein Anfänger muss sich selbst überbieten, weil er besser werden will, da kann man dann doch schon man verzweifeln :LOL:
Aber wir sollten mal langsam zum Thread-Topic zurückfinden
schon sind wir wieder topic, weil das alles normal ist, die Challenge gegen sich selbst oder gegen andere, die besser sind, weil man lernen will.
 
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Ich habe heute wieder etwas mit Metronom geübt. Einfach Freischnauze.
Vllt könnt ihr mir sagen ob das im Takt ist. Danke
ich hab zwei mal reingehört, so falsch ist das nicht....denn, im Kontext eines Songs, eines Solos darüber, wird sowas oft gemacht, etwas laid back, oder vorgezogen. Wichtig ist dabei, dass man den Anfang triftt und das Ende ;)
Am Anfang sollte man aber tatsächlich auf den Punkt spielen üben, damit man hinterher solche Techniken beherrscht.
Eine gute Übung ist, das Metronom auf !/4 zu stellen, dazu aber 8tel oder 16tel rein zu hämmern.
 
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Was Du beschreibst ist musikalische Kollaboration.
meinst du jetzt den unterschied zwischen Kooperation (Gemeinschaftsarbeit, Gemeinschaftsproduktion, Koproduktion, Teamarbeit) und Kollaboration (Kooperation, Teamwork, Zusammenarbeit)*?

*Synonyme aus dem Duden
 
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Also ich fand es jetzt gar nicht so off beat 😑
Ist ja auch eine Basis:great:.
Ich würde an deiner Stelle nun auch die übrigen Sachen mit Metronom üben, wie z.B. diverse Fingerfertigkeitsübungen, Akkorde, Tonleitern, oder Terzen, Quarten usw;
schön mit Umgreifen, rhythmischen Variationen.... auch wenn das vielleicht wieder altmodisch klingt. Ganz einfach deshalb, weil du das alles in deinen Übestücken wiederfindest. Also aus rein praktischen Gründen, nicht wegen irgendwelcher "klassischen Gitarrenausbildung" oder ähnlich.

Das von @OliverT verlinkte Video ist super, finde ich. Vor allem wie toll er am Anfang den Überblick, die Struktur und die Herangehensweise erklärt. Das macht einem mal wieder grundlegende Dinge bewusst, die total wichtig sind.
 
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Was ich meine ist - ich hatte gestern Abend zu wenig Zeit -, dass es selbstverständlich innerhalb einer "Musikspielgruppe" mit Kollaboration/Kooperation (wenn auch durch Schicksalgemeinschaft und erzielen einer gemeinsamen Lebensgrundlage erzwungen) funktioniert bzw. funktionieren kann. Aber innerhalb jeder nach außen wundervoll harmonischer Kooperation herrscht immer auch ein heftiger interner Wettbewerb, über "beste" Kreativität, "schönste" Hook, "meiste und höchste" Chartplatzierungen und so weiter und so fort. Oder was meinst Du, warum solche tollen Kooperationen so eine kurze Halbwertszeit haben. Dieses romantische "wir sind alle gute Freunde" in der Regenbogenpresse funktioniert ausschließlich dann, wenn es gelingt, dass diese kreativen Geister ganz hart ihre Egos an der Garderobe abgeben. Und das wiederum funktioniert, wie uns die Musikgeschichte immer wieder aufs Neue lehrt, immer nur einen ganz beschränkten Zeitraum.

Und was ich noch meine, ist, dass Du doch wohl nicht wirklich glaubst, dass in der Welt irgendeiner musikalischen Ausprägung nicht alles zwischen gesundem bis blutigem Wettbewerb herrscht? Der allererste Wettbewerb, der hier wäre, ist der zwischen Schüler und Lehrer. Der nächste ist der zwischen Dir und Deinen Peers und so weiter und so fort.

Glaubst Du wirklich, dass Stock Aitken Waterman, ABBA, die Beatles, Michael Jackson, Elton John, Billy Joel, und so weiter und so fort nicht komplett wie zornige Rumpelstilzchen durch ihre jeweiligen Liegenschaften oder Plattenfirmenbüros eskaliert sind, wenn einer ihrer Peers einen besseren Charteinstieg hatte oder mehr Platten/Singles in den Billboard Charts hatte? Ich hätte da ein Grundstück am Nordpol, da steht eine Spielzeugfabrik drauf. Kann ich Dir einen guten Preis machen, haste ausgesorgt :whistle: .

Direkter Wettbewerb bringt uns z.B. auch solche Kunstwerke:


View: https://www.youtube.com/watch?v=GG55zXKbC60
 
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...sehr schönes Video... bei ca. 5:04 sieht man das Metronom von den Dreien!

Was mir beim Üben damals sehr geholfen hat waren "Lagerfeuersongs" die dann natürlich mitgesungen wurden. Also von mir, und damit auch nicht schön... aber im Takt! ;)

Gruß Dirk
 
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@Iommic Life

...also die Viertelnoten zumindest fand ich soweit okay - die Achtel waren dann aber tatsächlich ein wenig holprig...aber: du fängst ja gerade erst an, mit Metronom zu üben! Also nicht gleich den Kopf in den Sand stecken - der Klick kann ein fieses A...loch sein, geht mir auch heute nach gut 30 Jahren Praxis noch so...ich glaube es war @Vester , der meinte, dass es wesentlich angenehmer ist, mit einem Drumbeat zu üben - dass kann ich aus eigener Erfahrung auch sagen - Youtube bietet eigentlich zu jedem Genre den passenden Drumtrack mit unterschiedlichen BPMs, vielleicht wäre das ja eine Alternative jenseits des Metronoms, welches manchmal schon ein wenig "stumpf"ist?

Aber wenn man "on point" spielen will, dann kommt man um den Klick halt leider nicht umher - wenn ich für mich übe oder halt einfach nur spiele, dann mach ich das - oh Schimpf und Schande - nie mit Klick...der kommt eigentlich nur zum Einsatz, wenn ich mal was aufnehmen will. Was ich damit sagen will: laß dich davon nicht verunsichern oder runterziehen, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt!

Was das Problem des TE jetzt mit "Wettbewerb" und sonst noch was zu tun, worüber hier jetzt schon wieder 2 Seiten diskutiert wird weiß anscheinend nur "OT-Geier-des-E-Gitarren-Subs"...
 
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Ich fühle voll mit dir, bin 36Jahre habe kleine Kinder und komme wenn`s gut geht ne halbe Stunde am Tag zum spielen.
Habe letzte Jahr mit der Musikschule begonnen und nach einem Semester ist der Musiklehrer ausgewandert und ich habe erst jetzt einen neuen bekommen.
Was du nicht vergessen solltest ist dass sich dein Gehör auch weiterentwickelt. Dinge die du schon letztes Jahr (für dich gut) spielen konntest hörst du jetzt richtig raus. Mein Musiklehrer ist kein Metal Gitarrist , aber er geht auf mich ein weil ich ihn schon gesagt habe das mich POP usw. nicht interessiert.
Ich lerne erst jetzt außer Pentatonik die erste Tonleiter (E-Moll) weil ich mir die für Metal rausgesucht habe (da macht das Üben auch spaß weil ich Riffs schreiben und einfach jamen kann). Die geht zwar nicht super schnell aber im 3 Bund z.B. kann ich die Finger spreizen (3-5-7), das hätte ich letztes Jahr nicht geschafft.

Das einzige was ich anders gemacht habe waren die Basics am Anfang: Metronom und wie die Noten gezählt werden, dazu den Fuß immer auf die 4 Zählzeichen fest mit stampfen (die Notenwerte die gespielt werden am Anfang auch mitsprechen) . Wenn das nicht sitzt dann wird es schwer wenn du nur Tabs ohne Hörprobe bekommst finde ich. (Mein Lehrer hat mir das mit Bleistift auf den ersten Tabs immer aufgeschrieben und als er mir das vorgespielt hat , habe ich das mit dem Handy aufgenommen).
Denke wir müssen einfach dranbleiben und uns für jede kleine Steigerung belohnen :)
Vielleicht sprichst du nochmals mit dem Lehrer, eventuell geht er davon aus dass du zu Hause korrekt mit Metronom übst. Wenn er nur stur seine Schiene durchziehen möchte dann würde ich einen neuen suchen :(

LG Tomi
 
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Direkter Wettbewerb bringt uns z.B. auch solche Kunstwerke:
Friday Night in San Francisco, da wäre ich gerne dabei gewesen. Einmal so spielen können……….. Man wird ja noch mal träumen dürfen. Aber mit 62 als blutiger Anfänger könnte die Zeit etwas knapp werden um auch nur annähernd soweit zu kommen 🤣
 
@tomiii
Deine Beschreibung trifft es sehr gut. Ähnlich sieht es bei mir ja auch aus 😅
Schön, dass du deine Erfahrungen hier teilst.
Hier in der Nähe gibt es eine Musikschule. Ich habe gestern mal eine Email geschrieben zwecks Probestunde.
Leider fehlt mir bei meinem Lehrer der rote Faden und die Basics. Ich mag ihn als Mensch total gerne. Aber pädagogisch fehlt mir da etwas. Wenn einer 30 Jahre Gitarre spielt, kann er einen Schüler der seit kaum 2 Jahren spielt nicht daran bemessen. Den Eindruck habe ich leider ein paar Mal gemacht. Auch beim F Dur Barre. Klar der Griff ist sehr wichtig. Aber das nach ein paar Unterrichtseinheiten einzubauen sorgt für Frust. Auch die Basics bzgl Metronom. Man muss ja wissen wie man es anwendet. Wir hatten ja mal Power Chords auf 110bpm, Metronom auf 8tel gestellt und das war ein Getakte was mich verrückt gemacht hat. Zumal ich nicht mal wusste wie genau ich die Figur des Power Chords dazu synchron bekomme. Dazu habe ich auch nie eine richtige Antwort bekommen.
 
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Auch beim F Dur Barre. Klar der Griff ist sehr wichtig.
Ja, leider kommt F Dur in fast allen Songs/Lieder vor. Ich wollte am Anfang dem ausweichen. Geht aber nicht, man muss den könne.
Beim schnellen Griffwechsel habe ich immer noch Probleme.
 
Auch beim F Dur Barre. Klar der Griff ist sehr wichtig. Aber das nach ein paar Unterrichtseinheiten einzubauen sorgt für Frust.
Darf man fragen ob nur der F-Dur Barre so schwer fällt? Wie sieht es denn zB. mit dem A-Dur-Barre aus? Der dürfte ja leichter fallen. Vlt. einfach mal von dort (5.Bund E-Saite) aus, oder zB. vom B-Dur-Barre, abwärt üben?! So habe ich da Glaub' ich vor 100 Jahren gemacht, weil der mir anfangs auch schwer fiel.
Vl. hilt auch dieses Video weiter:


View: https://youtu.be/BdGFvU8kgnk?feature=shared
 
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Möglicherweise kann man ja auch ein wenig tricksen beim F-dur...

Ist halt die Frage was (im Moment) wichtiger ist. Einen Song angemessen in der Geschwindigkeit und im Rhythmus durchzuspielen und Spaß dran zu haben, oder immer wieder an der gleichen Stelle Stecken bleiben....und vor lauter Frust das Spielen einstellen...

Ich habe da vor 35 Jahren (boah - ich werd alt) beim F-Dur und auch einigen anderen Barree-Griffen einfach ohne die Tiefe E-Saite gegriffen und nur die anderen Saiten angespielt - wie beim D-dur (da sind's dann ja nur 4)

Ergebnis: weniger Technik und Kraftaufwand, dafür aber mehr Erfolg. Natürlich sollte (?) das dann auch später dann mal richtig gemacht werden....

Oder wie mein Lateinlehrer früher vor Klausuren sagte: Mut zur Lücke!

Gruß Dirk
 
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Ja, leider kommt F Dur in fast allen Songs/Lieder vor. Ich wollte am Anfang dem ausweichen. Geht aber nicht, man muss den könne.
Beim schnellen Griffwechsel habe ich immer noch Probleme.

Alles eine Sache des Übens.
Hat man das einmal drauf, dann flutscht das von allein.
Barre-Akkorde benutze ich viel und oft.
 
Oh, er hat ihn genannt, den F Dur :w00t:
Da muss ich mit folgendem reagieren:
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