Welcher preamp ?

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phill von wimmme
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hallo liebe forumnutzer



wie ich es in der überschrift schon geschrieben hab suche ich nach einem preamp für mein studio weiß aber bei den ganzen geräten nicht welchen ich nehmen soll ich will es für gesangsaufnahmen für mein großmembraner von akg nehmen sollte auch nicht so teuer sein


danke schonmal für antworten

mfg phill
 
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Maria_Wolle
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Welches Interface hast du denn? Die Kombination mit preamp soll sich qualitativ ja auch lohnen. Wieviel willst du ausgeben? Gruß Maria
 
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phill von wimmme
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hallo habe ein presonus firestudio project und ja preislich weis ich noch net was ich ausgeben mächte halt dann doch nicht so viel da das interface schon ziemlich teuer ist

mfg phill
 
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Sorry, aber erlaube mir die Frage, wozu Du dann einen preamp brauchst? Reichen denn die eingebauten amps nicht aus, für das was Du machen möchtest?
 
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phill von wimmme
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weiß ich net es heißt ja immer man bracht einen preamp wenn man ein mikro hat damit der klang besser ist

mfg phill
 
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klar, mit dem 'richtigen' Mikro und dem 'richtigen' Preamp kann das schon passieren...
die Frage ist, ob einem der Unterschied den Preis wert ist... :gruebel:

ich nehme mal der Einfachheit halber an, du hast ein Perception 220
da könntest du mit einem 300 Euro Preamp ein wenig was verbessern, keineswegs wie Tag und Nacht
bei einem C414 wäre wesentlich mehr drin, aber wie stufst du das relativ zum 5-fachen Preis ein ?
da würde vermutlich auch ein Preamp in ähnlichen Bereichen eingesetzt
das 'Gesamtpaket' zwischen 2,5 und 3,5 k Euro - das klingt definitiv nicht 10x besser als dein Set

warum macht man das dann ?
erstens weil damit Geld verdient wird (im Studio), es ist Arbeitmittel, Betriebsinventar
der Dienstleister muss ggf einen genialen Moment des Künstlers einfangen können
in der bestmöglichen Qualität, da muss dann für 10% 'besser' eben der (zB) dreifache Preis herhalten
(in der Praxis schlägt das durch steuerliche Umlagen nicht ganz so durch, wie als private Anschaffung)
Die Höhe der Preise ensteht vor allem durch den begrenzten Kundenkreises für so hochwertiges Equipment.
deine Entscheidung.... ;)

cheers, Tom
 
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Hi phill,

nur der Vollständigkeit halber: Du hast bereits Preamps in Deinem Interface. Und die sind gar nicht mal so schlecht.

Ein Preamp in der Preisklasse um 300€ würde also nicht unbedingt eine objektive Verbesserung bewirken, sondern lediglich eine Veränderung.
Es mag sein, dass es Dir dann besser gefällt und somit subjektiv eine Verbesserung ist.

Ein Faustregel:
Das Mikrofon macht 80%
Der Preamp macht 15%
Der Wandler macht 5%
des Gesamtklangs (Den Raum und den Musiker lassen wir mal aussen vor ;) )

Dementsprechend sollte man auch die Investitionen verteilen.

Clemens
 
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phill von wimmme
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danke für eure infos daraus lese ich das ich das geld dann doch lieber in ein neues schönes mikrophon stecken sollte und denn klang dann am pc erstellen sollte den eine röhre macht

mfg phill
 
innocence_GoR
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Hey,

"den Klang, den eine Röhre macht" kannst du in dem Sinne aber nicht am PC einstellen. Wenn du den Klang einer Röhre haben möchtest, solltest du auch mit einem Röhrenmikrofon arbeiten. Das wäre aber wohl weit über das Ziel hinausgeschossen. Ich kenne zwar dein Budget nicht, aber diese Mikros sind dann doch relativ teuer (450€ aufwärts, wenn wir diverse Hausmarken mal außen vor lassen).

Kurz gesagt: Nimm ein schönes Mikrofon und ein qualitativ hochwertiges Interface. Diese haben überwiegend auch gute Preamps eingebaut.

Andi
 
toumy
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Ich hab da mal ne kleine Frage am Rande. Wenn er sich jetzt einen zusätzlichen Preamp kauft, verwendet er ja immer noch die gleichen Eingänge wie wenn er den internen Preamp benutzt. Ist es nicht eigentlich schwachsinnig wenn das Signal durch zwei Preamps läuft?
Oder ist der quasi ausgeschaltet wenn die Nadel auf sieben Uhr steht? Inwiefern beeinflusst der Schaltweg den Klang?
 
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Hey toumy,

1. der Preamp am Interface ist nicht "ausgeschaltet", wenn er auf 7 Uhr steht. Das ist nur die minimale Verstärkung.

2. der Klang des Signals wird im Idealfall gar nicht beeinnflusst. Allerdings möchte man oft charakteristische Klangverfärbung eines externen Preamps. In diesem Fall wird das Signal durch den externen Preamp "geformt" und dann von dem Interface aufgenommen. Es macht also nur Sinn einen solchen Preamp zu verwenden, wenn man diese Klangverfärbung wünscht. Normalerweise klingen Audio-Interfaces möglichst neutral.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen richtig verstanden habe.

Andi
 
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nein - meist sind die Eingangsbuchsen eine XLR-Klinken Kombination.
Dann ist die Klinke für line-level ausgelegt und kommt erst nach der Mikrofon-Vorverstärkung in den Signalweg
Ist nur 1 XLR Buchse vorhanden, gibt es einen Schalter zur Auswahl Mic-Line Level mit derselben Funktion.

Entscheidend für den Klang ist vor allem die erste Stufe im Signalweg, wo das Signal 'am kleinsten' ist.
Schaltungen mit Einzel-Bauteilen (egal ob Röhre oder Transistor), schneiden klanglich besser ab, als IC Versionen.
(eine gewisse Grundqualität des Entwurfs vorausgesetzt)
egal, was für Messwerte im Datenblatt der Chips stehen.

Insofern würde ich innocence widersprechen: es gibt kein einziges Interface mit 'guten' Preamps.
Bestenfalls wird ein 'präziser', steriler Ton geliefert...
dem man dann in der DAW mit allerlei 'vintage Effekten' versucht, wieder 'Leben' einzuhauchen... (mho) :D

cheers, Tom
 
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Hey Telefunky,
mit neutral meinte ich steril und präzise ;-) Ich hätte auch schreiben können "ehrlich". Das klingt nicht ganz so abwertend.
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich noch nicht die Möglichkeit hatte, einen Direktvergleich zwischen einem richtig (richtig richtig) teuren Preamp und einem Interface zu machen.

Bestenfalls wird ein 'präziser', steriler Ton geliefert...
dem man dann in der DAW mit allerlei 'vintage Effekten' versucht, wieder 'Leben' einzuhauchen... (mho) :D

Du meinst mit dem Spezial-Vintage-Mach-alt-und-gut-PlugIn? ;-)

Nabend allerseits
 
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Du meinst mit dem Spezial-Vintage-Mach-alt-und-gut-PlugIn? ;-)
nicht eins... Tausende.... :D
die VSTs sehen mehr oder weniger auch (fast) alle so aus... ob sie halten, was die Optik verspricht ? kA...
aber es scheint einen enormen Bedarf zu geben

auf der Interface Seite wird dagegen mit Präzision, neutral und linear geworben

Die bewusst gehässige Formulierung 'kein einziges' ist der Grössenordnung des Phänomens angemessen.
Wird Audio-Equipment ausschliesslich nach den Kriterien von Messgeräten entwickelt, dann ist da was faul.
Es steht die Wirtschaftlichkeit der Fertigung im Vordergrund und nicht die Funktion des Produkts.
Da ist nun mal kein Platz für von Hand platzierte Bauelemente oder die spezielle Form derselben.

ein Preamp muss nicht zwangsweise extrem teuer sein, aber sein Hersteller sollte sich was dazu gedacht haben.
(über die gerade genannten Punkte hinaus... und das ist im Platz- und Preissegment der Interface eben nicht der Fall)
Nicht vorhandene Messwerte für 'guten Klang', kommen einem 'bigger-is-better' Marketing auch nicht gerade entgegen. ;)

cheers, Tom
 
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Du scheinst dich mit Preamps auszukennen. Ich bin auf der Suche nach was neuem. Preisbereich bis ca. 500,00€.

Macht es Sinn, mit diesem Budget einen Preamp anzuschaffen? Vorausgesetzt natürlich, das Mikro als erstes Glied in der Signalkette stimmt :great:

Ich denke dabei zum Beispiel an:

- Focusrite ISA One Digital
- Golden Age Project Pre-73 DLX
- Golden Age Project Pre-73 MK2

Kennt jemand die Geräte?

Grüße
 
Executed
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Ich habe es in letzter Zeit hier schon öfters erwähnt, den Universal Audio Solo 610 bekommt man momentan gebraucht für unter 50% des neupreises, vielleicht solltest du dir den auch nochmal ansehen.

Zu den anderen dreien kann ich leider nichts sagen, die kenne ich nicht.

Grüße
Daniel
 
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ob sie halten, was die Optik verspricht ?
Nope!
Hab letztens alle UA plugins von denen Softube auch eine Version anbietet im Blindtest gegeneinander getestet. Die UA's fand ich ungelogen jedesmal flach und unmusikalisch. Und das ohne zu wissen welches was ist..
Also entweder haben die Ingenieure die von UA gesponsert werden und die "hohe Musikalität und Detailverliebtheit" anpreisen noch nie anderes probiert oder werden zus. zum sponsoring geschmiert bis zum geht nicht mehr :bad:

Back to topic:

Den "Audient Mico" musst du umbedingt testen! Mir ist die Kinnlade runtergeklappt, hatte was komplett anderes erwartet :D Vorallem ist das Teil flexibel as Hell. Harmonierte hervorragend mit allen getesteten Mics. Klasse Teil.
 
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Du scheinst dich mit Preamps auszukennen. Ich bin auf der Suche nach was neuem. Preisbereich bis ca. 500,00€.
Auskennen wäre wirklich zu hoch gegriffen, noch dazu, wo das stark vom persönlichen Geschmack geprägt ist.
Ich habe früher auch nur nach Datenblättern ausgesucht
...bis ich gemerkt habe, dass es mit dem Hörergebnis nicht zusammenpasst
dann hab ich halt drauf geachtet. Vom Klangideal sind es bei mir analoge Produktionen von 60-80er.
Motown - klar...
Klassiker: Frank faltet den Produzenten zusammen (über ein U47), am Schluss ist kurz der Gesamtsound zu hören... Sahne :D
ebenfalls live: eine etwas irritierende Frage bezogen auf ein Lied, das im Anschluss '...a few bars...' folgt.
Sicher nicht ganz so spontan, wie es dargestellt wird, aber solche Details einer Performance lassen sich mit allzu schlichter Technik imho nicht einfangen.

Ich kenne auch nur meine Geräte, oder solche, von denen ich mal 'verlässliche' Aufnahmen bekommen habe.
Mit viel mehr als einem V676a, modifiziertem V672, Avalon 737 oder Neve Portico kannn ich da nicht dienen.
Der ISA stand übrigens mal neben dem Portico und V672 zum A/B, schnitt natürlich schlecht ab, weil er ein anderes Sound-Ideal verfolgt.
Der UAD 610 solo ist mir als Verlierer in einen Blindtest in Erinnerung geblieben...
Da ging es um einen 10 Euro Selbstbau Preamp, einem 50 Euro Behringer und eben den 610.
Haben die Spacken alle nur auf 'Auflösung' und crispe Höhen geachtet... :p
Die hat der tatsächlich nicht - soll er ja auch nicht.

Den Pre-73 kenne ich nicht selbst, aber den kann man (für den Preis) bedenkenlos empfehlen
Macht halt diesen leichten Mattglanz der klassischen Vorstufen. (der V676 ist ähnlich vom Design)
Der Avalon 737 klingt etwas runder klarer, aber immer noch leicht auf der Politurseite.

Mit extrem neutraler Präzision habe ich's nicht so.
Da gibt es hier auch 'Verfechter' dieser Linie der Produktion(s-Technik) und das ist seinem Kontext absolut berechtigt.
Allerdings sind dann auch die Anforderungen an (Aufnahme) Umgebung und musikalisches Können des/der Vortragenden ungleich höher.
Ich bewege mich da eher am unteren Rand des Durchschnitts... :D

cheers, Tom
 
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phill von wimmme
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also ich klink mich in dieser stelle auch nochmal ein und stell eine neue frage ich hab mich jetzt umentschieden und suche jetzt einen alrounder kennt da jemand einen ?

das heißt compresor gate limiter eq und sowas in einem oder so in die richtung

bedanke mich für jede antowrt

phill
 
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ganz schlechte Entscheidung...
aus deinen Fragen geht hervor, dass du nicht wirklich 'erfahren' bist, was Aufnahmen betrifft
(keine Schande - jeder hat mal angefangen... mich selbst würde ich keinesfalls als Leuchte hinstellen
ich kann zwar relativ gut mit Technik und höre ganz passabel, aber das war's dann auch schon...)

das Gerät, auf das du anspielst, nennt sich Channelstrip (1 Mischpult-Kanalzug im eigenen Gehäuse)
einmal ist das noch deutlich teurer, als ein Vorverstärker...
aber entscheidend ist, dass du alle Einstellung vor der Aufnahme machst - und die 'auf's Band' kommen
einschliesslich der Fehler...
nimmst du aber für die Arbeit Plugins, kannst du deren Einstellung im Nachhinein leicht korrigieren
und das wirst du gerade am Anfang öfter machen, als du dir jetzt vermutlich vorstellst.

das Mikro und das Interface, was du hast sind keineswegs zum Weglaufen schlecht
(deswegen war am Anfang der Hinweis, das man für moderate Verbesserungen ernsthaft zahlt)
mit geschicktem Plugin-Einsatz (nicht übertrieben, sondern bewusst), kannst du einiges 'rausholen'
Das ist weniger eine Frage des Produkts, sondern des wie der Anwendung - und der Übung.
Spar das Geld, bis du genauer entscheiden kannst - du wirst von selbst feststellen, wann du eine Grenze erreichst

cheers, Tom
 
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