Ich benutze ein
Focusrite Scarlett 6i6 (2nd generation) unter Debian Linux - funktioniert (im Gegensatz zu Windows) ohne Treiber und sprichwörtlich "out of the box" (genau wie an einem Mac auch).
Und Ardour ist ebenfalls klasse. Wenn Ihr Euch auf einer Debian-basierten Umgebung (kann also sogar Ubuntu sein) die Repositories von KXStudio zusätzlich einrichtet bekommt Ihr die jeweils neueste Version automatisch beim nächsten update/upgrade.
Linux wird stiefmütterlich behandelt, weil's Niemand kennt. Es ist aber ein hochinteressantes und stabiles System, im Gegensatz zu IOS sogar offen - das macht's so interessant.
Zu Eurer Aufgabe: die genannten Interfaces wie Scarlett 18i20 und OctoPre werden laufen, ein
Behringer X32 geht zum Beispiel auch - damit hättet Ihr einen Front of House und Aufnahmemischer in einem Gerät. Während also der Tonmann die Band für's Publikum mischt kann man gleichzeitig - auch mit einem Lenovo Laptop und Linux - bis zu 32/40 Spuren digital in Ardour aufnehmen, ist von Paul Davis (Ardour) so ausprobiert worden, hat er letztens in Frankreich erzählt. Ich hab eine Zusammenfassung und ein Dankeschön in meinem Artikel
http://wolfgang.lonien.de/2017/05/thanks-to-paul-davis-and-to-others/ dazu geschrieben, da ist auch das Video vom Frankreich-Talk zu finden.
Viele Geräte die am Mac ohne Treiber laufen werden unter Linux genauso funktionieren; Stichwort ist "class compliance" beim USB-Interface der jeweiligen Geräte.
Und ein Notebook hat ja den Vorteil daß man's mit ins Musikgeschäft nehmen kann - zum Ausprobieren der Geräte vor dem Kauf. Ich hab übrigens vor ca. 10 Tagen eine Gruppe Kinder aufgenommen - mit dem Focusrite Interface an meinem Arbeitgeber-Notebook (IBM Open Client, basiert auf Ubuntu 16.04 LTS, welches ja auf Debian basiert). Geht alles.
🙂
Hoffe das hilft,
Wolfgang
(Edit: ich seh gerade, Ihr habt ja schon AVLinux drauf. Gute Wahl, hat auch die beste Doku aller Audio Linux Distris. Wird schon werden.)