Weltmeister Supita - kennt die jemand?

von senseo, 05.08.07.

  1. senseo

    senseo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.07   #1
    Hallo,

    bei meiner Suche nach einem Cassotto-Instrument mit MIII wurde mir nun von einem etwas weiter entfernt ansässigen Händler (Handzuginstrumentenbau-Meisterbetrieb) eine Weltmeister Supita B angeboten. Angeblich soll es sich dabei um ein Spitzeninstrument aus dem Hause Weltmeister handeln, mit Cassotto, A Mano Stimmzungen und einem sehr guten Klang. Dazu scheint der Preis verglichen mit den sonst so angebotenen Hohner Morino oder auch italienischen Modellen äußerst attraktiv. Das Instrument ist komplett durchgesehen und der Händler gibt Garantie. Leider sitzt der Händler aber nicht gerade um die Ecke, so dass ich das Instrument nicht mal "eben so" ausprobieren kann, sondern letztendlich schon quasi zum Kauf entschlossen sein müsste, damit sich der lange Anfahrtsweg lohnt.

    Kennt jemand von Euch die Supita? Handelt es sich dabei wirklich um ein so gutes Instrument, oder ist das Akkordeon verglichen mit den Modellen anderer Hersteller eher minderwertig? Angeblich soll sie ja die "Gola des Ostens" sein, aber ich habe da so meine Zweifel. Ich habe bislang nur einmal ein 72-Bass Weltmeister Akkordeon besessen, das war von der Qualität her aber alles andere als berauschend. Andererseits wird es ja auch bei Weltmeister unterschiedliche Qualitätsstufen gegeben haben und nur, weil mein Akkordeon damals schlecht war, muss das für dieses Instrument ja nicht zwangsläufig auch gelten.
     
  2. Murti

    Murti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #2
    Hallo Senseo
    auf einer Supita habe ich im Laden gespielt. Ist wohl ein Ordentliches Instrument, und schwer ! Ein Akkordeon-bau-Meister der seine Meisterprüfung bei Weltmeister gemacht hat, erzählte mir, das das Prestige-Instrument von Weltmeister (aushänge Schild) unter den Herstellungskosten verkauft würde. Mein Persönlicher Eindruck. Solides Instrument,
    Dessen Klang an meine Eingespielte Morino nicht herran reicht. Die neuen Morinos, also auch nicht eingespielte Instrumente, auf denen ich spielen konnte, haben für mich aber auch keinen besseren Klang. Man sollte das Instrument wohl selber Spielen und vergleichen ! Die ältere Supita aus DDR Zeiten kenne ich nicht.

    Gruß Murti
     
  3. senseo

    senseo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #3
    Hallo Murti,

    das ist ja das Problem, um die gebrauchte DDR-Supita probe zu spielen, müsste ich mich mal eben ins Auto setzen, 650 km zurücklegen und dann möglicherweise feststellen, dass es doch nicht das richtige Instrument ist. Ich finde nur die Vorstellung sehr interessant, für etwa 1800 € ein genaralüberholtes Cassotto-Instrument mit vorgelagertem MIII zu bekommen. Sofern die Supita tatsächlich so etwas wie ein Geheimtip wäre, wäre das ja die optimale Möglichkeit, relativ preisgünstig an ein solches Instrument heranzukommen.

    Gruss, Senseo
     
  4. bluma96

    bluma96 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.07   #4
    Hallo,
    ich würde mir - alleine des Gewichts wegens - überhaupt kein M III Modell mit vorgelagertem Melodiebass kaufen. Auch die Hohner Morino VI wird deshalb vergleichsweise günstig (um die 3.000 - 3.500 EUR) angeboten.
    Die Supita war das beste Modell von Weltmeister. Satte Bässe, um Welten besser als bei der Morino (ich spiele selbst eine Cantus V), aber halt schwer, schwer!
     
  5. senseo

    senseo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.07   #5
    Das stimmt, aber leider ist das ja auch alles eine Frage des Geldes. Wenn ich 8000 € zur Verfügung habe, dann bekomme ich dafür ein gutes neues Konverterinstrument namhafter italienischer Hersteller. Möchte ich weniger ausgeben, sagen wir mal 5000 €, dann reicht es noch für ein gebrauchtes Instrument und man muss einige Abstriche machen. Will/kann man noch weniger ausgeben - sagen wir jetzt mal 2000 €, dann kommt halt nur noch das in Frage, was aufgrund irgendwelche Nachteile (in diesem Falle das Gewicht) für die breite Masse unattraktiv ist. Wenn das Akkordeon aber sonst klanglich Spitze ist und das einzige Manko eben das Gewicht darstellt, dann wäre das nicht unbedingt ein Problem für mich. Schließlich spiele ich ausschließlich im Sitzen und muss das Instrument auch nicht ständig mit mir herumtragen. Wenn das Instrument aber ansonsten noch mit irgendwelchen bauartbedingten Nachteilen behaftet ist, wäre das schon ein Grund für mich, von dem Modell Abstand zu nehmen.

    Aktuell besitze ich ja immer noch meine Hohner Atlantik IV N und die sagt mir klanglich so überhaupt nicht zu. Ist halt eher so ein Instrument für Volkstanzgrüppler, Almhüttendudler und Shanty-Chorsänger - laut und unkaputtbar aber mehr eben auch nicht. Und da möchte ich mich eben gravierend verbessern - am liebsten eben auch in Richtung MIII, da einem dies wesentlich mehr Möglichkeiten eröffnet.

    Gruss, Senseo
     
  6. Heber

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    Erstellt: 08.08.07   #6
    Hi, du kannst nur hoffen, dass die Freunde o.g. Richtungen deinen Beitrag nicht lesen!!! Man will sich im Leben immer verbessern, so auch der "gemeine Akkordeonquetscher"!;)
    Ich denke, egal welche Richtung > am Ende entscheidet immer der Geldbeutel.

    Gruß Heber
     
  7. senseo

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    Erstellt: 08.08.07   #7
    Ich will das auch garnicht abwerten. Ich habe nur irgendwo im Internet mal Testberichte zur Hohner Atlantik gelesen, die überraschenderweise alle durchweg positiv waren. Allerdings war es eben auch so, dass die Schreiber dieser Berichte alle "Hardcore-Spieler" waren, die das Instrument beispielsweise in der verräucherten Almhütte bei 100 % Luftfeuchtigkeit und Anschließender Polonäse draußen im Schnee bei -15 Grad spielen und begeistert davon sind, wie robust die Atlantik doch ist. Oder ich kenne auch jemanden von einer Volkstanzgruppe, der auf die Atlantik schwört, weil sie auch draußen noch ordentlich Krach macht und aufgrund ihrer Metallbauweise recht unempfindlich gegen Temparaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit ist. Kurzum also das richtige Instrument, um damit draußen Musik zu machen. Nur, wenn jetzt jemand Freude am konzertanten Spiel hat und einen etwas filigraneren Klang wünscht, der ist mit der Atlantik nicht wirklich gut bedient. Also nichts gegen Volkstanzgruppen und Musikanten auf der Almhütte... ;)

    Senseo
     
  8. ltd.slothrop

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    Erstellt: 08.08.07   #8
    Die Supita war und ist zweifellos ein sehr gutes Instrument und muss sich qualitativ und klanglich nicht vor einer Morino oder guten italienischen Instrumenten verstecken. Die Supita B ist halt, wie andere geschrieben haben, ein schweres und großes Gerät, zumal die vorgelagerten Bässe schwer zu spielen sind. Supitas werden im guten Zustand so um die 2000€ gehandelt, dafür kann man nichts vergleichbares bekommen....
     
  9. senseo

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    Erstellt: 09.08.07   #9

    Danke, mit dieser Aussage kann ich etwas anfangen. Insgesamt bekomme ich aber doch so meine Zweifel, ob die Supita B wegen ihres extremen Gewichtes und der - wie Du sagst - schwierig zu spielenden vorgelagerten Bässe die richtige Wahl wäre. Was nützt mir ein Instrument, das zwar das ersehnte MIII besitzt, wenn es aufgrund seiner Bauart kaum spielbar ist. Dann ist es möglicherweise besser, auf das MIII zu verzichten, auch wenn einen das bei der Literaturauswahl einschränkt. Aber leider kann ich nicht mal so eben 5000 € für einen gebrauchten Konverter abdrücken :(

    Ich gehe doch mal davon aus, dass die Supita ohne MIII nicht so schwer ist und dennoch dieses Preis-Leistungsverhältnis bietet, oder?

    Gruss, Senseo
     
  10. olaf_berlin

    olaf_berlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #10
    Da wir dabei sind: Wie schaut's denn mit der Qualität der aktuellen Supita II aus? Die gibts z.B. bei Thomann für ca. 5000 EUR.

    Liebe Grüße
    Olaf
     
  11. Murti

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    Erstellt: 18.08.07   #11
    41 Diskanttasten, 120 Baßtasten
    11 Diskant und 5 Bassregister (4-chörig)
    handgefertigten Stimmplatten,
    klassisches Design und perfekter Mechanik
    Gewicht: ca. 12,5 kg
    Einsatz einer zylindergeführten Diskantklaviatur
    geräuschdämpfende Bassmechanik
    Holzstimmstöcke mit optimierten Kanzellen
    Doppelkammerresonanzstimmstöcke im Bass

    Spielt sich gut und hat auf mich einen guten Eindruck gemacht. Klang ,wie immer Geschmacksache ! Muß man selber spielen ! Hier ein Link:
    http://www.musikland-online.de/onlineshop_pianoakk1920335179_Weltmeister-SUPITA-.html

    Übrigens, hat Klangvolumen auch mit Masse zu tun, und genau genommen kling auch in einer Serie jedes Instrument anders. Eben Handarbeit.!

    Gruß Murti
     
  12. senseo

    senseo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #12
    So, ich habe es nun endlich geschafft, mal ein Musikhaus zu finden, bei dem ich die (aktuelle) Supita mit Standardbass ausprobieren konnte. Im Vergleich zu meiner Atlantik hat man bei dem Instrument natürlich sofort das Gefühl, man steigt von einem VW Käfer in eine Mercedes S-Klasse. Macht einen absolut wertigen Eindruck, eigentlich ist nichts mehr vom früheren Billig-Plasteimage der alten DDR-Weltmeistermodelle spürbar. Klang, Ansprache, Handling, hat mir alles gut gefallen. Der Händler meinte übrigens auch, dass die Supita vom Preis her erheblich subventioniert sei, um gegenüber anderen Herstellern Marktanteile zu gewinnen, da der Markt in diesem Preissegment von den Italienern dominiert wird. Und wenn man sich anschaut, dass das Instrument komplett handgefertigt ist und a mano Stimmplatten besitzt, das bekommt man sonst bei keinem Hersteller zu diesem Preis.

    Was mich nur ein bisschen stört, ist das etwas negative Image, dass der Marke Weltmeister nach wie vor anhaftet. Man hat halt automatisch den Gedanken an nicht ganz so hochwertige, im Zeichen der Mangelwirtschaft hergestellte Musikinstrumente, die zwar einigermaßen gut, aber eben nicht Spitzenklasse sind, im Hinterkopf. Und wenn man sich so umschaut, sei es in Akkordeonorchestern oder sonstwo, dort dominieren die Morinos und die italienischen Hersteller. Weltmeister sieht man selten bis garnicht. Und während einige Akkordeonisten schon bei der Erwähnung von Namen wie Beltuna oder Victoria in Verzückung geraten, erntet man beim Namen Weltmeister eher Schulterzucken.

    Und auch hier im Forum kann man glaube ich, die Weltmeister-Spieler an einer Hand abzählen, oder?

    Woran liegt das? Mangelnde Qualität kann meiner Meinung nach nicht der Grund sein.

    Gruss, Senseo
     
  13. marisch

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    Erstellt: 13.10.07   #13
    Solange Du für Dich ein gutes passendes Instrument suchst, kann Dir das ja egal sein - wer über seinem Rolls-Royce eine VW-Deckchen hängt, kann doch gut über die Ignoranten lachen.
    Weitaus problematischer wird die Sache beim Wiederverkauf - da wird das alte Image wieder durchschlagen.
     
  14. Scheufele

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    Erstellt: 13.10.07   #14
    Kann Dir nur empfehlen, lasse Dich davon nicht beeindrucken. Ich habe auch nur ein "Preti". Kennt keine Sau! Das Teil wird aber bei Excelsior in Italien hergestellt und von einem sehr guten Handzuginstrumentenbauer hier in Deutschland vertrieben. Der lässt halt nur seinen Namen drauf kleben und legt für diese Instrumente seine Hand ins Feuer. Zu einem absolut genialen Preis. OK - jetzt steht halt leider bei mir nicht Bumbini, Langone, Pizini oder sonst was drauf. Ist mir aber völlig egal, das Teil ist absolut der Hammer. Ich hatte damals auch mit dem Weltmeister geliebäugelt, konnte das aber in meiner Nähe nicht antesten. Aber was ich von der Supita gehört und gelesen habe, war wirklich nur Gutes.
     
  15. senseo

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    Erstellt: 13.10.07   #15
    Ja, das habe ich auch schon gesehen. Während einem die Leute gebrauchte Morinos quasi aus der Hand reißen :screwy:, sieht es bei gebrauchten Supitas schon weit schwieriger aus - und das, obwohl die Morinos ja jetzt auch nicht das Nonplusultra des Akkordeonbaus darstellen.
     
  16. senseo

    senseo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #16
    Das stimmt schon, letztendlich ist wichtig, wie das Instrument klingt und wie es sich spielen läßt, nicht, wie renommiert die Marke ist. Und ganz ehrlich - zumindest bei mir spielt der Preis schon eine Rolle. Und wenn ich da bei einem anderen Hersteller locker 2000-3000 Euro mehr hinlegen muss, um ein Instrument der gleichen Qualitätsstufe zu bekommen, dann ist das schon ein Argument. (Wobei jetzt mal interessant wäre zu erfahren, wie denn die Supita mit ihren handgemachten Stimmzungen im Vergleich zu a Mano Instrumenten von z.B. Victoria oder Beltuna abschneidet).

    Wenn ich mich aber mal dazu durchchringe und mir ein Akkordeonorchester anhöre, dann achte ich schon auch darauf, welche Instrumente die Spieler denn dort so spielen. Und da fällt mir dann auf, dass so 20 -30 % Morinos vertreten sind und der Rest sich aus den hochpreisigen Serien der einschlägigen Italiener zusammensetzt. Ich glaube, wenn da jemand mit einem Weltmeister-Akkordeon ankäme, der würde schon schief angeguckt. - Wobei mich das aber nicht wirklich stört, da die Wahrscheinlichkeit, dass ich mal Mitglied eines AO werde, gegen null tendiert :D

    Problematisch ist es eben beim Wiederverkauf. Wenn Du Deine Preti irgendwann mal los werden möchtest, dann kennt das Instrument eben wirklich keine Sau. Da kannst Du den Leuten dann ruhig erzählen, dass es sich dabei um eine Excelsior handelt, preislich wird sich der unbekannte Herstellername auf jeden Fall bemerkbar machen. Und das gilt eben auch für eine Weltmeister Supita, da Weltmeister eben nicht das Image eines Herstellers von Spitzeninstrumenten anhaftet. Und um das zu ändern, müsste Weltmeister es wahrscheinlich erst mal schaffen, einen großen Künstler wie z.B. Richard Galliano dazu zu bewegen, ein Weltmeister-Akkordeon zu benutzen, was wahrscheinlich deren Werbebudget sprengen würde...

    Gruss, Senseo
     
  17. Balgseele

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    Erstellt: 14.10.07   #17
    Hi,

    hab schon auf Supita gespielt, war schwer in Ordnung, obere Liga und Preis/Leistung enorm, hat irgenwie was solides, nicht so obertonreich aber auch nicht zu sonor, spielgefühl und Reaktion Balg/Zunge auch sehr gut, die Bässe weis ich leider nicht mehr
    Im Netz spielt dieser Herr mit Supita:
    http://www.akkordeonist.de/#konzertanter Tango
    ist mit schönen Klangbeispielen.
    mfg Balgseele
     
  18. senseo

    senseo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #18

    Den Eindruck hatte ich auch. Wobei ich dann überhaupt nicht nachvollziehen kann, weshalb die Supita so allgemein kaum eine Rolle zu spielen scheint. Die Italiener sieht man an jeder Ecke und auch die Morino wird immer wieder gerne genommen, aber die Supita scheint eher ein Exot zu sein. Wobei ich das anhand des Qualitätseindrucks des Instruments überhaupt nicht nachvollziehen kann. Aber offenbar scheinen Name und Prestige einer Marke auch beim Akkordeonkauf eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen...

    Welche Supita hast Du denn ausprobieren können? Die aktuelle Supita II, oder die alte "DDR-Supita"?

    Gruss, Senseo
     
  19. olaf_berlin

    olaf_berlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #19
  20. senseo

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    Erstellt: 15.10.07   #20
    Ja, das ist das Problem. Einen renommierten Akkordeonisten dazu zu bringen, das Akkordeon eines Herstellers vorzustellen und über den grünen Klee zu loben, ist eine Sache. Ihn dazu zu bewegen, das Instrument auch selbst zu benutzen, eine andere. Sicherlich helfen einige Hersteller da auch finanziell nach.

    Gruss, Senseo
     
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