Wie anspruchsvoll ist Metal wirklich?

von Reaper666, 08.05.07.

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  1. Reaper666

    Reaper666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #1
    Habe mal ne Frage: Hier sind soviele Musiker, nicht nur Metaller, darum interresiert mich die Meinung von allen. Besonders den nicht Metaller, zu der Frage wie anspruchsvoll Metal ist. Ich bin selber Metaller und bin der Meinung das Metal eine der anspruchsvollsten Musikrichtungen ist die es gibt. Sowohl vom Komponieren her, als auch von dem instrumentalen können der Musiker.

    Auf diese Frage bin ich gekommen, als mich ein Arbeitskollege fragte ob ich in einer Band spiele. Antwortete mit Metal. Er drauf: Metal das ist doch net schwer.:screwy: So nach dem Motto das kann ja jeder mal eben so machen. Man muss ja kein Instrument spielen können u.s.w.^^

    Also was meint Ihr?
    Wie anspruchsvoll ist Metal? Was ist anspruchsvoller was nicht ?
    Bei Metal gehe ich jetzt mal von z.B. Blind Guardian, Iron Maiden, Cannibal Corpse und Dream Theater und Slayer aus, ums mal ganz grob zu sagen.

    Gruß trailerm
     
  2. 36 cRaZyFiSt

    36 cRaZyFiSt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #2
    gibt doch in jeder mukke leichtes zeug bis hardcoreschweres ^^

    zeig deinem arbeitskollegen ma das frantic disembowlment video von cc xD
    wobei ich finde dass die noch anspruchsvollere lieder haben ^^
     
  3. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 08.05.07   #3
    Die Antwort lautet hier wohl "Es kommt darauf an".
    Es gibt anspruchsvolle Stücke und weniger anspruchsvolle.
    Wenn es um Geschwindigkeit geht, so sind unter den Metal-Musikern gehäuft Ausnahmemsiker zu finden, die ihre schnellen Parts eben auf den Punkt spielen können und dies auch über längere Zeit konstant durchhalten können (z.B. bei Konzerten).
    Sicherlich finden sich auch sehr gute Komponisten unter Metallern und Leute, die ihr Handwerk einfach verstehen und großartige Musik machen.

    Aber natürlich findet man auch immer wieder Bands, die jenseits des guten Geschmacks einfach mal auf ihre Instrumente einprüglen, ohne zu wissen, was sie da überhaupt tun. Solche Jungs findet man leider auch des öfteren mal in diesem Genre.

    Es kommt also auch den einzelnen Musiker und dessen Band, bzw. deren Fähigkeiten gemeinsam Musik zu machen an.

    Was mich öfter mal stört ist, dass Metal-Musik mir persönlich zu überladen ist. Hier ein kleines Solo, da noch schnell ne Double-Bass-Passage reingepackt, im Intro mal eben deplaziert gebrüllt....all das müsste für meinen Geschmack oft nicht sein.
    Viele Bands wissen da offenbar nicht, welche Wirkung man durch nicht Gespieltes erzielen kann und dass vielleicht hier und da weniger mehr wäre...

    Aber generell zu sagen, Heavy Metal sei anspruchlose Musik ist Quatsch. Gegenbeispiele gibt es zur Genüge.....leider aber auch Beispiele, die dafür sprechen...
     
  4. Phoenix_FFM

    Phoenix_FFM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #4
    Ich bin kein Metaler, aber ich habe mal gehört, dass man bei Metal oft Paralellen zu klassicher Musik finden kann. Stimmt das? Das würde ja dann für den Anspruch stehen.
     
  5. Hennka

    Hennka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #5
    Ja das stimmt. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl das erste Children Of Bodom-Album (Something Wild, nur falls es dich mal interessiert). Aber spricht das wirklich automatisch für Anspruch? Es ist jetzt echt keine Kunst was zu schreiben das nach Klassik klingt, ob es sich gut anhört ist ja dann Geschmackssache. Technisch anspruchsvoll ist es oft, aber ich würd das nicht gleichsetzten mit musikalisch anspruchsvoll. Generell find ich es sehr schwer zu sagen was anspruchsvoll ist und was nicht, außer eben es geht um die Technik.
    Ansonsten schließ ich mich The Dude an, ungefähr das gleiche hätt ich auch geschrieben wenn ers nicht getan hätte.
     
  6. XROL

    XROL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #6
    Das kommt natürlich immer ganze auf die Band an.
    Klar gibts im Metal einige Bands die wirklich was drauf haben (Matyr,Necropahgist,Spawn of Possession zb.) aber es gibt auch sehr viele die wirkliche 0815 Musik machen.

    Anspruchsvoll liegt eigentlich genaugenommen immer im Sinne des Betrachters,der eine findet es anspruchsvoll schnell zu spielen,der andere wiederum krange Rythmus Teile zu spielen ... Anspruchsvolle oder Technische Musik kann man meiner Meinung nach garnicht definieren.

    mfgxrol
     
  7. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.05.07   #7
    das schöne am Metal ist das er extrem vielseitig ist.

    2 bsp.:

    Six Feet Under - extrem einfach aber hört sich gut an (jaja die ersten 2 sind die besten)

    Necrophagist - extrem schwer, durchkomponiert bis zum abwinken und wirklich schon am Rande des möglichen


    kommt wieder alles auf den Blickwinkel des Betrachters an und was man betrachten, Old School Death Metal z.B ist meist ziemlich einfach zu spielen dafür roh und brutal während Technical Death Metal wohl mit das komplizierteste Überhaupt ist aber dafür extrem künstlerisch wirkt.

    Edit: XROL war schneller als ich :great:
     
  8. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.05.07   #8
    Rhapsody hat sich zum Beispiel von Vivaldi inspirieren lassen und die haben auch schon öfters etwas mit einem Orchester aufgenommen. Metal und klassische Musik passt irgendwo schon gut zusammen.

    Klassische Musik scheint wohl doch auch irgendwo anspruchsvoll zu sein, weil einfach nicht jeder gerade mal so in einem Orchester spielen kann. Gerade die klassischen Instrumente. Die Musiker müssen perfekt zusammen arbeiten können. Da gehört auch eine Menge an Theoriewissen dazu und man sollte Noten lesen und auch die Musik notieren können. Das nicht nur halb sondern richtig gut.

    Schnell und langsam spielen sind zwei verschiedene Dinge, weil beides unterschiedlich schwer sein kann.

    Ich denke das sowas jeder unterschiedlich auslegt. :)

    Genau. :great:
     
  9. disillusion

    disillusion Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.05.07   #9
    Ich finde es auch schade, dass viele Menschen immer noch diesen Gedanken verhaftet sind, Metal sei eine primitive und anspruchslose Musikrichtung – aber die Zeiten, wo ich mich darüber echauffiert habe, sind vorbei...

    Viele Leute zeigen aber auch wenig Bereitschaft, ihre festgefahrene Meinung so einfach fallen zu lassen – ich befürchte, ein (zugegebenermaßen) sehenswertes Video wird daran nichts ändern.

    Ich sehe zum Beispiel eher die Tatsache, dass es so viele mittelmäßige bis schlechte Bands gibt, als Argument für den Anspruch, den Metal stellt, da es offenkundig doch nicht so leicht ist, ein spannendes Werk zu komponieren. Anspruch ist nach meinem Verständnis allerdings auch nicht die bloße Komplexität eines Liedes, viel zu oft wird für meinen Geschmack auf die bloße Technik reduziert, Anspruch hat für mich auch eine – nicht unerhebliche – kompositorische Dimension, intelligente Strukturen müssen nicht zwangsläufig kompliziert und schwer nachvollziehbar sein.

    “Vielseitig” ist im Übrigen ein schönes Stichwort: Selbst wenn man lange sucht wird man doch lange suchen müssen, um eine Musikrichtung zu finden, die eine derartige Bandbreite an unterschiedlichen Stil-Elementen beinhaltet. Alleine die Top-Level-Genres (Power, Death, Thrash, Black, Doom,... etc.) sind in ihrer Klangcharakteristik und Ideologie schon so verschieden, dass es einfach unzulässig ist, diese generalisierend zu beurteilen. Wenn man jemanden davon überzeugen kann, dann empfinde ich das schon als ausreichend und wichtig, missionarischer Eifer ist sowieso fehl am Platz. ;)
     
  10. Errraddicator

    Errraddicator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #10
    Hm, kommt ganz drauf an...
    Wenn Du Dir Metal a la Ektomorf oder so reinziehst ist da jetzt nich all zu viel großartiges Können oder Komplexität hinter.
    Brauch so eine Musik aber auch nicht.

    Wenn Du Dir dagegen andere Bands wie Symphony X oder Dream Theater z.B. anhörst, wirste wohl schon nahe an der Königsklasse sein, die div. Klassischen oder Jazzigen Richtungen, bzw. -Interpreten in nix nachsteht.
     
  11. Whych

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    Erstellt: 09.05.07   #11
    Lustig das Anspruchsvoll immer nur mit Spieltechnik gleichgesetzt wird. Der richtige Groove und Feeling ist auch Anspruch. Nur weil man moeglcihst kompliziertes Zeuchs spielt oder moeglichst Schnell spielt ist es nicht automatisch anspruchsvoll. Eine Musik die z.B. gezielt Gefuehle erzeugen kann hat genauso Anspruch. Dafuer muss nicht technisch schwer zu Spielen sein.

    Aus dem Grund sind die letzten DT-Scheiben auch nur noch als Technik-Demo zu gebrauchen. Naja ausser fuer Saenger. Fuer die hats gar nichts auf der Scheibe. :)
     
  12. Cynic

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    Erstellt: 09.05.07   #12
    100% meine Meinung.


    Das Metal und Klassik untrennbar vereint sind dürfte doch wohl auch dem Letzten mit dem neuesten Erguss Manowars klar geworden sein :D

    Naja als künstlerisch würd ich das nicht immer bezeichnen. Viel zu oft bleiben da die Songs auf der Strecke und das Ganze verkommt zu einer bloßen "boah-kann-der-schnell-spielen"-Sache. Die technisch Fähigen verlassen sich nämlich nur allzu gerne auf ihre Technik und sind oft unfähig gute Songs zu komponieren. Dafür brauch ich nurmal den Brutal Death Thread durchzuhören; das kommt dann für mich bald aufs gleich raus wie beim Metalcore und jede Band hört sich so an wie die davor. *GniedelFiedelSwusch* Fünf Minuten lang übers Griffbrett fegen ohne mich als Hörer auch nur ein Mal zu berühren.
    Vom oftmals fehlenden Feeling ganz zu schweigen.
     
  13. TGCD

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    Erstellt: 09.05.07   #13
    Ich breche die Lanze.

    Le Sacre Du Printemps von Stravinsky fordert jedem Instrumentalisten mehr ab als alle Technical Death Metal Bands zusammen und ist um einiges künstlerischer.
     
  14. 36 cRaZyFiSt

    36 cRaZyFiSt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #14
    haste tab? find kein
     
  15. TGCD

    TGCD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #15
    1) bezweifle ich, dass du davon ein Tab finden wirst
    2) kommen darin Spielweisen vor, die du gar nicht in einem Tab festhalten kannst
     
  16. RimShot

    RimShot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #16
    Das ist jetzt aber subjektiv. Denn bei den einen löst die eine Stilrichtung Gefühle aus, aber eine andere nicht. Schau dir doch mal Emocore an (wie ungern ich auf sowas verweise). Emocorebands versuchen viel Gefühl in die Songs zu bringen, was bei mir aber einfach nicht anschlagen will. Dann im Powermetalbereich lassen auch sehr wenige Bands bei mir Gefühl entstehen.
    Dich berühren halt Brutal Death Bands nicht, aber vielleicht Gruppen aus den oben genannten Metalstilen (wmoit ich dir jetztncihts unterstellen will). Ich hoffe, dass ich erkennen lasse, was ich damit sagen möchte.

    Zum Thema:

    Ich denke, dass man im Metal viele Bands finden kann, die instrumentaltechnisch anspruchsvoll sind. Dann findet man andere, die songtechnisch gut sind und wieder andere haben es drauf Feeling rüber zu bringen -wobei das Feeling jetzt bewusst an letzter Stelle steht, da es nur mit dem Hörer etwas zu tun hat.
    Allerdings findet man auch viele Bands, denen es an Eigenständigkeit o.ä. fehlt. Viele sind auch einfach nur grottig schlecht.
    Worauf man nicht so häufig trifft, sind Bands, die ihre Instrumente beherrschen, wissen wie man einen Song gescheit schreibt und zusätzlich Emotionen rüberbringen können.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich viele anspruchsvolle -auf ihre Weise- Musiker im Metal ansiedeln.
    Im Metal gerade deswegen, weil im Metal eine Grundstimmung rüberkommen soll (jedenfalls ziemlich häufig): Härte. Da man das nur durch Emotionen schafft müssen sich Musiker also entweder auf Komplexität/den Aufbau ihrer Songs, Schnelligkeit (o.ä.) (spielerische Leistung) und viele weitere Dinge stützen (es sind mir einfach zu viele, um sie alle aufzulisten. Bitte seid nachsichtig). Dadurch wird es schwierig einen vernünftigen Song zu schreiben und darum meine ich, dass Metal schon anspruchsvoll ist.

    (Merkt man, dass ich im letzten Abschnitt schwierigkeiten hatte meine Meinung klar zu formulieren?:o)
     
  17. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.05.07   #17
    es geht hier um Metal, hab zwar keine Ahnung wer deine genannten Künstler sind aber ich denke nicht das sie dem Metalgenre zuzuordnen sind, meine Aussage bezieht sich also rein auf den Metal Sektor.

    Zudem gehe ich davon aus das sich unter deren Kompositionen keine Gitarren befinden also fällt der nächste Vergleich flach.

    Und das Necrophagist mit ihrer fähigkeiten auf der Gitarre sogut wie alles spielen können ist wahrscheinlich klar, außerdem ist Epitaph sowas von extrem gut komponiert und damit weitaus mehr als eine Technikdemo. Außerdem spielen für mich die kreativsten Musiker im Death Metal Genre, kenne keine besseren Melodien als die vom Chuck Schuldiner und hat schonmal jemand nen Drummer gehört der sowas ähnliches wie Riffs auf den Drums spielt, Flo Mounier von Cryptopsy ist dieser Freak.

    Aber um wieder auf den Kern zurückzukommen. Klar gibt es viel im Metal was Geschmackssache ist (ich mag z.B Brutal Death Metal) aber wenn ich mir Bands wie Death anhöre, nehmen wir mal Trapped in a Corner, wenn das nicht mal Technik, Härte und vorallem geniales Songwriting wiederspiegelt dann weis ich auch net. Da kommt mir kein 30 Minuten super komplexes Orchster Klassik Werk ran, ABER auch nur weil es nicht mein Geschmack ist.

    Ich halte diesen Satz auch für sehr wichtig: Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Zitat Ich
     
  18. Lord Worm

    Lord Worm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #18
    Golem ,ne deutsche Death Metal Band , haben das Lied "gecovert" beziehungsweise für ihre Instumente arrangiert :D
     
  19. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #19
    Aber selbstverfreilich. :D

    Ich sollte in meine Signatur vielleicht nen Disclaimer einbauen, dass alle meine Äußerungen nur meine ureigenste Meinung wiederspiegeln. ;)

    Genau das ist mein Problem, gerade Brutal und Tech-Death berührt mich...Aber von den unzähligen, die es da gibt, habens halt nur eine Handvoll wirklich drauf auch Songs zu schreiben. Meist werden das nur nette Technik-Demos mit ZischelFeg-Gitarren und einem austauschbaren Sänger (latürnich wieder nur meine Meinung ;) )

    Und Evil Chuck war halt nun auch so ein Ausnahmemusiker...;)


    Und auch wenn das jetzt vielleicht OT wird und Ataca del Rasha wohl gegenteiliges Aussagen wollte:
    Exakt das beschreibt mein Problem mit den Technik-Fanatikern (und damit meine ich jetzt die Fans) Wenn sie alles spielen könnten, warum spielen sie dann oft den gleichen DM-mit-Mörder-Tappings-und-Soli-und-kompliziert-uns-so-Songs, für die mir jegliches Feeling abgeht?

    Mal zwei Beispiele für die Eingeweihten: der Unterschied zwischen Beneath the Massacre und Spiral Architect ist für mich in etwa so groß wie zwischen Killswitch Engage und As I lay Dying (bin mal gespannt, wann sich void hier einklinkt :D ), nämlich exakt null.

    (Soll ich auch hier nochmal dazuschreiben, dass das explizit meine Meinung ist? Ich hoffe ich muss das nicht weiter vertiefen, da ich die nächste Diskussionsspirale schon kommen sehe :D )
     
  20. Ruonitb

    Ruonitb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #20
    Du vergleichst Beneath the Massacre mit Spiral Architect und behauptest dann auch noch, dass diese Bands für dich gleich klingen? ....


    hm, naja...

    Metal kann genauso anspruchsvoll/anspruchslos wie jede andere Musikrichtung auch sein. Ein Genre beschreibt doch nicht besondere Fähigkeiten der Musiker und v.a. beschränkt ein Genre auch niemals Kreativität und Versiertheit; beschränkt sind höchstens die Musiker, aber sicher nicht das Genre an sich.

    Eine Musikrichtung als anspruchsvoll/anspruchslos zu bezeichnen ist unsinnig, zumal die Genrebegriffe, die am häufigsten verwendet werden, aufgrund der mittlerweile sehr hohen Zahl der Subkategorien als Genrebegriff an sich schon längst untauglich geworden sind und weiters eine derartige Kategorisierung sich lediglich auf Künstler, nicht aber auf ein künstlerisches Gebiet beziehen kann.
     
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