Wie finde ich die passende Pentatonik für einen Song raus?

von Andi K., 25.07.06.

  1. Andi K.

    Andi K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #1
    Moin, kann mir jemand erklären wie ich zu einem Song, sei es selbstgeschrieben oder nicht die passende Pentatonik raus? Ich spiele momentan im Gitarrenunterricht Jimi Hendrix' Hey Joe. Mein Lehrer hat die Akkorde (C G D A E E) gespielt und ich sollte mit Hilfe der Em-Pentatonik eifach ein bisschen improvisieren.
    Das hat ziemlich Spaß gemacht und ich würde gerne rausfinden, welche Pentatonik ich für welche Songs benutzen kann.
    Achja: Gibt es irgendwo eine Seite auf der alle Pentatoniken aufgelistet sind?
     
  2. Freddy3792

    Freddy3792 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.06   #2
  3. deXta

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    Erstellt: 25.07.06   #3
    Meinstens gibt der Erste Akkord aus einem Song die Tonart des songs wieder. (Zwar nicht immer, aber doch ziemlich oft)


    Das ist dann auch der Ton Für die Pentatonik.
    Also wenn ein lied mit einem A Akkord anfängt, kann man in den meisten fällen in dem Lied über die A Pentatonik solieren!
     
  4. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.08.06   #4
    er spielt die Akkord Folge EE C G D A meiner meinung nach bei dem Song

    Somit ist die Tonart E - also spielste Em Pentatonik z.B. .

    Sprich gRundton 12. Bund
     
  5. Hans_3

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    Erstellt: 03.08.06   #5
    Das tut er doch bereits ;)
     
  6. whitie

    whitie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #6
    raushoeren.... meiner meinung nach geht das alles mit allem...also ich meine....du hast irgendnen song geschrieben, hast bestimmte riffs (wenn auch nur grundformen der riffs)... und probierst irgendwelche pentatoniken aus....irgendwann merkst du schon, dass die penta stimmt... das hoert man einfach , glaub mir, mach ich auch immer *hihi* :great:

    probiers aus, ansonsten helfen dir die links oben eigentlich weidaaa :rolleyes:
     
  7. PopeOnDope

    PopeOnDope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #7
    ich selbst find "nur" pentatonik etwas "farblos" zumal in ihr keine halbtonschritte drin sind. ein bisschen "farbe" kommt hinzu, wenn ab und zu mal ein halbton dazwischen ist. bei EM/GDur pentatonik bietet sich manchmal die "blue note" an. in dem fall ist das das "b" in form eines chromatischen abgangs von H-B-A. generell spielst du was und hörst dann, ob s passt..
     
  8. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.08.06   #8
    Für mich ist folgendes Vorgehen sinnvoll:

    1. Bevor Du die betreffende Pentatonik spielen kannst, musst Du rausfinden, was der bestimmende Akkord ist.
    Wie oben gepostet ist das oft der Akkord, mit dem das Stück anfängt. Wenn das zutrifft ist das der schnellste Weg zum Ziel.
    Eine andere Möglichkeit: die Akkorde laufen durch und Du suchst durch Spielen den Ton, der zu allen Akkorden paßt (also einfach durchspielen und wenn sich´s nirgendwo beißt, ist es der). Dann hast Du den Grundton - und damit die Basis für die Pentatonik. Das ist der einfache Weg.

    2. Als theoretischer Laie stellt sich mir das so dar: die Pentatonik kann ich immer spielen - damit mache ich nix falsch. Also ist das für mich die Ausgangsbasis für Improvisationen.
    Weil das aber fast jeder weiß und fast jede/r macht, klingt das schnell etwas abgegriffen - standardmäßog halt. Das ist der sichere Weg.

    3. Dann kannst Du mit verschiedenen Tonleitern basierend auf dem Grundakkord variieren. Eine Übersicht gibt es in einem schönen Workshop hier auf dem Board. Das ist der breiteste Weg.

    4. Oder eben ausgehend von der Penta und/oder Tonleitern frei improvisieren - und das nehmen, was gut klingt. Das ist der variantenreichste Weg.

    x-Riff
     
  9. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #9
    hehe...wenn ich anfang zu solieren slide ich meistens einfach einmal auf der hohen e saite bis ich den ton hab, stimmt meistens... mit der zeit bekommt man des gehör dafür!
     
  10. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.08.06   #10
    ich habe am anfang ganz normale moll pentonik gelernt. Mit der habe ich soliert. Dann kamen die Bluenotes dazu. Dann erweiterte ich auf die Bluestonleiter. Dann bemerkte ich. Ok es gibt noch merh Molltonleitern, somit erweiterte ich meine tonleiter auf halbtonschritten. Somit entstand so meine eigene Tonleiter mit der ich soliere. Ich bemerkte, dass ich alle töne auf dem ganzen griffbrett verteilen kann, und somit soliere ich auch über das gesamte griffbrett hin und her. Ich bastelte mit bestimmt über 200 Licks, die ich lernte und wurde immer shcneller. Somit zu meinem weg.

    Die Töne die ich benutze sind immer gleich das sind die da .

    Ich benutze die Töne aus der Moll Pentatonik, der Moll Bluespentatonik, und der Aeoilischen moll oder so . Man muss natürlich ein gefühl dafür bekommen, welche töne von denen nun wirklich zusammen passen, sonst könnte ja jeder super geil improvisieren, wenn er die tonleitern alle kann. Man muss auch ein bisschen ideenreichtum und variationsvermögen zeigen, man muss nach neuen Licks streben. Man muss sich andere Künstler anschauen und sich von ihren Spiel und ihren Licks inspirieren lassen, nur so kommt man auf neue ideen. Es ist keine schande sich licks abzuschauen und sie umzuändern. Das haben deine Vorbilder auch gemacht. Man muss sich ja irgendwie inspirieren lassen und sein Können erweitern. SChau dir so viele Licks an von deinen Vorbildern und übernehme sie. Überlege, welche Tonleiter er gerade benutzt und suche, ob du diese passenden töne schon kennst in deiner " EIGENEN TONLEITER " . Mach dir eine eigene Tonleiter in deinem Kopf, die nur dir gehört, mit Tönen, wo du weißt diese passen. Dies brauch aber zeit und man muss viele licks und variationen kennenlernen. Fang ruhig klein mit den 5 Tönen der Pentatonik an, wevor du über das ganze GRiffbrett wie ein Satriani solierst, denn das kommt schritt für schritt.

    Ich zum Beispiel habe mich von Jimi Hendrix, Slash, Dave Murray, Michael Schenker, Kirk Hemmet, Joe Satriani, Toni Iommi und Gary Moore, sowie Philipp Boelter, Neil Young inspirieren lassen und wahrscheinlich habe ich die hälfte gerade vergessen von meinen Helden
     
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