Wie komponieren geniale Musiker ?

von Ex-The Maniac, 28.07.06.

  1. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #1
    Hallo,

    Mal abgesehen von simplen, singbaren ohrwurmartigen Pop-Musik Melodien, gibt es ja noch die komplexen Melodien / Soli oder wie auch immer man horizontale Tonanordnungen bezeichen möchte (egal ob nun eingängig oder nicht), von beispielsweise virtuosen Jazzmusikern, oder auch virtuosen Klassikmusikern, oder auch virtuosen Rockmusikern.
    Nun ist es ja klar, das ein Popstar eine Melodie vermutlich komponiert indem er sie vor sich hin singt. Während ein Jazz Saxophonist, Pianist oder Gitarrist sein Solo bzw. seine Melodien (die oft aus tausenden von Noten bestehen) ja höchstwarscheinlich nicht vor sich hin singt, denn dazu sind die Tonfolgen meistens viel zu schnell (32tel bei 120er Tempo). Dennoch klingen ihre Soli/Melodien wie "Melodien" also nicht einfach nach zufälligen Tonfolgen. Denn nicht jede x-beliebige Tonfolge ergibt eine "musikalische Melodie", obwohl sie zwar vielleicht anhand einer Tonleiter bzw. einem Tonmaterial konstruiert wurde und in der vorgesehenen Tonart ist.
    "Melodien" ergeben sich auch nicht einfach "nur" aus Tonfolgen, sonder aus Tonfolgen, die einen bestimmten zeitlichen Verlauf haben, man kann z.b. eine bekannte Melodie nehmen und die einzelnen Notenwerte verändern und schon ist die Melodie nicht mehr erkennbar, sie verliert ihren Charakter.
    Nun frage ich mich wie virtuose bzw. instrumental - Musiker, die ja eben meist nicht einfach eine singbare Melodie bestehend aus 5 Noten oder ähnlichem spielen, sondern komplexe Melodien/Themen/Motive/Licks oder wie auch immer, diese Sachen komponieren. Warscheinlich haben sie diese aus 1000en von Noten bestehenden Melodien/Themen usw. wohl kaum im Kopf und können sie vor sich hin singen und brauchen sie dann nur auf dem Instrument nachzuspielen. Sondern vermutlich enstehen ihre Ideen während sie spielen oder ? Ich meine jetzt aber nicht die Improvisation und ich rede auch nicht vom Jazz. Es gibt auch genügend virtuose Musiker aus der Klassik, dem Rock usw. die Soli oder Themen aus 1000en von Noten bestehend immer wieder exakt gleich spielen können, also diese richtig komponiert haben und sich göttlicher Weise auch noch merken können (wer kann sich schon 200000 Noten merken ??? Die können es offenbar) und dann diese auch noch bei 120er Tempo als 32tel spielen können.
    Nun.....eine einfache langsame Melodie mit gleichbleibendem oder einfachem Rhythmus/zeitlichem Verlauf (z.b. nur 8tel und 4tel Noten) lässt sich einfach komponieren, da ihre Struktur sehr simpel ist.
    Aber wie werden diese komplexen Melodie/Solo Strukturen bei Instrumentalmusik komponiert, wie sie die Virtuosen oft hervorbringen ?
    Vielleicht hat jemand Erfahrungen oder Wissen darüber, wie solche Musiker vorgehen.
    Z.B. ob sie wie bei einer einfachen Melodie einzelne Tonfolgen in gleichmäßigem zeitlichen Verlauf und ganz langsam Ton für Ton erarbeiten/komponieren und später das Tempo ändern und die Töne in unterschiedlichen zeitlichen Verläufen spielen, oder ob sie womöglich gleich spontan improvisationsartig ein komplettes Motiv oder eine Phrase bestehend aus 10 oder 20 oder wieviel Noten auch immer hervorbringen und dann mehrere solcher Phrasen kombinieren zu langen Themen usw.
    Aber da man ja Tonfolgen in tausend unterschiedlichen Zeitverläufen spielen kann und somit immer andere melodische Charakter enstehen (wie gesagt eine Tonfolge, die in einem unpassenden zeitlichen Verlauf gespielt wird kann wie sinnloses rumgedudel klingen und nicht wie eine Melodie) ist die Frage wie diese Musiker dann beim improvisieren ausgerechnet und dann noch bei 300er Tempo solch perfekte Phrasen zustande bringen deren Notenfolgen in einem gewissen zeitlichen Verlauf genau die geniale Linie ergeben die sie sich vorstellen oder die der Zuhörer sich vorstellt.
     
  2. Freddy3792

    Freddy3792 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #2
    Also ich weiß es nur von 2 Musikern wobei der eine nicht so ein virtuose ist.
    Mozart hatte seine Stücke eigentlich immer sofort im Kopf und konnte sie sofort aufschreiben.
    Ich hab in einem Interview von Farin Urlaub mal gehört, dass es bei ihm unterschiedlich ist. Das Lied Männer sind Schweine(ok nix besonderes) hat er z.B. während einer Motarradfahrt im Kopf gehabt und hat während der fahrt alle instrumente mit einem Diktiergerät aufgenommen. Frag mich bitte nicht wie er das mit dem Schlagzeug gemacht hat.^^
    Also ich denke mal es gibt wirklich Unterschiede. Manche haben es im Kopf und spielen es sofort. Manche müssen ewig daran arbeiten.
     
  3. Birkenschubser

    Birkenschubser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #3
    Die besten Ideen entstehen allerdings spontan, würde ich behaupten.
    Das liegt daran, dass wirklich gute musikalische Ideen, sprich: MELODIEN keinesfalls kompliziert sind.
    Gerade im Grunde einfache, prägnante und doch zutiefst emotionale Melodien sind es, die wir z.B. bei Mozart so lieben.
    Oder ist es Zufall, dass so viele Leute Melodien von Mozart als Klingelton haben? ;)
     
  4. DeaktivierterUser003

    DeaktivierterUser003 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #4
    Hi,
    Also das was du so beschreibst kann ich am ehesten mit Django Rheinhardt verbinden.
    Ich bin jetzt aber auch kein spezielist und vielleicht ist auch alles falsch was ich sage, aber meine Idee, hab mir das übrigens auch schon oft überlegt =)
    Ich denke das die ein bestimmtes Repertoire an Licks, Melodien haben, dann ihre lieblings/ typischen Skalen verwenden und damit dann aber schon "frei" Improvisieren.
    Die andere Seite wäre dann wohl das Gitarren Solo von Child in Time ( deep purple)
    Ritchie Blackmore spielt das nahezu immer gleich, trotzdem finde ich klingt es so flüßig und virtuos wie wenn er es spontan improvisieren würde.
    Ich hoffe ich hab dir weng geholfen.
    MFG Felix
     
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  5. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #5
    bei gitarristen wird häufig improvisiert und wenns einem gefällt dann lässt man so stehen und lernt es auswendig(jor Satriani machts z.b. so)
    dir ist ein kleiner fehler unterlaufen...
    Richtie Blackmoore spielt nicht immer das selbe ChildInTime Solo ;-)
    aud you-tube gibts ein video das spielt er was ganz mordernes und die liveaufnahme von made in Japan klingt auch koplett anders...:D
     
  6. DeaktivierterUser003

    DeaktivierterUser003 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #6
    Gutt möglich das er auch öfter mal was anderes spielt.
    Der Herr Blackmore lässt sich ja bekanntlich so gut wie nichts vor schreiben =)
    wenn er also kein Bock auf das " Original" Solo hat spielt er es auch nicht.
    Ich glaub aber mal gehört zu haben das er zumindest in den Anfangs Tagen meist das
    Studio Solo gespielt hat.
    MFG Felix
     
  7. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #7
    eben. das meine ich ja auch. manche gitarrenvirtuosen spielen ihre soli oder themen wie frank gambale, steve vai, joe satriani, yngwie malmsteen usw. exakt immer wieder gleich. natürlich kann ich verstehen, dass normale musiker einfache melodien immer wieder gleich spielen können, aber wie man sich ein solo bestehend aus 534789 tönen merken kann ist mir ein rätsel und dieses dann auch noch im affentempo spielen kann. wenn man improvisiert muss man ja nicht großartig nachdenken beim spielen und kann somit im affentempo spielen, aber wenn man immer genau festgelegte tonfolgen spielen will (also ein komponiertes solo), dann ist es doch ein rätsel wie man diese tonfolgen im affentempo spielen kann ohne mal eine von 6000 noten auszulassen oder etwas unsauber zu spielen. lustigerweise spielen leute wie frank gambale auf ihren cd's minutenlange soli ohne auch nur eine von den 100000000 noten unsauber zu treffen oder mal eine note zu vergessen vom komponierten solo. das klingt alles als wären das maschinen.
     
  8. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #8
    Der Trick ist eigentlich sich nicht die töne zu merken sondern im kopf die melodie zu haben und einfach direkt umsetzen zuz können was man im kopf hat...
     
  9. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #9
    Kann sein das das der Trick ist. Ich schätze aber mal nicht jeder Musiker, außer man ist ein Mozart, hat die komplette Musik die er komponieren will schon vorher im Kopf.
    Also ich selbst zum Beispiel spiele seit Jahren Gitarre und habe extrem viel geübt, technisch bin ich jetzt relativ weit und ich habe Kentnisse über Improvisationsmuster im Jazz usw. und ich komponiere auch jeden Tag, zumindest versuche ich das.
    Leider stehe ich vor dem Problem wie viele andere warscheinlich auch.

    Wenn ich mir Musik meiner Lieblingskünstler anhöre, dann packt mich dieses unerklärliche "Feeling". Sie kombinieren bestimmte Harmonien, Rhytmen und Melodien so, dass man einfach dieses Feeling kriegt, wenn man die Musik hört.
    Wenn ich nun versuche selbst Musik zu komponieren (in jenem Stil), dann kommt dabei etwas völlig anderes heraus und ich kriege hinterher nicht dieses "Feeling" wenn ich meine eigene Musik anhöre. Deshalb frage ich mich wie diese Musiker auf ihre genialen Kompositionen kommen. Da muss es doch ein Patentrezept geben, denn fast jedes Stück gefällt mir gleich gut, obwohl alle Stücke wieder nahezu komplett unterschiedlich klingen.
    Ich verstehe nicht wie manche Musiker es schaffen so zu komponieren oder improvisieren, dass man ein richtiges Feeling kriegt wenn man sich ihre Musik anhört.
    Und vor allem was genau ist dafür verantwortlich, ob man ein Feeling kriegt oder nicht.
    Was z.B. verleiht einer Musik einen südländischen Charakter, sodass man an Spanien oder Italien oder dergleichen denken muss, ans weite Meer, die Sonne, Strände, Mittsommernächte usw.
    Bei Flamenco z.b. muss man fast immer an solche Dinge denken.
    Beim Jazz hingegen denkt man oft an verruchte Clubs, Wein, Zigarren, Chicago, New York, intellektuelle Gespräche usw.
    Jazz klingt meistens nach einer intellektuellen Musik, scheinbar sind die Dissonanzen dafür verantwortlich, es klingt irgendwie nicht so volkstümlich und banal wie Pop Musik.
    Beim Rock wiederum muss man oft an Nachtclubs, Easy Rider, Freiheit, Hippies und den Lifestyle Sex, Drugs und Rock'n'Roll denken. Auch hier wird man in gewisse traumartige Szenarien versetzt, wenn man sich mal gute Rockmusik anhört.
    Die Frage ist immer wieder wodurch entstehen diese "Feelings" die man mit Musik verbindet.
    Bei Hip Hop und dergleichen fällt es mir z.b. äußerst schwer ein "feeling" zu kriegen, höchsten ein paar agressionen aber mehr ruft diese Art der Musik bei mir nicht hervor.
    Allgemein bei moderner gegenwärtiger Musik ist bei mir keinerlei große Wirkung auf die Emotionen usw. erkennbar. Während die Rockmusik der 80er Jahre z.b. majestätische Emotionswellen bei mir auslöst, wenn ich sie mir anhöre. Daher war ich immer ein Fan dieser Musik.
    Oder der Song "Broken Wings" von Mr. Mister z.b. hat immer ein besonderes Feeling bei mir ausgelöst.
    Oder "Flying in a Blue Dream" von Joe Satriani bewegt mich immer wieder aufs Neue.
    Ich weiß nur nicht warum manche Musikarten derart genial zu sein scheinen, dass man gewisse Gefühlzustände erreicht, während andere Musikarten scheinbar überhaupt keine Wirkung auf den Hörer haben oder in diesem Fall speziell auf mich.
    Denn zurück zur Ausgangsfrage: Wie komponieren geniale Musiker.
    Das ist genau mein Problem, ich bin offenbar bisher selbst nicht in der Lage Musik zu komponieren die bei mir genau das gleiche Feeling erzeugt, wie ich es beim Hören der Musik von anderen Musikern habe.
    Mein Ziel ist es schon lange dieses Feeling mit meiner Musik herbeizuführen, aber es klappt nicht. Warscheinlich liegt das Problem darin, dass ich nicht wirklich weiß wie man solche Musik komponiert. Ich habe ein gutes theoretisches Wissen, kenne die gesamte Harmonielehre, Skalen, Akkorde usw. und kann nahezu alles Spielen auf meinem Instrument was mir beliebt (außer oktavintervalle als 32tel bei 200er Tempo :D).
    Und wenn ich mir eine Melodie eines meiner Lieblingsmusiker nehme und sie nachspiele stelle ich fest, wie genial sie klingt, aber dass ich selbst niemals auf diese Melodie gekommen wäre. Damit erklärt sich auch warum ich nicht genau so eine geniale Musik komponieren kann. Aber liegt das nun eher an meinem musikalischen Ausdruck an dem ich einfach viel mehr noch arbeiten muss, oder liegt es daran, dass mir das Wissen darüber fehlt, wie man eine geniale Melodie bzw. Melodien und Harmonien richtig verbindet also komponiert (zusammenstellt)?
    Ich kenne übrigens jemanden, der selbst auch ein Instrument spielt seit Jahren und sich wie ich mit Musikern wie Steve Vai, Frank Gambale, Shawn lane, Larry Coryell, John McLaughlin, Greg Howe, Stanley Jordan, Joe Pass etc. etc. beschäftigt, aber ebenfalls nie so klingt, dass er das gleiche feeling bei seiner eigenen Musik kriegt wie bei der Musik von den oben genannten.
    Beide wissen wir nicht warum das so ist, denn spielen können wir (technisch gesehen).
    Würde mich mal interessieren was die erfahrenen Leute hier im Forum meinen, woran es wohl am ehesten liegen könnte.
    Denn es bringt mir nichts wenn ich z.b. so schnell wie Shawn Lane Gitarre spielen kann, aber es "Scheiße" klingt, weil die Sololinien nicht richtig zu den Harmonien passen, oder nur nach einzelnen Phrasen klingen die nicht zusammen passen usw.. Der Witz bei den meisten der oben genannten ist, dass sie virtuose Musiker sind, aber trotz extrem schnellen Spielens dennoch ein unglaubliches feeling beim zuhörer hervorrufen.
     
  10. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.06   #10
    Ein Patentrezept gibt es sicher nicht, dieses Feeling muss du dir erarbeiten, eine Ausbildung in Kompositionslehre, gleich welcher Intensität, ist von Vorteil und in einigen Stilen auch notwendig (dabei denke ich an klassische Stile).

    Wenn es ein Patentrezept gäbe, dann würden alle großartigen Musikstücke gleich welchen Stiles auch gleich klingen, wodurch ihre Großartigkeit verloren ginge.

    Das ist eine reine Geschmackssache, diese Feelings haben Teenager auch bei Tokio Hotel und ähnlichen Formationen, auch wenn diese Musiktücke in keinster Weise mit den großen zeitgenössischen und modernen Komponisten und Songwrietern zu vergleichen sind.

    Ich glaube, nachdem ich den Thread gut durchlaß und deine Ausführungen sehr genau laß, dass du wie du selbst schreibst ein technisch versierter Gitarrist bist aber ( und für diese Äußerung bekomme ich regelmäßg Schläge) noch kein Künstler bist. Kunst ist banal ausgedrückt die Fähigkeit seinen Gefühlen freien lauf zu lassen, das intimste innere ohne Achtung auf eigene Verletzbarkeit nach außen zu lassen und der Öffentlichkeit preis zu geben, egal wie groß diese ist, oder wie nahestehend oder annonym diese zu einem selbst steht. Und das wichtigste ist, meiner Meinung nach, Kunst benötigt kein Instrument, sie kann auch nur als Gedanke existieren.

    Eine großen Schritt zu diesem Feeling kannst du durch viel musizieren in der Öffentlichkeit machen.
    Mache dich frei von deinen Idolen, denn Idole ( ...und schon wieder Schläge... ) engen nur ein.
    Schreibe deine Musik nicht nach Schema F, denn dann klingen sie auch nicht nach dem gesuchten Feeling des abgekupferten Schema F, sondern nach 08/15.
    Gehe deinen eigenen Weg, nur wenn du die ausgetretenen Pfade deiner Idole verlässt, kannst du einen eigenen Stil entwickeln und damit auch dein Feeling in deine Songs transportieren, den das Feeling, dass dich beim hören der Songs deiner Idole beschleicht, ist das Feeling in dir, nicht das Feeling deines Idols, er lockt mit seinem Feeling nur das deine aus dir. Wenn du dieses deine Feeling in deine Songs transprotieren und selbst aus dir holen kannst, wirst du auch die Fähigkeit entwickeln können das individuelle Feeling deiner Zuhörer zu wecken.
    Ein gutes Kreativ-Tool für moderne Rock(und ähnliche) Musik ist, How to Write Songs on Guitar von Ricky Rooksby, es wird dir allerdings nicht das Feeling lehren, es hilft höchstens neue kreative Wege zu gehen.

    lg silent
     
  11. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 01.08.06   #11
    Hi ExM.,..ich kann Dich absolut gut verstehen.Mich haben diese Fragen auch schon sehr beschäftigt,zumindest was das Komp. angeht.Wichtig ist ,dass sie nicht zur Qaul werden.
    Du schreibst soviel ,dass ich das Gefühl habe,Du bist ernsthaft frustriert
    Hoffe ich kann Dir helfen,und ein wenig Licht in die Angelegenheit bringen.

    Zur Merkfähigkeit: Lass die Genies aussen vor.Es ist spannend und erstaunlich ,zu was der
    Mensch im Stande ist.Autisten zb müssen aufgrund eines Defektes Areale in ihrem Gehirn aktivieren,die den Normalos nicht zu Verfügung stehen ,und dafür von der Natur auch nicht vorgesehen sind.Da malt zb einer ein Bild von Rom über 2 Tage hinweg absolut detailgetreu auf eine meterlange Leinwand ,nachdem er zuvor einmal eine Stunde lang mit dem Hubschrauber darübergeflogen ist.
    Aber es gibt nat. auch ohne Autismus extremes.Der Rekord im Blindimultanspielen liegt bei
    64 Partien(Schach).Forscher vergeleichen diese Gedächtnisleistung mit der eines Mozart,der sich ,angeblich eine gesamte Synphonie merken konnte. Ich glaube zwar ,dass ist hier wie bei den Anglern ,aber selbst ein Zehntel wäre immer noch krass.....
    einfach hören ,..heimgehen ,und aufschreiben,...alle Instrumente,..

    Zurück in die Welt der Normalen,denn da gehören vor diesem Hintergrund Deine
    zitierten GitHeros hin.
    Hier isses gaaanz simpel und höchst irdisch.
    Vorneweg ein Bild: Töne sind wie Bustaben,Licks wie Wörter,Verkettungen von Licks
    wie Sätze,usw,...
    Es wurde bereits richtig erwähnt,dass,je höher das Tempo,der Anteil an Improv.
    abnimmt.Man muss irgendwann sehen ,dass man überhaupt hinterher kommt.
    Deine GitHeros haben sich STUNDENLANG/JAHRELANG hingesetzt,und diese
    Wörter/bzw Sätze geübt.Das hat nichts geniales,das ist das good 'ol ''practice,practice...''
    Sicherlich kannst Du mir folgen ,wenn ich sage ,dass man schon untalentiert sein muss,
    wenn man sich das dann nicht merken kann.
    Ganz wichtig ist aber ,diese Dinge auch auf die Bühne zu bringen.Dort merkt man ,was geht,dort kommt immer die ganze Wahrheit ans Licht.Wenn Du es geschafft hast,ein
    neues Lick aus Deinem Laboratorium das erste Mal fehlerfrei auf der Bühne in einen song
    einzubauen,dann gehört es auf ewig zu Dir,zumindest solange Du in der Routine bleibst.
    Auch das ist irdisch.Wenn Du mal 10 Jahre lang 200 Gigs im Jahr gespielt hast,UND
    zusätzlich in der restlichen Zeit üben würdest wie ein Bekloppter,würde wohl so mancher
    Deiner Zuhörer Dir die gleichen Fragen stellen wie Du im Moment.
    Das ist alles eine Frage der Zeit und des Umfangs.
    Wer vorneweg eine 40 Stundenjob hat,und nebenher Musilk macht,wird da niemals
    hinkommen,..never in the life,..sorry,aber so isses,...je eher Du das akzeptierst,umso
    eher kommt Frieden,...

    Punkt 2: Häng auf der einen Seite die Messlatte mal gehörig runter (raus mit dem genievergleichen/Träumen),und tue dafür auf der anderen Seite mehr.
    Und zwar : GEHÖRBILDUNG!!!!!!!!!
    Dies wird hier übrigens im Forum selten besprochen .ich habe schon an anderer Stelle mal daraufhingewiesen,dass dies eigentlich ein Unterforum sein müsste.
    Du hast zurecht bemerkt,dass Du auf bestimmte Sachen nicht gekommen wärst.
    ABSOLUT wichtige Erkenntnis,denn jetzt machst Du folgendes:
    1)Du schreibst fortan jeden Tag 5 Melodien aus dem Kopf auf,uzwar in Noten.
    Danach harmonisiserst Du die Melo aus dem Kopf.
    DANACH setze Dich ans Instrument,und beschäftige Dich mit den Resultaten.
    Was war richtig,und was nicht,und warum,..lerne aus diesen Fehlern ,und schreib es
    am Ende sauber und richtig hin.
    Beginne mit den einfachsten Liedern ,die Du kennst.Sei Dir vorher ganz sicher,
    dass Du das Lied auch wirklich kennst,...am besten singst Du es erstmal nach.

    2) Höre raus,...denn Du kannst am Ende auch nur das nachspielen ,was Du selber gehört hast.Es ist unmöglich ,hier abzukürzen.Wie willst Du 6tolen auf 120 spielen,wenn
    Du dieses Tempo nicht hörst?,...!!,..Du wirst das niemals kontrollieren können,und erst
    jemand ,der dieses Nivaeu hat,kann Dir sagen ,ob das ,was Du spielst sauber ist.
    Wahrscheinlich ist es aber durchsetzt mit Fehlern.Ich befürchte ünbrigens ,dass dies bei
    Dir auch ein wenig der Falls ist,wennn Du schreibst,das mit der Technik ginge schon,..
    Ich habe da so meine Zweifel,....However,...es gäbe noch sehr viel wichtige Übungen
    zur Gehörbildung,..vor allen Dingen müsste man wissen ,wo du stehst ,um Dich an der richtigen Stelle abzuholen.
    (Technik/Gehör: DIE Erklärung für alle ,die auf Musikmessen beifallheischend in den Gängen und an den Ständen spielen,und nicht verstehen ,warum nicht SIE in der Kabine
    die Audition spielen,und kein Endorsment haben,und die Welt ganz fürchterlich ungerecht finden,..sie sitzen allesamt auf ihren Ohren.......)

    Gehörbildung ist eigentlich die wichtigste Disziplin,gehört zu jeder guten Schule/Uni..
    zb.Berklee,...da war doch auch der Satriani,..und er Vai,..und viel,viel, andere...
    allesamt irdisch,..sehr talentiert und FLEISSIG,aber nachvollziehbar.

    Also nochmal,...vergiss die Genies,..arbeite hart,..übe regelmässig Gehör soviel
    Du kannst(mind. 1nettostunde),und Deine musikalische Welt wird in einigen Monaten eine andere sein.
    Eine BESSERE,...

    Grüße!

    P.S.
    Ob Du das von Dir gewünschte Feeling hinbekommst,ist wieder ein anderes Thema.
    Man weiss von vielen Künstlern ,dass sie ihre eigenen Sachen oft gar nicht so gut finden wie die von anderen.Schätze ,das von Dir beschriebene Gefühl ist eines der Urantriebe
    kreativ sein zu wollen.Man eifert bestimmten Dingen nach ,ohne sie zu erreichen,aber
    schafft dabei etvl. eine neue Welt ,die wiederum jemand anderem so gefällt,das es
    bei IHM ein solches Gefühl auslöst.
     
  12. DeaktivierterUser003

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    Erstellt: 01.08.06   #12
    @ Mathis Löffler:
    Toller Text =) :great: :great: :great: :great:

    echt supi ...
    herzlichen Dank, hat mich echt beeindruckt, und wird mir glaub ich in vielen dingen helfen ...
    ich druck ihn mir jetzt ers mal aus und bewahr ihn gut auf, falls ich mal wieder eine Musikalische Depression haben sollte =)
    MFG felix
     
  13. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #13
    Das verstehe ich nicht, wie kommst du zu dieser Annahme und was bedeutet führ dich eigentlich "durchsetzt mit Fehlern" ? Was für Fehler meinst du ?

    Und zur GEHÖRBILDUNG .... da muss ich dir wie in den anderen Punkten eigentlich auch größtenteils uneingeschränkt Recht geben, da ich sowieso vorhabe Musik zu studieren, muss ich zwangsläufig jeden Tag Gehörbildung betreiben um überhaupt ne Chance bei der Aufnahmeprüfung zu haben. Das dumme is man muss sogar komplette Melodien, Kadenzen usw. hören und aufschreiben können. Leider kann ich momentan noch garnichts von alledem ... ich hoffe man kann das in einem halben Jahr lernen.
     
  14. sebastian79

    sebastian79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #14
    @ Mathis Löffler: klasse Artikel! stimme dir völlig zu!
     
  15. Periculum

    Periculum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.06   #15
    Der große Unterschied zwischen Musiker und Musikant^^ oder wie?
     
  16. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 14.08.06   #16
    Hi EX!,...kann Dir das mit den Fehlern nat. nicht beantworten.Ist halt ne Vermutung,
    die sich allerdings immer bestätigt bei denen ,die so auf dem Sprung sind,etwas in Richtung Musiker zu versuchen.Streich halt einfach Fehler und ersetze durch Ungenauigkeiten.
    Zum Zeitlichen: geh mal lieber locker von mind. einem Jahr aus,wenns langt.
    Ich habe schon einige Schüler zu Profis ausgebildet,bzw auf AufnPr.vorbereitet,daher weiss ich so ein bischen über die Anforderungen und die Umsetzung auf der einen Seite,und den dafür erforderlichen zeitlichen Input auf der anderen Seite Bescheid.

    Die Methodik die ich verwende funktioniert.Ich habe auch schon überlegt,ob ich
    in Bezug auf die gesamte Thematik mal was schreiben sollte.Vis a Vis ist
    natürlich unschlagbar,gerade bei Gehörbildung,aber ich denke,ich kann da auf diesem Wege hoffentlich auch behilflich sein.
    Ich weiss nur leider nicht ,wo ich einen solchen Beitrag reinsetzen sollte.
    Ich habe schon mehrfach angemerkt,dass ein Unterforum Gehörbildung fehlt.
    Vielleicht liest ja hier einer der Verantwortlichen,und weiss Rat .
    Vielleicht schreiben auch einfach mal alle ,die das Thema interessiert,dann könnten
    die Mods ja abschätzen,ob man deswegen extra was einrichten müsste ,oder nicht.

    ..ich denke ,es wird sich sicherlich ein Weg finden.Vielleicht schreibe ich ja auch einfach was hier rein,auch auf die Gefahr ,eine Verwarnung zu bekommen,...

    was meinst Du /Ihr?

    Grüße!
     
  17. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.06   #17
    Also um mal wieder zu der Ausgangsfrage zu kommen.
    Es ist ja nicht so, dass komplexe Musikalische Strukturen, vollkommen wahllos aneinander gereiht sind. Jedenfalls meistens nicht. Man hat fast immer einen Zusammenhang, zwischen den einzelnen Teilen eines Musikstücks. Sei es ein Motivisch/Thematischer Zusammenhang, ein Harmonischer, oder ein Rythmischer.
    Einfaches Beispiel, der erste Satz von Beethovens 5. Symphonie. das erste Motiv besteht aus 4 Noten. Dieses Motiv durchzieht nun den ganzen Satz. Man muss sich also da z.b. nicht jedes mal aufs neue diese TOnfolge erschließen, man kennt das Motiv schließlich schon.
    Jedenfalls ist das in der Klassik, ich denke mal bis zur Romantik, größtenteils so, dass eine Komposition aus einer Hand voll von Motiven besteht, die dann innerhalb des Stückes immer wieder neu kombiniert werden.
    Das heißt, man hat ein paar bausteine, die man immer wieder neu zusammensetzt, man muss sich also nicht jede note einzeln merken, sondern "nur" die einzelnen Bausteine.
    Ausserdem muss ein Stück ja nicht sofort an einem Stück feststehen und dann aufgeschrieben werden. Man kann auch erst mal den Anfang aufschreiben, und dann gucken, was man dann als hauptteil machen kann.
    Man kann auch erst mal ein Gerüst aufbauen. Z.b. indem man sich eine Harmoniefolge ausdenkt.
    Und über diese Harmoniefolge kann man dann anschließend, gucken wie man die Motive darüber am besten verknüpft.
    Bei ganz schnellen Sachen ist es ja meist so, dass es sich entweder um Tonleiterbewegungen oder um akkordzerlegungen handelt. Und die muss man sich halt als gesamteindruck merken. wenn man z.b. eine molltonleite hört, hört man ja das es eine molltonleiter ist, einfach so vom gesamteindruck, nicht weil man genau den abstand zwischen den einzelnen Tönen hört. und so ist es halt bei den meisten superschnellen sachen, weil es halt nichts bringen würde in so einem Tempo ganz neuartige sachen zu machen, weil man es eh nicht hören würde.
     
  18. HellPaso

    HellPaso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.06   #18
    Ich versteh nie, warum das immer so kompliziert gemacht wird.

    3. Schritte

    1. Tonarten so lange lernen, dass man sie so auswendig kann, dass es einem sch**egal ist.
    2. Mit jemandem, der die Tonarten ebenso "sch**egal" kann jammen.
    3. Gefühl ins spiel bringen

    => WEnn man das ernst durchzieht kommt bei jeder 2. Jam Session ein Song raus. Man muss sich nur trauen.
     
  19. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.06   #19
    Es geht aber nicht um irgendwelche gejammten "songs" sondern um virtuose Werke, und ich bin mir sicher, das man etwas wie z.B. eine Bachfuge nicht mal eben improvisiert, indem man ein paar skalen lernt.
    Bach konnte Fugen improvisieren, aber das war wohl auch mehr das können der gesamten damaligen harmonielehre, kontrapunktes und der affektenlehre. Außerdem könnte das heute bestimmt auch nicht jeder, auch wenn er das ganze theoretische wissen hat, das ist schon ein geniestreich so etwas.

    Oder wie willst du Stücke für größere Besetzungen Improvisieren?
    denkst du Beethoven is zum Orchester gegangen, hat gesagt, ihr könnt ja jetzt die Skalen, improvisiert mir mal bitte den Kopfsatz für meine dritte Symphonie?

    Und eben darum wirds so "kompliziert" gemacht :)
     
  20. HellPaso

    HellPaso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.06   #20
    Guter Punkt. Ich weiß es nicht, aber niemand außer den "genialen Musikern" weiß das. Das ist doch jedem selbst vorbehalten. Und ich versteh nicht, wieso es jemanden interessieren sollte. Jeder sollte für sich selbst seine eigene technik dafür haben.

    Das es für "nicht-Bachs" kompliziert ist, kann ich gut verstehen, für mich isses auch kompliziert wie die das wohl machten, aber darüber mache ich mir keine gedanken, weil ich die musik lieber höre, als nachzudenken "wie ist er auf das hier gekommen?". Denn wenn man sich die Stücke theoretisch anguckt, ergibt alles einen sinn, aber wie die drauf gekommen sind, ist ungewiss....
     
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