Wie Noten auf pc sichern?

von Entoni666, 10.09.19.

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  1. Entoni666

    Entoni666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #1
    Hallo zusammen ich habe zu Hause einen ganzen Berg Noten rum liegen und würde sie jetzt gerne digitalisieren beziehungsweise auf meinem Computer ab sichern mit einem bestimmten Programm ich kenne mich aber am Computer nicht besonders gut aus aus diesem Grund bräuchte ich eure Hilfe welches Programm ich brauche wie ich am besten eine Ordnung rein bekomme damit ich nicht alle Noten dann Anschluss durcheinander habe und ob man dafür einen Scanner braucht da ich momentan keinen habe also müsste ich mir einen ausleihen beziehungsweise kaufen danke schon mal für eure Hilfe
     
  2. maxito

    maxito Mod Akkordeon Moderator HFU

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    Erstellt: 10.09.19   #2
    Hallo Entoni666,

    normal werden eingescannte Vorlagen am saubersten (meine persönlcihe Erfahrung) von daher ist ein Scanner sehr sinnvoll. Damit bekommt man jede Seite einzeln.
    Anschließend kann man die eingescannten Dateien (werden meist als Jpg , also als Fotoformat eingescannt) über einen der üblichen PDF-writer als PDF gedruckt. So kann man dan aus den einzelnden Seiten wieder zusammenhängende Gesamtdateien machen.

    ...Das ist die technische Seite...

    Leider gibt es hier auch eine juristische Seite zu beachten, die vermutlich ungleich schwerer sauber zu handhaben ist:

    Nämlich auf den Noten ist normal Copy- und Urheberrechtschutz drauf...und speziell Noten dürfen dann nämlich nicht kopiert werden - auch nicht zum persönlichen Gebrauch! Und hier jetzt rauskriegen, welche Noten den nun frei sind unwelche dem Urheber und Copyschutz noch unterliegen, ist der eigentliche Knackpunkt an der Sache!
     
  3. Entoni666

    Entoni666 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #3
    Ok das mit dem kopier recht verstehe ich ja aber mir geht es eigentlich darum das mir nichts verloren geht weil ich gerade beim umziehen bin davon abgesehen wäre es auch nicht schlecht wenn man bestimmte Noten auf dem iPad mit nehmen kann (die man momentan lernt zum Beispiel)
     
  4. akkoman

    akkoman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #4
    IKein Problem. ;) Hier kann man prüfen ob ein Werk geschützt ist:
    https://www.gema.de/musiknutzer/online-services-fuer-musiknutzer/repertoiresuche-musikalische-werke/


    @Entoni66 Wenn Du wirklich einen Berg Noten hast, dann wirst Du mit dem Einscannen sicherlich keinen Spaß haben. Das ist nämlich sehr zeitaufwendig.
    Abgesehen davon, wäre mir ein IPAD viel zu klein, um die Noten klar lesen zu können. Wie willst Du blättern wenn Du ein Stück über mehrere Seiten hast?
    Auch kannst Du keine Notizen, z.B. geänderte Fingersätze, eigene Übehinweise ect, nachträglich eintragen. Zumindest nicht so einfach wie mit einem Bleistift auf einem Blatt Papier.

    Mein Vorschlag: Du lernst die Stücke einfach auswendig. ;)
     
  5. Bernnt

    Bernnt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #5
    Probieren geht da über Studieren. Es gibt Leute hier im Forum, die ihre Noten auf einem Tablet haben und mit Fußschalter umblättern. Es gibt inzwischen auch große Orchester, bei denen die Noten an jedem Orchesterpult auf ein großes iPad übertragen werden. Die schlechteste Lösung ist das nicht. Ein Vorteil: Ein Tablet / iPad braucht nicht viel Platz. Notenberge werden plötzlich klein.:great: Aber all das kann @morino47 viel besser erklären, auch wie man die Noten gut da rein kriegt. Der isst nämlich nicht nur Pasta und Salat, sondern auch Klassiknoten-Berge.:);):D
     
  6. Luckie

    Luckie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #6
    Eventuell lohnt sich ab einer gewissen Menge auch ein spezieller Dokumentenscanner mit Einzug, dann mus man nicht jedes Blatt einzeln aufkegen und scannen. Des weiteren sind die meisten Scanner von sich aus in der Lage gleich PDFs (mehrseitige) zu erzeugen.

    Zur Ablage im Dateisystem: alphabetisch nach Autor oder Titel. Benennen würde ich die Dateien nach Folge den Schema: "Autor - Titel-Version.pdf".
     
  7. Sisko78

    Sisko78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #7
    Ich transferiere auch immer mehr Noten auf mein großes Ipad (12,9 Zoll). Mit Fussschalter komme ich da schon ganz gut mit zurecht und benutze es daher auch immer häufiger nicht nur für Sheets, sondern auch für ausnotierte Klaviernoten. Apps auf den Pads gibts genug, die man verwenden kann. Ich verwende für die ausnotierten Sachen meist ForScore, aber da gibts auch einige andere Programme.

    Das Scannen ist aber in der Tat sehr Zeitaufwendig, und das trotz direkter PDF Scan Funktion und gutem Tool um Einzel PDF Dokumente (Falls man wegen Ausrichtung usw. nicht Mehrseitig Scannen kann/will) zusammenzufassen. Zumindest bei mir. ich benutze allerdings einen recht einfachen Flachbettscanner. Falls jemand einen bezahlbaren Dokumentenscanner kennt, der sich auch für dickere gebundene Sachen eignet, bin ich auch interessiert.
     
  8. Luckie

    Luckie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #8
    Also für gebundene Sachen wirst du einen professionellen Buchscanner benötigen und die sind für Privatpersonen eher unerschwinglich. Ich dachte, es geht um lose Blattsammlungen.
     
  9. truk

    truk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #9
    Ich benutze ein IPAD 12,9" - das entspricht in etwa Din A4.
    Verwalten tu ich die Noten in Songbook+
    Umblättern (Vor und zurück) geht mit einem Bluetooth-Fussschalter

    Ausserdem kann man mit Songbook dann wohl Notizen hinzufügen, sogar Akkordbezeichnung, Noten u.v.m
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.09.19, Datum Originalbeitrag: 10.09.19 ---
    Vermutlich hat man aber jede Menge Noten als Heft. Dann müßte man jenes "zerlegen" und einscanne - wobei dann wieder alles "durcheinander" ist.

    Ich habe mir bisher in etwa 1500 Notenstücke eingescannt, auf ein Mindestmaß geschnitten (man kann das auch in Acrobat DC automatisieren) und als PDF'S abgespeichert. Klar braucht das Zeit - aber das Ergebnis lohnt sich.
     
  10. morino47

    morino47 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #10
    Hallo zusammen,

    also wenn ich schon hier meine Best-Practice-Methode darlegen soll, bitte nicht enttäuscht sein, es ist nichts Tolles, es ist ganz simpel. Mir kam es bei meiner Lösung darauf an, mit allgemein auf jedem Rechner vorhandenen Programmen zu arbeiten und spezielle evt. gar kostenpflichtige Lösungen zu vermeiden.

    Voraussetzung ist ein Scanner (der zu Hause auch als Kopierer gut zu gebrauchen ist, evt. ist der PC-Drucker eh ein Kombigerät Drucker+Scanner) und MS-Office mit PowerPoint oder die Freeware LibreOffice mit Impress. PowerPoint habe ich übrigens nicht registriert, es genügt die kostenfreie nicht lizenzierte Version für das, was ich tue.

    Ich scanne Seite für Seite die Papiernoten inklusive Notizen wie Fingersätze etc. als jpeg-Datei ein, nachdem ich das Stück lange genug nach Papiernoten gespielt habe und keine weiteren Notizen mehr zu erwarten sind. Diese jpeg-Dateien lade ich Seite für Seite in eine PowerPoint-Präsentation. Die Archivierungsarbeit mache ich nicht auf Vorrat, sie hält sich bei mir sehr in Grenzen, ich scanne nur das, was ich öfter spielen will aber (noch) nicht auswendig kann.

    Das Umblättern erfolgt mit einem USB-Fußschalter, dieser wirkt wie die Pfeiltasten links-rechts der Tastatur. Rückwärtsblättern gibts bei mir nicht aus Sicherheitsgründen, Wiederholungen werden eben in der PowerPoint-Präsentation dupliziert.

    Mit Blootooth-Fußschaltern habe ich schlechte Erfahrungen, die Bluetooth-Schnittstelle ist nicht ausreichend stabil, was zu Funktionsausfällen führt. Man stelle sich einen solchen Ausfall bei einem Vorspiel/ Auftritt/ Konzert vor - das Mitleid des Publikums ist dann garantiert.

    Die PowerPoint-Präsentation eignet sich für beides, als Papiernoten-Ersatz beim Spiel und zur Archivierung. Die Namensgebung der PowerPoint-Datei gemäß @Luckie s.o. halte ich für sinnvoll.

    Ein 12"-Tablett ist mir übrigens zu klein, ich will wirklich DIN-A4 haben, deshalb habe ich einen separaten größeren USB3-Bildschirm an meinem Notebook angeschlossen. Es gibt alternativ aber auch Notebooks, bei denen die Tastatur nach hinten umgeklappt werden kann. Damit könnte man sich einen separaten Bildschirm und das entsprechende Verbindungskabel sparen.

    Ich arbeite mit der beschriebenen Ausstattung seit Jahren und habe keinen Grund etwas zu ändern. Zu Hause ist meine Gerätschaft permanent aufgebaut. Wenn man irgendwo vor Zuhörern spielt, hat man zwar etwas mehr Gerödel als mit einem Notenständer für Papiernoten, aber das Umblättern mit Fußschalter ist unübertroffen. Im Übrigen sollte man sich sowieso erst dann vor Publikum präsentieren, wenn man seine Stücke auswendig kann. Diese Weisheit ist hier im Forum schon öfter verbreitet worden und sie ist gültig. Dass ich aber meine Gerätschaft immer wieder mitnehmen und aufbauen muss, zeigt mein noch nicht vollständig ausgeschöpftes Potential in Richtung auswendig spielen ;-) .

    Viele Grüße

    morino47
     
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