Wozu'ne gute Soundkarte ?

von Dr.Watson, 12.04.08.

  1. Dr.Watson

    Dr.Watson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #1
    Hallöle

    Ich hab mich schon immer gefragt worin der unterschied zwischen günstigen und teuren Soundkarten liegt...
    Undzwar meine ganz normale Soundkarten, ohne MIDI schnittstelle oder Firewire oder sonst was.

    Ich habe n Keyboard mit MIDI , ein MIDI USB Interface für 20€ , Reason Pianos und ASIO4ALL und es funktioniert alles wunderbar mit meiner Onboard Notebook Realtek Soundkarte, also wozu mehr Geld ausgeben ?
     
  2. Langfingerli

    Langfingerli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #2
    Naja, erstens mal sind echte Asiotreiber vom Hersteller immer besser(bessere Buffergrößen etc.), zweitens will ich mal sehen, wie du mit der Konstellation vocals aufnimmst. Teure Soundkarte=gute preamps/mehr Kanäle.
    So einfach ist das. Aber ist ja schön, wenn du zufrieden bist mit deinem Setup.
    Mir würde es nicht reichen.
     
  3. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.04.08   #3
    Wenn ich eine Onboard-Lösung mit digitalem Material füttere, lässt sich da ja was mit machen. Aber spätestens bei der Wandlung (D/A oder umgekehrt) scheiden sich die Geister. 90% der onboard-Komponeten sind für Multimediakram hinreichend - wer keine höheren Ansprüche an die Qualität seiner Eigenproduktionen hat, kann mit den Dingern auch noch leben. Wenn aber ein Mikrofon direkt an die Kiste angeklemmt werden soll, ist endgültig alles zu spät: Grausame Frequenzgänge, Rauschen usw. Telefontauglich ist das natürlich schon, aber für alles andere keinesfalls. Wenn jetzt ein Mischpult vor dem Rechner hängt, das interne DA-Wandler hat und zudem brauchbare Micpreamps, kann man natürlich mit den Teilen trotzdem arbeiten. Aber mal ganz ehrlich: Wenn es an 100€ für eine funktionierende Soundkarte scheitert, wie kann man sich dann ein Notebook leisten????
     
  4. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.08   #4
    Latenz und D/A Wandler. Ein sanftes Meeresrauschen ist nicht immer erwünscht :rolleyes:
     
  5. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 12.04.08   #5
    Hi
    Ich sehe das weniger dramatisch. Bei teuren Soundkarten ist vor allem das Wave Rom fuer die GM Sounds besser ausgestattet. Auch mit Hall und Chorus. Aber das verwendet man doch soundso nur als Monitor.
    Teure Karten beanspruchen die CPU auch weniger.
    Je hoeher der Preis umso hoeher die Chance auf einen linearen Frequenzgang, guten Rauschabstand und Klirrfaktor.Eine Garantie ist das aber auch nicht und man sollte sich vor dem Kauf im www informieren. Ich benutze sie Terratec Aureon. Die ist mittelmaessig, aber fuer Demoproduktionen voellig ausreichend. Man wird z.B im Rauschabstand damit um Welten besser liegen wie bei Mehrspuraufnahmen mit einem Tonband.
    Und so schlecht waren die Schallplatten frueher doch auch nicht.

    … Digital-/Analog-Wandler (DAC): 16bit Dynamik, 48kHz Samplingrate
    … Dynamik: 91dB*
    … Signal-/Rauschabstand (SNR): 99dB*
    … Klirrfaktor: <0.01%*
    … Übersprechdämpfung (Crosstalk) 100dB*

    99 dB Rauschabstand ab 12 EUR !
    In den meisten Soundkarten ist soundso der selbe Prozessor drin. Die Preisunterschiede oft nicht gerechtfertigt. Unterschiede gibt es bei der Systemauslastung. Vom Klang eher nicht.
    (Ausgenommen on Board Karten)
    Es wird wohl niemand auf die Idee kommen direkt in eine Soundkarte reinzusingen :-) Fuer Demos reicht auf jeden Fall eine guenstige Soundkarte mit guter Peipherie, also Mixer. Dort wuerde ich auch schon grob die EQ Einstellungen vornehmen, denn analoge Klangregelung klingt immer besser als digitale. Und bei all dem den Stoersignalgenerator USB abschalten.
     
  6. Dr.Watson

    Dr.Watson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #6
    Bessere Buffergröße...hört sich natürlich gut an, aber was ist das genau ?

    Nagut, aber soweit leuchtet's mir ein. Ich habe bis jetzt öfters n bisschen mit Reason gearbeitet und ich habe keinerlei Probleme mit meiner onboard Soundkarte gehabt, deswegen hab ich mich halt gefragt wozu alle diese Interfaces und so brauchen.


    Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich teure Soundkarten schlecht finde oder, dass ich mich dagegen wehre eine zu kaufen.. ich wollt einfach nur wissen warum manche Leute so viel Geld für 'ne Soundkarte ausgeben.

    hmm....im Sound hat man dann den Sprung von "Sehr schlecht" zu "Schlecht" geschafft , oder sind die Wave Roms richtig gut?
     
  7. M2x

    M2x Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #7
    Prioritäten ? das ist wie in jedem anderen bereich.
     
  8. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 13.04.08   #8
    Die Wave Sounds der Terratec Aureon abr 12 EUR sind wahrscheinlich besser als die eines Notebooks, aber nicht brauchbar fuer Musikproduktionen. Das ist auch nur fuer Spieler interessant. Und du kannst per Software zum Beispiel einen virtuellen Soundcanvas oder aehnliches verwenden.
    Es ging doch eher um die Wandlerdaten und da kann eine 20 EUR Karte erstaunlicherweise schon sehr sehr gute Werte aufweisen.
    Die sind auch bei einer 50 oder 100 EUR Karte nicht hoerbar besser.
    Wenn du jedoch am PC ein 24 Spur Hardrecording System laufen lassen willst, funktioniert das mit einer Billigkarte natuerlich nicht. Alleine wegen der bereits genannten Latenzzeiten und Systemlast.
    Ein Buffer ist z.B. ein Zwischenspeicher,der die CPU entlastet.

    On Board Karten sind nun meist wirklich recht schlecht. Ebenso USB Karten nicht empfehlenswert. Ein Laptop ist daher denkbar unguenstig fuer Audio Aufnahmen.
    Was ich bisher an Waves von Laptops gehoert habe geradezu grauenvoll.
    Aber durchaus moeglich, dass die Werte des AD Wandlers fuer eine Demoaufnahme mit externen Quellen ausreichend sind. Der DA Wanler ist ja egal, da du soundso das ganze auf CD brennen wirst.
    Wenn du das Laptop auf der Buehne verwenden willst sieht das wieder anders aus.
    Ohne zusaetzliche gute Soundkarte kann ich mir hier kein braucbares Ergebnis vorstellen.
     
  9. guinness

    guinness Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.08   #9
    Du hast ja bereits einmal den "Störsignalgenerator USB" erwähnt. Was hat es damit auf sich? Ich habe schon so einige USB-Interfaces genutzt und bin noch auf kein hörbares "Störsignal" gestoßen...:confused:
     
  10. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 13.04.08   #10
    Hi
    Ich hab dieses billige swissonic USB Midi Interface erworben.
    Wusste leider nicht, dass auch noch Seriell to Midi Kabel angeboten werden.
    Wenn ich Midi in und out verbinde hab ich bei manchen Synthies damit ein Bruzeln auf der Audioleitung von sicherlich -50 dB.
    Leef hat das Problem anscheinend sogar staendig. Wahrscheinlich auch abhaengig welche USB Karte und an welchem Steckplatz man sie verwendet.
    Auch von der Performance hab ich USB gegenueber meiner Roland MPU 401 Box nur als Rueckschritt erlebt. Obwohl mein alter Rechner eine lahme 300 MHZ Kiste war. Selbst meine 33 MHZ Kiste mit Win 3.11 oder DOS war schneller als 1 GHz XP und USB.
    Kann auch am Windows XP liegen. Vorher hatte ich 98 SE. Und meist wird mit jeder Windowsversion alles langsamer, damit man sich nen neuen Rechner kauft.

    Ich hab mir vor einem halben Jahr eine neue Soundkarte gekauft und vorher alle moeglichen Testberichte im www durchgelesen. Dort wurde meist von USB Soundkarten abgeraten.
    Was ich mir jetzt durchaus auch vorstellen kann.
    USB arbeitet von 1 MBaud bis 480 MBaud, was fuer Audio, Midi ausgenommen von Datendumps voellig ueberdimensioniert ist. Ist die Abschirmung nicht absolut hochwertig, erhaelt man dafuer mit USB einen prima Stoersender.
    Was benutzt du fuer ein USB Midi Interface ? Waere dann ja ein Tipp.
     
  11. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #11
    Ja, es ist grausam, sobald USB dransteckt rauscht mein TR los. Auch mit Kopfhörern und Laptop (um mal Schleifen auszuschließen), sobald USB dransteckt gehts ab. Ich muß das Problem aber nochmal versuchen einzugrenzen.
     
  12. guinness

    guinness Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.08   #12
    Achso, ich war geistig bei Audio-Interfaces, sorry.
    Aber gerade bei Midi dürfte es ja da keine Probleme geben. Entweder die Notenhöhe, -länge und -anschalgstärke kommen an, oder aber nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Störgeräusch was mit der Abschirmung zu tun hat. Denn es ist ja alles digital, und nur analog rauscht bei schlechter Abschirmung. Leider hab ich aber auch keine andere Idee :(
     
  13. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #13
    Die Masse des USB Kabels streut in den Audioweg oder so denke ich mal
     
  14. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 13.04.08   #14
    Du hast recht, dass bei digital codierten Signalen der Informatiomsinhalt nicht verrauscht wird, aber wenn du genauer nachdenkst: Es gibt gar keine digitalen Signale. Signale sind immer analog. "Digitale" Signale zum Beispiel Rechteckwellen. Und wenn die schlecht abgeschirmt sind streuen sie in die Audiowege.

    Das denke ich auch. Vielleicht hilft ein besseres USB Kabel weiter ? Oder diese Mantelwellen Ferritkerne die hier schon erwaehnt wurden. Ein Gameport to Midi Kabel waere sicherlich die sauberste und schnellste Loesung.
     
  15. Dr.Watson

    Dr.Watson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.08   #15
    Ich hatte eigentlich vor demnächst mit meinem Notebook on Stage zu gehen.
    Wo liegt das Problem?

    Ich spiele zuhause meistens Reason Pianos über meine Hi-Fi Anlage

    Klappt alles wunderbar

    Habe 2x2 Ghz und 2 Gig Ram <<< liegts daran ?
     
  16. Martman

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    Erstellt: 14.04.08   #16
    Mit Nichten und Tanten. RME Hammerfall Multiface II + PCMCIA-Karte, und ab geht die Luzie. Die Kombination ist sogar Firewire-Lösungen überlegen.


    Martman
     
  17. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.04.08   #17
    Hi Hartman
    Und welche Soundkarte verwendest du konkret fuer das Laptop ?

    Schon wahnsinn was die Rechner heute leisten. Wenn bei dir alles laeuft wuerde ich mir auch keine Gedanken machen, blos weil die Profis 1000 EUR fuer ihre AD Wandler ausgeben..
     
  18. Dr.Watson

    Dr.Watson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #18
    Darauf hab ich die ganze Zeit gewartet :D

    Ne, aber ich habs gestern bemerkt...Habe mal Fruity Loops demo ausprobiert und mal den vorinstallierten Song laufen lassen (Riesiges Arrangement)...habe aber Vergessen, dass mein Notebook noch im Batteriespar-Modus war ( CPU-Auslastung max 25% )
    Es hat Gerauscht, geknistert, gestottert übersteuert... alles gleichzeitig :D

    Ich arbeite erstmal ohne Interface...irgentwann kauf mich mir eins für 30€, die sollen ja schon was bringen ( im Gegensatz zum Software-Interface)
     
  19. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #19
    Wenn du mich meinst, bislang noch gar keine, und ich selbst plane auch nur die Anschaffung des Multiface 1. Ist zwar keine "Karte" in dem Sinne, sondern eine reine Breakoutbox, für die man zusätzlich entweder eine PCI-Steckkarte oder eine PCMCIA-Karte braucht (gibt's manchmal auch als Bundle), aber da hier die These in den Raum gestellt wurde, es gäbe keine anständige Audiohardware für Laptops, habe ich diese Kombination erwähnt. USB-typische Latenzen sollen hier praktisch nicht auftreten.

    Andere Möglichkeit: E-mu 1616 oder 1616m + PC-Card. Gibt's meines Wissens nur im Bundle, ist aber anschlußmäßig anders aufgebaut als die professionellere RME und kostet knapp die Hälfte.

    Fürs schmalere Budget, wenn 2 Eingänge und 2 Ausgänge (also jeweils ein Stereopaar) ausreichen: Echo Indigo. Das wäre dann nur eine PCMCIA-Karte ohne Breakoutbox.

    Zugegeben, wer keinen PC-Card-Slot im Laptop hat, dem hilft all dies nicht weiter. Viele Consumer-Laptops haben ja weder Firewire noch PCMCIA, und man hat nur die Wahl zwischen Onboard-Chip und USB, dann wird es natürlich schwierig.


    Martman
     
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